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karana
30.01.2006, 21:50
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Kapitel 1: Sechster Monat




„Luke! Kaffee!“ rief Lorelai, als sie das Diner betrat. Luke, der hinter dem Tresen stand, grinste sie nur an.
„Du weist genau, dass du keinen bekommst!“ Sie stellte sich ihm direkt gegenüber, auf die andere Seite des Tresens.
„Uuuh, schmutzig! Und wieso nicht?“ Er sagte nichts, sondern deutete einfach auf ihren schwangeren Bauch. Sie war im sechsten Monat schwanger und es war mehr als offensichtlich.
„Du bist so gemein! Wenn das Baby nicht so clever wird wie Rory, dann ist das nur dein Fehler, weil du mich davon abgehalten hast Kaffee während der Schwangerschaft zu trinken. Wenn das hier also nur vorm Fernseher rumhängt, vollkommen kraftlos, ein Langweiler... “
„Lorelai!“ Luke war jetzt wirklich genervt, denn sie führten diese Diskussion jeden Morgen seit sie herausgefunden hatte, dass sie schwanger war.*Mit meinem Kind *, dachte Luke und musste lächeln.
„Hey, Mister! Was ist das für ein Grinsen auf deinem Gesicht,mh? Macht's dir etwa Spaß mich zu quälen?“ sie versuchte aggressiv zu klingen, aber musste auch lächeln.
„Dann ist es also 'ne Qual mit meinem Kind schwanger zu sein?“ fragte er, lehnte sich über die Theke und küsste sie.
„Dein Kind? Unser Kind! Aber jetzt weiß ich weshalb du so grinst! Alter Macho!“ ärgerte sie ihn, bevor sie ernst wurde, seine Hand nahm und sie kurz drückte.
„Und ehrlich gesagt bin ich gerne schwanger mit unserem Kind. Wenigstens bis jetzt..“ Er küsste sie noch einmal und fragte sie dann was sie gerne frühstücken würde.


Als er in der Küche verschwand setzte sich Lorelai an einen Tisch und schaute hinaus auf die Gazebo, eine Hand legte sie auf ihren Bauch, genau auf die Stelle wo sie ihr Baby spürte.
Sie dachte über das letzte Jahre nach: Rory die Yale verlassen hatte und die schwierige Beziehung der beiden seitdem; ihren Heiratsantrag an Luke und die Hochzeit; der Umzug ins Twickham Haus, nachdem sie erfahren hatte, dass sie schwanger war. Zuerst hatte sie in ihrem Haus bleiben wollen, aber als sie bemerkt hatte wie viel es Luke bedeutete, hatte sie zugestimmt.
Sie dachte auch daran wie sehr sie sich gewünscht hatte schwanger zu werden, nachdem Luke ihr gesagt hatte, dass er sich eine Familie mit ihr wünschte. Und als es dann soweit war, war sie überglücklich. Und Luke... sie würde nie seinen Gesichtsausdruck vergessen als sie ihm gesagt hatte, dass sie schwanger war. Nie.

„Strampelt es?“ fragte Luke und brachte sie wieder zurück in die Realität. Er hatte ihren Blick gesehen. Sie hatte mit offenen Augen geträumt und dabei gelächelt. Er hatte diesen Ausdruck so oft gesehen, seit sie das Baby zum ersten Mal gespürt hatte.
„Mmmmhhh“ Sie nahm seine Hand und legte sie auf die Stelle, an der man das Baby spüren konnte. Er ließ seine Hand dort und stellte mit der anderen ihr Frühstück auf den Tisch, bevor er sich neben sie setzte. Sie lächelten sich an und genossen den Augenblick.


Miss Patty und Babette entging das natürlich nicht.
„Oh mein Gott! Schau dir die beiden an, die sehen so glücklich aus!“ flüsterte Miss Patty.
„Ja, wer hätte gedacht das unser Mister- Grummel so niedlich sein könnte!“
„ Und trotzdem noch so unglaublich heiß!“ sagte Miss Patty und betrachtete ihn.


Lorelai fing an zu lachen, als sie das hörte und Luke eines seiner üblichen „Ah, Gott!“ hören ließ.
„Aber sie hat doch Recht sexy daddy!“ flüsterte Lorelai in sein Ohr und musste noch mehr lachen, als er rot wurde.


Nach dem üblichen Geplänkel am Morgen fuhr Lorelai ins Dragonfly und wurde bereits von Michel erwartet.
„Ihre Mutter hat angerufen. 4 mal heute, 8 mal gestern als Sie frei hatten“ Lorelai zog ihre Augenbrauen hoch und seufzte.
„Michel, Sie erzählen mir das jetzt seit fast einem Jahr, jeden Morgen! Bezahlt sie Sie, damit Sie mir damit auf die Nerven gehen?“
„Ich sage Ihnen jeden Tag, seit fast einem Jahr, dass sie anruft, weil sie, seit fast einem Jahr, jeden Tag anruft. Wenn Sie etwas dagegen tun würden, müsste ich Ihnen das auch nicht immer sagen!“ sagte er in seinem typischen Tonfall.
„Michel, ich werde sie nicht anrufen! Egal was sie Ihnen erzählt, ich werde es nicht tun! Ich hab meine Handynummer und meine Privatnummer geändert und ich würde auch die Nummer hier ändern lassen, wenn das nicht die Gäste daran hindern würde hier anzurufen. Es tut mir wirklich Leid, dass sie jeden Tag anruft, aber wenn Sie ihr irgendwas erzählen was in meinem Leben passiert, werden Sie sich um die Anrufe keine Gedanken mehr machen müssen, weil ich sie dann eigenhändig umbringe! Verstanden?“
„Ja, ja!“ war alles was er sagte bevor Lorelai die Post nahm und in ihr Büro ging.

Ihre Mutter ging ihr wirklich auf die Nerven. Zuerst fiel sie ihr in den Rücken in der ganzen Yale Sache. Und trotzdem war Lorelai verrückt genug gewesen zu glauben, dass sie sich über ihre Verlobung mit Luke freuen würde. Sie hatte sich so getäuscht. Ihre Mutter hatte ihn angerufen und so lange beleidigt bis er einfach aufgelegt hatte. Und dann hatte sie Christopher vorbei geschickt. Luke hatte ihn in dem Moment rausgeworfen, in dem er das Haus betreten hatte, nachdem sie, dieses Mal, von der Kurzwahlfunktion Gebrauch gemacht hatte.
Danach hatte sie jeden Kontakt zu ihren Eltern verweigert und selbst die Tatsache, dass Rory für einige Zeit im Poolhaus gelebt hatte, hatte daran nichts geändert. Allerdings war sie sofort ausgezogen, als sie von der Sache gehört hatte und Lorelai war es gelungen sie wieder zurück nach Yale zu schicken.
Sie hatten die Hochzeit ohne ihre Eltern gefeiert und sie wussten nichts von ihrer Schwangerschaft und das sollte auch so bleiben...

TBC

Edited 4.4.06: 11.00h

coco2010
30.01.2006, 22:05
hey,

ich find das gut.. :biggrin:

ich bin vor kurzem auf das original gestoßen...
und habe angefangen es zu lesen...

hoffe du *übersetzt weiter*...

karana
30.01.2006, 22:18
Ich empfehl dir les das Original weiter, da fällt es mir leichter zu schreiben weil ich GG zu 90% nur auf Englisch schaue. Außerdem bekommst du die Sequel gleich nachgeliefert, bzw. die läuft ja noch.

~Tina~
30.01.2006, 22:28
Hey!
hab sie grad zufällig gefunden und muss sagen:
wow!
gefällt mir echt super :top:
och, ich find, dass is gut geschrieben..ich kenn FF's die haben ein...na ja...bescheideneres Deutsch..du kommst mit der Zeit klar und so schnell hab ich auch keine Rechtschreibfehler gefunden!
Alles klasse!

karana
30.01.2006, 22:42
Naja, Deutsch ist ja auch meine Muttersprache und ich hatte Deutsch-LK, da müsste ich das hinbekommen. Es ist nur blöd seine eigene englische Story ins Deutsche zu übersetzen, wenn man die Serie so gut wie nie auf Deutsch schaut!

ChrissiTine
30.01.2006, 23:05
Ich finde es sehr gut geschrieben und übersetzt. Und wenn du deine eigen Story übersetzt hast du eine gewisse künstlerische Freiheit, weil du ja weißt, was du meinst.

Ich hab mal eine englische Geschichte übersetzt und musste mich bei manchen Sachen fragen, was der Autor jetzt genau damit meint, das weißt du ja, als hast du nicht dieses Problem.

Das Thema gefällt mir sehr gut und ich hoffe, dass du noch weiterübersetzt, weil du die GG bis jetzt sehr gut getroffen hast.

wenn man die Serie so gut wie nie auf Deutsch schaut!

Dann schau dir die Serie einfach etwas mehr auf Deutsch an und schon ist das Problem gelöst. Bitte schreib weiter!

Scottjunkie
30.01.2006, 23:35
LOL, war wirklich etwas komisch.....ich les das lieber englisch weiter...
Es war jetzt aber ned übel oder so, eigentlich sehr gut, aber du kennst mich ja und weißt, dass ich lieber englisch lese als deutsch. Wann hast du eigentlich das neue Chap up? Ich hab ja schon den ersten Teil davon gelesen, aber ich bin halt neugierig!

karana
30.01.2006, 23:41
Das ganz neue meinst du im LJ?
Ich denke jetzt gleich. Bin gerade nochmal am drüber schauen, ist allerdings wieder nur der 1. Teil. Das ganze wird ziemlich lang, weil es ja das Gespräch bei Sniffy´s beinhaltet. Bis jetzt sind es 2 Seiten und ich hab gerade erst angefangen. Aber ich will ungern nen Cliffhanger reinbauen, davon gab es in letzter Zeit so viele. Je nachdem ob mir noch was einfällt kann es auch sein, dass das das letzte oder vorletzte Kapitel wird, bin mir noch nicht so ganz sicher, werd mich nochmal mit Laura (ProFfeSser)beraten , wenn ich das Kapitel fertig hab.

karana
31.01.2006, 11:37
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg
Dieses Kapitel geht im Rating hoch, im Original hat die ganze Story T-Rating

Kapitel 2:
Siebter Monat

Lorelai lag in ihrem Bett im Hauptschlafzimmer als sie hörte, dass Luke heimkam.
„Lorelai?“
„Oben, Schlafzimmer, Schatz!“ rieft sie zurück.
Einige Sekunden später stand er im Schlafzimmer und sah sie besorgt an.
„Bist du okay?“ fragte er sie.
„Ja, nur müde. Warn langer Tag im Hotel“. Sie lächelte und erwiderte es, setzte sich dann neben sie aufs Bett und nahm ihre Hand.
„Hi“ sagte er und küsste sie kurz.
„Hey, begrüßt man so seine schwangere Frau?“ fragte sie und begann zu schmollen. Er musste lachen.
„Ich dachte, du bist müde!“ sagte er und drückte ihre Hand.
„So müde auch wieder nicht, Mister“ grinste sie und küsste ihn. Als ihre Zunge seine berührte, wusste er, dass sie mehr wollte als nur einen Kuss. Er stoppte und schaute sie an.
„Lorelai, bist du sicher, dass...“ Er konnte seinen Satz nicht beenden, da sie ihn wieder küsste, leidenschaftlicher als zuvor und begann sein Hemd aufzuknöpfen. Seine Kappe lag bereits irgendwo auf dem Schlafzimmerboden, ohne dass er es bemerkt hatte.
Lorelai wusste, dass er sich Sorgen machte, wenn es darum ging miteinander zu schlafen, seit sie schwanger war und selbst die Bestätigung vom Arzt, dass es in Ordnung war, hatte nichts daran geändert. Doch als er begann ihre Bluse aufzuknöpfen, wusste sie, dass sie wieder einmal gewonnen hatte.


Danach lag sie in seinen Armen, den Kopf auf seiner Brust. Mit der rechten Hand malte er kleine Kreise auf ihren Bauch.
„Hey, Baby, geht´s dir gut? Ich hoffe doch. Aber deine Mutter war nicht davon abzuhalten und sie hatte wirklich gute Argumente“, sagte er zu ihrem Bauch. Lorelai drückte einen Kuss auf seinen Oberkörper und legte ihre Hand auf seine.
„Gute Argumente, hä? Ich hatte nicht den Eindruck, dass du beim zweiten Mal überzeugt werden musstest!“ lachte sie und kuschelte sich noch näher an ihn.
„Wie war dein Tag?“ fragte sie ihn dann.
„Anstrengend! Kirk saß den ganzen Mittag im Diner rum und fragte mich, ob wir schon entschieden hätten, ob wir ihn jetzt als Babysitter wollten oder nicht. Er ging mir wirklich auf die Nerven, als er anfing alle Bücher aufzuzählen, die er darüber gelesen hat und dass er jetzt nen Babysitter-Kurs besucht und wie unfair es doch sei, dass nur ihr Frauen die Babys stillen könnt, sonst würde er es lernen..“
„Urgh! Die Vorstellung, dass Kirk unser Kind stillt ist wirklich nichts woran ich jetzt denken will... oder überhaupt jemals! Ich hoffe es wurde nicht noch schlimmer!“
„Als er anfing sein T-shirt auszuziehen, um mir mit ner Puppe zu zeigen wie genau er das dann machen würde, hab ich ihn rausgeworfen,“ sagte Luke und verzog das Gesicht.
„Ooooh, mein armer Ehemann,“ sagte Lorelai und musste lachen.
„Und wie war´s bei dir? Irgendwas Besonderes?“ fragte Luke und küsste sie.
„Nein, nichts! Sookie streichelt immer noch jedes mal meinen Bauch, wenn sie mich sieht und fängt an hysterisch zu quietschen. Wir sind ausgebucht und Michel hinterlässt mir zwischen vier und acht Nachrichten am Tag, dass meine Mutter angerufen hat,“ erzählte sie und als sie zum letzten Teil kam verschwand das Lächeln auf ihrem Gesicht.
„Sie ruft immer noch jeden Tag an? Ich hab gedacht, das hätte vor zwei Wochen endlich aufgehört!“
„Ja, hat es auch. Für zwei Tage. Dann begann mein Vater anzurufen,aber als ich mit dem auch nicht reden wollte, fing Emily wieder an.“
„Wieso hast du mir das nicht gesagt?“
„Ich wollte nicht, dass du dich aufregst. Das letzte Mal hast du sie angerufen und ihr gesagt sie soll damit aufhören. Dann hast du sie angebrüllt und hättest ihr fast verraten, dass ich schwanger bin.“
„Aber wir müssen doch irgendwas machen! Sie regt dich auf und das ist weder gut für dich noch für das Baby!“ Er machte sich Sorgen um sie und ihr Kind und Lorelai liebte ihn dafür.
„Solange sie nicht meine neue Handynummer oder die unseres Privatanschlusses herausfindet, kann ich damit umgehen,“ dann fing sie an zu kichern.
„Ehrlich gesagt ist es es sogar ziemlich lustig, du solltest Michels Gesicht sehen, wenn er sie wieder am Telefon hat. Und seine Kommentare hinterher! Das nächste Mal nehm ich es für dich auf.“ Luke musste lachen. Er konnte sich die Kommentare zu gut vorstellen, seit Lorelai sie ihm öfter vorgemacht hatte und eine Liste erstellt hatte, was er so sagte wenn er wütend war.
Dann wurde er allerdings wieder ernst und nach einigen Minuten sagte er:
„Vielleicht sollten wir es ihnen einfach sagen“
„Wem willst du was sagen?“ fragte sie verwirrt.
„Deinen Eltern, die Schwangerschaft“ Lorelai sprang fast aus dem Bett, aber Luke hielt ihren Arm fest und zog sie zurück. Er wusste, dass sie die Idee nicht gut fand.
„Bist du verrückt? Du weist genau was passiert ist als wir ihnen das letzte Mal was erzählt haben! Sie hat dich angerufen und dir gesagt, du würdest meine Zukunft zerstören und Rory würde sich schämen dich als Stiefvater zu haben. Und dann hat sie Chris vorbei geschickt, der mich hier im Haus in die Mangel genommen hat, bis ich es geschafft habe dich anzurufen und du ihn rausgeworfen hast. War das nicht genug?“
„Glaub mir, ich erinnere mich genau daran, aber was können sie dieses Mal machen? Du bist schwanger, das können sie nicht ändern! Und es ist nicht gut für euch wenn du dich jeden Tag aufregst!“
„Hmm, lass mich mal überlegen, was könnten sie machen? Sie könnten zwanzig Mal am Tag anrufen um mir mitzuteilen was für eine Enttäuschung ich bin und wie bescheuert, dass ich ein Baby von dir bekomme! Oder noch besser: Sie könnten vorbei kommen um mir das mitzuteilen!“
„Sie wissen nicht, dass wir umgezogen sind,“ versuchte er sie zu beruhigen.
„Och, Luke! Das Hotel, sie wissen wo das ist.“
„Du hast Recht, tut mir Leid. Ich will einfach nur, dass das aufhört,“ sagte er leise. Als sie ihn ansah, beruhigte sie sich augenblicklich. Er wollte doch nur, dass er es und dem Baby gut ging.
„Ich weiß, Schatz!“ sie legte ihren Kopf wieder auf seine Brust und begann mit seinen Fingern zu spielen.
Alles könnte so schön sein, wenn ihre Eltern nicht wären. Sie hatte sie seit fast einem Jahr nicht gesehen und obwohl sie traurig gewesen war, dass sie ihre große Liebe ohne die Anwesenheit ihrer Eltern geheiratet hatte und dass ihr Baby nie Großeltern haben würde, wollte sie sie nicht mehr in ihrem Leben haben. Sie machten Rory jeden Freitag die Hölle heiß, um Informationen aus ihr heraus zu bekommen und für Lorelai war das nur eine Bestätigung dafür, dass es besser ohne die Beiden war.


Dann fiel ihr plötzlich etwas anderes ein.
„Hey, Süßer!“ sagte sie und küsste ihn auf die Wange. Er war schon fast eingeschlafen.
„Hmmm?“ war alles was er von sich gab, als er die Augen öffnete.
„Wir haben immer noch keinen Namen für den Mini-Menschen hier drin,“ teilte sie ihm mit. Luke hob seinen Kopf und schaute auf den Wecker, der auf dem Nachttisch stand.
„Lorelai, es ist halb eins, mitten in der Nacht. Schlaf!“
„Was so spät? Unsere „Begrüßung“ hat wohl ziemlich lange gedauert,“ lachte sie bevor sie ihn leicht mit dem Ellenbogen anstieß.
„Ah, Gott!“ grummelte er, bevor er sie auf die Stirn küsste.
„Gute Nacht Lorelai.“
„Ey, wer hat hier gesagt, dass ich schlafen will?“ fragte sie ihn und klang überhaupt nicht müde.
„Ich will nen Namen für unser Baby! Biiitttee! Luuuke! Mein gut aussehender, sexy Ehemann! Biiitttte!“ Luke wusste, dass er keine Chance hatte.
„Du gibst doch sowieso keine Ruhe bist du kriegst was du willst!“ sagte er.
„Oh, du kennst mich einfach zu gut,“ lachte sie. Er setzte sich auf und schaute sie an.
„Irgendwelche Vorschläge?“, fragte er. Sie setzte sich ebenfalls auf und kuschelte sich wieder an ihn.
„Ich glaube, der Name für nen Jungen liegt doch auf der Hand, oder?“ sagte sie.
„Oh nein, Lorelai,vergiss es! Wir werden das Kind nicht nach mir nennen.“
„Hier ist wohl jemand etwas eingebildet! Wer hat gesagt, dass ich unser Kind nach dir nennen will?“ ärgerte sie ihn.
„Du! Etwa jeden Tag tausend Mal in der ersten Zeit der Schwangerschaft,“ konterte Luke.
„Nein! Ich meine, ja schon, aber davon hab ich´s doch jetzt gar nicht! Ich rede davon, dass wir das Kind nach deinem Vater nennen wenn´s ein Junge wird. Wenn du damit einverstanden bist?“
Luke räusperte sich, bevor er in der Lage war zu sprechen. Das hatte ihn vollkommen ohne Vorwarnung getroffen.
„Das wäre ...wow,“ brachte er heraus, bevor er sie lange und hart küsste.
„Und hast du ne Idee für nen Mädchennamen?“
„Naja...“
„Naja?“
„Du hast doch vor einiger Zeit dieses Buch über diese Schwestern gelesen. Eine von ihnen war todkrank und ich glaube die Stiefmutter kam aus Spanien oder so.“
„Du meinst „I´m with you“, das Buch, das ich während unserer Hochzeitsreise gelesen habe?“
„Ja, genau. Und die hatten schöne Namen,“ sagte er.
„Ich kann mich gerade nicht erinnern, hilf mir mal!“
„Ich kann mich nur an zwei erinnern und das sind: Laila und Sara“
„Ah, stimmt! Sara war die die sich immer um die jüngere Rana gekümmert hat und Laila war die Schüchterne! Du hast Recht, die Namen sind wirklich schön. Welchen davon hättest du denn gerne?“
„Ich weiß nicht. Wir könnten einfach warten bis sie geboren ist und dann entscheiden wenn wir sie sehen, falls es ein Mädchen wird,“ schlug er vor.
„Okay, kling gut! Also heißt er William, wenn es ein Junge wird und Laila oder Sara, wenn´s ein Mädchen wird. Ich kann es nicht glauben, wir haben Namen! Das war überraschend einfach,“ lächelte sie.
„Gut, können wir jetzt endlich schlafen?“ fragte er und rutschte wieder nach unten.
„Nein! Ich muss Rory anrufen,“ rief sie aufgeregt und sprang aus dem Bett.
„Lorelai es ist fast ein Uhr nachts! Du kannst sie morgen anrufen!“ Den letzten Teil musste er schreien, weil sie bereits aus dem Schlafzimmer gerannt und auf dem Weg nach unten war.
Sie wählte und wartete ungeduldig darauf, dass Rory abhob...



TBC(d)

~Tina~
31.01.2006, 14:20
Hey!
ich hab gestern abend schon deine FF etwas in englisch gelesen, aba da englisch net gerade meine traumsprache is, hab ich dann auch irgendwann keinen bock mehr, zu lesen, sry...is halt doof, wenn man net alles versteht!
so, jetzt zum teil! der war einfach klasse! alles richtig gut beschrieben und so!
schon mal erwähnt, dass Lore und Luke total süß sind?
freu mich, wenns weitergeht!

ChrissiTine
31.01.2006, 16:14
Mir hat der Teil gut gefallen, war schön geschrieben, und so richtig Gilmoremäßig. Hast du super geschrieben und übersetzt, ich kann mich nicht beschweren und hoffe, dass es bald weiter geht.

karana
31.01.2006, 22:28
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Kapitel drei: Achter Monat


„Lorelai, Rory ist da!“ schrie Luke die Treppen hoch.
„Jetzt schon? Luke kannst du mal kurz herkommen?“ schrie sie zurück. Rory, die neben ihm stand schaute ihn an, aber er zuckte nur die Achseln und lief nach oben. Lorelai saß auf dem Bett und wartete auf ihn.
„Was ist los?“ fragte er.
„Trägst du mich nach unten?“ fragte sie ihn mit unschuldigem Augenaufschlag.
„Was?“ fragte er ungläubig.
„Würdest du deine hochschwangere Frau nach unten tragen, damit sie ihre hübsche Tochter treffen kann, die sie ne ganze Weile nicht mehr gesehen hat?“ fragte sie und wiederholte den Augenaufschlag. Sie wusste, dass er es tun würde, das „Ich bin schwanger“-Argument zog immer.
„Und warum kann meine hübsche, schwangere Frau nicht selbst nach unten laufen?“ fragte er sie und stemmte die Hände in die Hüften.
„Weil die Füße deiner schönen und ziemlich schwangeren Frau sie umbringen, da sich ihr Ehemann gestern geweigert hat mit ihr einkaufen zu gehen und sie alles alleine schleppen musste!“ erklärte sie ihm.
„Wenn meine sehr schöne Frau noch nen Tag gewartet hätte hätte ihr Mann Zeit gehabt mit ihr zu gehen und sie hätte nicht alles alleine schleppen müssen und ihre Füße wären jetzt okay!“ konterte er und machte noch einen Schritt auf sie zu, so dass er direkt vor ihr stand.
„Aber da ich weiß dass meine unglaublich schöne Frau keine Ruhe gibt bis sie bekommt was sie will, werd ich sie wohl tragen müssen!“ lächelte er und hob sie hoch. Sie legte ihre Arme um seinen Nacken und knabberte kurz an seinem Ohrläppchen bevor sie in sein Ohr flüsterte.
„Ich liebe dich!“ Wie immer wenn sie das sagte rann ein Schauer durch seinen ganzen Körper. Sie sagten diese der Worte nicht oft und wenn sie es taten, dann war es immer etwas Besonderes.
Er schaute in ihre Augen als er fühlte dass sie mit einem Finger über seine Wange strich.
„Ich dich auch!“ flüsterte er und küsste sie bevor er sie nach unten trug.


Rory wartete auf der Couch und Luke setzte Lorelai direkt vor ihr ab. Die beiden Frauen umarmten sich und Luke schaute ihnen zu.
Es war schön dass Rory zurück in ihrem Leben war, denn Lorelai war ohne sie am Boden zerstört gewesen. Aber er wusste dass die Beziehung der beiden noch weit von dem entfernt war wie es vor Rory´s Ausstieg aus Yale gewesen war. Durch den Ausdruck in Lorelais Augen wusste er, dass sie Rory noch nicht wieder 100% vertraute und Rory wusste das auch. Sie versuchte alles um das Vertrauen ihrer Mutter zurück zu gewinnen, aber so einfach war das nicht. Sie telefonierten ein zwei Mal die Woche miteinander oder wenn etwas Wichtiges passierte. Für Außenstehende sah es so aus als wäre alles wie zuvor, aber so war es nicht.
Nach ein paar Minuten ging Luke zu Lorelai und küsste sie zum Abschied, da er zurück ins Diner musste.
„Schatz, bringst du was zu essen mit wenn du zurück kommst?“ schrie Lorelai als er schon fast aus der Tür war.
„Ja, mach ich! Bis später!“ rief er zurück und ließ die beiden alleine.


„Jetzt erzähl mir endlich wie es meinem Bruder oder meiner Schwester geht?“ fragte Rory sofort als sie alleine waren.
„Ziemlich gut! Obwohl es meiner Meinung nach aufhören könnte so schnell zu wachsen. Ich kann mich kaum noch bewegen und es sind noch ein paar Wochen bis zum Geburtstermin.“ sagte Lorelai und strich über ihren Babybauch.
„ich finde es immer noch ne Frechheit dass du mich mitten in der Nacht aus dem Bett klingelst um mir mitzuteilen dass ihr die Namen ausgesucht habt, ohne mir die Namen zu verraten!“ sagte Rory vorwurfsvoll.
„Ach tatsächlich?“ spielte Lorelai die Unschuldige.
„Ja! Also mach schon! Sags mir!“ drängte Rory.
„Du würdest auch betteln, oder?“ grinste Lorelai.
„okay, ich verrat´s dir! Aber wenn sie dir nicht gefallen ist das dein Problem, denn die stehen fest!“
„Jaja, aber dann kann ich mir schon mal über nen Spitznamen Gedanken machen! Und jetzt spann mich nicht weiter auf die Folter!“
„Okay, aaaalsoooo...erst der name für nen Jungen....“
„Uuuhhh, falls ich nen Babybruder bekomme!“
„... dann wird er William heißen!“ sagte Lorelai.
„Ihr benennt ihn nach Lukes Vater? Das ist soooo niedlich!“
„Ich weiß, aber benutz das Wort „niedlich“ nur nicht in Lukes Gegenwart oder er überlegt es sich noch mal anders.“
„Abgemacht! Und wenn ich ne Schwester bekomm?“
„Wenn es ein Mädchen wird gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sara oder Laila, das entscheiden wir dann wenn wir sie sehen.“ Rory fiel ihrer Mutter um den Hals.
„Die Namen sind so schön! Aber etwas ungewöhnlich wie du sie aussprichst! Ist Luke damit einverstanden?“ Lorelai musste lachen.
„Ehrlich gesagt kamen sie beide von ihm.“
„Wirklich? Wow! Aber wieso sprichst du sie denn so aus und wie kam er darauf?“
„oh, das ist ne lange Geschichte! Während unserer Hochzeitsreise hab ich ein Buch gelesen, dass ich im Hotel gefunden hatte. Aber da ich immer anfing zu heulen musste Luke es mir vorlesen. Irgendwann lagen wir dann am Strand rum und dieses Paar lag in unserer Nähe und hörte Luke zu. Irgendwann unterbrach ihn dann die Frau und sagte ihm er würde die Namen falsch aussprechen und die hätten ne Bedeutung. Wir haben sie dann gefragt woher sie das wüsste und sie erzählte, dass sie ursprünglich aus Tunesien kommt, wo der Großteil des Buches spielt und das alle Namen arabisch wären. Sie hat uns dann erklärt was die Namen heißen und wie man sie richtig ausspricht. Ich hatte das total vergessen bis Luke die Namen wieder erwähnte. Ich hab d Buch jetzt wieder gelesen und muss trotzdem immer wieder heulen.“
„Was bedeuten die Namen denn?“
„Laila bedeutet nacht und Sara Blume. Das passt auch so gut in die Geschichte. Das Buch ist wirklich spitze!“ schwärmte Lorelai.
„Um was geht es denn?“
„Oh, das ist ziemlich kompliziert“
„Kannst du es mir mal ausleihen?“
„Ja klar. Geh hoch und hol es dir, es liegt auf meinem Nachttisch.“
Rory stand auf und ging nach oben. Als sie ins Schlafzimmer ihrer Mutter laufen wollte, fiel ihr die offene Tür zum Kinderzimmer auf. Es war das erste Mal dass sie es sah. Es war wirklich schön gemacht, alles in blau,gelb und weiß, so dass es sowohl für einen Jungen, als auch für ein Mädchen passen würde. Rory wusste dass Luke die Grippe selbst gemacht hatte und wurde etwas eifersüchtig als sie sah dass „Baby Danes“ in die eine Seite der Grippe geschnitzt war und „Schlaf gut“ in die andere. Ihre eigener Vater hatte nie etwas Vergleichbares getan.
Dann sah sie die Fotos an der Pinnwand neben dem Fenster. Jedes Stadium von Lorelais Schwangerschaft war dort dokumentiert und ihre Mutter sah auf jedem so glücklich aus.
Auf einem Bild hatte sie „Ich liebe meinen Daddy“ mit Farbe auf ihrem Babybauch stehen, auf einem anderen saß sie zwischen Lukes Beinen im Gras, er lehnte gegen einen Baum, sie gegen ihn. Beide hatten ihre Hände auf ihrem Bauch und lachten über etwas. Rory schossen Tränen in die Augen. Sie wurde von ihren Gefühlen überwältigt wenn sie die Bilder betrachtete. Sie war eifersüchtig, weil Luke nicht ihr Vater war und weil niemand sie glücklich gewesen war als lorelai mit ihr schwanger gewesen war.
Sie fühlte sich ausgeschlossen, weil sie bei keinem der Bilder dabei gewesen war und einsam und wie ein kleines Kind.
„Hast du es gefunden?“ rief Lorelai von unten und Rory ging schnell ins Schlafzimmer und holte das Buch.


Lorelai lag auf der Couch als sie wieder zurück im Wohnzimmer war.
„liest du mir den ersten Abschnitt vor?“ fragte sie ihre Tochter, die sich in den Sessel neben sie setzte.
„Klar“ antwortete sie und begann zu lesen:
Sie saßen zu viert auf dem Fensterbrett und starrten auf die Einfahrt vor dem Haus. „Wo geht sie hin?“ flüsterte Rana. „Shsh!“ ermahnte Cecilia ihre dreijährige Schwester. Sie sahen wie die große, schlanke Frau ihre Koffer und Taschen in den Kofferraum ihres Wagens lud. Sie schaute sich ängstlich um. Tränen liefen ihr übers Gesicht und sie drehte nervös eine Strähne ihrer langen roten Haare zwischen den Fingern. Als die Kinder vom zweiten Stock aus die Tränen sahen, griff Sara nach Ranas Hand. Cecilia riss schockiert die Augen auf. Lailas waren ausdruckslos. „Was macht sie da, verdammt?!“ fragte Cilly und ihre Stimme war schrill und laut. „Sie verlässt uns!“ flüsterte Laila. „Nein!“ schrie Cilly „so was würde sie nie machen!“Die Frau stieg ins Auto, startete den Motor und fuhr langsam davon. „Mum!“ schrie Laila, „Mummy!“. Sie schlug dabei mit den Fäusten gegen das Fenster. Rana lies Saras Hand los und griff langsam nach Lailas, hielt sie fest. „Hör auf. Du tust dir noch weh!“. „Das ist jetzt auch egal“ sagte Cecilia und sprang vom Fensterbrett. Sie schlug die Tür zu als sie den Raum verließ. Sara und Rana schauten sich kurz an. „Komm Laila. Lass uns ins Bett gehen. Es ist schon so spät und du hast morgen Schule“ sagte Sara während Rana Laila an den Händen in Richtung des riesigen Bettes zog, das in der Mitte des Raums stand. Die Borden des Himmelbetts bewegten sich noch langsam hin und her, angestoßen vom Wind der Tür. Laila legte sich hin, Tränen liefen ihr noch immer übers Gesicht. Sara schaute sie kurz an, setze sich dann in den Sessel der neben dem Bett stand und zog Rana auf ihren Schoß. „Wir bleiben heute Nacht hier. Schlaf jetzt!“ sagte sie zu ihr. Tatsächlich schlief Laila sofort ein. Für einen Moment sahen die beiden ihre schlafende große Schwester an. „Jetzt haben die auch keine Mummy mehr, genau wie wir“ flüsterte Rana. „Ja, genau wie wir“ bestätigte Sara und umarmte ihre kleine Schwester fest. Rana legte ihren Kopf gegen Saras Schulter und in dieser Position schliefen sie ein.


Rory las und las und als Luke zurückkam fand er beide Frauen weinend auf der Couch, Rory mit dem Buch in der Hand. Er stoppte als er die beiden sah und begann zu lachen. Lorelai und Rory schauten ihn an, Tränen liefen ihnen noch immer über die Wangen. Dann setzte er sich auf die Couch und nahm Lorelai in den Arm, Rory umarmte sie von hinten. Luke lachte so sehr, dass er auch Tränen in den Augen hatte.
„Es ist unglaublich! Du liegst hier auf der Couch und heulst dir die Augen aus dem Kopf wegen nem Buch das du tausend Mal gelesen hast seit wir die Namen ausgesucht haben.“ brachte er heraus bevor er wieder anfing zu lachen. Jetzt mussten auch Rory und Lorelai lachen. Nachdem sie sich beruhigt hatten schaute Lorelai ihn an, Rory hatte die Tüte mit Essen bereits mit in die Küche genommen.
„Und das von dem Mann der sich gerade selbst die Tränen wegwischt!“ ärgerte sie ihn, küsste ihn kurz und stand auf.
„Wo gehst du hin?“ fragte Luke irritiert.
„Küche, essen!“ grinste sie und verschwand durch die Tür.
„Warum frag ich überhaupt!“ murmelte er während er aufstand und auch in die Küche lief.


TBC

ChrissiTine
31.01.2006, 23:01
Schöner Teil, gut geschrieben, die Gefühle kann man sehr gut nachvollziehen, der Humor ist auch wieder wunderbar getroffen. Bin jetzt zu müde zum FB geben, sorry.

Übersetz weiter, freu mich schon auf den nächsten Teil.

~Tina~
01.02.2006, 15:25
Hey!
ich fand den teil auch wieder schön...
Rory is eifersüchtig, wäre ich aber glaub ich auch...na ja ich kanns net sagen, meine eltern sind noch zusammen....
Auf jedenfall wars wunderschön!

karana
01.02.2006, 18:39
Danke! Ich werd erstmal schauen ob das hier überhaupt wer liest, bevor ich weiterübersetze. Das ist ne ziemlich umständliche Arbeit und wenn es fast niemand liest, ist mir das zuviel. Ich schreib ja auch an der Sequel und die warten auch auf den nächsten Teil, weil ich das chapter noch fertig machen muss.

23 Zwerge
02.02.2006, 18:12
Hey
also ich lese die übersetzung (werd nachher auch mal bei der englisch-sprachigen FF vorbeischauen, aber da mein englisch nicht sooooo der burner ist, ist die deutsche übersetzung für mich sehr gut)
mir gefällt sie, die idee ist klasse, umschreibungen sind toll und ich habe lust mehr von dieser FF zu lesen
ich bleibe dir "troy" und hoffe, dass du für solche menschen wie Tina und mich auch weiterhin übersetzt

karana
02.02.2006, 21:32
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

@ 23 Zwerge: Du hast ja Recht, ich mach ja schon weiter!


Kapitel 4: Lori (Neunter Monat)


„Och Luke, komm schon! Der hier ist doch wirklich niedlich!“ jammerte Lorelai. Sie standen in einem Geschäft vor den Kinderwagen und Lorelai hatte einen in pink entdeckt, den sie unbedingt haben wollte. Seit zwanzig Minuten versuchte sie Luke zu überreden, aber der weigerte sich beharrlich ihn zu kaufen.
Er war genervt und schlecht drauf und dieses Mal war es nicht gespielt. Den ganzen morgen schon rannten sie durchs Kaufhaus, kauften Babykleidung und was sie sonst noch so alles brauchen würden. Und abgesehen davon dass er Kaufhäuser hasste, weil sie voller Fremder waren und man überall Mist bekam den man nicht brauchte, war er auch noch gezwungen mit seiner in der 37 Woche schwangeren Frau einkaufen zu gehen, was kein wirklicher Spass war.
Er hasste es schon alleine einkaufen zu gehen, aber mit Lorelai war es eine Zumutung. Normalerweise kaufte sie ihm schon unzählige Klamotten und wollte immer alles haben was auch nur andeutungsweise glitzerte. Und es dauerte immer Stunden.
Aber jetzt, da sie schwanger war, war es noch viel schlimmer, was er sich nie hatte vorstellen können. Sie hatte ihn gezwungen drei Mal diesen Fast-food Kram zu essen, musste alle paar Minuten aufs Klo, jammerte weil ihr die Füße und ihr Rücken weh taten, aber war trotzdem nicht bereit zu gehen. Stattdessen waren sie nun schon zwei Stunden in dem Geschäft für Babyzubehör und er hatte sich bisher geweigert rosa Nuckelflaschen und einen glitzernden Teddy zu kaufen und jetzt wollte sie den pinken Kinderwagen.


„Lorelai, nie im Leben lass ich zu, dass mein Sohn in diesem Ding liegt!“
„Aber wir wissen doch gar nicht was wir bekommen!“
„Eben! Wieso nehmen wir nicht was neutrales?“
„Aber das ist so langweilig!“ schmollte sie.
„Okay, weißt du was? Wir nehmen den dunkelblauen da und wenn wir ein Mädchen bekommen kannst du rosa Schleifchen dran nähen!“ schlug er vor.
„Yai!“ schrie sie und fiel ihm um den Hals.
„Lorelai...“ sagte er und versuchte sie von sich wegzuschieben. Es war ihm peinlich und er wurde rot, Lorelai lachte.
„So Daddy, ich glaube wir haben alles. Lass uns zahlen und dann was essen gehen, wir haben Hunger!“ sagte sie und rieb ihren Bauch, bevor sie seine Hand nahm und ihre Finger mit seinen verschränkte.
„Ich hab nicht wirklich Hunger! Wieso gehst du nicht vor und isst was und ich bring das ganze Zeug hier raus ins Auto und komm dann nach?“!“ schlug er vor und drückte ihre Hand kurz. Er würde es nicht ertragen noch einen einzigen Burger zu sehen oder gar essen zu müssen.
„Okayyyy...Ich weiß zwar, dass du das nur machst um mir ne Zeit lang zu entkommen, aber okay.“ lächelte sie und zog ihn am Hemdkragen zu sich.
„Bis gleich!“ sagte sie und küsste ihn bevor sie aus dem Geschäft ging und sich in den Essensbereich aufmachte.


Luke hatte Probleme das ganze Zeug zum Auto zu tragen das sie gekauft hatte, aber er war froh dass dieser Shopping-Alptraum bald vorbei sein würde und sie dann endlich heimfahren könnten.


Lorelai war auf dem Weg zum Essensparadies als sie an einem Buchladen vorbeikam und das Buch im Schaufenster ihre Aufmerksamkeit erregte.
Es gab eine Neuauflage von „I´m with you“ und der Verlag hatte Zeichnungen der Hauptcharaktere hinzugefügt, was für ein Buch für Erwachsene ungewöhnlich war.
Sie blätterte das Buch durch, schaute die Bilder an und wusste sie musste das Buch haben. Rory hatte immer noch ihr Exemplar und so kaufte sie es.
Sie setzte sich vor dem Buchladen auf eine Bank und begann sich die Bilder näher zu betrachten.
Sie musste lächeln als sie ein Bild der drei Töchter und der Stiefmutter sah, das wunderschön gezeichnet war.

„Lorelai!“
Ihr Lächeln verschwand augenblicklich als sie die Stimme hörte. Ohne aufzuschauen wusste sie genau wer vor ihr stand. Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen und öffnete sie dann wieder um sich zu überzeugen dass das kein böser Traum war.
Als sie ihre Mutter ein zweites Mal rufen hörte schaute sie auf.
Sie war nicht nur schockiert, dass sie ihre Mutter sah, sondern auch von dem was sie sah: Emily hatte unglaublich abgenommen und sah blass aus. Sie starrte auf Lorelais Babybauch und Lorelai glaubte etwas wie Gefühle auf dem Gesicht ihrer Mutter sehen zu können. Allerdings nicht nur Wut und Enttäuschung, sondern auch Verletztheit, Freude und Hoffnung.
„Mutter...“ brachte Lorelai heraus während sie das Buch zuklappte und in ihre Handtasche steckte.
Emily räusperte sich bevor sie ihrer Tochter in die Augen sah.
„Du bist schwanger!“ sagte sie.
„Ich weiß!“ antwortete Lorelai. Wut und Angst kämpften miteinander und sie war sich noch nicht sicher wer gewinnen würde.
„Ich weiß dass du das weißt, spiel nicht die Dumme! Aber wieso weiß ich nichts davon?“ fragte Emily und ihre Stimme bebte vor Zorn.
„Wir wollten nicht dass ihr es wisst! Um ehrlich zu sein: Ich wollte nicht, dass ihr es wisst, so dass mir der Vortag der jetzt bestimmt gleich kommt erspart bleiben würde. Und bevor du anfängst: Dieses Baby war geplant und gewollt. Ich wollte mit Lukes Baby schwanger werden. Und ich will dazu nichts von dir hören!“ Lorelai wurde immer lauter und stand auf, so dass sie ihrer Mutter auf gleicher Höhe begegnen konnte.
„Wie weit bist du?“ fragte Emil und Lorelai lief ein Schauer über den Rücken beim Klang ihrer Stimme. Sie drehte sich um und wollte weggehen, doch Emily hielt sie am Arm fest.
„Wie weit bist du?“ fragte sie wieder, lauter dieses Mal.
„37 Woche“ antwortete Lorelai und befreite sich aus ihrem Griff.
„Du bekommst in drei Wochen ein Kind und sagst uns nichts? Du hast nicht auf einen meiner Anrufe reagiert!“ schrie Emily jetzt und Lorelai unterbrach sie bevor sie weitermachen konnte.
„Du weißt genau warum ich das mache! Oder muss ich dich dran erinnern dass du zum zweiten Mal versucht hast mein Leben zu zerstören?“ zischte Lorelai ihr zu.
„Dein Leben zerstören? Hast du den Verstand verloren? Wer ist hier mit 16 schwanger geworden? Dazu hatte ich dich wohl kaum ermutigt!“ schrie Emily.
„Hör auf!“ brüllte Lorelai zurück.
„Du hast dich mit Rory aus unserem Leben geschlichen, heimlich, ohne auch nur einmal daran zu denken wie sehr es deinen Vater oder mich verletzt! Du hast dich geweigert den Mann zu heiraten zu dem du gehörst...“
„Ich bin mit dem Mann verheiratet zu dem ich gehöre!“
„Du hast als Zimmermädchen gearbeitet und deiner Tochter zugemutet in diesem Verschlag zu leben. Dann kommst du zurück und bettelst uns um Geld an, denn dafür sind wir gut genug! Und dann gerade als du zum ersten Mal in deinem leben Erfolg hast und dein Hotel eröffnest, heiratest du diesen Diner-Mensch und lässt dich von ihm schwängern ohne uns ein Wort zu sagen! Aber glaub bloß nicht dass wenn du das nächste Mal ankommst, weil er dich mit Kind sitzen gelassen hat und uns um Geld anflehst, dass wir dir auch nur noch einen Cent geben! Nicht mal für die beste Schule der...“
Lorelai spürte wie sie immer wütender und der Wunsch nach Luke immer größer wurde. Als ihre Mutter endlich still war drehte sich sie um und versuchte erneut wegzulaufen, doch wieder stoppte Emily sie. Lorelai versuchte die Hand ihrer Mutter auf ihrer Schulter wegzuschlagen, als sie einen unglaublichen Schmerz in ihrem Bauch fühlte.
„Aaah! Oh Gott!“ schrie sie während ihre beiden Hände zu ihrem Bauch schossen und sie sich auf die Bank fallen ließ.
Emilys Gesichtsausdruck änderte sich augenblicklich und sie eilte zu ihrer Tochter.
„Lorelai, was ist los?“ fragte sie besorgt.
„Ich weiß nicht, aber es tut so weh!“ presste Lorelai heraus.
„Die Wehen haben eingesetzt!“ sagte Emily.
„Aaaa! Es ist zu früh. Es sind noch drei Wochen!“ sagte Lorelai und fing an zu weinen.
„Hast du dein Handy hier? Ich rufe einen Krankenwagen!“ sagte Emily und durchwühlte bereits Lorelais Tasche.
„Nein, kein Krankenwagen! Ich will Luke! Ruf Luke an!“ weinte sie, die Hände immer noch auf ihrem Bauch.
„Aber es dauert zu lange bis er hier ist!“
„Nein, er ist hier! Am Auto! Oh, Goooott! Kurzwahl:eins!“
Emily drückte die Taste und war erleichtert als Luke sofort abnahm.
„Lorelai! Wo bist du? Ich renn hier im Essens...“
„Luke, hier ist Emily. Die Wehen haben eingesetzt! Wir sind im zweiten Stock vor dem Buchgeschäft!“
Luke legte auf als er wusste wo Lorelai war und rannte los. Das Emily bei ihr war beruhigte ihn nicht, eher im Gegenteil.
Er rannte sogar die Rolltreppe hoch und hoffte sie bald zu finden. Er hasste Kaufhäuser!

„Er ist gleich hier, er ist unterwegs!“ sagte Emily zu Lorelai nachdem Luke aufgelegt hatte. Sie wusste dass er so schnell wie möglich kommen würde. Sie war immer der Meinung gewesen dass er nicht gut genug war, aber sie musste zugeben dass er alles für Lorelai tun würde, weil er sie liebte. Es war ihr schon bei ersten Mal aufgefallen als sie ihn getroffen hatte, auf Rorys Geburtstagsparty. Alleine wie er Lorelai angesehen hatte.
„Es tut so weh... ich hab Angst...es war nicht für heute geplant...lass mit dem Baby alles okay sein... bitte!“ schluchzte Lorelai. Emily fühlte sich schuldig, aber sie wusste auch dass Lorelai sich beruhigen musste.
Sie legte ihrer Tochter einen Arm um die Schultern und zog sie zu sich. Lorelai ließ ihren Kopf auf die Schulter ihrer Mutter fallen. Mit der linken Hand strich Emily ihr über die Haare.
„Ssssh, Lori! Alles wird gut! Luke wird gleich hier sein! Es wird alles gut! Euer Baby wird gesund sein...ssshh...ganz ruhig!“ redete sie auf Lorelai ein.
Als Lorelai hörte dass ihre Mutter sie „Lori“ nannte griff sie mit einer Hand nach der Hand ihrer Mutter. Es war Emilys Spitzname für sie gewesen als sie noch ein ganz kleines Kind gewesen war, den sie später nur noch benutzt hatte wenn sie dachte Lorelai würde schlafen.
„Luke!“ schluchzte sie an der Schulter ihrer Mutter.
„Er ist gleich hier shhh!“


TBC

ChrissiTine
02.02.2006, 21:46
Ein schöner Teil, wirklich sehr schön geschrieben. Ich habe deine FF jetzt fast ganz in Englisch durchgelsesen und auch das meiste verstanden, aber es in Deutsch zu lesen ist einfacher, weil ich beim Original einige Stellen einfach überlesen habe, wie ich jetzt merke.

Aber zu den nächsten Teilen muss ich sagen: du hast die Gefühle ziemlich gut herausgearbeitet, genauso wie das dramatische, aber ich bin jetzt an dem Punkt angekommen, wo es wieder besser wird. Auch im Enlischen hast du denn Humor und die Charaktere genau getroffen und ich freue mich schon sehr, diese Teile im Deutschen zu lesen, da ich da natürlich alles verstehe.

Also übersetz weiter, ich freu mich schon auf die nächsten Teile!

23 Zwerge
02.02.2006, 22:03
oh wie süß :biggrin:
lori:biggrin: das ist ja total süß, ich fand den schluss super
eigentlich war der ganze teil toll
lore und lukes chara waren toll getroffen
und der inhalt war super
geschrieben war der teil auch toll
achja und die lange war klasse
hat mir gefallen ^-^

~Tina~
17.02.2006, 17:44
der Teil war auch klasse...
tja, immer dieser typische emily kram...aba trotzdem hat es mir gefallen...
hoffentlich geht nix schief

karana
17.02.2006, 19:04
Keine Sorge, ich mag Emily eigentlich ganz gern und das wird sich auch noch in der Story zeigen...

Es funktioniert wieder, ich dachte eben ich habe ne Vision als sich die GG.de Seite vor mir aufgebaut hat!

karana
19.02.2006, 00:37
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Ok hier das 5. Kapitel, viel Spaß beim Lesen und hinterlasst nen Kommentar! Büdde!:)


Kapitel 5: Noch einmal 9. Monat


Emily und Lorelai befanden sich noch genau in der gleichen Possition als Luke sie endlich fand,nur stöhnte Lorelai mehr als zuvor.
Einerseits war Luke erleichtert dass er die beiden gefunden hatte, andererseits war er schockiert von dem Bild das sich ihm bot. Lorelais Gesicht war schweißüberströmt und sie stöhnte und wand sich vor Schmerzen. So hatte er sie noch nie gesehen. Er rannte die letzten Meter auch noch und hockte sich dann vor ihr hin.
„Lorelai, was ist passiert?“ fragte er und streichelte ihr mit der rechten Hand über die Wange während er die linke vorsichtig auf ihre auf ihren Bauch legte.
Sie ließ ihre Finger durch seine gleiten und drückte dann fest seine Hand während sie langsam ihren Kopf von der Schulter ihrer Mutter hob und sie für einen kurzen Moment ansah.
„Ich.. ich ..weiß es nicht. Ich glaube...die Wehen haben eingesetzt“ sagte sie und musste immer wieder Pausen machen um zu atmen.
„Die fingen so stark an, einfach so?“ Luke schaute Emily an, die seinem Blick auswich und zu Boden schaute. Er wusste dass etwas nicht stimmte, sie sah schuldig aus.
„ja...ich hab nur...und dann.. und das Baby... auuu!“ sie drückte seine Hand noch fester und Tränen liefen ihr übers Gesicht als die nächste Wehe kam.
„Ich bring dich ins Krankenhaus!“ sagte er platzierte eine Hand unter ihren Knien, die andere unter ihrem Arm und hob sie vorsichtig hoch. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und krallte sich in seinem Hemd fest.
Emily stand ebenfalls auf, nahm die Tasche von Lorelai und ihre eigene und folgte Luke, der so schnell zum Ausgang lief wie er nur konnte mit Lorelai in seinen Armen.
„Es wird alles gut, Schatz. Die geben dir was gegen die Schmerzen und dann können wir vielleicht heute unser Baby noch sehen. Es wird alles gut. Es wird gesund und hübsch sein und wir werden endlich wissen ob wir einen Sohn oder eine Tochter haben.“ redete er sanft auf sie ein, in der Hoffnung sie zu beruhigen. Und irgendwie klappte es. Als sie am Auto ankamen hatte sie zwar immer noch Schmerzen aber war nicht mehr so panisch wie zuvor.
Irgendwie schaffte er es mit Lorelai in seinen Armen das Auto aufzuschließen. Als er sie auf den Beifahrersitz setzen wollte meldete sich Emily zum ersten mal wieder zu Wort.
„Luke, wenn du sie auf die Rückbank setzt ist es für sie bequemer und ich kann mich um sie kümmern während du fährst.“ Es war kein Befehl sondern mehr eine Frage. Luke schaute Lorelai an und sie nickte nur kurz.
Emily nahm hinter dem Fahrersitz platz und drehte sich so, dass sich Lorelai gegen sie lehnen konnte. Lorelai nahm die Hände ihrer Mutter und obwohl sie sie mit für das verantwortlich machte was passiert war, war sie doch dankbar dass ihre Mutter jetzt bei ihr war. Zum ersten ml war sie da ohne sie zurecht zu weisen oder zu verurteilen.
Sie konnte sich nicht daran erinnern dass Emily jemals da gewesen war als sie krank war, sie hatte immer jemanden gehabt, der ihr diese Arbeit abgenommen hatte, aber jetzt war sie da, hielt ihre Hand während der Wehen und strich ihr beruhigend übers Haar wenn sie vorbei waren.
Luke fuhr schnell aber vorsichtig. Es war gut dass sie bereits in Hartford waren und sie nur ein paar Minuten von der Klinik weg waren. Luke war erleichtert als sie ankamen. Mit Emilys Hilfe schaffte es Lorelai aus dem Auto, wo Luke bereits wartete um sie zur Klinik zu tragen. Emily folgte ihnen.
Sie hatten den Haupteingang fast erreicht als Luke etwas nasses an seinem Arm spürte.
„Oh Gott, Lorelai, ist das Blut? Blutest du?“ schrie er schockiert. Zum ersten Mal lächelte sie, es war ein schwaches Lächeln aber immerhin.
„Nein, Schatz, die Fruchtblase ist geplatzt. Tut mir Leid!“ erklärte sie ihm und strich mit dem Zeigefinger über seine Wange. Aber nur Sekunden später kam die nächste Wehe und sie krallte sich wieder an seinem Hemd fest, vergrub ihren Kopf an seinem Hals und stöhnte.


Zwanzig Minuten später, nach einigen Untersuchungen wurde Lorelai in den Kreissaal gebracht. Bevor Luke zu ihr ging, ging er zu Emily, die auf einem Stuhl saß und wartete und besorgt aussah.
„Sie wird jetzt in den Kreissaal gebracht. Sie sagen sie muss die ersten Wehen verpasst haben. Wir haben Glück dass es keine Sturzgeburt ist. Dem Baby geht es gut und der Muttermund ist schon vollständig geöffnet, ich muss wieder rein. Könnten sie Rory und Sookie anrufen? Sookies Nummer ist als Kurzwahl hinterlegt, entweder die 5 oder die 6.“
„Ich werde sie finden Luke. Und ich werde sie anrufen. Und jetzt geh und hilf ihr das Baby auf die Welt zu bringen.“ sagte sie mit einem kleinen Lächeln. Ihre Tochter und ihrem Enkelkind ging es gut. Sie öffnete Lorelais Tasche und nahm ihr Handy zum zweiten Mal an diesem Tag heraus.


Als Luke in den Kreissaal kam teilte der Arzt Lorelai gerade mit dass sie anfangen könne zu pressen. Da alles so schnell gegangen war hatten sie ihr nichts gegen die Schmerzen geben können.
„Nein...mein Mann..“ brachte sie heraus bevor sie anfing zu schreien. Erneut eine Wehe.
„Ich bin hier, Schatz, ich bin hier!“ sagte Luke, küsste ihre Stirn und nahm ihre Hand.
„Und jetzt pressen!“ sagte der Arzt und dieses Mal tat sie was er sagte.
„Aaaaaaaaaah!“
„Atmen, Liebling, atmen!“ flüsterte Luke ihr ins Ohr.
„Auuuu, das tut weh!“ dann ließ sie ihren Kopf wieder zurück aufs Bett fallen.
„Du machst das so gut, es ist bald vorbei!“ sagte er und küsste ihre Stirn noch einmal.


Emily versuchte zum zehnten Mal Rory zu erreichen. Sie hatte es im Wohnheim und auf ihrem Handy versucht, aber immer ging nur die Mailbox dran. Sie entschied sich sowohl auf dem Anrufbeantworter als auch auf der Mailbox zu hinterlassen.
Dann ging sie Lorelais Verzeichnis durch um Sookies Nummer zu finden. Tränen traten in ihre Augen als sie die nächsten drei Nummern sah. Die erste gehörte irgendeinem Pizza Service, die zweite „Mum“ und die dritte „LiebemeinesLebensDiner“. Dann fand sie Sookies Nummer.
Sookie schrie so laut ins Telefon, dass Emily glaubte sie würde nie wieder etwas hören. Sokkie versprach sich ums Hotel zu kümmern und weiter zu versuchen Rory zu erreichen.
Dann wählte sie eine Nummer die sie nur zu gut kannte. In dem Moment in dem sie Richards Stimme hörte fing sie an zu schluchzen und erklärte ihm was passiert war. Zuerst konnte Richard es nicht glauben, aber dann versprach er so schnell zu kommen wie möglich.


„Ich will nicht mehr! Ich will das es vorbei ist! Holt dieses Baby aus mir raus!“ schrie Lorelai. Sie war erschöpft und es tat weh.
„Noch ein paar Mal fest pressen und es ist vorbei“ sagte die Hebamme.
„Das erzählen sie mir schon die letzten 5 Stunden und nichts ist vorbei! Holt es da raus! Mir egal wie aber tut es!“ schrie Lorelai.
„Mrs. Danes sie sind erst seit 15 Minuten im Kreissaal und mn kann schon das Köpfchen sehen. Noch ein paar Mal pressen und es ist vorbei, versprochen!“ versuchte der Arzt sie zu besänftigen.
„Es ist mir total egal was sie verspr...“ fing Lorelai an, aber Luke unterbrach sie.
„Lorelai man kann schon den Kopf sehen. Komm, ich weiß dass es weh tut und wenn ich könnte würde ich die Schmerzen nehmen, aber du musst pressen. Dann können wir endlich unser Baby halten!“ er lächelte ihr ermutigend zu und küsste sie, dieses mal auf den Mund.
Als die nächste Wehe km presste sie wieder während Luke ihr beruhigend über den Rücken strich und sie gleichzeitig etwas nach vorne drückte, so dass es einfacher war für sie zu pressen.
„Der Kopf ist raus!“ sagte die Hebamme.
Luke ging einen Schritt in Richtung Lorelais Füße und lehnte sich etwas nach vorne, während er immer noch ihre Hand hielt.
„Oh mein Gott!“ sagte er und kämpfte mit den Tränen als er den Kopf sah.


Richard konnte immer noch nicht ganz glauben was Emily ihm erzählt hatte als er sie im Krankenhaus auf einem der Stühle sitzen sah, die Hände vorm Gesicht und weinte. Er setzte sich neben sie und zog ihr vorsichtig die Hände vorm Gesicht weg.
„Es ist also wirklich wahr“ sagte er mit belegter Stimme. Er war sich sicher dass das nur weiterer Traum über Lorelai war aus dem er jeden Moment aufwachen würde.
Als sie damals mit Rory weggelaufen war hatte er für Emily stark sein müssen, da sie für einen Monat das Bett nicht verlassen konnte.
Und nach dem großen Streit letztes Jahr hatte er sich in der gleichen Situation befunden. Zwar lag Emily nicht im Bett und versuchte so zu tun als würde es ihr nichts ausmachen dass ihre Tochter zum zweiten Mal jeglichen Kontakt abgebrochen hatte, aber Richard wusste dass sie jeden Tag versuchte sie anzurufen, obwohl sie ihm versprochen hatte damit aufzuhören. Sie hatte alles versucht um auch nur die winzigste Information von Rory über Lorelai zu bekommen und eines Tages als er früher heimkam fand er sie in Lorelais altem Zimmer.
Und so hatte er wieder versucht für sie stark zu sein. Es war ihm am Tag gelungen, aber nicht in der Nacht. Es waren immer Albträume in denen Lorelai etwas zustieß und niemand ihm und Emil Bescheid sagte dass ihre Tochter verletzt oder tot war. Jedes Mal war er unglaublich erleichtert wenn Rory Emilys Frage „Wie geht es deiner Mutter?“ einfach mit „Gut“ beantwortet hatte.
Und jetzt saß er hier im Krankenhaus mit seiner aufgelösten Frau die dafür verantwortlich war dass Lorelai ihr Baby früher als geplant bekam. Er zog ein Taschentuch aus der Hosentasche und gab es Emily, mehr konnte er nicht tun.
Emily nahm sich und trocknete ihr Gesicht. Sie wusste dass Richard es nicht für angebracht hielt wenn sie hier schluchzend in einem Krankenhaus saß also musste sie sich zusammen reißen.
„Sie ist schon über eine halbe Stunde im Kreissaal und keiner sagt mir was!“ sagte sie, fast in ihrem typischen Ton.
„Ist Luke bei ihr?“ fragte Richard vorsichtig aber mit einem Unterton der erkennen ließ dass er sie verantwortlich machte. Es entging ihr nicht.
„Ja ist er. Er hat sie aus dem Kaufhaus ans Auto getragen und vom Auto dann ins Krankenhaus als wir hier waren. Lorelai hatte mir gesagt dass ich ihn anrufen soll als die Wehen einsetzten“, antwortete sie.
„Was hast du im Kaufhaus gemacht? Ich dachte du hättest ein DAR-Treffen?“ er machte keinen Hehl mehr daraus dass er sie verantwortlich machte.
„Es wurde abgesagt, da fast alle die Grippe haben. Und da ich noch Dinge zu erledigen hatte bin ich ins Kaufhaus. Ich war im Buchgeschäft als ich sie sah. Sie hatte gerade ein Buch gekauft und sich auf eine Bank gesetzt. Ich bin ihr nachgegangen.“ Emily gelang es die Tränen zu unterdrücken.
„Natürlich bist du. Was hat sie gekauft? Ein Babybuch?“ er bliebt äußerlich ruhig, wie immer. Je stiller er wurde um so schlimmer war es.
„Nein sie hat das hier gekauft“ sagte sie und gab ihm das Buch.
„Sie hat sich die Bilder auf Seite 134 angeschaut mit all diesen Frauen drauf. Sie hat gelächelt als sie es angeschaut hat.“ Richard schlug das Buch auf und betrachtete das Bild.
„Encarna und ihre drei Problem Kinder: Rana, Sara und Laila“ laß er den Text unter dem Bild vor.
„Die Augen der Frauen auf dem Bild haben das gleiche blau wie Lorelais“ seine Stimme zitterte.




„Dieses Mal nicht so hart pressen!“ wies der Arzt Lorelai an und sie hielt sich daran als die nächste Wehe kam.
„Aaaaaah!Oh mein Gooooott!“ schrie sie als sie das Baby aus sich heraus presste. Ein paar Sekunden später waren die ersten Schreie ihres Babys zu hören und Luke und Lorelai fingen beiden an zu weinen. Luke hockte sich neben das Bett, so dass er auf Augenhöhe mit ihr war.
„Danke! Danke! Danke! Danke!“ flüsterte er während er immer wieder ihr Gesicht küsste. Sie nahm sein Gesicht zwischen ihre Hände und zog ihn zu ihren Lippen und küsste ihn.
„Ich liebe dich so!“ sagte er als er sich von ihr löste.
„Ich liebe dich auch!“ flüsterte sie und lächelte.
„Möchten sie die Nabelschnur durchtrennen?“ fragte die Schwester Luke.
„Äh...ja..klar“ sagte er und ließ sich von ihr zeigen wie er es machen musste. Dann legte ihm die Hebamme das Kind in die Arme.
„Hier schau mal Kleines, dein Daddy bringt dich zu deiner Mutter“ sagte sie. Luke schaute auf das Kind in seinen Armen während Lorelai ihn beobachtete. Sie hatte sich während der Schwangerschaft immer wieder gefragt wie er wohl reagieren würde wenn er ihr Baby zum ersten Mal sehen würde und jetzt war dieser Moment endlich da.
Er biss sich kurz auf die Unterlippe und dann erschien das breiteste Lächeln auf seinem Gesicht dass Lorelai je bei ihm gesehen hatte. Er sah so stolz und glücklich aus dass sie sich wünschte diesen Moment mit der Kamera festhalten zu können.
Dann lief er zu Lorelai ans Kopfende des Bettes.
„Schau mal Baby, da ist deine unglaubliche Mommy!“sagte er und legte ihr das Neugeborene vorsichtig auf die Brust.


TBC

23 Zwerge
19.02.2006, 15:38
lol hey,
ich fand den Teil super
er war toll geschrieben und hatte von allem etwas dabei(was zum grinsen, zum "eckeln" und total viele süße sachen)

Sie hatten den Haupteingang fast erreicht als Luke etwas nasses an seinem Arm spürte.
„Oh Gott, Lorelai, ist das Blut? Blutest du?“ schrie er schockiert. Zum ersten Mal lächelte sie, es war ein schwaches Lächeln aber immerhin.
„Nein, Schatz, die Fruchtblase ist geplatzt. Tut mir Leid!“ erklärte sie ihm und strich mit dem Zeigefinger über seine Wange. Aber nur Sekunden später kam die nächste Wehe und sie krallte sich wieder an seinem Hemd fest, vergrub ihren Kopf an seinem Hals und stöhnte.hier hab ich echt gedacht "na lecker", aber wie lore sich entschuldigt hat war süß.

„Das erzählen sie mir schon die letzten 5 Stunden und nichts ist vorbei! Holt es da raus! Mir egal wie aber tut es!“ schrie Lorelai.
„Mrs. Danes sie sind erst seit 15 Minuten im Kreissaal und mn kann schon das Köpfchen sehen. Noch ein paar Mal pressen und es ist vorbei, versprochen!“ versuchte der Arzt sie zu besänftigen.
hier konnte man sehen, dass der chara von lore toll getroffen war


„Oh mein Gott!“ sagte er und kämpfte mit den Tränen als er den Kopf sah.
(...)
Ein paar Sekunden später waren die ersten Schreie ihres Babys zu hören und Luke und Lorelai fingen beiden an zu weinen.
luke, du alter softi XD sehr süß


Luke hockte sich neben das Bett, so dass er auf Augenhöhe mit ihr war.
„Danke! Danke! Danke! Danke!“ flüsterte er während er immer wieder ihr Gesicht küsste. Sie nahm sein Gesicht zwischen ihre Hände und zog ihn zu ihren Lippen und küsste ihn.
„Ich liebe dich so!“ sagte er als er sich von ihr löste.
„Ich liebe dich auch!“ flüsterte sie und lächelte.
und das war richtig toll, wie er sich bedankt und wie beide miteinander umgehen :biggrin:


Luke schaute auf das Kind in seinen Armen während Lorelai ihn beobachtete. Sie hatte sich während der Schwangerschaft immer wieder gefragt wie er wohl reagieren würde wenn er ihr Baby zum ersten Mal sehen würde und jetzt war dieser Moment endlich da.
Er biss sich kurz auf die Unterlippe und dann erschien das breiteste Lächeln auf seinem Gesicht dass Lorelai je bei ihm gesehen hatte. Er sah so stolz und glücklich aus dass sie sich wünschte diesen Moment mit der Kamera festhalten zu können.
*taschentuch raushol* sehr süß, ganz besonders das mit dem breiten grinsen war toll

also, ich fand den teil wirklich super und es gibt nichts zu meckern
ich freue mich schon sehr auf den nächsten teil

~Tina~
19.02.2006, 15:43
*träne wegwisch*
hach...wie schön...
das war wirklich sooooooooo schön....
was soll ich mehr sagen, als....SCHÖN! :heul:
mehr...

ChrissiTine
19.02.2006, 16:14
Der Teil war super geschrieben, die Charaktere waren toll getroffen, wie 23 Zwerge schon geschrieben hat, sie hat eigentlich schon alles gesagt, man kann sich nur anschließen.

Der einzige Kritikpunkt. Kreisssaal schreibt man mit drei 's'. Ich weiß das auch nur, weil meine Mutter Hebamme ist und sich öfters darüber aufregt.

Aber wirklich toll geschrieben!

karana
19.02.2006, 16:24
Der Teil war super geschrieben, die Charaktere waren toll getroffen, wie 23 Zwerge schon geschrieben hat, sie hat eigentlich schon alles gesagt, man kann sich nur anschließen.

Der einzige Kritikpunkt. Kreisssaal schreibt man mit drei 's'. Ich weiß das auch nur, weil meine Mutter Hebamme ist und sich öfters darüber aufregt.

Aber wirklich toll geschrieben!

Das mit dem Kreisssal weiß ich, das Problem ist nur das mein Program das immer als falsch markiert und automatisch korrigiert. Ich hab es dann wieder geändert, das Dokument das nächste Mal wieder geöffnet und da stand es wieder mit 2 s. Ein Kampf gegen Windmühlen, ich hab es jetzt einfach so gelassen. ich denke man weiß was gemeint ist!;)
Und danke fürs Feedback, bin gerade dabei das nächste Kapitel zu übersetzen, vielleicht hinterlässt ja noch jemand nen review...
An der Story lässt sich llerdings nichts mehr ändern, da ich die Kapitel immer nur übersetze und nicht neu schreibe! Sorry!
(Die Story kam so auf FF.net ganz gut an, die Sequel noch besser, deshalb gehe ich davon aus es ist okay!)

Allerdings kam bisher von euch noch kein Aufschrei "Was isses denn nun Mädchen oder Junge?" das war das erste was bei FF.net kam und nicht nur einmal. Lustig wie unterschiedlich die reviews sind!

ChrissiTine
19.02.2006, 16:31
Das ich nicht frage was es ist hat den Grund, dass ich deine FF schon auf Englisch gelesen habe, deshalb weiß ich's schon (außerdem hast du es doch auch bei der Inhaltsangabe geschrieben, soweit ich mich erinnern kann)

Das mit dem Kreisssaal hat auch bei meinem Dokument gesponnen, ich wollte es nur anmerken, weil es mir aufgefallen ist.

~Tina~
19.02.2006, 16:35
Das ich nicht frage was es ist hat den Grund, dass ich deine FF schon auf Englisch gelesen habe, deshalb weiß ich's schon
jep, ich auch...und ich wollte es nicht verraten, falls jemand net gelesen hat...ich tut dann aba überrascht^^

23 Zwerge
19.02.2006, 16:35
und ich hab nicht gefragt ob es nen junge oder mädchen ist, weil ich es ja erst im nächsten teil erfahren will :biggrin:

karana
19.02.2006, 16:41
;) Achso, ich hatte mich schon gewundert!

Kann sein dass ich es in die Inhaltsangbe geschrieben habe, das weiß ich gar nicht mehr. Dadurch dass die Seuel jetzt auch schon in ch33 ist, weiß ich meistens nicht mehr was ich hier gemacht habe.
Es ist auch lustig wenn ich das jetzt übersetze denke ich manchmal "Ach so war das!". Echt keine Ahnung mehr!:biggrin:
Ich hab die wichtigsten Facts wie Geburtstage, Hochzeitstag usw. rausgeschrieben und die Fic seit Abschluss nicht mehr gelesen und die war letztes Jahr im August zu Ende.

@23 Zwerge: Das du gefragt hättest heißt ja nicht das ich es verraten hätte!

23 Zwerge
19.02.2006, 16:44
schon klar, aber irgendwann musst du ja eh sagen was das baby für ein geschlecht hat, weil sie es ja nicht die ganze zeit "baby" nennen können

karana
19.02.2006, 16:57
Na lange musst du ja nicht mehr warten!

karana
19.02.2006, 18:27
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Woa bin ich schnell!

Nächstes Kapitel already!;)



„Hallo William, hallo mein Kleiner!“ lachte Lorelai während ihr immer noch Tränen über die Wangen liefen. Mit einem Finger zog sie die Konturen seines Gesichts nach und küsste ihn dann auf die Stirn. Das Baby beruhigte sich sofort als es die Stimme seiner Mutter hörte.
„Schau ihn dir an Luke, ist er nicht perfekt?“ sie betrachtete das Baby voller Wunder.
„Ja ist er, genau wie seine Mutter. Ich bin so stolz auf dich!“
„Ich hätte es ohne dich nicht geschafft, danke“ sagte sie und drückte seine Hand. Als Antwort küsste er sie, vorsichtig dass Baby nicht zu zerdrückten.
„Wie müssen den Kleinen noch einmal für ein paar Minuten entführen um ihn zu untersuchen und zu waschen. Und auf sie wartet noch die Nachgeburt.“ sagte eine Krankenschwester.
„Oh neiiiin!“ fing Lorelai an zu schmollen und Luke musste lachen. Als ob er wüsste was kommen würde fing William an zu wimmern.
„Ja, mein Kleiner, sag denen dass du bei deiner Mommy bleiben willst! Aber weißt du was? Dein Daddy kann mit dir gehen dann bist du nicht alleine und wenn ich hier fertig bin dann bringt er dich zu mir. Ist das okay? Ich versprech dir dass er gut auf dich aufpasst! So, auf geht´s!“ sagte sie , küsste ihn noch einmal bevor ihn die Schwester nahm und er sofort zu schreien begann.
„Ist es wirklich okay wenn ich mit ihm gehe?“ fragte Luke.
„Ja, ich bin in Ordnung. Geh und schau nach deinem Sohn! Lächelte se und Luke lief der Schwester nach.


Luke durfte William baden und war überrascht dass er es hinbekam. Als Lorelai ihm gesagt hatte dass sie schwanger war war er glücklich gewesen, aber hatte auch Angst gehabt. Er war schon immer grummelig gewesen und konnte mit Kindern nichts anfangen. Sie machten ihn wahnsinnig und er wusste nie was er mit ihnen tun oder zu ihnen sagen sollte.
Und jetzt hielt er seinen Sohn als ob er nie etwas anderes getan hätte und ihm kam der Gedanke dass es fast zu einfach war.
Als sie fertig waren sagte ihm die Schwester, dass Lorelai auf ein Zimmer gebracht worden war und dass sie ihm zeigen würde wo es war.


Lorelai lag auf ihrem Bett in einem der Krankenhaus-Hemdchen, die Augen geschlossen. Als sie hörte dass sich die Tür öffnete, machte sie die Augen auf und sah Luke mit einem sauberen, angezogenen William hereinkommen. William jammerte wieder und sie wusste dass er jeden Moment anfangen würde zu weinen. Luke setzte sich auf die Bettkante und gab ihr das Baby.
„Hallo, Will! Hat dein daddy gut auf dich aufgepasst? Ganz bestimmt!“ sagte sie mit einer Babystimme zu ihrem Sohn.
„Ich durfte ihn baden!“ sagte Luke und sie musste lächeln weil er so stolz klang.
„Und was meinst du Luke? Ich denke den haben wir gut hinbekommen“ sagte sie und deutete mit dem Kinn auf das Baby.
„Ist er nicht wunderschön? Und sag jetzt nicht „Männer sind nicht schön!“, denn der hier ist noch ein Baby und außerdem können Männer schön sein! Ich hab den lebenden Beweis vor mir wenn ich meinen Ehemann anschaue!“ ärgerte sie ihn.
„Ah Gott!..ich bin nicht...was auch immer!“ sagte er und verrollte die Augen.
„Aber du hast Recht, er ist wunderschön!“ Luke hatte den Satz noch nicht beendet als William zu weinen anfing.
„Was ist denn mit ihm?“ fragte Luke und schaute besorgt da William innerhalb weniger Sekunden wütend brüllte.
„Ich denke er hat Hunger“ lachte Lorelai.
„Wieso hab ich das nicht geahnt? Seine Mutter wird ja auch immer unausstehlich wenn sie Hunger hat!“ grinste Luke.
„Hey, pass auf was du sagst Mister oder ich brülle das nächste mal genauso wenn ich Hunger habe!“
„Gott steh mir bei!“ murmelte Luke.
„Luke kannst du raus ans Auto gehen und die Tasche holen die wir fürs Krankenhaus im im Kofferraum haben? Ich will mich umziehen bevor ich ihn stille, das Ding hier ist nicht wirklich bequem. Und außerdem hätte ich gerne dass er seine eigenen Sachen anhat“
„Ja klar“ sagte Luke und küsste sie kurz bevor er zur Tür lief.
„Hey Hon´! Beeil dich sonst ist er vielleicht verhungert bevor du wieder da bist!“ sagte sie noch bevor er den Raum verließ.


Luke rannte fast nach draußen, griff die Tasche und eilte zurück. Als er im vierten Stock ankam wäre er fast mit einer Schwester zusammengestoßen und als er nur noch ein paar Meter von Lorelais Zimmer entfernt war konnte er schon Williams wütende Schreie hören.
„Weigert sich deine Mutter dich zu füttern? Armer Junge! Aber warts ab der Tag der Rache wird kommen sie was zu essen will und sich dein Vater weigert ihr was zu geben!“ sagte er als er das Zimmer betrat.
„Gemein! Du weisst genau wie hilflos ich bin wenn es zu Essen und kochen kommt!“ rief Lorelai.
„Bestimmt nicht hilfloser als er. Hier ist dein Koffer. Gib ihn mir und zieh dich um!“ befahl Luke.
„Oh, Befehlshaber Luke! Wie niedlich!“ neckte sie, gab ihm William, küsste beide und nahm die Tasche mit ins Bad.


„Na dann mal sehen ob Mommy was hat was du willst!“ sagte Lorelai als sie sich wieder auf ihr Bett setzte, jetzt in ihrem eigenen Nachthemd, das Knöpfe hatte so dass sie einfacher stillen konnte.
Sie knöpfte es ein bisschen auf, positionierte William und er fing gleich an zu trinken.
„Ha, das ist mein Sohn!“ lachte sie.
„Absolut!“ stimmte Luke zu und lachte auch. Für einige Minuten waren dann beide still und schauten nur ihrem Sohn zu wie er zufrieden aß.
„Heyyy Luke!“ bracht Lorelai die Stille.
„Oh nein, den Tonfall kenne ich! Was willst du? Und sag jetzt bloß nicht „Kaffee“!“ sagte er in seinem üblichen Tonfall, lächelte aber.
„Baaah!“ machte Lorelai und streckte ihm die Zunge raus woraufhin er nur die Augenbrauen hochzog.
„Aber um ehrlich zu sein wollte ich das gar nicht sagen, mein Traumprinz!Ich wollte dich eigentlich nur fragen ob du schauen kannst ob Rory da ist.“ sagte sie.
„Tut mir leid, die hab ich total vergessen. Das hätte ich schon machen können als ich die Tasche geholt habe. Und deine Mutter ist bestimmt auch noch da draußen. Ich meine...ihr Auto steht immer noch am Einkaufszentrum.“
„Du hast wahrscheinlich Recht. Schau nach Rory und schick sie rein wenn du sie findest. Und wenn meine Mutter noch da draußen ist, sag ihr dass es mir gut geht und ruf ihr ein Taxi!“ wies sie ihn an mit ernstem Gesichtsausdruck. Luke der schon aufgestanden war setzte sich noch einmal auf ihr Bett.
„Was ist im Kaufhaus passiert?“ fragte er nach einigen Sekunden.
„Sie...naja sie... um ehrlich zu sein will ich im Moment nicht drüber reden. Ich bin so glücklich im Moment und ich will das nicht kaputt machen. Ich erzähl es dir später wenn Rory wieder weg ist und er schläft. Abgemacht?“
„Abgemacht!“ sagte er, drückte einen Kuss auf den Kopf seines Sohnes und ging nach draußen.


Er war sich erst nicht sicher ob er in die richtige Richtung gelaufen war als er Richard hin und her laufen sah und Emily neben ihm auf einem Stuhl saß. Er war immer noch wütend auf sie da er wusste dass sich eine ziemlich hässliche Szene im Kaufhaus abgespielt haben musste und für einen Moment wollte er sie anschreien, aber als er sie sah konnte er es einfach nicht. Es war mehr als offensichtlich dass sie geweint hatte, die zerlaufene Schminke war noch deutlich zu sehen und ihre Augen waren rot und verschwollen. Sie zupfte nervös an dem Taschentuch in ihren Händen.
Als sie ihn sahen sprang Emily aus dem Stuhl auf und Richard eilte zu ihm. Sie machten sich beide große Sorgen dass konnte man auf ihren Gesichter lesen.
„Ist alles in Ordnung mit Lorelai? Wie geht's dem Baby?“ fragte Emily sofort.
„Ihnen geht es gut. Wo ist Rory?“ fragte Luke.
„Sie geht nicht ans Telefon. Ich hab es tausend Mal versucht auf dem Handy und Festnetz. Ich hab ihr Nachrichten hinterlassen, aber nichts. Sookie hat versprochen sie würde es weiter versuchen. Ich hab der Schwester Lorelais Tasche gegeben.“ sagte Emily sehr schnell. Sie hatte Angst dass er sie unterbrechen würde.
„Okay. Ich...ähm...ich muss zurück“ sagte Luke und deutete in die Richtung aus der er gekommen war. Es war für alle eine komische Situation.
„Ja natürlich. Wir sollten gehen, Emily. Du hast genug getan!“ sagte Richard und nickte Luke zu.
Die zwei älteren Gilmores machten sich auf den weg zum Aufzug als Emily plötzlich stehen blieb und sich umdrehte.
„Ist es...ich meine..was...“ stotterte Emily. Als Luke schwieg drehte sie sich wieder um und lief weiter. Dieses mal stoppte Luke die beiden.
„Richard, Emily! Warten sie!“ sagte er, lief zu ihnen und gab Emily ein kleines Stück Papier.
„Hier! Auf Wiedersehen!“ sagte er und lief zurück zu Lorelais Zimmer.
„Was ist das?“ fragte Richard als Luke außer Sichtweite war.
„William Jeremy Danes. Geboren 17.36h, 6 Juli 2006,3200 Gramm, 50 Zentimeter“ las Emily mit Tränen in den Augen und einem traurigen Lächeln vor. Als sie fertig war lief Richard ohne ein Wort zu sagen los und stieg in den Aufzug ein.


TBC

23 Zwerge
19.02.2006, 18:43
hey
der teil war wieder super
er war toll geschrieben und sehr süß
lol das luke so stolz ist passt 1. sehr zu seinem chara und außerdem ist das total süß
ich hab mir irgendwie schon gedacht, dass es nen junge ist
der inhalt war auch super
wieder nen sehr toller teil
hab nichts zu meckern(außer das sie Sie form groß geschrieben wird...also z.b. Warum sind Sie so ein Arsch) lol

ChrissiTine
19.02.2006, 18:52
Auch dieser Teil war wieder sehr gut geschrieben und die Charaktere waren super und die Handlung ebenfalls. Alles hat gepasst. Ein schönes Kapitel.

rottie
19.02.2006, 21:00
hui ha, endlich komm ich dazu die hier zu lesen... hab die englische gesucht, aber ff.net funzt gerade mal nicht.

was soll ich sagen? toll, toll, toll! ich kann mir das alles so genau vorstellen.
besonders gespannt war ich auf den teil der geburt, wie du das wohl umschreiben würdest. tja, was soll ich sagen? ich bin sehr zufrieden, sehr gut erzählt *gg*

:top:

karana
19.02.2006, 21:41
hui ha, endlich komm ich dazu die hier zu lesen... hab die englische gesucht, aber ff.net funzt gerade mal nicht.

was soll ich sagen? toll, toll, toll! ich kann mir das alles so genau vorstellen.
besonders gespannt war ich auf den teil der geburt, wie du das wohl umschreiben würdest. tja, was soll ich sagen? ich bin sehr zufrieden, sehr gut erzählt *gg*

:top:

na wirklich umschrieben war es ja nicht...;) Es ist aber s<chwer das zu schreiben wenn man selbst keine Geburt hinter sich hat oder gesehen hat (außer im Fernsehen). Ich warte dann immer drauf dass sich jemand meldet und sagt "Was du da schreibst ist bull so läuft das gar nicht", deshalb hatte ich mich vorher medizinisch abgesichert, dass es sowas gibt (das man die Wehen erst nicht bemerkt) usw.
FF geht aber bei mir, komisch!

rottie
19.02.2006, 22:03
*lach* tja, da hast du gut recherchiert ;)
nee also ich fands gut, ich hab mich da gut zurück erinnern können, ich hab auch so gejammert, vonwegen "holen sie das kind da sofort raus" oder "ich will nicht mehr, ich mach jetzt gar nix mehr" etc. ja ja *g*
jetzt geht ff.net auch wieder... komisch, hatte die ganze zeit ne fehlermeldung... werd ma englisch weiterlesen, obwohl ichs sequel schon angefangen hab zu lesen *lol*

karana
19.02.2006, 22:37
Lustige Reihenfolge zu lesen! Es wird noch einiges passieren. Wobei wenn du die Sequel kennst, weißt du ja schon einiges!
BTW, wieso hatte ich dann bisher noch keinen review von dir drin? Oder hb ich was verpasst? Hä?Hä?:biggrin:

rottie
19.02.2006, 22:46
könnte daran liegen, dass ich erst heute angefangen habe das sequel zu lesen :p

Emerson Rose
21.02.2006, 11:07
So du kannst also deutsch.;) Habe mich immer schon gewundert, wer hinter dieser genialen Story und dem Sequel steckt. Hier habe ich die Antwort.

Falls du dich jetzt wunderst, warum ich nie ein Kommi abgegeben habe, fürs lesen reicht mein Englisch, aber beim schreiben bin ich völlig aufgeschmissen. Denn wenn ich was sage, dann möchte ich mehr als nur ein „Great“ oder „Wonderfull“ abgeben.

Darum freut es mich sehr, dass du deine Geschichte hier in Deutsch veröffentlichst und ich mehr als nur 2/3 verstehe.
Werde natürlich weiterhin das englische Sequel lesen, aber ich freue mich auch auf die Übersetzung und die folgenden Teile.

Also mach weiter so.

LG Emerson Rose:p

karana
21.02.2006, 17:45
Jaja, das bin dann wohl ich. Danke für den netten Comment. Werd versuchen heute noch was gebacken zu bekommen was die Übersetzung und das nächste Kapitel der Sequel angeht, hab die letzten Tage nicht wirklich was gemt, wird mal wieder Zeit! ;)
Viel Spaß noch beim Lesen und hinterlass den Kommentar doch einfach auf Deutsch!

karana
21.02.2006, 20:58
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Hier der nächste Teil. Ich hoffe euch gefällt es. Wollte ihn eigentlich gestern schon posten aber ich bin nicht mit übersetzen fertig geworden, sorry!


“Oh, gut, da bist du ja wieder! Der Arzt war hier und hat mir die Ergebnisse von unserem Kleinen hier mitgeteilt.” sagte Lorelai zu ihm als er den Raum wieder betrat und sich auf die Bettkante setzte.
„Und?“ fragte er und war plötzlich nervös.
„Wie sie dir schon gesagt haben ist er gesund. Er ist sogar ziemlich groß. Ich hätte Probleme bekommen können wenn er erst in drei Wochen gekommen wäre. Aber da er clever ist wusste er das und beschloss jetzt schon zu kommen.“ lächelte sie und positionierte William dann neu, so dass er auf der anderen Seite trinken konnte.
„Und die Wehen hatten nichts mit deiner Mutter zu tun? Ich meine, du hast mir noch nicht erzählt was passiert ist, aber ich bin mir sicher dass sie dich aufgeregt hat. Sie hatte so nen schuldigen Gesichtsausdruck.“ Luke schaute ihr in die Augen.
„Niemand weiß das Luke. Aber ich glaube nicht dass sie der Grund war. Ich hab das auch erst gedacht, aber jetzt muss ich zugeben, dass ich schon den ganzen Morgen Schmerzen hatte.“ Sie beendete den Augenkontakt und schaute nach unten.
„Du hattest den ganzen Morgen Wehen und hast mir nichts gesagt?“ fragte Luke aufgebracht.
„Schatz, bitte reg dich nicht auf. Ich hab wirklich nicht gemerkt dass ich Wehen hatte. Als es bei Rory soweit war tat es von Anfang an verdammt weh, aber dieses Mal war es mehr als hätte ich Rückenschmerzen. Luke, du weisst dass ich es dir gesagt hätte, oder?“ fragte sie und schaute ihm wieder in die Augen.
„Natürlich weiß ich das, tut mir Leid!“ sagte er und sie lächelte ein klein wenig.
„Weil wir es gerade von Rory haben, wo versteckst du denn meine Tochter?“ versuchte sie zu witzeln aber Luke hörte die Unsicherheit heraus.
„Tut mir Leid, aber sie ist nicht da. Deine Mutter hat versucht sie zu erreichen aber sie weder über Handy noch Festnetz bekommen. Sie hat ihr dann einige Nachrichten hinterlassen und Sookie beauftragt es weiter zu versuchen.“ Das Lächeln verschwand von Lorelais Gesicht in dem Moment in dem er ihr sagte, dass ihr Tochter nicht da war.
„Oh“ flüsterte sie und biss sich auf die Unterlippe.
„Nicht traurig sein, Lorelai! Ich bin sicher sie kommt sofort wenn sie die Nachrichten hört.“ versuchte Luke sie aufzuheitern.
„Ja, bestimmt. Wo ist denn mein Handy, meine Tasche und mein Buch?“ Lorelai konnte sich nicht genau erinnern wann sie ihr Sachen zuletzt gesehen hatte.
„Deine Mutter hat das Zeug der Schwester gegeben. Aber ich glaube nicht, dass du das Hand hier benutzen darfst.“ Er wusste genau was sie vorhatte.
„Luke, du weist dass ich im Diner eigentlich auch nicht telefonieren darf. Hat mich das jemals davon abgehalten? Ich will das Rory ihren Bruder kennen lernt. Du nicht?“ sie beendete den Satz wie üblich schmollend.
„Okay, du hast mal wieder gewonnen, ich hol dir deinen Kram. Aber nachdem du mir Rory gesprochen hast will ich wissen was zwischen dir und deiner Mutter passieret ist. Jedes noch so kleine Detail!“ erinnerte er sie an ihr Abkommen.
„Du bist der Beste!“ sagte sie sarkastisch, grinste dann aber.


„Rory, hier ist deine Großmutter! Komm bitte sofort ins Hartford Krankenhaus, deine Mutter bekommt das Baby. Sie ist im Einkaufszentrum zusammen gebrochen.“
„Oh Gott“ sagte Rory und machte sich von Logan los, der gerade ihren Nacken küsste als sie ihre Mailbox abhörte.
„Rory hier ist wieder deine Großmutter. Wo bist du? Bitte komm in die Klinik oder ruf auf Lorelais Handy an.“
„Rory hier ist Paris. Deine Großmutter hat ne Nachricht hinterlassen, dass deine Mutter das Baby bekommt. Sie ist im Krankenhaus in Hartford“
„Ich hasse diese Maschinen! Dein Großvater ist gerade auf dem Weg hierher. Ruf uns an wenn er dich abholen soll“
„Hey Rory, ich bins. Ich lieg hier gerade in nem Krankenhausbett rum mit deinem hübschen Geschwisterchen im Arm. Ich bin mir sicher du willst wissen ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, also komm her und finde es raus!“
„Schatz, ich bins nochmal! Der Kleine ist jetzt schon drei Stunden älter als bei meinem letzten Anruf. Es wird langsam spät, aber komm so schnell wie du kannst, egal wann. Dein Bruder kanns kaum erwarten dich kennen zu lernen.“


„Meine Mutter hat das Baby bekommen, ich hab nen Bruder!“ teilte Rory Logan mit einem unlesbaren Gesichtsausdruck mit.
„Wow, das ist ja Wahnsinn, Ace!“ lachte der und umarmte sie.
„Ja,.... ich denke schon.“ antwortet Rory, erwiderte die Umarmung aber nicht.
„Auf komm! Zieh dich an und wir fahren ins Krankenhaus! Ich bin mit sicher sie will dich sehen!“ er stand auf und hielt ihr die Hand hin um sie hoch zu ziehen, aber sie nahm sie nicht.
„Es ist schon spät und ich bin mir sicher sie ist erschöpft. Ich werde sie morgen besuchen“ sagte Rory traurig. Logan war sich nicht sicher was los war, aber es gefiel ihm nicht.
„Dann ruf sie wenigstens an! Ich bin mir sicher sie wartet“. Er setzte sich neben sie.
„Vielleicht hast du Recht, ich ruf sie an“ sie klang nicht überzeugt aber wählte die Nummer ihrer Mutter.


„Rory? Wo bist du? Warum bist du nicht hier?“ beantwortete Lorelai den Anruf.
„Tut mir Leid, Mom, aber mein Akku hat den Geist aufgegeben!“ log Rory und Logan zog fragend die Augenbrauen hoch.
„Dann beeil dich! Ich kanns nicht abwarten dich zu sehen!“
„Es ist schon zu spät, ich komm morgen vorbei!“
„Ähm, ...okay...dann seh ich dich morgen, Kind!“ die Enttäuschung in Lorelais Stimme war deutlich zu hören.
„Ja, bis morgen!“


In der Sekunde in der das Gespräch beendet war brach Lorelai in Tränen aus. Luke fand sie schluchzend auf dem Bett als er vom Kinderzimmer zurück kam in dem William jetzt schlief.
„Sie kommt nicht Luke!“ platze sie heraus als sie ihn im Türrahmen stehen sah. Er machte die Tür zu und umarmte seine Frau. Sie vergrub ihr Gesicht in seiner Brust und er lehnte sein Kinn auf ihren Kopf.
„Warum nicht?“ fragte er vorsichtig.
„Ich..ich weiß nicht. Sie sagt es ist zu spät.“
„Da hat sie Recht!“
„Nein hat sie nicht! Es ist nicht zu spät für ein Gilmore girl ihren neugeborenen Bruder und ihre Mutter zu besuchen!“
„Oh Lorelai!“ er wusste nicht was er dazu sagen sollte.
„Und sie hat nicht mal gefragt ob mit ihm alles in Ordnung ist! Sie hat nur gesagt dass sie morgen kommt weil es heute zu spät ist. Warum macht sie das? Warum interessiert es sie nicht? Die alte Rory wäre auf nen Baum geklettert und durchs Fenster eingestiegen um uns zu sehen.“ schluchzte sie.
„Ich versteh sie nicht mehr, Luke!Sie ist so anders und ich kann dir nicht mal sagen wann sie sich so verändert hat!Als sie mit Dean schlief?Als er mit ihr Schluss gemacht hat?Als sie Logan traf? Als sie aus Yale ausgestiegen ist und bei meinen Eltern wohnte? Ich weiß es nicht!“ weinte sie.
„Lorelai, beruhig dich! Ich bin mir sicher sie kommt morgen und sie will William sehen. Sie wäre ziemlich blöd wenn nicht, denn er ist das hübscheste Baby überhaupt. Das will sie bestimmt nicht verpassen!“ Lorelai musste etwas lachen.
„Sie wird zu Besuch kommen und alles wird okay sein. Vielleicht ist sie im Moment einfach nur etwas überwältigt und wusste nicht was sie sagen sollte. Erinnerst du dich als du gedacht hast sie wäre nicht glücklich über die Hochzeit oder sie Schwangerschaft weil sie so still war? Sie war überglücklich, vielleicht ist es dieses Mal genau so?“
„Mmmmh, vielleicht!“ murmelte sie in seine Brust. Dann machte sie sich los und schaute ihn an.
„Bleibst du heute Nacht hier? Bitte?!“ fragte sie.
„Kann ich machen, aber du musst jetzt schlafen, es war ein langer Tag!“ sagte er und versuchte aufzustehen, aber sie zog ihn wieder zu sich runter.
„Gute Idee“ sagte sie schläfrig und legte ihre Kopf wieder auf seine Brust.
„Ach, Lorelai wirklich, ich kann doch nicht mit dir in diesem Bett bleiben!“ maulte er.
„Natürlich kannst du! Ich bin mir sicher dss die Schwestern nicht davon ausgehen dass wir hier irgendwas schmutziges gemacht haben wenn sie und morgen früh finden. Es gibt nämlich absolut keine Möglichkeit dass du heute Nacht oder in den nächsten Wochen zum Zug kommst, ich hoffe das ist dir klar! Aber falls du es in deinen Träumen tust, mit mir natürlich, ist das in Ordnung. Und in einigen Wochen kannst du mir dann erzählen was wir so getan haben und dann können wir...“
„Schlaf!“ befahl Luke und verdrehte genervt die Augen, während er leicht rot im Gesicht war. Lorelai kicherte nur. Er zog seine Schuhe aus und legte sich dann neben sie unter die Decke. Sie kuschelte sich so dicht an ihn, dass sie fast auf ihm lag.
„Nacht Schatz, ich liebe dich!“ flüsterte er und küsste sie aufs Haar. Er bekam keine Antwort weil Lorelai schon eingeschlafen war.


Zur selben Zeit saß Emily auf dem Bett in Lorelais altem Zimmer, den Zettel den Luke ihr gegeben hatte in der Hand.
Sie war sofort in den Raum gegangen als sie zuhause angekommen waren und wusste nicht wo Richard war.
Sie würde wohl nie den Blick vergessen mit dem Lorelai sie angesehen hatte als sie sie auf der Bank entdeckt hatte. Es war eine Mischung aus Schock, Angst, Schuld, Wut und Unglaube gewesen. Nicht die Gefühle die eine Tochter haben sollte wenn sie ihre Mutter zufällig traf.
Und nur Sekunden zuvor hatte sie so glücklich ausgesehen und wegen einem Bild in einem Buch gelächelt. Das Buch.
Emily bemerkte dass sie ihr eigenes Exemplar immer noch in der linken Hand hielt. Sie schlug irgendeine Seite auf und begann zu lesen.
Athina lag hustend am Boden, sie hatte nicht mehr die Kraft aufzustehen. Verzweifelt versuchte Sahra ihre Schwester vom Boden aufzuheben, aber durch den starken Husten war es ihr nicht möglich die Fünfjährige wieder ins Bett zu bringen. Athina hatte schon ganz blaue Lippen und Sahras Verzweiflung wuchs. Sie begann zu weinen. „Rana, bitte, komm schon. Steh auf! Rana bitte!“ Immer wieder zog sie am Arm ihrer Schwester. „Baba bitte komm doch!“ flüsterte Sahra.Doch sie wusste er würde nicht kommen, denn er war nicht da, genau wie alle anderen. „Rana. Du musst ins Bett zurück. Du kannst nicht auf dem Boden liegen bleiben. Bitte Rana. Für mich. Steh auf!“ schrie sie. Doch Athina hustete nur noch stärker. Sie weinte auch und schaute ihre verzweifelte Schwester mit großen Augen an. Sahra ließ sich neben sie auf den Boden fallen und zog Athinas Kopf auf ihre Knie. Weinend strich die ihrer Schwester immer wieder über die Haare. Ganz langsam wurde der Husten besser, Athina hatte sich wieder unter Kontrolle. Sahra stand auf und zog sie auf die Beine. Dann stützte sie sie, während sie zum Bett liefen.Athina legte ihren Kopf auf Sahras Schulter und ihre Stirn an die Stirn ihrer Schwester. Genau in dieser Position wurden sie am nächsten Morgen von einem der Kindermädchen geweckt...
„Emily was tust du hier?“ fragte Richard sie wütend als er sie sah.
„Ich...ich“ stotterte sie, riss sich dann aber zusammen.
„Dieses Zimmer hier war nie Lorelai. Das hier alles ist nicht sie. Ich habe es nie bemerkt Richard. Bis jetzt. Vielleicht wenn ich mehr Zeit mit ihr verbracht hätte, hätte ich es gewusst. Und jetzt ist es zu spät. Ich kann nur hoffen, dass sie glücklich ist.“ sagte Emily ausdruckslos, stnd auf und lief an Richard vorbei aus dem Raum.
Er schaute sich kurz um und wunderte sich von was sie redete, bevor er den Kopf schüttelte und das Licht ausmachte.

TBC

ChrissiTine
21.02.2006, 21:26
Ein schönes Kapitel. Sehr gut geschrieben und übersetzt, es hat mir gut gefallen. Die Charaktere waren sehr gut getroffen, alles hat gepasst.

Die vielen Anrufe sind wirklich typisch für Lorelai und auch Rorys Verhalten ist irgendwo sie, jedenfalls die neue Rory.

Schönes Kapitel, schreib weiter!

~Tina~
22.02.2006, 19:39
Hey!
Sry, ich konnte net früher antworten!
Die beiden Teile haben mir super gefallen! :cool:
Luke is ja so ein richtiger zofty...*smile*
wie süß..William..gefällt mir
nur...was hat Rory denn auf einmal für Komplexe???

23 Zwerge
22.02.2006, 22:54
ssseeehhhhrrrrr müde, deshlab kurz FB
teil hat mir gefallen, toll geschrieben und sehr süß(lore+luke und die em+rich szene) rory...die rory war komisch...wie die neue rory halt, die ich ja eh nicht leiden kann
hab an diesem teil nichts auszusetzten udn freue mich auf den nächsten :biggrin:

karana
26.02.2006, 15:22
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, mal wieder ein neues Kapitel für euch. Ich hoffe es gefäll euch!;)


Mütter und Töchter 2:


“Komm rein!” rief Lorelai als sie Klopfen an der Tür hörte. Die Tür wurde langsam geöffnet und sie sah Rory und Logan.
“Hallo ihr zwei, kommt rein!” sagte sie nach einer Sekunde der Stille.
“Guten Morgen Mrs. Danes! Herzlichen Glückwunsch!” sagte Logan mit einem warmen Lächeln und gab ihr die Hand.
“Danke Logan!”
“Mr. Danes, ihnen auch: Herzlichen Glückwunsch!” er drehte sich um und begrüßte Luke. Währenddessen fixierte Lorelai Rory die hinter Logan stand, auf den Boden starrte und schwieg. Rory bemerkte dass Lorelai sie anstarrte und schaute auf.
“Heyyy mom” sagte sie und umarmte ihre Mutter die im Schneidersitz auf dem Bett saß, William in ihrem Schoß liegend.
“Und du musst William sein! Hallo kleiner Mann!” sagte sie zu ihm, aber berührte ihn nicht.
“Oder heißt er jetzt doch anders?” fragte sie, vermied es ihre Mutter anzuschauen und wandte sich an Luke.
“Nein er heiß William Jeremy Danes, wir sind dabei geblieben.” antwortete Luke aber erwiderte ihr aufgesetztes Lächeln nicht.
“Rory hat erzählt, dass Sie ihn nach ihrem Vater benannt haben. Das ist großartig!” sagte Logan der auch die Spannung fühlte die sich langsam im Raum aufbaute.
“Ja...naja... er war ein großartiger Mann” sagte Luke etwas verlegen und schaute dann zu Lorelai, die jetzt William anstarrte. Dann herrschte Stille.



“Emily, hast du die Zeitung gesehen?” versuchte Richard zum sechsten Mal an diesem Morgen ein Gespräch in gang zu bringen.
“Nein” sagte sie, starrte aber weiterhin auf ihren Teller, was sie seit Beginn des Frühstücks tat. Richard hatte genug. Er stand auf, lief zur anderen Seite des Tisches und nahm sich einen Stuhl, den er neben ihren stellte und sich setzte.
“Emily wir wissen beide was gestern passiert ist und ich gebe zu dass ich wütend war. Aber das war nicht fair.” begann er und zum ersten Mal schaute sie auf.
“Ich hatte Angst dass ihr und dem Baby etwas passieren könnte, deshalb konnte ich nicht wirklich rational darüber nachdenken.” fuhr er fort bevor sie etwas antworten konnte.
“Wenn ich mir vorstelle ich hätte sie getroffen und gesehen, dass sie schwanger ist ohne uns ein Wort zu sagen oder unsere Anrufe zu beantworten...ich weiß nicht wie ich reagiert hätte. Egal was in der Vergangenheit geschehen war, sie hätte es uns sagen müssen!”
“Ich war schockiert Richard! Sie sah so glücklich aus, dass wir keinen Kontakt hatten schien ihr total egal zu sein und das tat weh. Ich hatte immer gedacht, dass wir ihr wenigstens ein bisschen fehlen würden und dass sie nur zu stolz und verärgert war um unsere Anrufe zu erwidern. Aber dann sah ich, dass sie schwanger war und ich fühlte mich als hätte mir jemand mit einem Hammer eins übergezogen. Ich habe nicht gedacht als ich zu ihr gegangen bin und sie gerufen habe. Ihr Lächeln war sofort verschwunden als sie meine Stimme hörte. Und das tat weh, Richard, es tat so weh!” Emily kämpfte mit den Tränen.
“Ich hab sie angeschrien und versuchte ihr genauso weh zu tun wie sie mir. Das sie fühlen würde was ich durchgemacht habe während sie mit einem zufriedenen Lächeln durch die Gegend läuft. Aber dann ließ sie sich auf die Bank fallen, weinte vor Schmerzen und ich wollte genau das Lächeln zurück auf ihrem Gesicht. Ich wollte nur dass es ihr gut geht auch wenn wir dafür keinen Platz mehr in ihrem Leben haben. Ich hab sie zum ersten Mal wieder Lori genannt und sie hat sich daran erinnert, ich bin mir ganz sicher.”
“So haben wir sie immer genannt als sie noch ein Baby war.” lächelte Richard.
“Warum haben wir nur damit aufgehört, Richard? Warum?” Emily hatte den Kampf gegen die Tränen schon lange verloren.
“Sie war zu alt um sie noch mit einem Kosenamen zu rufen” stellte er fest.
“Sie war drei Jahre alt! Drei! Und sie hat mich angeschaut als würde die Welt zusammenbrechen als ich sie zum ersten Mal Lorelai gerufen habe, ohne mit ihr zu schimpfen. Ich mag vielleicht nicht für ihre Wehen verantwortlich sein, aber ganz bestimmt für unser schlechtes Verhältis!” Emily wischte sich die Tränen mit dem Handrücken weg, stand vom Frühstückstisch auf und ließ Richard alleine zurück.


Die Stille dauerte nun schon fast eine Minute an und alle Augen waren auf Rory gerichtet, die aber weiterhin den Boden fixierte. William rettete sie als er anfing zu weinen, er hatte die Spannung im Raum wohl auch gespürt.
“Will, mein Baby, was ist denn los? Du kannst nicht schon wieder Hunger haben, Kleiner, ich hab dich doch vor zwanzig Minuten erst gefüttert.” sagte Lorelai und wiegte ihn in ihren Armen. Er hörte zwar auf zu weinen, war aber immer noch unruhig., so dass es nur eine Frage der Zeit war bis er wieder anfangen würde. Luke trat zu Lorelai ans Bett.
“Macht´s dir was aus, wenn ich mal...” sagte er und sie schüttelte den Kopf und gab ihm das Baby. Er hielt William so dass sein Kopf an seiner Brust lag und strich ihm beruhigend über den Rücken. William gähnte und Lorelai musste lachen als sie es sah.
“Sieht aus als wäre jemand müde”
“Vielleicht sollten wir dann...gehen, dass er schlafen kann!” nutze Rory die Gelegenheit sofort und schaute Logan an.
“Nein, bleibt doch. Ich nehm ihn und lauf etwas mit ihm rum. Ich bin mir sicher er schläft gleich. Wenn ich an der Cafeteria vorbei komme, soll ich was mitbringen?” fragte Luke und schaute Lorelai an, die aber nur weiterhin auf ihrer Unterlippe kaute.
“Ich hätte gerne was zu trinken. Aber ich komme mit und helfe ihnen tragen.” sagte Logan und Luke warf ihm einen dankbaren Blick zu.
“Oh, ich komme mit!” sagte Rory und ging zur Tür, aber Logan hielt sie zurück.
“Schon in Ordnung, Ace. Ich bin mir sicher drei Männer sind genug um was zu trinken zu holen. Bleib du bei deiner Mutter. Viel Spaß!” sagte er und dann verließen die drei den Raum.



“Was soll ich schreiben, Richard?” fragte Emily.
“Ich weiß nicht. Du schreibst immer unsere Gratulations-Karten. Was schreibst du denn normalerweise?”
“Normalerweise würde ich etwas schreiben wie “Die besten Wünsche für Mutter und Kind, Richard und Emily Gilmore”, aber das geht dieses Mal nicht!” sagte sie und spielte mit dem Stift in ihrer Hand. Richard dachte kurz nach.
“Wieso schreibst du nicht: “Die besten Wünsche für William und die ganze Familie, Emily und Richard”?” schlug er vor.
“Ach Richard!” sagte Emily, verdrehte die Augen und schüttelte dann den Kopf.
“Naja, ich weiß nicht was man da so schreibt. Ich muss jetzt aber auch gehen. Bis später, Emily!” sagte er und küsste ihre Wange.
Emily brauchte eine weitere Stunde und drei Karten mehr bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war. Sie legte die Karte auf ein Geschenk und rief das Dienstmädchen.
“Angela würden sie sich bitte darum kümmern, dass dieses Packet unverzüglich ins Krankenhaus nach Hartford gebracht wird. Ich bin im Garten!”



“Was zum Teufel ist los mit dir?” schrie Lorelai sofort als sich die Türe schloss.
“Ich weiß nicht von was du redest und schrei mich nicht an!” sagte Rory und fand den Boden wieder sehr spannend.
“Ach, weisst du nicht? Ich glaube da kann ich dir helfen! Stundenlang haben wir versucht dich zu erreichen und bin mir sicher dass dir deine Großmutter mehr als eine Nachricht auf der mailbox hinterlassen hat, gar nicht zu reden von den zweien von mir! Und dann meldest du dich endlich aber nur um mir zu sagen, dass du am Tag der Geburt deines Bruders nicht vorbeikommen wirst und fragst nicht mal wie es ihm oder mir geht obwohl du genau weisst, dass er drei Woche zu früh kam!” schrie Lorelai mit Tränen in den Augen.
“Und jetzt stehst du hier, starrst auf den Boden und sagst kaum was! Anscheinend freut sich dein Freund mehr über deinen Bruder als du! Also sag mir verdammt noch mal was los ist, denn ich ertrag dieses Verhalten im Moment nicht und ich werd nicht zulassen dass du mir das antust! Hast du überhaupt eine Ahnung was wir gestern durchgemacht haben? Ganz zu schweigen von den Schmerzen bei der Geburt, aber ich hatte Angst dass was mit dem Baby nicht stimmt. Und Luke war super, aber trotzdem konnte ich die Angst in seinen Augen sehen. Wir wussten nicht was los war und es hätte was ernstes sein können, Rory. Und als dann alles gut geht und du vor Freude rumspringen solltest ist alles was du sagst: Entschuldigung,aber es ist zu spät, ich komm morgen vorbei. Tschüß mom!?”
Für den Bruchteil einer Sekunde stand Rory noch so da, dann fing sie an zu weinen und warf sich in die Arme ihrer Mutter.
“Es tut mir leid, mom, wirklich! Es ist nur... Es tut mir so Leid!” brachte sie hervor.
“Was ist los Rory? Red mit mir! Du hast es mir versprochen. Das letzte Mal als du es nicht gemacht hast bist du aus Yale ausgestiegen. Ich will nicht dass du wieder so nen Blödsinn machst, also sag mir bitte was los ist.” Lorelai war zuerst schockiert gewesen als Rory sich in ihre Arme geworfen hatte, aber jetzt war sie sich sicher dass etwas nicht stimmte. Rory atmete tief durch und löste sich dann etwas von ihrer Mutter und setzte sich aufs Bett.
“Seit du Luke geheiratet hast ist alles so anders” sagte Rory und Lorelai stockte der Atem.
“Ihr habt geheiratet und seid umgezogen und ich weiß dass ich gesagt habe ich bin damit einverstanden, aber das war ich nicht. Ich wollte nur dass du glücklich bist und vielleicht ist es dumm, aber in dem Moment in dem du unser Haus verkauft hast kam es mir vor als gehöre ich nicht mehr zu deinem Leben. Ich hab so nen Mist gebaut. Zuerst hab ich mit Dean geschlafen, dann die Yacht geklaut und dann von Yale weggegangen. Und alles wovon du erzählt hast war Luke und das neue Haus und wie sehr ihr ein Baby wollt. Ich bin zurück nach Yale gegangen weil ich es wollte, aber auch weil ich wollte dass du mich wieder in dein Leben lässt. Aber du hast nur gesagt “gut” und mir eine Sekunde später erzählt dass du schwanger bist. Ich freu mich dass ich nen kleinen Bruder habe, wirklich, aber jetzt fühlt es sich erst Recht so an als ob du mich nicht mehr brauchst. Du hast jetzt Will. Und deshalb wollte ich nicht herkommen, ich wollte nicht die Bestätigung dass ich Recht habe.” beendete Rory ihre Erklärung.
“Ich hätte nie gedacht dass ein cleveres Kind wie du gleichzeitig so bescheuert sein kann! Hast du den Verstand verloren? Wie kannst du nur denken dass du nicht mehr in mein Leben gehörst und dass Will deinen Platz einnehmen kann. Rory ich liebe dich und ich hab dir deshalb immer wieder erzählt wie glücklich ich bin, weil ich wollte dass du dich mit mir freust. Ich wusste das was nicht stimmt aber auf sowas wäre ich nie gekommen! Nicht in meinem schlimmsten Alptraum! Und du musst mir nichts beweisen, ich bin immer stolz auf dich! Komm her mein Schatz!” sagte Lorelai und zog sie in ihre Arme und ließ sie erst nach einiger Zeit wieder los.
“Und was das Haus angeht, ich hab es nie verkauft. Ich wollte es zuerst, aber dann konnte ich es nicht. Es ist nur vermietet. Falls du einziehen willst schmeißen wir die neuen einfach raus!” grinste Lorelai.
“Du bist verrückt!” lachte Rory als sich die Tür öffnete.
“Wir sind wieder da” sagte Luke leise, den schlafenden William in seinen Armen währen Logan hinter ihm die Tüten trug.
“Er ist so niedlich. Darf ich ihn mal halten?” fragte Rory.
“Dein Maß an dummen Fragen für heute ist langsam echt voll! Natürlich darfst du ihn halten!”
Luke lachte und war erleichtert dass das Problem behoben schien. Vorsichtig legte er William in Rorys Arme.
“Luke gib mir mal den Foto! Da brauch ich ein Bild von!” rief Lorelai aufgeregt.
“Ja, mam!” sagte er machte das Bild dann aber selbst und noch eines mit Lorelai und ihren beiden Kindern.
“Der steht dir, Ace!” sagte Logan und nahm eine Schluck von seinem Kaffee.
“Komm bloß nicht auf falsche Ideen. Ich werd den Plan der Gilmores in nächster Zeit bestimmt nicht wahr machen!” antwortete Rory und zwinkerte ihrer Mutter zu.
“Oh....äh...nein....das hab ich doch.. gar nicht gemeint” stotterte Logan und die anderen begannen zu lachen.
“Nett von dir dass du mir Kaffee mitgebracht hast!” sagte Lorelai und wollte den anderen Becher nehmen, doch Luke war schneller.
“Vergiss es! Du trinkst keinen Kaffee während du meinen Sohn stillst! Der ist für Rory!” sagte er und gab ihr den Kaffee.
“Du bist sooooo gemein zu mir! Wenn es nicht auch mein Sohn wäre würd ich sofort aufhören ihn zu stillen und Rory niederschlagen und mir den Kaffee nehmen.” schmollte Lorelai.
“Ich kenn dich lange genug um zu wissen, dass du genau das machen würdest! Aber die Möglichkeit gibt es wohl nicht, denn der Kleine mit den dunklen Haaren und blauen Augen ist genauso deiner. Wir haben dir was anderes mitgebracht.”
“Uuuuh! Ich bekomm auch was! Gibs mir! Gibs mir! Jetzt!” sagte Lorelai und begann sitzend auf dem Bett zu hüpfen.
“Mom, hör auf damit, du weckst ihn noch auf! Ach und... dirty!” Lorelai schlug Rory spielerisch gegen den Arm und flüsterte dann “Sorry” in das Ohr ihres Sohnes. Luke verdrehte nur die Augen und lachte über die Verrücktheit seiner Frau während Logan ihr die andere Tüte gab.
“Oooh, ihr habt mir Donuts gekauft! Du bist der beste Ehemann in der ganzen weiten Welt, mein hübscher, niedlicher Lukey!” grinste sie ihn an. Rory und Logan mussten beide lachen und als Luke sie mit hochgezogenen Augenbrauen ansah versuchten sie es zu verbergen.
“Nicht lustig!” sagte Luke nur.
Dann klopfte es an der Tür und eine Schwester kam mit einem großen Paket herein.
“Das wurde für sie abgegeben Mrs. Danes!” sagte sie und stellte es auf den Tisch beim Fenster. Mit dem Donut in der Hand stand Lorelai auf und schaute auf das Paket als sie vor dem Tisch stand.
“Oh!” sagte sie als sie die Handschrift auf dem Umschlag erkannte. Luke war mittlerweile hinter sie getreten und legte einen Arm um ihren Bauch und küsste sie auf die Wange.
Da nahm Lorelai den Umschlag und öffnete ihn.


TBC :dance:

Feedback :sabber:

ChrissiTine
26.02.2006, 16:07
Der Teil ist wirklich toll. Er hat mir schon in Englisch gefallen, aber jetzt hab ich wirklich alles hundertprozentig verstanden und ich muss sagen, er ist immer noch toll. Die Gefühle der einzelnen Personen sind sehr gut rausgekommen und der Humor der Charaktere auch. Also wie immer: Alles super geschrieben, ich freu mich schon auf das nächste Kapitel!

~Tina~
26.02.2006, 17:43
Hey! den teil kannte ich auf englisch noch net...(ich bleib beim deutsch^^)
mir gefiel der teil mal wieder!
Mein Gott, ich glaub, Rory hat gekifft...wie kommt die nur auf soetwas!
super teil!
Mehr!

23 Zwerge
26.02.2006, 18:49
hey

mir hat der teil gefallen
er war wieder toll geschrieben, süß und lustig
“Ich hätte nie gedacht dass ein cleveres Kind wie du gleichzeitig so bescheuert sein kann! Hast du den Verstand verloren?
“Dein Maß an dummen Fragen für heute ist langsam echt voll! Natürlich darfst du ihn halten!”lol das war geil- übelst fies gesagt, aber ich fands toll


“Luke gib mir mal den Foto! na, fehlt da nicht was? ;)
also, super teil, hab nichts zu meckern und freu mich auf den nächsten

Emerson Rose
28.02.2006, 17:32
Wollte mich nur schnell meinen Kommi dalassen, bevor mich mein Kompi wieder rausschmeißt.:heul: Der aktuelle Teil ist wirklich super übersetzt und ich kriege endlich richtig mit, dass Rory ganz schön eifersüchtig auf ihren kleinen Halbbruder ist. Das ist mir beim englischen wohl entgangen.

Was deinen Sequel anbelangt, da habe ich vorhin sage und schreibe 13Teile aktualisiert. Soll heißen, es kann sich nur noch um Tage handeln, bis ich da wieder auf dem laufenden bin. Das kommt davon, wenn man 5 Wochen auf ner Insel zubringt. Gebe auf jeden Fall Rauchzeichen, wenn ich da soweit bin. Bis dahin.

LG Emerson Rose

karana
28.02.2006, 17:40
Wollte mich nur schnell meinen Kommi dalassen, bevor mich mein Kompi wieder rausschmeißt.:heul: Der aktuelle Teil ist wirklich super übersetzt und ich kriege endlich richtig mit, dass Rory ganz schön eifersüchtig auf ihren kleinen Halbbruder ist. Das ist mir beim englischen wohl entgangen.

Was deinen Sequel anbelangt, da habe ich vorhin sage und schreibe 13Teile aktualisiert. Soll heißen, es kann sich nur noch um Tage handeln, bis ich da wieder auf dem laufenden bin. Das kommt davon, wenn man 5 Wochen auf ner Insel zubringt. Gebe auf jeden Fall Rauchzeichen, wenn ich da soweit bin. Bis dahin.

LG Emerson Rose

Mach das, ich werd den Himmel beobachten! ;)
Nur ein kleiner Tipp: Halt dich ran mit dem Lesen, der nächste Update wird wahrscheinlich am Donnerstag oder Freitag sein.

Mandy87
03.03.2006, 20:58
so, jetzt schreib ich auch mal. ich weiß nicht wieso, aber irgendwie kann ich dir bei fanfiction.com kein fb geben. da stürzt mein pc immer ab. naja, frauen und technik:rolleyes: . ich hoffe du verzeihst mir, dass ich deine story nicht auf deutsch gelesen hab, aber ich find auch, dass man serien am besten in der originalsprache guckt und ffs gehören da eben auch zu.
auf jeden fall find ich deine story absolut genial. der hauptgrund, wieso ich jeden tag meinen pc angemacht hab(scheiß teil, sorry, aber der hat mich eben schon wieder rausgeschmissen, irgendwie hat der so ein richtiges eigenleben, ich sollte mir mal einen namen für den suchen) und ich finds richtig scheiße, dass die story schon zuende ist. ich schreib das einfach mal als spoiler, weiß ja nicht wie weit du das heir schon übersetzt hast. ich find besonders gut, dass bei dir iner story nicht immer noch friede freude eierkuchen herrscht, sonder lorelai und luke sich auch mal richtig zoffen und daran auch selbst schuld sind. bei deiner ff könnte ich mir das auch für die serie vorstellen. die charaktere sind richtig gut beschrieben. auch, dass lore sich nie traut, luke ihre meinung zu sagen und sowas immer in sich hineinfrisst.
na gut, also lange rede, kurzer sinn...
ICH WILL NOCH NE SEQUEL:biggrin: :biggrin: :biggrin:
lg
Mandy

karana
04.03.2006, 09:58
so, jetzt schreib ich auch mal. ich weiß nicht wieso, aber irgendwie kann ich dir bei fanfiction.com kein fb geben. da stürzt mein pc immer ab. naja, frauen und technik:rolleyes: . ich hoffe du verzeihst mir, dass ich deine story nicht auf deutsch gelesen hab, aber ich find auch, dass man serien am besten in der originalsprache guckt und ffs gehören da eben auch zu.
auf jeden fall find ich deine story absolut genial. der hauptgrund, wieso ich jeden tag meinen pc angemacht hab(scheiß teil, sorry, aber der hat mich eben schon wieder rausgeschmissen, irgendwie hat der so ein richtiges eigenleben, ich sollte mir mal einen namen für den suchen) und ich finds richtig scheiße, dass die story schon zuende ist. ich schreib das einfach mal als spoiler, weiß ja nicht wie weit du das heir schon übersetzt hast. ich find besonders gut, dass bei dir iner story nicht immer noch friede freude eierkuchen herrscht, sonder lorelai und luke sich auch mal richtig zoffen und daran auch selbst schuld sind. bei deiner ff könnte ich mir das auch für die serie vorstellen. die charaktere sind richtig gut beschrieben. auch, dass lore sich nie traut, luke ihre meinung zu sagen und sowas immer in sich hineinfrisst.
na gut, also lange rede, kurzer sinn...
ICH WILL NOCH NE SEQUEL:biggrin: :biggrin: :biggrin:
lg
Mandy


Ich werd drüber nachdenken, aber vorher brauch ich erst noch Ideen was da passieren könnte. Wenn dann würde die etwa dann einsetzen wenn William in die Schule kommt, soweit ist die Idee bis jetzt, aber das wars damm auch so ziemlich. Ich hab noch eine weitere Idee, die man da hinzufügen könnte, aber dann würde die Story zuviel Rory beinhalten und ich hab ja schon mehrfach erwähnt, dass ich sie nicht schreiben kann (meiner Meinung nach) das wäre dann ein Problem. Aber ich hab ja jetzt Zeit um drüber nachzudenken...

23 Zwerge
04.03.2006, 21:05
hey,
der spoiler hat jetzt mein interesse noch mehr geweckt und deshalb wollte ich mal fragen, wann es nen neuen teil gibt

karana
04.03.2006, 21:32
Werd mir Mühe geben den nächsten Teil so schnell wie Möglich zu übersetzen. Aber bis "the good stuff" kommt dauert es noch ein paar Kapitel!

karana
19.03.2006, 10:39
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Wow, es ist so lange her das ich Probleme hatte die Fic zu finden. Seite 6, naja, hier jedenfalls Kapitel 9:

Kapitel 9: Fred

Liebe Lori

Ich hoffe, dass du Karte liest und nicht sofort wegwirfst, obwohl ich es verstehen könnte. Ich hoffe, dass alles gut gegangen ist und dass ihr beide gesund seid. Ich bin mir sicher, dass ihr alle sehr glücklich über den Kleinen seid.
Ich weiß, dass dies kein angemessener Weg ist um mich für das Geschehene zu entschuldigen und es ist auch bei weitem nicht genug. Nicht nur für dieses Mal, sondern auch für all die anderen Male die wir dich verletzt haben. Wir wünschen euch nur das Beste und hoffen, dass ihr so glücklich seid wie wir damals als du geboren wurdest. Wie lieben dich, Richard und Emily
P.S.: Wir hoffen, dass euch das Geschenk gefällt, bitte schickt es nicht zurück!

Lorelais Hände zitterten als sie die Karte zurück auf das Paket legte. Luke bemerkte das und drehte sie zu sich um, dass er ihr ins Gesicht sehen konnte.
“Bist du okay?”, fragte er sie.
“Mmmh” sie nickte nur. Rory, die die ganze Szene beobachtet hatte stand vom Bett auf.
“Logan, ich denke wir sollten gehen. Mom, sollen wir William im Kinderzimmer abgeben?”
“Nein, leg ihn einfach aufs Bett” antwortete Lorelai. Rory legte ihn in die Mitte des Bettes und lief dann zu ihrer Mutter um sie fest zu umarmen.
“Behalt es, Mom, schick es nicht zurück. Sie vermissen dich wirklich und fragen jeden Freitag nach dir. Und jeden Freitag räumen sie deinen Teller wieder weg wenn ihnen klar wird, dass du auch dieses Mal nicht kommen wirst. Ich liebe dich, Mom” flüsterte Rory ihr ins Ohr.
“Ich dich auch mein Schatz. Tschüss Logan!” sagte Lorelai als die beiden gingen.

Luke saß bereits wieder auf dem Bett, das schlafende Baby lag auf seiner Brust. Lorelai nahm die Karte und ging dann zu ihren beiden Männern.
“Hey Kleiner. Egal wie niedlich du auch bist, aber gewöhn dich bloß nicht dran auf der Brust deines Vaters zu schlafen. Am Tag ist mir das egal, aber nachts ist der Platz bereits für Mommy´s Kopf reserviert. Und obwohl es jetzt noch früh ist, wirst du teilen müssen” flüsterte Lorelai und strich mit einem Finger über den Kopf ihres Sohnes.
“Ich bin sicher er hat nichts dagegen und den Rest können wir später besprechen.” grinste Luke und legte William ein Stückchen weiter nach rechts so dass sich Lorelai im schmalen Krankenhausbett an ihn schmiegen und ihren Kopf auf seine Brust legen konnte. Er nahm ihr die Karte aus der Hand und las sie ein zweites Mal.
“Lori?” sagte er fragend
”So haben mich meine Eltern genannt als ich noch ein kleines Kind war. Bis ich drei oder vier war dachte ich das sei mein Name. Aber irgendwann hat mir meine Mutter dann gesagt, dass das nur ein lächerlicher Kosename sei und dass ich jetzt zu alt sei und sie würden mich von nun an bei meinem vollen Namen, Lorelai, rufen. Und das haben sie dann auch gemacht. Nur wenn ich krank war oder wenn sie dachte ich würde schlafen hat sie mich noch so genannt. Sie hatte eine ganz spezielle Art das zu sagen und dann wusste ich immer dass sie mich doch liebt. Aber wenn ich nächsten Tag aufgewacht war hab ich immer so getan als hätte ich nichts gehört und sie tat so als hätte sie nichts gesagt,” erklärte Lorelai.
“Lori, das gefällt mir. Klingt niedlich!”sagte Luke.
“Nennst du mich jetzt so?” fragte sie.
“Nein, ich denke das sollte deiner Mutter vorbehalten bleiben.” sagte Luke mit einem kleinen Lächeln. Lorelai sagte nichts. Sie küsste ihn. Erst auf die Wange, dann auf die Lippen und Luke küsste sie zurück. Nach fast einer Minute beendete sie den Kuss mit einem Strahlen auf dem Gesicht.
“Ich glaube wir sollten hier stoppen. Wir können das aus verschiedenen Gründen sowieso nicht beenden und du würdest wieder im Erdboden versinken wenn uns jemand so sieht, ich kenn dich doch! Und ich habe keine Lust meine Zeit wieder damit zu verschwenden dich zu überzeugen, dass es in Ordnung ist in der Öffentlichkeit Händchen zu halten, wie als sie uns während unserer Hochzeitsreise am Strand erwischt haben,” lachte sie.
“Oh Gott, erinnere ich nicht daran! Das war die peinlichste Situation überhaupt!” er wurde rot wenn er nur daran dachte.
“Ja, aber guck dir an was dabei raus kam!” sagte sie und küsste William auf seine winzige Nase.
“Du glaubst dass wir ihn an dem Tag am Strand gezeugt haben?” fragte Luke sie.
“Ich bin mir nicht sicher, aber es wäre ne Möglichkeit. Es ist auf jeden Fall während der Hochzeitsreise passiert, denn davor hab ich die Pille genommen und danach warst du krank.”
“Während unserer Hochzeitsreise gab es viele Möglichkeiten,” grinste Luke und Lorelai musste lachen. Dann waren sie für einige Minuten still und genossen es einfach so mit ihrem Sohn da liegen zu können.
“Du solltest deine Mutter anrufen” brach Luke die Stille.
“Ich hab auch schon daran gedacht. Aber was soll ich ihr sagen? Das alles vergeben und vergessen ist? Ich weiß nicht ob ich das jemals kann. Jedenfalls nicht ganz.”
“Ich weiß auch nicht ob ich das kann, aber wir sollten es versuchen. Deine Mutter fühlt sich schuldig und sie sah so betroffen aus als ich sie nachhause geschickt habe. Und dein Vater war ziemlich sauer auf sie, ich denke sie wird daheim kein leichtes Leben haben und ich finde nicht, dass sie das alles verdient”.
“Nein tut sie auch nicht. Ich meine, fast alles was sie getan hat hat sie immer aus Sorge getan. Weil sie wollte dass ich glücklich bin, auf ihre eigene seltsame Art. Und als sie mich im Kaufhaus angeschrien hat, ich weiß nicht... vielleicht war sie nur geschockt, dass ich wieder schwanger war. Im Auto war sie so großartig. Auch auf der Bank als wir auf dich gewartet haben. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber irgendwie habe ich da gespürt dass sie mich vielleicht doch liebt.”
“Ich bin mir vollkommen sicher, dass dich deine Eltern lieben. Daran solltest du nie zweifeln egal wie seltsam sie es auch zeigen”
“Ich werd sie anrufen” entschied Lorelai.
“Es macht mich traurig, dass deine Eltern unseren Kleinen hier nie kennen lernen werden. Was glaubst du was sie sagen würden wenn sie jetzt hier wären?” fragte sie etwas zögerlich. Sie wusste, dass er nicht gerne über seine Eltern sprach.
“Mmm, was würden sie sagen?” er dachte einen Moment darüber nach.
“Ich glaube mein Vater würde sowas sagen wie “Gut gemacht!”, mir auf die Schulter klopfen und dich kurz umarmen. Und dann würde er ihn anschauen und vorgeben eine Erkältung zu haben damit wir nicht wüssten, dass er weint.”
“Jetzt weiß ich von wem du das hast! Und deine Mutter?”
“Das ist schwerer, weil ich noch so jung war als sie gestorben ist. Aber vielleicht würde sie uns beide umarmen, heulen und uns sagen wie stolz sie ist und dann Will küssen und knuddeln bis wir sie rauswerfen und uns unser eigenes Kind entführen müssten.”
“Das wäre schön gewesen” sagte Lorelai und musste lächeln wenn sie daran dachte.
“Ja, das wäre es. In Momenten wie jetzt vermisse ich die beiden sehr” gab er zu, was sehr ungewöhnlich war.
“Ich weiß mein Schatz, ich weiß!” sagte sie und drückte ein paar sanfte Küsse auf seine Wange.
“Du solltest jetzt deine Eltern anrufen” sagte er und drückte ihre Hand.
“Ich weiß. Aber vorher sollte ich vielleicht das Paket aufmachen, dass ich mich, für was auch immer da drin ist, bedanken kann,” sie stand auf, lief zum Tisch und öffnete das Paket.
“Oh Mann...” flüsterte sie. Dann begann sie aufgeregt zu hüpfen und zu klatschen. Luke schüttelte den Kopf, stand auch auf, und brachte William mit.
“Was ist DAS?” fragte Luke und deutete auf das Stofftier in der Packung.
“Das mein Freund ist Fred, Fred Feuerstein extra groß. Ich hatte den gleichen als ich klein war und der hat mir immer Gesellschaft geleistet wenn meine Eltern nicht da waren. Ich hab immer auf ihm geschlafen als er noch größer war als ich. Und später hab ich meinen Kopf dann immer auf seine wunderbar weiche Brust gelegt.”
“Also bin ich jetzt dein Fred?” sagte er und warf ihre seinen typischen Blick zu.
“Genau, aber jetzt da ich ihn zurück habe...” sie zwinkerte Luke zu, der nur den Kopf schüttelte und die Augen verdrehte. Aber dann fing er plötzlich an zu grinsen.
“Sag mir was du denkst, Mr. Danes!” sagte sie und kniff ihm in den Arm.
“Ich hab nur gerade gedacht dass du dann von jetzt an mit Fred schlafen solltest. Dann hättest du das Original wieder und Will hier könnte auf meiner Brust schlafen ohne dein Gejammer.”
“Schlechte Idee! Ganz ganz schlechte Idee! Noch viel schlechter als schlecht!So einfach wirst du mich nicht los,Mister! Und der da” sie deutete auf William, “kam nach mir! Ich gewinne! Mein Schlafplatz! Aber wenn er so niedlich bleibt bin ich vielleicht bereit ab und zu mal zu teilen!”
“Wie großzügig von dir! Aber ich denke, ich bin damit einverstanden. Aber Fred schläft auf der Couch oder in Williams Zimmer. Und jetzt ruf deine Eltern an, ich bring ihn inzwischen vor ins Kinderzimmer und werde dann heimfahren um zu duschen und mich umzuziehen”
“Okay, bis später, Süßer!” sagte sie und küsste ihn zum Abschied.
“Und du schlaf gut mein Kleiner. Wir sehen uns in einer Stunde zum Essen!” sagte sie zu William und küsste sein Köpfchen.

“Miss Gilmore, ein Anruf für Sie!”
“Angela ich dachte ich hätte mich klar ausgedrückt als ich sagte ich will nicht gestört werden!” regte sich Emily auf als sie das Telefon nahm.
“Hallo?” sagte sie immer noch ziemlich unfreundlich.
“Hey, Mom, ich bin´s” gab Lorelai freundlich zurück.
“Oh.. Lorelai” Emily brauchte eine Sekunde um ihre Stimme wieder zu finden.
“Ich wollte mich nur für Fred bedanken!”
“Fred?”
“Ja, das kuschelige Ding das du geschickt hast ist Fred Feuerstein.” erklärte Lorelai mit einem Lächeln in der Stimme.
“Oh ja, der! Nichts zu danken, ich hoffe William gefällt er!”
“Da bin ich mir sicher. Und wenn nicht muss Luke eben in der Mitte des Bettes schlafen und Fred bekommt seine Seite!”
“Also wirklich Lorelai! Du kannst doch Luke nicht mit diesem Ding in einem Bett schlafen lassen!” erschrak Emily.
“Das war ein Witz, Mom!” lachte Lorelai.
“Oh...”
“Aber es gibt noch einen anderen Grund warum ich anrufe. Ich dachte, dass ihr vielleicht... wenn ihr Zeit habt...” Lorelai wurde nervös und begann zu stottern.
“Ja Lorelai?” fragte Emily freundlich und genauso nervös.
“Naja, William und ich dürfen morgen früh nachhause und ich dachte, dass ihr vielleicht vorbeikommen wollt um euren Enkel kennen zu lernen?” fragte sie. Emily blieb still und versuchte die Tränen zurück zu halten, was Lorelai aber nicht sehen konnte.
“Also wenn ihr nicht wollt, müsst ihr nicht, ich dachte nur, dass...”
“Natürlich kommen wir! Wann sollen wir da sein?” sagte Emily schnell als sie merkte, dass Lorelai ihr Schweigen falsch aufgefasst hatte.
“Gegen sechs? Ich habe William bis dahin gestillt und Luke könnte was zu essen machen und wir könnten... reden?!”
“Das wäre nett! Wir sehen euch dann morgen” sagte Emily und wollte schon auflegen.
“Mom, warte! Ihr braucht noch unsere Adresse!”
“Lorelai, ich weiß es ist schon einige Zeit her, aber wir wissen noch wo dein Haus steht.”
“Ja, ihr wisst wo mein altes Haus steht. Aber wir sind umgezogen nachdem wir geheiratet hatten. Luke hat uns ein Haus gekauft. Erinnerst du dich wo Sookie wohnt?”
“Ja, ich denke schon”
“Unsers ist um die Ecke. Das mit den weißen Säulen und der Backstein-Fassade. Wenn ihr´s nicht findet könnt ihr ja anrufen. Die Nummer zuhause ist 5564015 und meine Handynummer ist die 186054309. Wir sehen uns dann morgen!” sagte Lorelai.
“Ja, bis dann! Und... Danke!” antwortete Emily und legte auf. Lorelai stellte das Telefon zurück auf den Nachttisch und atmete tief durch. Dann legte sie sich hin weil sie noch dringend Schlaf brauchte bevor William das nächste Mal gefüttert werden musste.
TBC

~Tina~
19.03.2006, 12:36
Hallo! :hi:
Es hat zwar etwas länger gedauert, aber es war trotzdem schön das alles zu lesen...
Wie süß, Lore und Emily kommen sich endlich näher und Lore hat sich überwunden...
und was für ein wunderschönes geschenl...
und das gespräch zwischen luke und lore war auch schön :wub:
besonders, weil sie über lukes eltern geredet haben!

ChrissiTine
19.03.2006, 12:46
Mir hat der Teil auch wieder sehr gut gefallen. Der Humor von den Gilmore Girls ist wirklich wunderbar getroffen, ich könnte mir das durchaus als Fortsetzung für die Serie vorstellen.

Toll geschrieben und übersetzt, hier kann das Lob für beide Sacehn an dich gehen, wenn ich übersetze, werde ich auch immer für den Schreibstil gelobt, obwohl das gar nicht mein eigener ist...

Ich dachte schon, dass du nicht mehr weiter übersetzen wolltest, aber Gott sei Dank hab ich mich geirrt.

23 Zwerge
19.03.2006, 19:03
hey,

(achtung, das wird jetzt nen hammer FB lol)
mir hat der teil gefallen
du schreibst toll und die idee gefällt mir auch.
du versuchst lores art mit einzubringen, was ich toll finde
hab nix zu meckern und freu mich auf den nächsten teil
(siehst du, krasses FB XD)
sarkasmus 4 ever

Emerson Rose
20.03.2006, 09:34
So, Lagerfeuer anzünden, Decke vorkramen, Rauchzeichen gen Himmel schicken…… „Ich habe fertig.“ *g*:cool:

Damit ich auch ja nichts von deiner genialen Story verpasse, habe ich noch einmal bei Kapitel 11 angefangen und seitdem ein Wechselbad der Gefühle durchlebt.
Die Kiddis sind so süß. Du hast sie perfekt in die Geschichte integriert. Es ist immer wieder etwas los im Hause Danes/Gilmore.

Meine persönlichen Highlights, wenn ich sie richtig verstanden habe.

Die Suche nach Laila, ich habe mit gebangt.
Die Zeit mit Gigi. Sie tat mir leid, dass Chris sie für seine Zwecke benutzt. Sie hätte eine liebevolle, intakte Familie verdient.
Die Nacht, wo Lore und Luke sich gegenseitig von ihrer Kindheit erzählen. Besonders bei Luke lief mir eine Gänsehaut über den Rücken.
Und das Ende ist auch nicht zu verachten, aber da will ich nicht zu viel erzählen, falls einige von hier die Geschichte im Original noch nicht gelesen haben.

Ich kann nur sagen, tut es. Jedes Kapitel hält Überraschungen und Neuigkeiten bereit. Und selbst ich, die die letzte Unterrichtsstunde Englisch vor mehr als 11 Jahren hatte, kann der Geschichte ohne Probleme folgen.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht freuen würde, wenn du die Story weiter übersetzt. Das wäre klasse.

LG Emerson Rose

karana
20.03.2006, 09:48
So, Lagerfeuer anzünden, Decke vorkramen, Rauchzeichen gen Himmel schicken…… „Ich habe fertig.“ *g*:cool:

Damit ich auch ja nichts von deiner genialen Story verpasse, habe ich noch einmal bei Kapitel 11 angefangen und seitdem ein Wechselbad der Gefühle durchlebt.
Die Kiddis sind so süß. Du hast sie perfekt in die Geschichte integriert. Es ist immer wieder etwas los im Hause Danes/Gilmore.

Meine persönlichen Highlights, wenn ich sie richtig verstanden habe.

Die Suche nach Laila, ich habe mit gebangt.
Die Zeit mit Gigi. Sie tat mir leid, dass Chris sie für seine Zwecke benutzt. Sie hätte eine liebevolle, intakte Familie verdient.
Die Nacht, wo Lore und Luke sich gegenseitig von ihrer Kindheit erzählen. Besonders bei Luke lief mir eine Gänsehaut über den Rücken.
Und das Ende ist auch nicht zu verachten, aber da will ich nicht zu viel erzählen, falls einige von hier die Geschichte im Original noch nicht gelesen haben.

Ich kann nur sagen, tut es. Jedes Kapitel hält Überraschungen und Neuigkeiten bereit. Und selbst ich, die die letzte Unterrichtsstunde Englisch vor mehr als 11 Jahren hatte, kann der Geschichte ohne Probleme folgen.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht freuen würde, wenn du die Story weiter übersetzt. Es würde mich freuen.

LG Emerson Rose

Wow, danke!
Eventuel gibt es dazu auch noch irgendwann mal noch ne Sequel.
Aber jetzt muss ich erstmal meine neue Story zu Ende bauen. Die ist bei FF in chapter 3, in meinem LJ in chapter 11 (da poste ich immer die unkorrigierten Kapitel direkt nachdem ich sie geschrieben habe. Meine Betas schauen dann drüber und schicken sie mir korrigiert zurück. Eine hab ich für die Grammatik und die andere brauch ich bei der neuen Story für medizinische Details).
Aber ich glaube mehr als 2 oder drei Kapitel werden da auch nicht mehr dazu kommen.
Ich werd hier natürlich weiterübersetzen und bis ich hier soweit bin wie du jetzt gelesen hast dauert es nnoch... wenn ich die Sequel überhaupt übersetze, das hängt vom Feedback ab.

karana
26.03.2006, 17:35
So wollte nur mal Bescheid sagen, dass ich das hier nicht vergessen habe und noch an der Übersetzung sitze. Hatte durch die neue Englische Story wenig Zeit dafür, weil ich die 13 Kapitel innerhalb von glaube ich einer Woche geschrieben habe.. ich denke aber mal dass ich Ch 10 heute noch fertig bekomme, hab schon über die Hälfte. WErde es dann heute Abend oder morgen früh posten, je nachdem wie ich dazu komme!

karana
26.03.2006, 19:46
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, nicht viel später isses soweit, das nächste Chapter ist übersetzt!

Kapitel 10: Das Dinner, Teil 1


“Schatz, kannst du die Tür aufmachen, wir sind hier noch nicht fertig!” sagte Lorelai über das Babyphon zu Luke, der in der Küche stand. Sie hatte das Gerät in Walky-talky- Funktion geschaltet nachdem sie William aus seinem Bettchen genommen hatte.
“Yep!” gab Luke zurück und lief aus der Küche, durch das Esszimmer und Wohnzimmer in den Flur und öffnete die Tür.
“Richard..Emily...hallo!Ähm...ja...kommt rein!” sagte Luke etwas schüchtern, denn es war das erste Mal, dass Lorelais Eltern sie besuchten. Das erste Mal, dass sie das neue Haus sahen, das erste Mal dass, er für sie kochte und das erste Mal dass, sie ihren Enkel sehen würden. Luke war für jedes dieser Ereignisse verantwortlich und wenn der Abend ein Desaster werden würde, würde er sich schuldig fühlen. Er war nervös.
“Hallo Luke!” grüßten Emily und Richard und traten ein.
“Tja, Lorelai stillt Will im Moment, aber ich bin mir sicher, dass sie jeden Moment fertig sein müsste”, sagte er immer noch unsicher.
“Sie sagte sie würde jetzt fertig sein. Wenn wir das gewusst hätten, wären wir eine halbe Stunde später gekommen.” sagte Richard, der etwas peinlich berührt war wenn er daran dachte wie Lorelai William fütterte.
“Nein, ist schon in Ordnung! Eigentlich müsste sie schon fertig sein, aber wir hatten heute so viele Besucher, fast die ganze Stadt war da, hier ging es zu wie auf dem Rummelplatz. Will war davon nicht so begeistert und jammerte und weigerte sich zu schlafen, deshalb hat sich alles etwas nach hinten verschoben”, erklärte Luke.
“Aber setzen Sie sich doch! Möchten Sie etwas trinken?” fragte er und deutete auf die Couch im Wohnzimmer.
“Danke Luke, aber ich denke wir sollten auf Lorelai warten” antwortete Emily, ihre Stimme nicht ganz so scharf wie sonst wenn sie mit ihm sprach. Sie setzten sich alle und eine unangenehme Stille machte sich breit, keiner wusste was er sagte sollte. Luke hoffte, dass William sehr schnell trinken würde.
“Das ist ein sehr schönes Haus das ihr hier habt!” sagte Richard nach einiger Zeit. Er meinte es ehrlich und Luke war dankbar, dass er die Stille gebrochen hatte.
“Danke. Ich habe es gekauft nachdem der vorhergehende Besitzer gestorben war und wir sind nach der Hochzeit eingezogen. Vorher mussten wir noch renovieren,ein bisschen Farbe, neue Böden, sowas eben. Soll ich es Ihnen zeigen bis Lorelai mit Stillen fertig ist?” * Das ist die Lösung * dachte Luke und hoffte, dass sie annehmen würden. Und das taten sie auch.
Er fing im Erdgeschoss an.
“Naja, also das hier ist das Wohnzimmer, das das Esszimmer und schließlich die Küche” erklärte er während er ihnen die Räume zeigte.
“Hier auf der anderen Seite des Wohnzimmers haben wir das Gästebadezimmer, und ein Gästezimmer und eine Art Bibliothek oder Arbeitszimmer, wie auch immer” sagte er und öffnete die Türen zu den einzelnen Räumen.
“Dieser Holzboden ist bemerkenswert!” sagte Richard.
“Ja, die sind sehr alt. Ich denke die müssen schon hier sein seit das Haus gebaut wurde. Der Vorbesitzer hatte Teppichboden darüber gelegt. Als ich das alte Ding rausgeworfen habe fand ich diese Dielen und war ziemlich überrascht. Der Boden musste nur etwas sauber gemacht und gewachst werden und sehen Sie...!” erzählte Luke stolz.
“Manchmal frage ich mich was sich die Leute denken! Erinnerst du dich, Richard, als wir unser Haus gekauft haben, was die Vorbesitzerin aus dem Entree gemacht hatte?” schaltete sich Emily in das Gespräch ein.
“Ach du meine Güte, erinnere mich nicht! Diese alte Jungfer hatte überall Engel! Aber das Schlimmste waren die Steinengel im Eingangsbereich” schüttelte Richard den Kopf.
“Ja, zusammen mit einer Engelstapete! Hintergrundfarbe: dunkelgrün, Engel in gelb. Es war grauenhaft!”
“Klingt so!” stimmte ihr Luke zu und lief zur Treppe um ihnen den ersten Stock zu zeigen.
“So, hier links ist Rorys Zimmer, die frühere Bibliothek. Sie hat jetzt schon die Hälfte der Regale mit Büchern vollgestellt, aber ich bin sicher es wird nicht lange dauern, bis auch der Rest noch gefüllt ist.” sagte Luke und zeigte ihnen Rorys Zimmer.
“Dieses Zimmer ist absolut perfekt für Rory!” sagte Emily als sie die hohen weißen Regale sah die eine ganze Wand ausmachten. Unter großen Fenstern stand ein riesiger Schreibtisch der schon mit Papier bedeckt war.
An der Wand über dem Bett hingen Bilder von Luke, Lorelai, Emily, Richard, Lane und Gigi.
“Ja, das dachten wir auch. Es ist es vor ein paar Wochen fertig geworden.”
Sowohl Richard als auch Emily wussten, warum der Raum erst so spät fertig geworden war. Sie wussten, dass die Beziehung zwischen Lorelai und Rory den ganzen Sommer über schwierig gewesen war. Rory hatte nie etwas Genaues gesagt, aber es war offensichtlich gewesen.
“Das hier ist Rorys Badezimmer und nebenan ein Zimmer von dem wir noch nicht genau wissen was wir damit tun sollen." erklärte er weiter und lief in den Gang auf der anderen Seite der Treppe.
“Und hier rechts haben wir unser Schlafzimmer, noch ein Bad und Williams Zimmer.”sagte er und klopfte leise an die Tür bevor er sie einen Spalt öffnete. Er sah Lorelai im Schaukelstuhl sitzen, William lag auf ihrem Schoß und sie redete mit dem Baby.
“Bist du fertig?”
“Ja, der kleine Herr hier ist gefüttert und hat ne neue Windel an!”sagte sie.
“Bereit deine Großeltern kennen zu lernen, mein Engel? “ fragte sie William und Luke trat eine Schritt zur Seite um Richard und Emily den Weg in das Zimmer frei zu machen.
“Würdet ihr mich entschuldigen, ich muss nach dem Essen schauen.” sagte Luke und lief zur Treppe. Emily und Richard nickten nur, denn sie starrten bereits auf das Baby in Lorelais Schoß.
Lorelai hob William hoch und drehte ihn um, so dass er seine Großeltern anschaute. Sie hatte ihn umgezogen bevor ihre Eltern gekommen waren und er trug weiße Strümpfe, eine kurze Jeans und ein blaues Hemd.
“Sag: Hallo Oma, hallo Opa! Ihr könnt ruhig näher kommen, ich beiß euch nicht, denn ich hab gerade gegessen!” sagte Lorelai mit Babystimme und küsste William auf die Wange.
“Oh Lorelai... er ist wunderschön!” sagte Emily und lächelte.
Aber Richard war der Erste, der näher kam und sich vor Lorelai niederhockte
“Schau dir diese kleinen Fingerchen an Emily! Und die Haare! Lorelai hatte auch so viele Haare...oh und die Augen! Er hat ihre Augen!” sagte Richard und strahlte.
“Willst du ihn mal halten, Dad?” fragte Lorelai, die vom Enthusiasms ihres Vaters berührt war.
“Oh wirklich? Darf ich?” fragte er etwas unsicher.
“Ja, natürlich! Setz dich in den Stuhl!” sagte sie zu ihrem Vater und stand auf. Nachdem er sich gesetzt hatte, gab sie ihm das Baby.
“Kannst du dich ne Sekunde um ihn kümmern, ich muss mich umziehen?” fragte sie ihn.
“Ja, natürlich!” sagte Richard und Lorelai lief nach nebenan in ihr Schlafzimmer.
“Hallo William! Ich bin dein Großvater! Hallo, du Kleiner! Du hast die Augen deiner Mutter, weißt du das? Aber abgesehen davon und von deinen dunklen Haaren bist du der Sohn deines Vaters! Ja, der Sohn deines Vaters! Und der ist unten und kocht! So ein Hübscher bist du! Und so groß bist du schon! Nur zwei Tage alt und schon so groß!” sagte Richard mit Babystimme, während William in seinen Armen lag und ihn anstarrte.

Emily schaute sich währenddessen im Zimmer um. Sie sah die Krippe mit den Schnitzereien und die Fotowand, die nun auch die ersten Bilder aus der Klinik beinhaltete.
Das erste Bild zeigte Luke, als er William das erste Mal hielt. Lorelai war überglücklich gewesen als sie das Polaroidbild gesehen hatte. Wie Luke William ansah war unbeschreiblich.
Ein weiteres zeigte Lorelai mit William und eines Rory mir ihrem kleinen Bruder.
Es war das Erste gewesen was Lorelai getan hatte als sie zuhause angekommen waren: Die Bilder aufzuhängen. Unter den Bildern auf dem Fußboden saß Fred.
In einer Ecke des Raums, neben der Wickelkommode standen die Geschenke die die Stadtbewohner mitgebracht hatten. Sie hatten sie aber bis jetzt noch nicht ausgepackt, da Lorelai ein Mittagsschläfchen vorgezogen hatte. William alle zwei Stunden zu stillen, auch in der Nacht, erschöpfte sie ziemlich.

Unbemerkt von Richard lief Emil aus dem Kinderzimmer und klopfte an Lorelais Schlafzimmertür.
“Luke?”
“Nein, ich bins” sagte Emily.
“Mom, komm doch rein!” sagte Lorelai und öffnete die Tür. Sie trug jetzt Jeans, immer noch Schwangerschaftsmode und knöpfte gerade ihre Bluse zu als Emily den Raum betrat.
“Dein Sohn ist ein unglaublich hübsches Kind und sein Zimmer ist sehr schön!” sagte Emily.
“Danke Mom, aber ich bin nicht alleine dafür verantwortlich!” Lorelai lächelte und setzte sich aufs Bett um sich die Schuhe anzuziehen.
“Ich habe die Bilder an der Wand gesehen und ich sehe dich jetzt. Du siehst glücklich aus!” stellte Emily mit leiser Stimme fest.
“Ich bin glücklich, sehr glücklich! Ich hab zwei wunderschöne Kinder, einen unglaublichen Mann, ein neues Haus und das Inn läuft super!” lächelte sie und seufzte.
“Lorelai ich wollte mich bei dir entschuldigen für das was ich im Einkaufszentrum zu dir gesagt habe und für was passiert ist. Ich weiß nicht warum ich das getan habe. Ich wollte nie dich oder das Baby verletzen. Wenn einem von euch was passiert wäre... “ sagte Emily und fixierte einen Punkt hinter Lorelais Kopf. Lorelai konnte sich nicht erinnern ihre Mutter jemals so gesehen zu haben.
“Schau Mom, ich hätte dir und Dad sagen müssen, dass ich wieder schwanger bin. Ich weiß, dass ich dich verletzt habe, aber ich war einfach so wütend nachdem was passiert war und wie ihr auf die Verlobung reagiert habt. Aber was im Einkaufszentrum passiert ist war nicht deine Schuld. Wahrscheinlich hatte ich schon den ganzen Morgen Wehen und hab es einfach nicht bemerkt. Das hatte nichts mit dir zu tun. Dein Enkel ist einfach nicht besonders geduldig und wollte uns drei Wochen früher kennen lernen.” sagte sie und stand auf.
“Auf komm, wir schauen mal was Dad mit ihm macht. Der Kleine weiß vielleicht jetzt schon mehr über Versicherungen als du und ich!” versuchte sie die Stimmung aufzulockern und lief zur Tür, Emily folgte ihr.
Als sie schon fast aus dem Zimmer war fiel ihr das Bild neben der Tür auf. Es war eines der Hochzeitsbilder. Luke im Anzug und Lorelai in ihrem Hochzeitskleid wie sie zur Tanzfläche gingen, Hand in Hand und sich tief in die Augen schauten, den Rest der Welt um sich herum vergaßen. Emily blieb vor dem Bild stehen und schaute es sich an.
“Wir können euch später das Video zeigen wenn ihr möchtet” sagte Lorelai.
“Das wäre sehr nett!” antwortete Emily und schloss die Tür hinter sich.

“Wow, ich hatte Recht, du hast ihm tatsächlich von deinen Versicherungen erzählt Dad” lachte Lorelai als sie ins Kinderzimmer kam.
“Wieso sollte ich ihm von Versicherungen erzählen?” fragte Richard verwirrt.
“Naja, was könntest du ihm sonst erzählt haben, das so langweilig ist, dass er gleich einschläft?” lachte Lorelai immer noch, nahm William und legte ihn in seine Krippe.
“Also wirklich, Lorelai!” sagte Emily als sie den Kommentar hörte.
Aber Luke rettete sie als seine Stimme durch das Babyphon kam.
“Essen ist fertig!”

TBC

~Tina~
26.03.2006, 20:41
Hey!
Schön, dass du es so schnell geschafft hast!
Der Teil war wirklich toll...
Wie Luke seinen Schwiegereltern das Haus gezeigt hat und dann die unterhaltung von Emily und Lore war wirklich toll! so schön intensiv...wurd ja mal zeit, mit den beiden...
und Richard...wie er sich um den kleinen William kümmert, zu süß... :wub:

ChrissiTine
26.03.2006, 20:52
Mir hat der Teil auch sehr gut gefallen, hab ihn erst vor kurzem auf Englisch gelesen, er gefällt mir immer noch. Wirklich toll geschrieben, so was hätte ich mir in der Serie gewünscht.

PS: Hab auch das Sequel gelesen, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, weil du immer die Gefühle so toll herausarbeitest und nicht auf Friede-Freude-Eierkuchen machst.

23 Zwerge
26.03.2006, 23:28
hey du dreifach-post-schreiber :P

mir hat der teil wieder gefallen
er war wirklich lieb und toll geschrieben und außer einer sache, hab ich nichts zu "meckern"

“Hallo William! Ich bin dein Großvater! Hallo, du Kleiner! Du hast die Augen deiner Mutter, weißt du das? Aber abgesehen davon und von deinen dunklen Haaren bist du der Sohn deines Vaters! Ja, der Sohn deines Vaters! Und der ist unten und kocht! So ein Hübscher bist du! Und so groß bist du schon! Nur zwei Tage alt und schon so groß!” sagte Richard mit Babystimme, während William in seinen Armen lag und ihn anstarrte.das hier war irgendwie merkwürdig, das würde rich doch nie sagen und war irgendwie auch nicht richtig im zusammenhang aber sonst war es toll und ich freu mich auf den nächsten teil

karana
27.03.2006, 10:02
hey du dreifach-post-schreiber :P

mir hat der teil wieder gefallen
er war wirklich lieb und toll geschrieben und außer einer sache, hab ich nichts zu "meckern"

das hier war irgendwie merkwürdig, das würde rich doch nie sagen und war irgendwie auch nicht richtig im zusammenhang aber sonst war es toll und ich freu mich auf den nächsten teil


Das mit dem dreifach post ist mit gar nicht aufgefallen, weil die so lange voneinander lagen.
Und 2 und drei wollte ich nicht zusammenlegen weil ich nicht wusste wer 2 schon gelesen hatte. Hätte ich den nur editiert wäre vielleicht das chapter untergegangen, weil ja dann kein neuer post angezeigt wird.
Zum dem Richard-William Gespräch kann ich nichts mehr sagen, ich hab da beim Übersetzen nicht groß drüber nachgedacht, aber auf Englisch passte es, auch zu Richards Sprache.
Liegt aber vielleicht auch daran, dass die deutsche Übersetzung (der Serie jetzt) den Leuten of ne ganz andere Sprache in den Mund legt als sie es im Original machen. Die sind hier viel ordinärer, vor allem Luke und Lorelai. Die sagen auf deutsch manchmal Sachen, da muss ich erstmal schlucken, weil der Englische Kommentar um einiges harmloser war.

karana
27.03.2006, 20:57
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 11: Dinner Teil 2


Nachdem sich die vier and den halbrunden Tisch im Esszimmer gesetzt hatte, servierte Luke die Lasagne, die er gemacht hatte. Es war Lorelais Wunsch gewesen und natürlich war er dem gefolgt.
“Kommt Rory auch?” wollte Richard wissen als sie den Salat aßen.
“Nein, sie hat eine Verabredung mit Logan keine Ahnung was die Zwei machen. Ich hoffe nur, dass sie nicht wieder eine Yacht klauen”, sagte Lorelai und lachte bitter. Die Verhandlung lag erst ein paar Tage zurück und aufgrund von Logans Anwälten waren beide mit nur ein paar Sozialstunden davongekommen. Luke warf seiner Frau einen warnenden Blick zu, denn dieses Thema war eindeutig nicht geeignet als Tischgespräch. Er wollte dass es ein netter Abend wurde, soweit das eben mit ihren Eltern möglich war. Er war es leid sich mit ihnen zu streiten und wusste dass die beiden sich dieses Mal wirklich Mühe gaben.
“Hmmhm” räusperte sich Lorelai und wechselte sofort das Thema als sie Lukes Blick sah.
“Ich hoffe die Lasagne ist okay. Ich hatte gestern in der Klinik so Lust darauf und Luke gezwungen es heute zu kochen” sagte sie schnell bevor ihre Eltern noch was zu ihrem Rory-Kommentar sagen konnten.
“Sehr köstlich, mach dir keine Sorgen” sagte Richard zu Luke.
“Ähm..Danke!” sagte Luke. Ihm passte es gar nicht das plötzlich alle Augen auf ihn gerichtet waren.
“Wo hast du eigentlich das Babyphon hin?” fragte er Lorelai und schaute sich um.
“Hier” sagte sie nur und deutet auf den Stuhl neben ihr.
“Warum liegt das Ding auf nem extra Stuhl?” wollte er wissen und zog eine Augenbraue hoch.
“Weil, wenn Will anfängt zu schreien dann denke ich nämlich er sitzt hier, neben mir und wenn ich das Ding dann ausmache und zu ihm gehe hab ich nicht so ein schlechtes Gewissen, weil er nämlich vorher schon neben mir war” erklärte sie sehr schnell und grinste stolz.
“Ich glaube das muss ich nicht verstehen, oder?” fragte Luke uns schüttelte den Kopf. Er hatte keine Ahnung was die Erklärung eben sollte.
“Nein, musst du nicht. Solange das für mich logisch ist reicht das völlig. Aber ich hoffe du weisst, dass sich meine Logik früher oder später immer als richtig herausstellt!” grinste sie noch immer.
“Ach so, weiß ich das? Das glaube ich aber nicht!” konterte er.
“Denk bloß dran als ich dir gesagt habe dass es nichts bringt wenn du deine Kleider ordentlich in den Schrank hängst, sondern dass du sie einfach reinwerfen sollst? Ich hatte sowas von Recht!” Ein triumphierendes Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht.
“Ein Punkt für mich Mister!” lachte sie dann und klatschte.
“Warum bitte ist das ein Punkt für dich? Ich hab meine Kleider ordentlich gefaltet eingeräumt. Du warst diejenige die meine ganzen Sachen auf den Boden geworfen hat, als du nach “deinem” Flannelhemd gesucht hast!” sagte er.
“Immer noch ein Punkt für mich. Es ist nämlich vollkommen egal wer dein System ruiniert hat, wichtig ist nur dass es passiert ist!” lachte sie.
Emily und Richard saßen nur da und beobachteten die Interaktion zwischen den beiden, beide unterdrückten einen Kommentar zu dem was sie gerade gehört hatten. Diese Diskussion schien völlig normal zu sein. Aber da war noch mehr: Lorelai klaute sich immer wieder Stücke von Lukes Lasagne, während er einzelne Sachen ihres Salates aß, von denen er wusste, dass sie sie sowieso nicht essen würde. Es wirkte mehr als wären die beiden schon seit Jahrzehnten verheiratet und nicht erst seit zehn Monaten.
Während Emily den beiden zusah machte sie sich Gedanken über sichere Gesprächsthemen, aber konnte keine finden.
Dann hörten sie William durch das Babyphon. Er weinte nicht, sondern jammerte mehr. Lorelai hörte einige Sekunden hin und wollte gerade aufstehen, als er aufhörte.
“Anscheinend hatte er nen Albtraum!” sagte sie und schaute Luke an.
“Warum schaust du mich so an, ich hab nichts gemacht!” verteidigte der sich.
“Du hast Miss Patty unseren Sohn gegeben!” zog sie ihn auf.
“Sie hat mich betatscht! Ich wollte nur so schnell wie möglich weg von ihr! Und bevor ich reagieren konnte hatte sie ihn sich schon gekrallt!” sagte Luke und verzog das Gesicht.
“Sie hat dich betatscht?” fragte Emily schockiert.
“Ja, Miss Patty ist ganz scharf auf den Hintern meines Mannes!” lachte Lorelai.
“Ah, Gott... Lorelai!” sagte Luke und wurde rot.
“Das hör ich ziemlich oft von dir in letzter Zeit, oh du mein Ehemann! Alleine heute morgen als Sookie, Patty und Babette da waren ungefähr tausend Mal!” kicherte sie.
“Na was soll ich denn sonst sagen wenn ihr solche Sachen diskutiert während unschuldige Babies und Ehemänner im Raum sind!”
“Solche Sachen?” wollte Richard wissen, der keine Ahnung hatte von was die beiden denn redeten.
“Dad, ich glaube das willst du wirklich nicht wissen!” lachte Lorelai während sie sich mit einer Serviette das Kinn abtrocknete, denn sie hatte ihr Wasser ausgeprustet als ihr Vater die Frage gestellt hatte. Aber er hatte es immer noch nicht verstanden.
“Wieso denn nicht?” fragte er ganz unschuldig.
“Naja, Dad, ich sags mal so: Wenn du wirklich daran interessiert bist was wir während unsere Hochzeitsreise getan haben und wie oft wirs getan haben und wo ...”
“Lorelai!” versuchte Luke sie zu stoppen.
“Oder was und was wir nicht während der Schwangerschaft getan haben, bist du das nächste Mal herzlich willkommen!” sagte sie und musste lachen als sie den völlig schockierten Gesichtsausdruck ihres Vaters sah, bevor der rot wurde und auf seinen Teller starrte.
“Also Lorelai, wirklich!” sagte Emil aber musste ein Lächeln verbergen.
“Und jetzt zurück zu dem was du getan hast Mister!” wandte sich Lorelai wieder Luke zu.
“ich denke du vor allen anderen, solltest nach dem Probedurchlauf im Hotel wissen, dass es keine besonders tolle Erfahrung ist entweder in Pattys oder in Babettes Armen zu liegen und einen gewissen Ausblick zu haben.”
“Erinnere mich da nie wieder dran! Nie wieder!” sagte Luke, musste dann aber doch lachen.
“Wieso was ist denn passiert?” wollte Emily neugierig wissen.
“Babettes Bademantel hat sich während des Essens geöffnet...” begann Lorelai.
“Und sie trug nichts darunter!” beendete Luke den Satz.
“Und Luke saß neben ihr!” vervollständigte Lorelai die Erklärung.
“Oh!” sagte Emily nur, aber musste dieses Mal doch lachen. Richard starrte noch immer auf seinen Teller, verschiedene Rottöne im Gesicht.
“Ja, aber am Ende war es das wert!” sagte Luke und lächelte Lorelai an.
“Ja, absolut!” lächelte sie zurück, bevor sie die neugierigen Blicke ihrer Eltern bemerkte.
“Wir haben uns an dem Abend zum ersten Mal geküsst!” erklärte sie.
“Ah, das erklärt dein Lächeln” sagte Emily.
“Ja, das tut es!” stimmte Lorelai zu und lehnte sich dann zu Luke und küsste ihn.

“Will jemand noch etwas, ansonsten fange ich jetzt an abzuräumen” fragte Luke einige Zeit später.
“Nein, danke Luke” sagten Emily und Richard. Dann war es still.
“Warum geht ihr nicht rüber ins Wohnzimmer und ich komme dazu wenn ich fertig bin?” schlug Luke Lorelai vor und stand auf.
“In Ordnung, aber las das Geschirr in der Spüle, das können wir später zusammen machen” sagte Lorelai und stand auch auf. Sie ging ins Wohnzimmer und ließ sich auf die Couch fallen, ihre Eltern folgten ihr. Die Stille war wieder da, doch dieses Mal brach Emily sie.
“Ihr habt wirklich ein sehr schönes Haus!” sagte sie. Lorelai schaute sie durchdringend an um herauszufinden ob sie das ernst meinte oder nicht.
“Ja, Luke hat es gekauft noch bevor wir uns verlobt haben. Er hat immer davon geträumt hierher zu ziehen und eine Familie zu gründen. Er war sogar freundlich zu Taylor um es zu bekommen. Und als wir uns dann verlobt haben und er es zurück wollte hat Taylor es ihm schwer gemacht. Naja, aber am Ende haben wir geheiratet, sind hier eingezogen und haben jetzt Will. Lukes Traum ist wahr geworden”.
“Aber wieso musste er es denn zurückbekommen, ich dachte er hat es gekauft bevor ihr euch verlobt habt?” fragte Emily.
“Ja und nein. Er hatte es gekauft, aber dann kam das Angebot von Mike Armstrong und ich hab darüber nachgedacht, oder hab ihm gesagt ich würde darüber nachdenken und Luke hat sein Angebot zurückgezogen. Und dann neu gemacht nach der Verlobung.”
“Also hast du darüber nachgedacht?” wollte Richard wissen.
“Naja, nein, nicht wirklich. Ich fühlte mich geschmeichelt und Sookie meinte ich solle es ruhig machen, wenn ich wolle. Aber dann habe ich an Luke und Rory gedacht, an mein zuhause und das Hotel und da wusste ich dass ich das nicht könnte”
“Was hat Luke denn dazu gesagt?” wollte Richard wissen.
“Er meinte ich solle mir Mike Armstrong reden und mich dann entscheiden” sagte Lorelai. Richard wusste in dem Moment dass er sich nicht getäuscht hatte: Luke würde alles tun um seine Tochter glücklich zu machen.

Dann hörten sie William, der dieses mal wirklich weinte.
“Bleib, ich geh schon!” rief Luke von der Küche und ging nach oben.
“hey, mein Kleiner, was ist denn los mit dir? Warum weinst du denn mein Süßer? Hunger kannst du nicht haben! Ist dir langweilig? Soll ich dich mit nach unten nehmen? Komm zu daddy, mein Sohn!” sagte Luke und nahm William mit nach unten, wo er sich neben Lorelai auf die Couch setzte. Alle Augen waren auf ihn gerichtete und zuerst verstand er nicht warum sie ihn anstarrten, aber als Lorelai seine Hand nahm und drückte und ihn auf die Wange küsste wusste er dass sie jedes Wort über das Babyphon mitgehört hatten.
Emily lächelte William an, der sich wieder beruhigt hatte und Lorelai sah es. Sie wusste dass ihre Mutter ih gerne gehalten hätte, aber sie konnte ihr ihr Kind noch nicht geben. Sie wusste dass es wahrscheinlich unfair war, aber es ging nicht. Sie schaute Luke in die Augen und wusste, dass er verstand.
“Warum holst du nicht die Hochzeitsbilder?” fragte er Lorelai um das Schweigen zu beenden. Bevor sie aufstand sagte sie ganz leise “Danke” und ging die Bilder holen.

Sie schauten sich die Bilder an und als sie fertig waren war es wieder Zeit um William zu füttern, der das deutlich machte in dem er wütend brüllte.
Richard und Emily wussten, dass es Zeit war zu gehen, aber ließen es sich nicht nehmen noch eine Einladung für Freitag auszusprechen.
“Meinst du das wir hingehen sollen?” fragte Lorelai Luke als sie auf dem Bett lagen und sie William fütterte.
“Vielleicht. Aber nicht diese und nicht die nächste Woche. Lass es uns nicht übertreiben. Heute war ein Anfang, aber das sind immer noch deine Eltern, falls du verstehst was ich meine!” sagte er.
“Oh, ich weiß was du meinst, glaub mir! Und ich bin voll und ganz einer Meinung mit dir!” sagte sie und legte ihre Hand auf seine, bevor sie sie plötzlich fest drückte.
“Hey, mein Sohn, sei vorsichtig! So hungrig kannst du gar nicht sein!” sagte sie und wechselte die Seite, so dass er dort trinken konnte. Luke musste lachen.
“Das ist absolut dein Sohn! Total gierig!” er lachte noch mehr las sie ihm auf die Brust schlug.
“Du kannst das ja wohl auch nicht abstreiten, oder wie erklärst du dass er mich alle zwei Stunden weckt um gestillt zu werden und dann einfach nicht mehr müde ist? Wenn er so weiter macht bin ich in einer Woche ein Wrack!”
“Ich hab dich noch nie alle zwei Stunden geweckt!” versuchte Luke sich zu verteidigen.
“Na jedenfalls nicht um gestillt zu werden!” grinste Lorelai.

TBC

23 Zwerge
27.03.2006, 23:39
hey,
super teil, wieder toll geschrieben und süß
lore und luke sind wie ein altes ehepaar:biggrin: :biggrin: aber das is voll süß
nur em und rich waren irgendwie nen bissel ooc, was ich aber cool fand

hab also nichts zu meckern und freu mich auf den nächsten teil

karana
28.03.2006, 08:40
Das mit Emily und Richard wird bleiben. Ich bin kein großer Fan davon die beiden immer zu den gemeinsten Menschen in der Welt zu machen.
Und villeicht bräuchten sie so nen Schock mal, dass sie sich auch Lorelai gegenüber normal verhalten!

karana
28.03.2006, 10:29
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Jetzt bin ich schnell,hä? :)

Ein Vorgeschmack auf Kommendes:

Kapitel 12:

Als Luke aufwachte, war es 5.30h. Er stellte den Wecker aus und stand so leise wie möglich auf, so dass Lorelai weiterschlafen konnte bis William wieder gestillt werden musste. Er war jetzt anderthalb Monate alt und musste alle drei Stunden gefüttert werden, egal ob Tag oder Nacht. Lorelai war erschöpft, aber sie beschwerte sich nicht. Luke half ihr so viel er konnte, aber es war im Moment nicht einfach.
Nach Williams Geburt hatte er die ersten zwei Wochen zuhause verbracht und Cesar hatte sich um das Diner gekümmert, zusammen mit Lane. Aber jetzt wo er zurück war hatte erst Cesar Urlaub genommen, später Lane. Jetzt waren sie zwar beide wieder da, aber er musste trotzdem den ganzen Tag im Diner verbringen, weil viel Papierkram liegen geblieben war. Er zog seine Jogginghose und sein T-shirt aus und stellte sich unter die Dusche.
Vor Williams Geburt war es ein Ritual gewesen, dass er später ins Diner ging und Lorelai mit ihm duschte und anschließend hatten sie gemeinsam gefrühstückt. Aber seit er geboren war öffnete Luke das Diner wieder und Lorelai schlief morgens solange sie konnte.
Sie sahen sich immer zum ersten Mal, wenn sie morgens zum Frühstück vorbei kam und dann später wieder wenn sie beide von der Arbeit wieder zuhause waren.
Auch sie hatte zwei Wochen nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten. Zuerst nur den halben Tag, aber schnell war daraus wieder der ganze geworden. Sie hatte William immer dabei, weil sie ihn stillen musste und weil es im Hotel ruhiger war als im Diner.
Luke vermisste die beiden den Tag über, denn er hatte die zwei Wochen mit ihnen sehr genossen.
Er wusch sich gerade die Haare als die Duschkabine geöffnet wurde und Lorelai mit unter die Dusche trat.
“Kann ich dir helfen?” flötete sie und schlang ihre Arme um seine Taille und lehnte ihren Kopf gegen seinen Rücken. Er drehte sich um und gab ihr einen schnellen Kuss.
“Guten Morgen!” begrüßte er sie.
“Mmmh, Guten Morgen!” sagte sie und versuchte den Kuss zu vertiefen, aber Luke trat einen Schritt zurück und hielt seinen Kopf unter das Wasser.
“Ich bin schon fertig und muss mich beeilen. Wenn Will schon wach ist werd ich ihn noch anziehen und wickeln. Sehen wir uns später?” fragte er und trat aus der Dusche. Lorelai war überrascht und starrte die wieder geschlossene Tür an.

Luke lief ins Kinderzimmer und sah, dass William schon wach war.
“Guten Morgen William. Du bist ja schon wach, dann werden wir dich mal anziehen!” sagte er mit Babystimme. William begann zu strampeln als er die Stimme seines Vaters hörte. Luke küsste ihn auf die Wange und legte ihn dann auf den Wickeltisch und begann gerade den Strampler aufzuknöpfen, als Lorelai ins Zimmer kam. Sie trug ihren Bademantel und ein Handtuch auf dem Kopf.
“Ich zieh ihn an, du kannst gehen” sagte sie und trat zwischen Luke und den Wickeltisch.
“Oh, ok, danke!” sagte er und küsste sie auf die Wange bevor er ging.

Als Lorelai hörte dass sich die Eingangstür schloss, seufzte sie und atmete tief durch. Als William nach einiger Zeit anfing zu jammern, merkte sie dass sie ins Leere gestarrt hatte, völlig in Gedanken versunken.
“Entschuldige, mein Baby. Mommy tut es so leid! Ja, ich werd dich jetzt umziehen, ich hab dich doch nicht vergessen. Ich liebe dich, Süßer!” sagte sie zu ihm während sie ihn wickelte und anzog.

Im Laufe des Morgens wunderte sich Luke wo Lorelai war. Normalerweise kam sie immer gegen acht vorbei, nicht so an diesem Tag. Gegen zehn machte er sich Sorgen und ging zurück zum Haus um zu sehen ob alles in Ordnung war, aber sie war nicht mehr da. Er ging zurück ins Diner, richtete eine Tüte mit Kuchen, Eiern und Trinkschokolade und ging ins Hotel. Er fand sie in ihrem Büro, William schlief in seinem Wagen.
“Hey, ich hab gedacht du würdest vorbei kommen! Kein Frühstück heute?” fragte er, trat ein und schloss die Tür hinter sich. Er stellte die Tüte vor sie auf den Schreibtisch, aber sie schob sie zur Seite.
“Ich hab dafür jetzt keine Zeit, aber danke trotzdem!” sagte sie in einem ziemlich scharfen Ton und widmete sich wieder den Papieren vor ihr. Luke war überrascht von ihrem Ton, aber beschloss es zu ignorieren. Während ihrer Schwangerschaft hatte er sich an ihre Launenhaftigkeit gewöhnt und Gott, war sie launisch gewesen. Manchmal wenn er nachhause gekommen war hatte er sie weinend auf der Couch gefunden, zwanzig Minuten später war sie durch den Raum getanzt um nur einige Minuten später Dinge nach ihm zu werfen. Und seit Luke wieder im zurück im Diner war, war ich Launenhaftigkeit auch zurück und wurde von Tag zu Tag schlimmer. * Blöde Hormone * dachte er sich.
“Vielleicht hast du ja später Zeit was zu essen. Wir sehen uns dann daheim” lächelte er und versuchte sie zu küssen, aber sie drehte den Kopf und er landete auf ihrer Wange. Er warf ihr einen verwunderten Blick zu als er hinausging und sich auf den Weg zurück ins Diner machte.
Lorelai stand auf uns nahm William aus dem Wagen. Sie setzte sich mit dem schlafenden Baby auf die Couch in ihrem Büro und presste es an sich, strich über seinen Rücken und drückte mehrere Küsse auf seinen Kopf, bevor sie ihre Wange auf seine Haare legte und kurz die Augen schloss.

Als Luke gegen zehn an diesem Abend aus dem Diner kam war Lorelai bereits im Bett und William schlief in seiner Krippe. Er zog sich um und legte sich auch ins Bett, versuchte sich näher zu ihr zu legen, so dass sie ihren Kopf auf seine Brust legen konnte, aber sie drehte sich um, so dass sie mit dem Rücken zu ihm lag. Seit er wieder arbeitete schliefen sie so, also drehte er sich auch um.

Mitten in der Nacht wachte er auf, es war 2.48h. Als er sich umdrehte stellte er fest, dass Lorelai nicht mehr neben ihm lag. * Sie füttert Will um zehn, dann wieder um eins, dann müsste sie jetzt im Bett sein *, dachte er und stand auf. Er ging ins Kinderzimmer uns sah, dass William in seiner Krippe schlief. Lorelai war nicht dort.
Dann hörte er etwas von unten und lief ins Wohnzimmer. Es war dunkel, aber er hörte leises Schluchzen von der Couch. Er schaltete die Affenlampe an, die auf einem kleinen Beistelltisch stand, direkt neben der Couch.
Sie saß auf der Couch. Die Knie an die Brust gezogen und klammerte sich an einem Taschentuch fest.
“Geh weg!” sagte sie zwischen Schluchzern.
“Was?” fragte er verdutzt.
“Du hast mich gehört: Geh weg!” sagte sie etwas lauter dieses Mal.
“Du sitzt hier weinend im dunklen Wohnzimmer und erwartest von mir, dass ich mich einfach umdrehe und gehe?”
“Das kannst du doch sonst auch so gut, also hau endlich ab! Sonst hast du damit in letzter Zeit auch keine Probleme!” sie schrie den ersten Teil, doch der Rest war kaum noch ein Flüstern.
Luke war schockiert und er war nicht bereit jetzt einfach zu gehen, er wollte wissen was los war. Er setzte sich neben sie und versuchte einen Arm um ihre Schultern zu legen um sie zu sich zu ziehen, aber sie entwand sich.
“Lass deine Finger weg!” zischte sie.
“Lorelai, was ist los mit dir?” fragte er und versuchte ruhig zu bleiben.
“Nichts ist mit mit. Mir geht es gut. Geh zurück ins Bett, oder ins Diner, oder irgendwo anders hin. Es ist mir völlig egal, aber hau ab und lass mich in Ruhe!” sie weinte jetzt noch heftiger.
“Ich werd dich hier jetzt nicht einfach so sitzen lassen, Lorelai! Sag mir was los ist, du weißt dass du immer mit mir reden kannst”, versuchte er es noch einmal.
“Ja, reden, natürlich kann ich mit dir reden!” sagte sie zynisch.
“Lorelai...” langsam wurde er wütend. Sie begann so heftig zu schluchzen, dass sie nichts mehr sagen konnte. Luke hasste es sie so zu sehen und wollte ihr helfen. Er versuchte wieder sie an sich zu ziehen und dieses Mal ließ sie es zu. Als ihr Kopf seine Brust berührte schlang sie die Arme um ihn und drückte sich so fest an ihn, dass es fast weh tat.
Er fühlte, dass sein Shirt durch ihre Tränen nass wurde weil sie immer hysterischer weinte.
"Warum... warum... liebst du mich nicht mehr? Was hab ich getan, Luke? Was? Warum... liebst du mich nicht?” schluchzte sie und zuerst verstand er kein Wort, aber dann trafen ihn ihre Worte hart. Er wusste nicht wo das herkam. Er strich ihr über die Haare, denn er musste sie beruhigen bevor er vernünftig mit ihr reden konnte.
“Ich... ich weiß dass ich im Moment scheiße aussehe... ich bin fett, aber ich werd meine Figur wieder haben, Luke. Ich versprechs! Aber bitte... verlass mich nicht!” weinte sie. Dann schoss plötzlich ihr Kopf in die Höhe und sie schaute ihn zum ersten Mal an. Ihre Augen waren rot, ihr Gesicht verschwollen und nass.
“Oder wolltest du nur William und jetzt da du ihn hast... “ sie konnte den Satz nicht beenden.
“Hast du den Verstand verloren?” unterbrach Luke sie, vielleicht etwas zu harsch, bevor seine Stimme wieder sanfter wurde.
“Lorelai, ich habe nicht die geringste Ahnung wovon du redest. Warum um Himmels Willen denkst du dass ich dich nicht mehr liebe? Bitte erklär es mir, ich verstehe es nicht!” Sie hängte sich wieder an ihn, vergrub ihr Gesicht in seiner Brust.
“Du berührst mich nicht mehr” flüsterte sie.
“Was?” flüsterte er schockiert zurück.
“Du berührst mich nicht mehr, du küsst mich nicht mehr und du stößt mich von dir weg wenn ich es versuche. Und den ganzen Tag bist du im Diner damit du mich nicht sehen musst.” sagte sie und versuchte sich von ihm los zu machen, aber er ließ es nicht zu.
“Lorelai wann hab ich denn sowas gemacht?” fragte er und lehnte sein Kinn auf ihre Haare.
“Den Tag nachdem meine Eltern hier waren, die Tage darauf, jeden Tag Luke! Zum letzten Mal heute früh als ich zu dir unter die Dusche gekommen bin. Ich dachte ich versuch es nochmal aber du hast mich wieder abgewiesen” sagte sie und fing wieder an zu weinen.
“Oh Lorelai, ich weiß wirklich nicht was ich dazu sagen soll!” fing er an.
“Du musst dazu nichts sagen. Wenn du mich nicht mehr liebst steht es dir frei zu gehen. Oder ich werde gehen, das ist dein Haus. Ich werde zurück in mein Haus ziehen und Will mitnehmen. Du kannst ihn natürlich immer sehen wann du willst”. Das Ganze ging mittlerweile über Lukes Vorstellungskraft hinaus und er fühlte sich als würde jemand den Boden unter seinen Füßen wegziehen. Er musste das wieder in Ordnung bringen. Er nahm ihr Gesicht in seine Hände und zwang sie so ihn anzusehen.
“Lorelai, ich möchte, dass du mir jetzt ganz genau zuhörst: Ich werde dich nie, nie verlassen. Niemals! Du bist die Liebe meines Lebens und ich liebe dich. Ich liebe dich mehr als alles oder alle. Ich hab Jahre auf dich gewartet und ich werde dich nie wieder gehen lassen!” sagte er langsam damit sie jedes Wort verstand.
“Aber wieso berührst du mich nicht mehr?” fragte sie, immer noch mit Zweifeln in den Augen.
“Lorelai, du weißt genau dass ich im Moment nicht mit dir schlafen kann”
“Luke ich rede hier nicht von Sex. Ich weiß, dass wir noch mindestens zwei Wochen warten müssen. Ich rede davon dass du mich zum Abschied richtig küsst und nicht nur ein Küsschen auf die Wange. Ich rede davon, dass du mich nachts fest hälst und das wir unter der Dusche rummachen, aber nicht von Sex.” sagte sie und beobachtete ihn dann aufmerksam um seine Reaktion mitzubekommen. Er schüttelte den Kopf und dann begann er zu lächeln.
“Du hast nicht die geringste Ahnung was du mit mir machst, oder?” fragte er sie und legte seine Stirn gegen ihre.
“Als du heute morgen mit unter die Dusche gekommen bist, hat mich fast der Schlag getroffen. Ich musste da raus sonst wäre ich wahrscheinlich noch da drin über dich hergefallen. Ich musste nochmal eiskalt duschen als ich im Diner ankam”, grinste er und küsste sie. Als er den Kuss beendete lächelte sie auch, die Zweifel in ihren Augen waren fast verschwunden.
“Warum hast du mir das nicht gesagt? Ich dachte wirklich du willst mich nicht mehr!” fragte sie und küsste ihn wieder.
“Ich wollte dich nicht unter Druck setzen. Ich will nicht, dass du mit mir schläfst bevor du dazu wieder absolut bereit bist. Ich will dir nicht weh tun. Versprich mir dass du erst mit mir schläfst wenn du es wirklich willst!”
“Versprochen! Aber es ist okay wenn du mich anfasst. Ich vertraue dir!”
“Aber ich traue mir selbst nicht! Ich weiß nicht ob ich aufhören kann wenn wir einen gewissen Punkt erreicht haben” gestand Luke.
“Ich weiß dass du aufhörst wenn ich dich darum bitte. Ich kenne dich. Und wahrscheinlich musst du hinterher nicht mal kalt duschen.” grinste sie und zwinkerte ihm zu.
“Wenn du so weiterredest brauch ich jetzt eine!” lachte er und küsste sie. Nach einigen Sekunden ließ Lorelai ihre Zunge über seine Unterlippe gleiten und er öffnete seinen Mund weiter. Sie krabbelte auf seinen Schoß und der Kuss wurde immer leidenschaftlicher. Sie fühlte jetzt, dass er nicht gelogen hatte, er war sehr erregt.
Er ließ seine Hände unter ihr Shirt gleiten und streichelte über ihren Rücken. Sie stöhnte und auch ihre Hände fanden den Weg unter sein T-shirt und begannen zu seinen Hosen zu wandern als sie einen wütenden Schrei von oben hörten.
“Siehst du, keine Chance, dass das zu weit geht! Dein Sohn hat wieder Hunger” sagte sie, heftig atmend.
“Dann lass ihn lieber nicht warten. Wir können das so oder so nicht beenden” sagte Luke, stand auf und hielt ihr die Hand entgegen. Als sie sie nahm zog er sie hoch und in seine Arme.
“Bist du jetzt in Ordnung?”
“Ja und es tut mir leid, dass ich an dir gezweifelt habe. Ich hab dich nur so arg vermisst und der Schlafmangel setzt mir auch ziemlich zu. Kommst du mit mir, dein Sohn will dich bestimmt auch sehen”.
Sie stiegen zusammen die Treppen hoch, Hand in Hand. Und während Lorelai sich in den Schaukelstuhl setzte hob Luke William aus seinem Bettchen.
“Auf geht´s” sagte Luke und gab ihr William, bevor er sich auf die Armlehne setzte und zuschaute wie sie sie William stillte. Als der anfing zu schmatzen musste Luke lachen und Lorelai lachte mit. Sie nahmen William mit als sie zurück ins Schlafzimmer gingen und Lorelai legte ihn auf Lukes Brust, während sie sich in seine Arme kuschelte.
“Ich liebe dich!” sagte sie bevor sie die Augen zumachte.
“Ich liebe dich auch, bitte zweifle da nie wieder dran!” antwortete er, küsste sie und hoffte dass sie wirklich okay war.
Am nächsten Morgen verschliefen alle drei.
TBC

23 Zwerge
28.03.2006, 13:08
hey,

ich fand den teil wieder toll
wieder war er süß und das problem war nach meiner meinung sogar aus dem richtigen leben
also, super teil, hab nichts zu meckern und freu mich auf den nächsten

~Tina~
28.03.2006, 13:34
wow, das ging jetzt aba wirklich sau schnell!
Hach, wie schön, das alles zu lesen und dann dieses kleine problem in ihrer Ehe!
Einfach toll, die beiden teile
der teil mit em und richy gefiehl mir besonders, als Lore und Luke sich gegeseitig aufgezogen haben!
und der letzte war schön, besonders das ende^^

ChrissiTine
28.03.2006, 13:42
Ich muss gleich wieder in die Schule, aber ich möchte dir auch noch schnell FB geben.

Mir haben die letzten Teile sehr gut gefallen, im Englischen und im Deutschen, es war wieder so typisch GG. Und was mir besonders an dieser FF gefällt: Du machst nicht immer aus Friede Freude Eierkuchen sondern bringst auch die Probleme mit ein, die ein ganz normales Paar ebene hat. Es ist realistisch und nicht OOC und das gefällt mir besonders an dieser FF.

Lauren4eva
29.03.2006, 20:36
hach, das war ja sooooooooooooooo süß *dahinschmelz*

Hast du sowas selber erlebt, oder wieso schreibst du das so gut???

Ich bin total begeistert... :top:

Hab auch ma ne FF angefangen, nur weiß net, wie ich ich die hier reinbringen kann....

Kann mir da einer von euch weiterhelfen???

karana
30.03.2006, 10:29
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Wenns ne JJ-Fic ist kannst du sie mir gerne mal rüberschicken! Ich hab mittlerweile schon ein paar geschrieben, vielleicht kann ich dir ja helfen.

Ne, ich hab sowas nicht erlebt, ich hab weder Kinder noch nen Mann. Ich hab mich ein bißchen schlau gemacht was nach einer Schwangerschaft so alles kommen kann und schreib dann immer das was ich vor mir sehe. Wenn ich ne Szene nicht sehe, kann ich sie nicht schreiben. Im Endeffekt beschreibe ich eigentlich nur das was ich sehe undhöre. Okay, in meinem Kopf, aber egal. Gott, klingt das krank, vielleicht solte ich mich doch mal untersuchen lassen!

Ok, und jetzt das nächste Chapter:

Kapitel 13: (William 2,5 Monate alt)

“Das war wirklich kein Witz? Du schleppst mich tatsächlich heute Abend dort hin?” sagte Lorelai und nahm noch einen Schluck von ihrem Koffein-freien Kaffee, bevor sie die Tasse wieder auf den Tresen stellte.
“Bitte, fang nicht schon wieder die selbe Diskussion an! Ich kanns nicht mehr hören! Sie sind deine Eltern, es ist der Geburtstag deines Vaters und sie haben uns eingeladen und du hast zugesagt! Also hör jetzt endlich auf!” sagte Luke ziemlich genervt, nahm dann einige Teller und brachte sie zu den wartenden Gästen.
“Ich weiß, dass ich zugesagt habe! Aber die haben davon geredet wie gerne sie Will sehen würden und wie niedlich er ist und dass ich einfach ja sagen müsste, da musste ich zusagen. Die haben mich erpresst! Und du hast es nicht verhindert!” machte sie weiter als er wieder hinter dem Tresen stand und die Kaffemaschine nachfüllte.
“Lorelai, nenn mir einen vernünftigen Grund weshalb wir nicht gehen sollten? Nur einen! Und nur nochmal zur Wiederholung: er ist dein Vater, er hat Geburtstag, wir haben Zeit und du hast zugesagt!”
“Aber ich will da nicht hin! Sie haben Will und das Haus gesehen, wir waren letzte Woche beim Freitagsessen und ich will da nicht so bald schon wieder hin! Ich fühl mich immer als würde ich die ganze Zeit auf rohen Eiern laufen! Ich muss bei jedem Wort aufpassen was ich sage, sonst bekommt meine Mutter gleich diesen angefressenen Gesichtsausdruck. Früher haben sie nie Gefühle gezeigt, abgesehen von ihrer Verachtung für mein Leben, aber wir haben geredet. Okay, auf ziemlich komische Weise, aber geredet. Jetzt reden sie nur noch davon wie stolz sie sind, wie schön unser Haus ist, wie hübsch mein Kleid ist und danach herrscht Stille. Ich kann damit nicht umgehen! Verachtung? Ja! Enttäuschung? Ja! Misstrauen? Natürlich! Aber diese unangenehmen Stille? Neiiiin! Außerdem würde ich viel lieber Zeit mit dir alleine verbringen!” hielt sie ihm ihren Vortrag.
“Wir gehen hin! Ende der Diskussion! Und jetzt geh und zieh Will um, dusche und zieh dir irgendetwas an was angebracht ist heute Abend. Ein Kleid oder sowas! Ich werde in ner halben Stunde daheim sein und wir brechen punkt sechs auf!” befahlt er und ging ohne ein weiteres Wort in die Küche.


Sie trieb ihn in den Wahnsinn. Nicht dass sie das nicht schon vorher getan hätte, aber dieses Mal war es unerträglich. Seit ihrem Zusammenbruch im Wohnzimmer vier Wochen zuvor hatte sich ihre Beziehung zuerst wieder verbessert. Er verbrachte mehr Zeit zuhause mit Lorelai und William, aber etwas hatte sich trotzdem verändert. Je mehr Zeit er mit ihr verbrachte umso mehr Zeit forderte sie. Manchmal kam sie ins Diner uns hängte sich an ihn, folgte ihm bis er nachgab und mit ihr nach oben ging, sich auf die Couch setzte und sie für mindestens zwanzig Minuten in den Arm nahm. Wenn er es nicht tat, kam die Angst zurück in ihre Augen und sie sah so verzweifelt aus, dass er spätestens dann einknickte.


Auch Rory hatte bemerkt, dass sich ihr Mutter anders verhielt und Emily hatte ihn letzte Woche angerufen und nachgefragt ob in ihrer Ehe alles in Ordnung wäre. Er hatte lange mit Rory darüber geredet, weil sie beide das gebraucht hatten und waren überein gekommen, dass es sicher nur die Hormone waren und dass sie bald wieder sie selbst sein würde. Aber je länger er sie so sah umso mehr bezweifelte er es. Er dachte dass William sie vielleicht an die erste Zeit mit Rory erinnerte, in der sie alles hatte alleine machen müssen. Vielleicht hatte sie das damals mehr mitgenommen als sie je zugegeben hatte.


Aber egal was es war und weshalb sie sich so verhielt, er geriet langsam an seine Grenzen und es begann ihn wütend zu machen.


Er war erleichtert, dass sie den Abend nicht alleine daheim verbringen würden. Sie hatte das Haus seit Williams Geburt nicht verlassen. Sie ging ins Hotel und ins Diner. Einmal waren sie bei ihren Eltern gewesen, weil er sie gezwungen hatte, aber sie ging nie zu Sookie oder Rory, ging nicht alleine shoppen. Sie wartete zuhause auf ihn und ließ ihn nicht wieder los bis er den nächsten Morgen wieder gehen musste.
Er hatte es immer sehr genossen Zeit mit ihr zu verbringen, sie war wunderschön und lustig, manchmal traurig, still oder wütend, aber immer sie selbst. Aber das jetzt war nicht mehr die Frau die er geheiratet hatte. Sie wirkte mehr wie ein verschrecktes Kind mit einem Baby auf dem Arm, die ihn immer um Hilfe anflehte wenn sie ihn sah. Und vielleicht war es damals mit Rory so gewesen, dachte er.
Er musste unbedingt mit Emily und Richard reden. Die beiden waren nicht unbedingt seine Lieblingspersonen, aber er brauchte ihre Hilfe und er konnte nur hoffen, dass sie das tun würden. Aber irgendwie schuldeten sie ihm das.

Als er das Auto vor dem Haus der Gilmores parkte musste er seinen rechten Arm erst aus Lorelais Umklammerung befreien bevor er aussteigen konnte. Sie sah aus als würde sie jeden Moment zu weinen anfangen, aber er ignorierte es einfach und öffnete die hintere Tür um William herauszuholen. Er ging zur Tür und klingelte, fühlte, dass sie sich schon wieder an seiner Hand festkrallte. Sie ließ sie erst los als sie ihre Jacken ausziehen mussten, allerdings nur solange bis das Dienstmädchen ihnen die Jacken abgenommen hatte. Luke führte sie ins Wohnzimmer und zog seine Hand weg um Richard gratulieren zu können und kniete sich dann schnell vor Williams Autositz um ihn herausnehmen zu können, bevor sie sie wieder nehmen konnte. Er hätte nie gedacht dass es ihn eines Tages nerven würde wenn Lorelai ihn berührte.

Als es klingelte wusste Lorelai, dass es Rory sein musste, aber sie fühlte nichts. Alles was sie in letzter Zeit noch fühlte war Angst. Sie wusste nicht genau wovor sie sich fürchtete, sie wusste nur, dass das Einzige was half war, wenn Luke sie in die Arme nahm und festhielt. Sie hatte versucht es ihm zu erklären, aber das war schwierig, da sie es selbst nicht verstand.
Als Rory ins Zimmer kam umarmte sie sie und setzte sich dann wieder.
Als sie letzte Woche zum ersten Mal das Haus mit William betreten hatte, war ihre Angst schlimmer geworden, aber nichts im vergleich zu diesem Mal. Sie hatten noch nicht einmal angefangen zu essen und sie wäre am liebste weggerannt.
Luke saß neben ihr und spielte mit dem Baby. William lachte und gab Geräusche von sich die wie “Gaah” klangen, wenn Luke ihn über seinen Kopf hielt um ihn dann nach unten sausen zu lassen. Sie hätte sich darüber freuen sollen, aber sie hatte nur Angst dass das bald vorbei sein könnte.
Während des Essens war sie still, aß kaum etwas. Ihr war schlecht und als der Nachtisch serviert wurde war der Drang sich zu Übergeben so groß und nach oben in ihr altes Zimmer rannte.

Zuerst war Luke entsetzt, machte sich dann aber Sorgen, gab Rory ihren Bruder und rannte ihr nach. Er fand sie mit dem Kopf über der Toilette wie sie sich übergab. Wie er es während ihrer Schwangerschaft gemacht hatte, kniete er sich neben sie und strich ihr sanft über den Rücken.
Als sie fertig war, hob er sie auf und trug sie nach nebenan in ihr altes Zimmer, legte sie auf das Bett. Sie rollte sich auf die Seite, zog ihre Knie zur Brust und starrte ins Leere.
Er betrachtete sie einige Sekunden sehr intensiv, dann legte er sich hinter sie, schlang seine Arme um ihr Taille und streichelte ihren Bauch. Er küsste sanft ihren Nacken bevor er sprach, fast flüsterte.
“Lorelai, du musst mit mir reden! Ich halt das nicht mehr aus! Sag mir was los ist!”. Er machte sich solche Sorgen, dass er fast zu weinen anfing.
“Ich weiß es nicht. Ich habe Angst, die ganze Zeit. Und ich weiß nicht warum!” flüsterte sie zurück und war froh das sie ihm nicht ins Gesicht sah, denn sie wusste dass sie sofort angefangen hätte zu weinen.
“Ich habe dir schon gesagt, dass ich dich nicht verlasse! Ich liebe dich!” flüsterte er zurück. Er konnte nicht lauter sprechen, denn es hätte den Moment kaputt gemacht und er hoffte dass er dieses Mal lösen konnte, was auch immer das Problem war.
“Das sagst du jetzt. Aber vielleicht mach ich was falsch und dann liebst du mich nicht mehr und dann bin ich wieder alleine!” sagte sie, dieses Mal etwas lauter. Er drehte sie um und zwang sie ihn anzusehen.
“Sowas könnte ich nie machen. Du warst die letzten Wochen ziemlich nervend und manchmal hab ich gedacht ich drehe durch. Aber ich mach mir doch viel mehr Sorgen. Ich will dir helfen und ich will meine Frau zurück!” sagte er ihr ehrlich.
“Das will ich doch auch! Aber wenn du nicht bei mir bist komm ich mir vor als würde alles um mich zusammenbrechen. Dass du nicht heimkommst, oder dass Rory oder Will was passiert. Und dann bin ich alleine und ich kann das nicht mehr. Ich brauche dich.”
“Ich dich doch auch. Aber was hat dir solche Angst gemacht, dass du dich übergeben musst? Das ist es doch?”
“Nachdem uns meine Eltern besucht haben und du wieder angefangen hast zu arbeiten hab ich mich so alleine gefühlt. Das wurde jeden Tag schlimmer und ich hab immer mehr Hinweise gefunden, dass du mich nicht mehr willst. Vielleicht ist das ja alles nur ein Traum, aber ich will nicht aufwachen!”versuchte sie zu beschreiben was in ihr vorging. Luke schaute sie an und versuchte zu verstehen was sie gerade gesagt hatte.

TBC

ChrissiTine
30.03.2006, 17:15
Der Teil hat mir wieder sehr gut gefallen, ob in Englisch oder in Deutsch.

Ich finde die Probleme wirklich realistisch, es ist nicht immer nur alles super, es ist, wie es im Leben ist und das ist etwas, was man nicht wirklich oft findet.

Ich freue mich auf den neuen Teil.

23 Zwerge
30.03.2006, 17:28
ich habe auch angst....also wenn der letzte abschnitt, mit luke und lore nicht gewesen wäre, dann hätte ich noch größere angst weiter zu lesen
du schreibst wirklich toll
einen streit zwischen lore und luke würde ich ja problemlos verkraften, aber sowas geht zu sehr auf die psyche...schwer zu sagen
naja, super teil, ich bin gespannt wie es weiter geht

~Tina~
30.03.2006, 18:09
das war wirklich ein schöner teil...
ich hatte die ganze zeit sorgen um die beiden, besonders als ich las, dass Lore Luke nervt, weil sie ihn ständig bekrabbelt!
ich möcht mehr!

Lauren4eva
30.03.2006, 19:11
War wieder mal ein brillanter Teil....
Hat mir wieder sehr gut gefallen... Ich schließe mich den Anderen nur an....

Ich habe noch absolut keine Ahnung, was JJ-Fic is...... Kannste mich da mal aufklären?
Ich kannse dir schicken..... aber auf welchem Weg? E-Mail oder hier???
Ich hab absolut keine Ahnung.... :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Ich freu mich schon auf deinen nächsten Teil.... hoffentlich klappt zwischen den Beiden wieder alles... könnte es nicht verkraften, wenn diese junge Ehe schon zu Bruch geht...... Und vor Allem.... Was soll dann aus dem kleinen Will werden????
Wird hoffentlich wieder alles gut.... *flenn*

:cool: :cool:

karana
30.03.2006, 19:20
War wieder mal ein brillanter Teil....
Hat mir wieder sehr gut gefallen... Ich schließe mich den Anderen nur an....

Ich habe noch absolut keine Ahnung, was JJ-Fic is...... Kannste mich da mal aufklären?
Ich kannse dir schicken..... aber auf welchem Weg? E-Mail oder hier???
Ich hab absolut keine Ahnung.... :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin: :biggrin:

Ich freu mich schon auf deinen nächsten Teil.... hoffentlich klappt zwischen den Beiden wieder alles... könnte es nicht verkraften, wenn diese junge Ehe schon zu Bruch geht...... Und vor Allem.... Was soll dann aus dem kleinen Will werden????
Wird hoffentlich wieder alles gut.... *flenn*

:cool: :cool:

Ne JJ-Fiction ist die Abkürzung für JavaJunkie, was wiederum für Luke und Lorelai steht. Soll heißen wenn es in deiner story um Lorelai und Luke geht.... wenn es aber um Rory+? geht, bin ich da nicht wirklich scharf drauf, könnte dir wahrscheinlich auch nicht wirklich helfen. Schicks mir als pm rüber, das ist am einfachsten.

Jaja, das alles zu Bruch geht... mal abwarten!:heul:
Ich hab ch14 schon angefangen, werd schauen, dass ich das heute Abend noch fertig mache und dann morgen poste. Je nachdem wie ich Lust habe, werd ich noch weitermachen.
Mein persönliches Lieblingschapter ist ja immer noch 19, deshalb will ich da so schnell wie möglich hin, danach kann ich euch zappeln lassen ;)

Lauren4eva
30.03.2006, 19:37
Kann ich machen, aber ich hba schon weder voll die doofe Frage... Was is denn pm????

In meiner FF geht es eigentlich um fast alle..... Ich habe mich bemüht, fast alle, wie in der Serie, beizubehalten. Also jeden irgendwann mal reinzunehmen....

Dann freu ich mich schon auf Morgen... :cool: :cool: :cool:

karana
30.03.2006, 19:40
PM= Personal message, das heißt du schickst sie mir hier auf meinen account. Einfach meinen usernamen anklicken und dann erscheint nachricht senden oder so. Da deinen Text und dein Problem rein! Bis dann!

karana
31.03.2006, 12:56
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Ok, Doppelpost, ich weiß, aber sonst seht ihr ja wahrscheinlich nicht dass das neue Chapter da ist.
Hab übrigens gestern Abend noch meine neue Fic "Call my name and save me" gepostet, allerdings im Original, meaning auf Englisch.
Wenn ich den reviews glaube soll es die beste sein die ich bis jetzt geschrieben habe, vielleicht interessiert es ech ja.
Story: Lorelai lässt Luke vorm Altart stehen und haut ab. Frage: Warum? (nicht Christopher!)

Aber hier erstmal das nächste Kapitel von DPDM:

Kapitel 14:

Plötzlich kniff er sie.
“Au!” rief sie und schlug ihm auf den Arm.
“Was machst du denn?” fragte sie dann.
“Ich versuche dich zu überzeugen, dass das hier kein Traum ist. Ich bin hier, Will ist unten mit Rory, deinen Eltern und diesem Logan. Ich weiß, dass du es schwer hattest als du jünger warst. Dieser Raum hier, das bist nicht du und ich werde dich nicht hier lassen. Du wirst nie wieder in der Situation sein wie damals. Wir werden jetzt nach unten gehen und feiern und danach nehm ich dich mit nachhause. Wir werden Will baden, du fütterst ihn, wir legen ihn schlafen und dann können wir einen Film schauen. Wir werden irgendwann auch ins Bett gehen, morgen aufstehen, ins Diner gehen und dann kannst du mich wieder nerven und vielleicht bekommst du dieses eine Mal ne Tasse mit richtigem Kaffee. Aber vorher musst du dich beruhigen und mir vertrauen, dass das hier kein Traum ist. Mal ehrlich, was wäre das für ein komischer Traum in dem wir auf deinem alten Bett liegen, am Geburtstag deines Vaters, nachdem du dich übergeben hast? Also, wach auf!” versuchte er zu witzeln.

Dieses Mal verstand sie. Nicht so wie auf der Couch, dieses Mal verstand sie wirklich. Sie wusste nicht warum, es passierte einfach. Sie konnte das klicken in ihrem Kopf hören und wie ihr die Last von den Schultern fiel und sie begann zu lächeln. Nicht eines dieser traurigen Lächeln mit denen sie den ganzen Monat rumgelaufen war, sondern ein echtes Lorelai- Lächeln, ehrlich und glücklich. Und er lächelte zurück.
Plötzlich sprang sie auf und zog an Lukes Arm.
“Auf komm, Lukey! Lass uns feiern! Mir ist gerade wirklich danach!”Sie lachte als sie seinen verwirrten Gesichtsausdruck sah. Plötzlich fühlte sie sich anders. Ihr Selbstvertrauen war zurück als ihr klar wurde, dass ihre Eltern ihr nichts mehr nehmen konnten: Nicht ihren Mann und auch nicht ihr Baby. Rory manchmal, aber nicht ihre beiden Männer und das musste genügen.
Luke sprang auch vom Bett als er sie da stehen sah, strahlend vor Glück. Er hatte keine Ahnung was er gesagt hatte, dass den Unterschied machte, er war nur froh, dass sie wieder lachte. Er zog sie an sich und umarmte sie bevor sie das Zimmer verließen und gemeinsam nach unten gingen, beide mit einem idiotischen Lächeln auf dem Gesicht.
“Lorelai, bist du in Ordnung?” fragte Emily besorgt mit William auf dem Schoß.
“Ja klar! Wahrscheinlich habe ich nur irgendwas falsches gegessen. Aber mir geht es wieder gut!” Sie hockte sich vor ihre Mutter und es machte ihr nicht einmal etwas aus, dass diese William hielt. Rory warf Luke einen verwunderten Blick zu, aber der zuckte nur die Achseln und grinste.
William lachte als er seine Mutter sah und zappelte aufgeregt mit Armen und Beinen, als ob er wusste, dass es ihr wieder gut ging.
“Gaah!” machte er wieder und Lorelai küsste ihn auf die Nase.
“Singst du für deinen Großvater? Jaaa, du singst für deinen Großvater! Sag “Gaah!” Will!” und er machte es, lachte mit seiner Mutter.
“Also, ich muss sagen, dass ist wirklich ein sehr schönes Lied!” sagte Richard.
“Alles Gute zum Geburtstag Dad!” sagte Lorelai, stand auf und umarmte ihn.
“Er ist wirklich ein sehr cleverer kleiner Kerl” sagte Emily als sich Lorelai neben Rory und Logan auf die Couch setzte.
“Ja, allerdings. Noch keine drei Monate alt und schon lacht und gaaht er den ganzen Tag. Er ist wirklich unglaublich! Ihr solltet ihn sehen wenn Luke heimkommt! Alles was man dann sehen kann ist das riesige Lächeln auf seinem Gesicht und dann strampelt er so wild dass ich ihn manchmal kaum noch halten kann. Und wenn Luke mal zwei Minuten später kommt als normal schreit er und ich kann ihn nicht beruhigen” sagte sie und drehte sich um, um Luke zuzulächeln, der hinter ihr stand.

Der Rest des Abends verlief sehr gut. Luke legte sich mit William auf den Boden im Wohnzimmer und spielte mit ihm. Das Baby zog die ganze Aufmerksamkeit auf sich, als sein Lachen durch das Zimmer hallte.
Lorelai unterhielt sich mit Rory und Logan und umso länger sie sich mit dem jungen Mann unterhielt umso mehr Parallelen entdeckte sie zwischen sich selbst und ihm. Vielleicht wäre sie wie Logan geworden, wäre sie nicht schwanger geworden.


Auch Emily und Richard genossen den Abend. Es gefiel ihnen das Lachen des Babys zu hören und sie fühlten, dass sich an diesem Abend etwas verändert hatte. Das Lächeln das Lorelai auf dem Gesicht gehabt hatte, als sie mit Luke von oben gekommen war, verließ den ganzen Abend ihr Gesicht nicht mehr.


Und Luke... beide hatten schon vorher gewusst dass er eigentlich ein netter Mensch war. Emily hatte ihn gemocht bevor er und Lorelai zusammen gekommen waren. Sie hatten nur immer gedacht, dass er nicht gut genug war. Aber jetzt sahen sie Lorelai mit ihrer Familie und ihnen wurde klar, dass sie ohne Luke nie so glücklich wäre. Ihnen wurde klar dass er Lorelai besser kannte als sie und dass sie keinen Einfluss mehr hatten. So lange Lorelai glücklich war, würden sie es akzeptieren.

Es war spät als sie zurück nach Stars Hollow fuhren, fast elf. William schlief bereits in seinem Autositz und als sie zuhause ankamen legten sie ihn nur noch in seine Krippe, ohne ihn umzuziehen. Rory und Logan hatten beschlossen mit ihnen noch einen Film zu schauen. Es war das erste Mal das Lorelai fühlte wie glücklich ihre Familie war, jedes einzelne Mitglied. Keine Konflikte, keine Probleme.
Als der Film vorbei war ging Rory mit Logan in ihr Zimmer. Lorelai fütterte William noch einmal, bevor sie zu Luke ins Schlafzimmer ging.


Sie wollte sich gerade auf das Bett fallen lassen, als sie eine Idee bekam.
“Hey, oh du mein Ehemann, steh auf!” sie legte ihren Kopf ein bisschen schräg auf die rechte Seite.
“Oh du meine Ehefrau, es ist fast zwei Uhr, mitten in der Nacht. Und obwohl unser Sohn vielleicht bis um fünf oder sechs schläft, sollten wir auch ins Bett gehen!” sagte er zu ihr. Sie fing an zu schmollen und er war froh, dass sie das wieder machte. Er konnte sich nicht erinnern wann er es zum letzten Mal gesehen hatte.
“Okayyyy, dann werd ich mein Bad in unserer riesigen Badewanne alleine nehmen” sagte sie und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Dann warf sie sie zu ihm. Langsam ging sie rückwärts in Richtung Badezimmer und machte langsam den Reisverschluss and der Seite ihres Rocks auf. Als sie an der Tür war, ließ sie ihn fallen und warf Luke einen verführerischen Blick zu.
Luke sah sich ihre Show an und genoss sie sehr. Dann stand er auf und ging zu ihr, zog sein Hemd auf dem Weg aus. Als er vor ihr stand griff sie nach seinem Gürtel und öffnete dann den Reisverschluss. Seine Hosen fielen zu Boden und er stieg aus ihnen.
Noch am Morgen hatte er nur gewollt, dass Lorelai aufhörte ihn zu berühren, jetzt wollte er nichts mehr. Sie legte eine Hand auf seine Brust und küsste ihn kurz.
“Luke, du weisst, dass wir nicht können... so sehr ich auch will... aber ich glaube ich kann nicht...” sagte sie und wurde ernst.
“Ich habe dir gesagt dass du dir die Zeit nehmen sollst, die du brauchst. Und jetzt lass und dieses Bad nehmen von dem gefaselt hast!”lächelte er und küsste sie.
“Ich hab nichts gefaselt!” protestierte sie und wollte ins Badezimmer laufen, vortäuschen, dass sie beleidigt wäre, doch Luke hielt sie an der Taille fest und küsste ihren Nacken.

Als sie in der Badewanne lagen, Luke hinter Lorelai, Wange an Wange, spielte Lorelai mit seinen Fingern.
“Was für ein Tag” seufzte er und küsste ihre Wange.
“Ich war die letzten Wochen ziemlich nervend, was?” fragte sie.
“Das kann ich nicht abstreiten, aber ich hab mir mehr Sorgen um dich gemacht”
“Es tut mir leid! Aber du warst so super. Bist du dir sicher dass du es den Rest deines Lebens mit mir aushälst?”
“Ich bin mir sicher dass ich ohne dich nicht leben kann!” sagte er und strich mit seinem Daumen über den Weissgoldring den sie trug.
“Sehr gute Antwort! Du bist wirklich der perfekte Mann!”
“Ich bin der perfekte Mann nur für dich!” flüsterte er ihr ins Ohr.
“Whoa, Mr. Grummel, ich glaube Babette und Miss Patty werden dich kidnappen und über dich herfallen wen sie herausfinden was für eine Schmalzbacke du bist!” lachte sie.
“Ah Gott, Lorelai!” motze er.
“Sieht so aus als wäre alles beim Alten!”lachte sie.
“Gott sei Dank!” sagte er bevor er aufstand, aus der Wanne stieg, sich abtrocknete und dann ihren Bademantel für sie hinhielt. Sie schlüpfte hinein und er knotete ihn für sie zu, dann hob er sie hoch und trug sie zum Bett.


Als er sich neben sie legte kuschelte sie sich an ihn, genau wie im vergangenen Monat. Allerdings legte sie nur ihren Kopf auf seine Brust und drückte ihn nicht so fest, dass er glaubte zu ersticken.
“Was war es was ich dir heute gesagt habe, was den Unterschied gemacht hat? Ich meine, ich freue mich, dass du wieder glücklich bist, aber was war es?” fragte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
“Ehrlich? Ich habe nicht die geringste Ahnung! Ich konnte es richtig klicken hören und dann war alles wieder gut. Vielleicht... ach, ich weiß auch nicht!” sagte sie. Luke fing an zu lachen.
“Was? Warum lachst du über mich! Das ist nicht nett von dir!” sagte sie und begann ihn zu kitzeln. Er lachte noch mehr, aber versuchte sie zu stoppen. Als er ihre Hände zu fassen bekam, hielt er sie fest.
“Ich bezweifle nur, dass es ein gutes Zeichen ist wenn nicht mal mehr du verstehst was in deinem Kopf vorgeht. Das ist total verrückt, selbst für deine Verhältnisse!” erklärte er und lachte noch immer. Lorelai musste mitlachen.


Danach lagen sie einfach still nebeneinander und Luke begann einzuschlafen als sie wieder redete.
“Luke, hey, nicht schlafen! Ich muss dich was fragen!” flüsterte sie in sein Ohr.
“Mmmh?” machte er nur mit geschlossenen Augen.
“Naja, als ich heute Abend gesehen habe wie du mit William auf dem Boden gespielt hast, da hab ich mich gefragt...” dann war sie wieder still.
“Hast du dich was gefragt?”murmelte er.
“Ich weiß, Will ist noch ganz klein und wir können nicht mal... du weißt schon... aber vielleicht in einem Jahr oder zwei... nur wenn du willst” stotterte sie.
“Von was redest du eigentlich?” fragte er. Wenn er wach war, war er meistens fähig ihren Gedanken zu folgen, aber jetzt war er einfach zu müde. Lorelai atmete tief durch.
“Ich hab mir gedacht, dass es vielleicht ganz schön wäre wenn wir in ein oder zwei Jahren ein Brüderchen oder Schwesterchen für Will machen könnten! Sie könnten zusammen spielen, weil Rory ist schon zu alt und... sie könnten sich streiten... um Spielzeug, denke ich mal und und könnten uns wahnsinnig machen wenn sie im Hotel oder im Diner rumrennen oder...” Luke brachte sie mit einem Kuss zum Schweigen.
“Das wäre schön. Mir gefällt die Idee noch ein Kind zu bekommen. Aber lass uns noch warten, ein Jahr oder zwei. Dann können wir uns noch ganz Will widmen solange er noch so klein ist”
“Also können wir vielleicht an unserem zweiten Hochzeitstag anfangen zu probieren?” grinste sie.
“Ja, das können wir machen. Apropos Hochzeitstag: Ich habe eine Überraschung für dich! Ich habe uns für das Wochenende ein Zimmer in einem schönen Hotel gebucht. Ich hab mit Sookie, Cesar und Rory gesprochen, sie passt auf William auf.”
“Ooooh, du bist der Beste!” rief sie und fiel ihm um den Hals.
“Aber jetzt bin ich wirklich müde, lass uns schlafen Mr. Perfekt!” sagte sie dann und gähnte.
“Wer plappert den hier die ganze Zeit?” fragte Luke grinsend bevor er das Licht ausmachte.



TBC

23 Zwerge
31.03.2006, 14:10
Story: Lorelai lässt Luke vorm Altart stehen und haut ab. Frage: Warum? (nicht Christopher!)
da gibt es 2 Probleme lol 1. sie ist auf englisch und 2. weiß ich nicht ob ich eine trennung von lore und luke aushlaten würde obwohl es sich sehr interessant anhört...also wenn du sie übersetzt sag mir bescheid:biggrin:

jetzt zu dem chapter
Wir werden jetzt nach unten gehen und feiern und danach nehm ich dich mit nachhause. Wir werden Will baden, du fütterst ihn, wir legen ihn schlafen und dann können wir einen Film schauen. Wir werden irgendwann auch ins Bett gehen, morgen aufstehen, ins Diner gehen und dann kannst du mich wieder nerven und vielleicht bekommst du dieses eine Mal ne Tasse mit richtigem Kaffee. Aber vorher musst du dich beruhigen und mir vertrauen, dass das hier kein Traum ist. Mal ehrlich, was wäre das für ein komischer Traum in dem wir auf deinem alten Bett liegen, am Geburtstag deines Vaters, nachdem du dich übergeben hast? Also, wach auf!”
ich fand das hier besonders toll. warum? weiß ich nicht, es ist irgendwie süß


“Okayyyy, dann werd ich mein Bad in unserer riesigen Badewanne alleine nehmen” sagte sie und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Dann warf sie sie zu ihm. Langsam ging sie rückwärts in Richtung Badezimmer und machte langsam den Reisverschluss and der Seite ihres Rocks auf. Als sie an der Tür war, ließ sie ihn fallen und warf Luke einen verführerischen Blick zu.
Luke sah sich ihre Show an und genoss sie sehr. Dann stand er auf und ging zu ihr, zog sein Hemd auf dem Weg aus. Als er vor ihr stand griff sie nach seinem Gürtel und öffnete dann den Reisverschluss. Seine Hosen fielen zu Boden und er stieg aus ihnen.
Sie legte eine Hand auf seine Brust und küsste ihn kurz.
“Ich hab nichts gefaselt!” protestierte sie und wollte ins Badezimmer laufen, vortäuschen, dass sie beleidigt wäre, doch Luke hielt sie an der Taille fest und küsste ihren Nacken.

Als sie in der Badewanne lagen, Luke hinter Lorelai, Wange an Wange, spielte Lorelai mit seinen Fingern.
lol muss ich dazu was sagen? sehr süß, schön Javajunkig lol


“Sehr gute Antwort! Du bist wirklich der perfekte Mann!”
“Ich bin der perfekte Mann nur für dich!” flüsterte er ihr ins Ohr.
könntest du mir die stelle vielleicht mal auf engl. zeigen? ich würde gerne wissen wie das in der engl. version geklungen hat

also mir hat der teil gefallen
wieder toll geschrieben und er hat meiner guten laune noch besser, weil er "positive energien" versprühte lol
super, hab nichts zu meckern =)
und ich freu mich auf das nächste kapitel

karana
31.03.2006, 14:24
Klar kann ich dir die Stelle auf Englisch geben:

When they lay in the tub, Luke behind Lorelai, cheek against cheek, Lorelai played with his finger.
“What a day!” he sighed and then kissed her cheek.
“I ´ve been annoying the last few weeks!” she said.
“I can´t deny that. But I was more worried about you.”
“I´m sorry. But you were so great. You´re sure you can deal with me for the rest of you live?”
“I´m sure I can´t live without you!” he said and stroked with his thumb over the white-gold ring she wore.
“Very good answer! You´re perfect!”
“I´m perfect for you!” he whispered into her ear.
“Whoa, Mr. Grumpy, I think Babette and Miss Patty will kidnap and rape you when theyll find out what a lovey-dovey you can be!”she laughed.
“Aah, Geez! Lorelai!” he grumbled.
“Seems like everything´s back to normal” she laughed when he said that.
“Thank god!” he said before he stood up and got out of the bathtub, dried himself and then held Lorelais bathrobe open for her. She stepped into it and he tied it for her. Then he picked her up and carried her to the bed. When he got in next to her, she snuggled up against him, like she had done the whole last month. But this time she just lay her head on his chest, not hugging him so tight he could hardly breathe.


Ich weiß noch nicht ob ich call my name übersetze. Ich finde es geht halt doch immer was verloren und manches klingt einfach komisch. Ich hab zum Beispiel ewig überlegt wie ich den kursiven Satz übersetzen soll ohne dass es total bescheuert klingt.
Und bei der Story ist es extrem wichtig das jedes Wort passt. Es geht übrigens nicht wirklich um eine richtige Trennung von Luke und Lorelai. Versuchs halt einfach zu lesen! Mehr verrat ich nicht!

~Tina~
31.03.2006, 14:59
Hey!
ich muss jetzt leider ein schnelles Fb abgeben, weil gleich McLeods Töchter anfängt!
Mir hat der Teil gefallen und besonders schön war es, als Luke dies zu Lore gesagt hat...das war so schon romantisch!
Mehr!

reggaekati
31.03.2006, 18:23
also ich kann nur eins zu den Geschichten erzählen.. wenn man einmal angefangen hat kommt man nicht mehr davon los - also wie bei den richtigen GGs..

also ich find sie super und ein Kompliment an Karana: wie kannst du die nur so schnell übersetzen?! nicht schlecht! nur so weitermachen :biggrin:

karana
01.04.2006, 10:29
Naja, ich denke wenn man sie selbst geaschrieben hat ist es einfacher zu übersetzen, aber trotzdem noch Arbeit. Semesterferien lassen grüßen!

ChrissiTine
01.04.2006, 11:36
Mir hat der letzte Teil wieder sehr gut gefallen, die Gefühle kommen immer so wunderbar heraus, man versteht das Handeln der Charaktere und sie sind trotzdem nicht OOC.

ich finde es gut, dass Lorelai verstanden hat, dass alles nicht nur ein Traum ist, Luke ist wirklich ein alter Softie, das stimmt auf jeden Fall, auch wenn er es immer und überall abstreiten würde.

Naja, ich denke wenn man sie selbst geaschrieben hat ist es einfacher zu übersetzen, aber trotzdem noch Arbeit.

Ich hab selber schon was übersetzt, das war nicht von mir und es war manchmal verdammt schwierig, herauszufinden, was genau der Autor mit dem Satz gemeint hat, wenn man ihn auf so viele verschiedene Arten auslegen und übersetzen kann. Wenn man auch die Oreiginalstory geschrieben hat, weiß man ganz genau, welche Bedeutung der Satz hat, auch wenn man ihn manchmal nicht so übersetzen kann, wie man will. Ich würde auch sagen, das eigene zu übersetzen ist einfacher, aber ebenfalls Arbeit. Aber jede FF macht Arbeit, das ist schließlich allen klar, die auch was schreiben.

Wollte ich nur mal gesagt haben, weiß jetzt auch nicht wieso.

Naja, wie dem auch sei, gut übersetzt, geschrieben, usw, ich freue mich auf weitere Teile.

Natasha3
01.04.2006, 12:29
deine Gescichten sind echt toll! vorallem, da es am meisten um luke&lorlelai geht. aber auch emliy, richard und rory!" ich finde es toll, dass sich lorelai in deinen gechichten mit ihren eltern versteht.
mach weiter so! freue mich schon auf den nächsten teil!!

Papillon
02.04.2006, 00:39
Ich hab gerade angefangen deine Ff zu lesen. Ich bin durch den JJ-FanFiction-Discousion-keine Storyposts Thread darauf gestoßen und habe eigentlich mit einer der besten JJ Ffs gerechnet, da dieses Thema ja sehr großen Wert darauf legt, nur die besten Ffs auch zu posten. Es tut mir leid, aber ich persönlich finde nicht, dass dies hier der Fall ist. Ich habe mir den ersten Teil durchgelesen und hatte ehrlich gesagt, keine große Lust mehr weiterzulesen. :rolleyes:

„Luke. Kaffee.“ rief Lorelai, als sie das Diner betrat. Luke, der hinter dem Tresen stand, grinste sie nur an. Gleich im ersten (und zweiten) Satz wird man von Ausrufezeichen und Kommafehlern regelrecht erschlagen und das zieht sich leider durch den gesamten Text.
Wenn das hier also nur vor dem Fernseher rumhängt, vollkommen kraftlos, ein Langweiler... “[...]Macht's dir etwa Spaß mich zu quälen?“ Sie versuchte aggressiv zu klingen, aber musste auch lächeln. „Dann ist es also eine Qual mit meinem Kind schwanger zu sein?“ Die Formen, die du hier benutzt, sind einfach zu umgangssprachlich.
*Mit meinem Kind* dachte Luke und musste lächeln.Wenn du schon die Sternchen benutzen willst, solltest du dahinter nichts wie zB dachte schreiben. Du könntest die Gedanken ja kursiv schreiben und/oder mit normalen Anführungszeichen kennzeichnen.
Sie dachte über das letzte Jahre nach: Rory die Yale verlassen hatte, die schwierige Beziehung der beiden seitdem, ihren Heiratsantrag an Luke, die Hochzeit und der Umzug ins Twickham Haus, nachdem sie erfahren hatte, dass sie schwanger war. Hier sind mir vor allem die Zeit- und Zeichenfehler wieder aufgefallen. Der Satzbau war ohnehin schon kompliziert zu lesen.
„Ihre Mutter hat angerufen. 4 Mal heute, achtmal gestern als Sie frei hatten.“ Lorelai zog ihre Augenbrauen hoch und seufzte.
„Michel, Sie erzählen mir das jetzt, seit fast einem Jahr jeden Morgen. Bezahlt Sie sie, damit Sie mir damit auf die Nerven gehen?“Du solltest dich auf jeden Fall für eine Schreibweise entscheiden (zB 4 mal oder viermal). Bitte beachte auch die Groß- und Kleischreibungen für Sie/sie.
„Ja, ja!“ war alles was er sagte, bevor Lorelai die Post nahm und in ihr Büro ging.Welches Büro? :confused:

Im Moment habe ich, wenn ich ehrlich bin, keine Lust weiter zu lesen. Bitte versteh diese Kritik nicht falsch: sie soll dir nur helfen. Ich bin wohl einfach mit völlig falschen Erwartungen an deine Ff gegangen. :unsure: Nichts für ungut. Nachdem ihr in diesem Thread ja so ausgibig darüber diskutiert habt und präzise darauf achtet, welche Ffs ihr in eure Liste aufnehmt, habe ich wirklich nur mit den besten JJ Ffs gerechnet. Dein Schreibstil klingt für mich einfach nicht flüssig genug und an manchen Stellen zu umgangssprachlich. Vielleicht solltest du dir einfach einen beta-reader zulegen.
Der erste Teil ist ja bekanntlich immer der schwerste und da ich mein Urteil nicht nur danach richten möchte, werde ich deine Ff in den nächsten Tagen noch weiter lesen.
Diese Kritik nicht persönlich nehmen, denn so ist sie nicht ausgelegt. Ich habe mir ja auch sichtlich viel Mühe gegeben.

~Tina~
02.04.2006, 00:43
Gleich im ersten (und zweiten) Satz wird man von Ausrufezeichen und Kommafehlern regelrecht erschlagen und das zieht sich leider durch den gesamten Text.
da, du hast da auch ein Fehler, passiert jedem!
jetzt geht aba ab hier oda was!
das kommt halt, weil karana ihre FF's NUR in Englisch schreibt und es übersetzt und da gibt es halt nicht so viele Kommas und son Müll, weil die englische Grammatik viel leichter ist als unser ödes deutsch!
und wenn du nicht weiterlesen willst, dann lass es dein Problem sein, aba nerv uns net damit. wenn ich schlechte FF's lese, dann geb ich noch net einmal FB.
und scheiß auf rechtschreibfehler! wir wissen, was gemeint ist! :motz:

23 Zwerge
02.04.2006, 01:27
da, du hast da auch ein Fehler, passiert jedem!
jetzt geht aba ab hier oda was!
das kommt halt, weil karana ihre FF's NUR in Englisch schreibt und es übersetzt und da gibt es halt nicht so viele Kommas und son Müll, weil die englische Grammatik viel leichter ist als unser ödes deutsch!
und wenn du nicht weiterlesen willst, dann lass es dein Problem sein, aba nerv uns net damit. wenn ich schlechte FF's lese, dann geb ich noch net einmal FB.
und scheiß auf rechtschreibfehler! wir wissen, was gemeint ist! :motz:lol cappu
ich fand die kritik aber eigentlich in ordnung...sie war wenigstens sachlich und begründet von daher gibts daran nichts zu meckern. Hat halt nur die meinung gesagt, was ja jedem erlaubt ist

reggaekati
02.04.2006, 11:18
ja, aber diese Fehler sind nebensächlich -
1. passieren sie jedem
2. versteht man den Text so und so
3. es gibt kein 3.

Also mein Tipp an Papillon, trotzdem lesen - einfach unglaublich gut geschrieben und einfach im Stil von Gilmore girls!! Vergiss die kleinen Fehler - einfach lesen - lachen - und einfach geil finden!!


und aja Karana - dass du sie selber schreibst wusste ich nicht, aber das ist ja noch perfekter!! also echt geile Geschichten und wirklich im Stil von Gilmore girls!

ChrissiTine
02.04.2006, 11:34
Die Fehler sind mit der Zeit besser geworden, man muss sich erst einschreiben und es ist schon verwirrend, wenn man im deutschen so viele Kommas usw beachten muss, die im Englischen überhaupt nicht notwendig sind.

@Papillon: Ich würde dir empfehlen, die englische Version zu lesen, die ist nämlich verdammt gut und hat es verdient, zu der Liste zu gehören.

@karana: Falls du Interesse daran hast, für die deutschen Teile dieser FF einen Beta-Reader zu nehmen, würde ich das gerne machen. Ich hab selbst schon eine FF übersetzt und langsam Übung im 'verdeutschen' der Sachen, sodass die Schachtelsätze besser klingen. Würde ich gerne machen, ich mag deine FF in Englisch auch sehr gerne und hab mal einen Nachmittag geopfert, um mir das Sequel durchzulesen, auch sehr gut geschrieben, übrigens.

Edit: Mir ist was bei der Kritik aufgefallen:

„Ihre Mutter hat angerufen. 4 Mal heute, achtmal gestern als Sie frei hatten.“ Lorelai zog ihre Augenbrauen hoch und seufzte.
„Michel, Sie erzählen mir das jetzt, seit fast einem Jahr jeden Morgen. Bezahlt Sie sie, damit Sie mir damit auf die Nerven gehen?“

Nach dem jetzt kommt meines Erachtens nach 'jetzt' kein Komma, weil das seit fast einem Jahr noch dazu gehört (ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll) Und das bezahlt Sie sie muss anders herum lauten, bezahlt sie Sie, das erste sie bezieht sich auf Emily, und die ist weder anwesend noch wird sie von ihrer Tochter gesiezt, das zweite 'Sie' bezieht sich auf Michel.

Das wäre mir jetzt aufgefallen.

karana
02.04.2006, 18:25
So, hab das eben erst alles gelesen.:

Jaja, die Kritik ist schon berechtigt, das weiß ich selbst. Das Problem ist halt einfach, dass es nur eine Übersetzung ist und dadurch einfach vieles abgehackt und hölzern klingt. Das ist mir auch bewusst. Ich hab entweder hier oder bei irgendeiner anderen Fic an den Anfang geschrieben, dass ich da eigentlich kein Fan von bin die Sachen zu übersetzen, weil es dann eben dazu kommt. Aber ich wurde darum gebeten, weil manche nicht so gut Englisch können.
Zu den Rechtschreibfehlern und Zeichenfehlern: Das passiert, da ich das wahnsinnig schnell übersetze und mir ehrlich gesagt auch nicht nochmal durchlese, weil ich die Kapitel auf Englisch schon auswendig kenne. Ich mache das nur, dass die, die mich darum gebeten haben das lesen können und will das eigentlich nur so schnell wie möglich weg bekommen.
Was die Umgangssprache angeht: Wenn Umgangssprache drin ist, ist es gewollt, bei Luke und Lorelai benutze ich das zum Beispiel recht häufig, aber bewusst, weil die im Englischen auch nicht so gestochen sprechen wie Emily oder Richard.


Eigentlich ist mein Deutsch ganz gut, hab immerhin ein 14 Punkte Abi in Deutsch gemacht, so schlecht kann es nicht sein.

Was das mit den besten JJ-Fics angeht: Das richtet sich a) nach der englischen Version und da nach den reviews, Favorite Einträgen usw., vielleicht solltest du dir die wirklich mal anschauen, wobei das nichts an der Story an sich ändert, die Handlung bleibt die gleiche.

Ich habe neulich ne story hier auf Englisch gepostet die heißt "Call my name and save me", vielleicht schaust du da mal rein, ich bin nämlich wirklich dazu in der Lage fehlerfrei zu schreiben!;)

Und sorry für die Fehler im post, aber die schreib ich auch runter ohne sie mir nochmal durchzulesen...!


Edit: Ich hab eben erst kapiert, dass die Zitate in der Box deine korrigierten Versionen sind, bzw. das Rote. Ich hab mich noch gewundert weshalb ich so komische Fehler gemacht habe. Also jetzt mal ganz ehrlich und nimm das jetzt bitte auch nicht persönlich, aber was verbessern zu wollen was stimmt und es sozusagen zu verschlimmbessern, finde ich etwas bedenklich!

Erster Kasten: „Luke. Kaffee.“ rief Lorelai, als sie das Diner betrat. Luke, der hinter dem Tresen stand, grinste sie nur an. Also die Kommas stimmen ja, aber die zwei Punkte sind falsch. Es sind Ausrufe, demnach benötigt man Ausrufezeichen, wenn sie schreiend ins Diner kommt. Für mich sieht das beides nicht nach nem kompletten Satz aus, dann bräuchte man Punkte!
Wenn das hier also nur vor dem Fernseher rumhängt, vollkommen kraftlos, ein Langweiler... “[...]Macht's dir etwa Spaß mich zu quälen?“ Sie versuchte aggressiv zu klingen, aber musste auch lächeln. „Dann ist es also eine Qual mit meinem Kind schwanger zu sein?“
Das Apostroph stimmt wieder, allerdings habe ich weiter oben im Text, glaube ich, schon erwähnt, dass Luke, Lorelai, Babette und Miss Patty ganz bewusst von mir so geschrieben werden. Das macht man auch in den engl. Fics so, weil das sonst zu komisch klingt und niemand von denen so reden würde. Bsp: Lorelai sagt im Normalfall: "I gotta go!", also schreibt man es so, "I 've got to go" sagt sie nur im Hotel oder wenn sie mit ihrer Mutter redet. Das ist eher ein Emily Satz.
Bei Luke das Gleiche. Und wer sagt in gesprochenem Deutsch schon "Das ist eine Qual?" Ich schreibe es bewusst so, damit die Ausdrucksweise klarer ist für den Leser und die nicht so hochgestochen sprechen.

*Mit meinem Kind* dachte Luke und musste lächeln. Also mal ehrlich jetzt, wenn ich das deutlich von der wörtlichen Rede abheben will (dann fallen die Anführungszeichen schon mal weg) und durch die Formatierung ein Fehler drin ist, das alles was ich bei mir im Original kursiv schreibe etwa 20 Schriftgrößen größer erscheint und ich zu faul bin hier noch mal den ganzen Text durchzugehen und alles kursiv zu machen, dann ist es je wohl total egal ob ich da Sternchen vornedran setze, Dollarzeichen oder sonstiges. Eigentlich markiert man sowas überhaupt nicht, trennt es mit Komma ab und das war's. Das ist nur ein Hinweis für den Leser und solange der versteht, dass das jetzt Gedanken sind, ob mit Sternchen oder Dollarzeichen, ist es doch völlig Wurscht wie markiert wird!
Ich muss dir ehrlich sagen, wenn ich sowas lese, bekomme ich den Eindruck, du hast förmlich nach Fehlern gesucht um dich daran aufzuhängen. Und das ist keiner, das ist einfach meine Wahl. Bei FF markiere ich das immer durch kursive Schrift, aber das kann ich hier eben nicht. Und ob da nochmal dachte, denkt, erinnerte oder so hinter steht...so what? Der der beim ersten Mal nicht weiß für was die Sternchen sind, der weiß es dann!

Beziehung der beiden seitdem, ihren Heiratsantrag an Luke, die Hochzeit und der Umzug ins Twickham Haus
Irgendwie steht da in meinem Text was anderes! ihren Heiratsantrag an Luke und die Hochzeit, der Umzug ins Twickham Haus nachdem sie Durch das "und" wird der Heiratsantrag und die darauffolgende Hochzeit als Einheit zusammengefasst, während der Umzug als unabhängiges Ereignis folgt. Der Satz ist korrekt und muss nicht abgeändert werden. Durch das "und" muss da auch kein Komma hin. Was den Satzbau angeht: Das ist ne Aufzählung mit Ergänzungen, ich persönlich finde das nicht schwierig. Gut, aber das muss jeder selbst wisssen. Aber gegen Thomas Mann ist das ja wohl nix!

Ihre Mutter hat angerufen. 4 Mal heute, achtmal gestern als Sie frei hatten.“ Lorelai zog ihre Augenbrauen hoch und seufzte. Okay, die Zahlen hätte ich angleichen könne, da geb ich dir völlig Recht. Das ist mir beim Übersetzen nicht aufgefallen.
Und mit dem Komma vor "jetzt" im nächsten Satz hat ChrissiTine Recht, da kommt keines hin!

„Ja, ja!“ war alles was er sagte bevor Lorelai die Post nahm und in ihr Büro ging. Again: Ausrufezeichen, nach einem Ausruf, die sind nämlich am Ende der w. Rede gestattet, genau wie Fragezeichen.

Und zum Büro: Hat Lorelai in den Folgen hier noch nie erwähnt, dass sie ein Büro hat? Im Original gibt es eine Folge als sie das Hotel einrichten, in der sie lange und breit überlegt, wie sie sich das einrichtet und dass der Sessel nicht zu teuer sein darf oder so ähnlich. Irgendwo muss sie ja ihren Kram machen, Ordner aufbewahren, PC hinstellen...ihr Büro. Nur Michel steht immer hinter der Rezeption, aber sie hat ein Büro, dachte nicht, dass ich das dem geübten GG- Gucker nochmal erklären müsste.

So, jetzt noch was allgemeines Papillon: Ich finde es gut und hab auch nichts dagegen wenn jemand Fehler sucht und findet, mir sagt, dass es falsch ist (das mit dem Sie tauchte irgendwann schonmal auf, ich hab dann drauf geachtet, dass das während meiner Speedübersetzung nicht wieder unter den Tisch fällt, vielleicht hättest du doch noch weiterlesen sollen.
Allerding reagieren ich etwas genervt wenn jemand Fehler sucht und dann korrekte Sachen verbessern will und sich an Kleinigkeiten aufhängt, die einzig und alleine im Ermessen des Autors liegen (Sternchen, kursiv, Dollarzeichen....). Ich kenne beide Varianten und wie gesagt, korrekt ist beides eigentlich nicht!
Die Kommafehler, bilde ich mir mal ein, sind danach deutlich weniger geworden, weil es mir dann selbst beim Übersetzen auffiel und ich etwas mehr Zeit hatte. Wobei es mehr als wahrscheinlich ist, dass immer noch welche drinnen sind. Allerdings nicht weil ich zu unfähig bin, sondern einfach wegen des Zeitmangels meinerseits und auch purer Unlust, das ganze zum 500-tausendsten Mal durchzulesen.

Danke für die, die sich als Beta angeboten haben, aber wenn es euch nicht zu arg stört, poste ich die Kapitel jetzt relativ schnell weiter und les sie nach und nach mal selbst durch, dann müsst ihr euch nicht unnötig Arbeit machen. Das Übersetzen ist nämlich eine mega- Arneit und ich will eigentlich nur fertig werden.
So, das war jetzt mein vervollständigtes Statement dazu....

karana
03.04.2006, 12:01
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, nach der allgemeinen Aufregung jetzt erstmal das nächste Kapitel. Und wenn jemandem was auffällt ruhig posten, das ist wirklich kein Problem, aber ich glaube, da hab ich mich im vorherigen post ausführlich genug drüber ausgelassen! Hab den eben nochmal edietiert, weil mir da was komisch vorkam...

Kapitel 15

“Hi Mom, ich bin´s”
“Oh hi, kiddo!” sagte Lorelai und setzte sich auf die Ecke ihres Schreibtisches.
“Mom, versprich mir, dass du mich nicht umbringst! Egal was ich sage, versprich´s!” sagte Rory etwas unsicher.
“Ooookay!” sagte Lorelai und bereitete sich innerlich darauf vor sie wieder aus dem Gefängnis holen zu müssen.
“Mein Literaturprof hat überraschend angekündigt, dass wir am Dienstag eine Klausur schreiben, was bedeutet, dass ich das ganze Wochenende lernen muss, was heißt, dass ich nicht auf Will aufpassen kann. Es tut mir so leid, Mom!” sagte Rory sehr schnell.
“Oh nein, Rory! Sag mir, dass das ein Witz ist, aber ein ganz schlechter!”
“Nein, das ist kein Witz. Das hab ich erst auch gedacht, aber ist es nicht! Ich weiß, dass du dich so auf den ersten Hochzeitstag mit Luke freust und es tut mir furchtbar leid! Aber Logan hat angeboten einzuspringen.”
“Logan? Er will nach deinem dreieinhalb Monate alten Bruder schauen?” Lorelai musste lachen.
“Er mag ihn und Will mag Logan!” verteidigte Rory ihren Freund.
“Das weiß ich und ich weiß das Angebot zu schätzen, aber ich glaube nicht, dass er ein ganzes Wochenende zurecht kommt. Ich werd´ mir was anderes einfallen lassen.”
“Aber wenn du niemanden findest, sag mir Bescheid und dann helfe ich Logan. Dann bring ich meine Bücher mit und lern zuhause” Lorelai musste lächeln als sie hörte, dass Rory “zuhause” sagte. Sie hatte das frühere Twickham Haus als ihr zuhause akzeptiert.
“Nein, Süße, ist schon gut. Und sag Logan danke fürs Angebot, aber mir fällt schon was ein. Und jetzt fang an zu lernen!”
“Okay. Tschüss Mom und es tut mir wirklich leid! Sag Luke wie leid es mir tut!”
“Werd ich machen! Tschüss!”sagte Lorelai und legte auf.
Das war eine Katastrophe. Es war Donnerstag Abend und sie und Luke wollten Freitag Morgen zu einem romantischen Wochenende in ein Hotel aufbrechen. Und jetzt rief Rory an und sagte, sie könne nicht auf William aufpassen. Lorelai war nicht wütend, denn sie wusste, dass es nicht Rorys Fehler war, aber sie mussten eine Lösung finden. Sie nahm ihre Tasche und lief zum Diner.
Luke passte an diesem Tag auf William auf, es war Teil ihrer neuen Vereinbarung. Immer zwei Tage passte Luke auf ihn auf und brachte ihn ins Hotel wenn er gestillt werden musste, dann schaute sie zwei Tage nach ihm, dann ging es von vorne los.

"Luuuke... Wo bist duuuuu?” schrie sie als sie das Diner betrat und ihn nirgendwo entdecken konnte.
“Luuuuke...ich brauche dich! Wir haben ein Problem!” brüllte sie und lief hinter den Tresen.
“Hör auf zu schreien! Das hier ist kein Fußballstadion!” motze er als er aus dem Lagerraum kam, William auf dem einen Arm, die Servietten in der anderen Hand.
“Und was machst du hinterm Tresen? Geh, geh!”sagte er und wedelte mit den Servietten um ihr zu zeigen, wo sie hinlaufen sollte. Sie lief um den Tresen und setzte sich auf einen Stuhl. Als sich Luke umdrehte, um die Servietten neben die Kaffeemaschine zu legen, streckte sie ihm die Zunge heraus, was William sah und zu lachen anfing.
“Ich weiß genau was du machst!” sagte Luke mit hochgezogenen Augenbrauen als er sich zu ihr umdrehte.
“Und was blabberst du eigentlich? Was für ein Problem haben wir denn?” fragte er dann.
“Naja, ums kurz zu machen: Rory kann dieses Wochenende nicht auf Will aufpassen!”
“Was? Warum?”
“Ich weiß nicht genau wie ich die Was-Frage beantworten soll, aber die Antwort auf deine Warum-Frage ist, dass sie was für Yale machen muss. Nicht ihre Schuld! Es tut ihr furchtbar leid und Logan hat sogar angeboten aufzupassen.”
“Kommt nicht in Frage! Ich kanns nicht fassen, dass sie uns schon wieder hängen lässt! Vielleicht ist es dieses Mal wirklich nicht ihr Fehler, aber was ist mit den Essen zu denen sie einfach nicht aufgetaucht ist? Sie hat sich so verändert!” schüttelte Luke den Kopf und musste dann lächeln, als er sich vorstellte, wie Logan ein Wochenende auf das Baby aufpassen würde.
“Ich weiß was du meinst, aber was können wir machen? Ich hab mich mittlerweile schon fast daran gewöhnt! Vielleicht ist das jetzt einfach die neue Rory und wir müssen uns daran gewöhnen. Aber was machen wir jetzt? Hast du irgendeine Idee?” fragte Lorelai.
“Was ist mit... Sookie?” schlug Luke vor.
“Sie hat zwei Kinder zuhause und muss sich dieses Wochenende alleine ums Hotel kümmern. Nächster Vorschlag?”
“Ich bin raus. Hast du noch welche?”
“Nein, nicht wirklich! Ich hatte für den Bruchteil einer Sekunde die verrückte Idee, dass wir meine Eltern fragen könnten?!” sie schaute ihn an und wartete wie er reagieren würde.
“Oder wir könnten ihn mitnehmen...” sagte sie als er schwieg.
“Nein, ich hatte auch an deine Eltern gedacht, ich war mir nur sicher, dass du das nicht willst. Ich meine, sie sind verrückt nach ihm, besonders dein Vater und sie wissen wie man mit einem Baby umgeht. Wieso also nicht? Ruf sie an und frag! Je schneller desto besser!”
“Danke!” sagte sie und küsste ihn kurz, bevor sie William nahm und nach oben ging, um ihre Eltern anzurufen.


“Emily Gilmore” meldete sich ihre Mutter am Telefon.
“Hey Mom, ich bins deine Tochter, Lorelai” stammelte sie.
“Soweit ich weiß, bist du die einzige Tochter die ich habe und dein Name ist mir bekannt”, sagte Emily in ihrer typischen Art, so dass Lorelai lachen musste. Ihre Mutter schien wieder sie selbst zu sein.
“Da bin ich aber froh!” lachte Lorelai.
“Ich auch!” sagte Emily und musste selbst lachen.
“Naja, Mom ich wollte dich was fragen, das heißt eigentlich wollten Luke und ich was fragen...”
“Ja?”
“Du weisst, dass wir übers Wochenende wegfahren um unseren ersten Hochzeitstag zu feiern...”
“Ja, ich erinnere mich daran”
“Und Rory wollte auf Will aufpassen...”
“Ja”
“...aber jetzt hat sie eine Klausur nächste Woche und kann nicht”
“Ja”
“...und Logan hat angeboten einzuspringen”
“Ich verstehe!”
“Nein, Mom, ich bin mir sicher, dass du nicht verstehst. Denn wir trauen ihm nicht zu, dass er das schafft. Vielleicht für ein zwei Stunden, aber nicht so lang. Vielleicht einen Abend wenn Rory ihm hilft, oder in der Nähe wäre...”
“Lorelai hör auf Unsinn zu reden und komm zum Punkt! Sollen wir ein Kindermädchen organisieren oder Logan im Auge behalten?” unterbrach Emily sie.
“Nein, das wollen wir nicht. Wir dachten, vielleicht, nur wenn ihr keine anderen Pläne habt, könntest du und Dad...”
“Oh wirklich? Lorelai! Aber natürlich!” schrie Emily fast in den Hörer, so dass Lorelai ihn etwas weiter von ihrem Ohr weghielt.
“Schön! Können wir ihn dann morgen vorbeibringen?”
“Wann immer es euch passt, wir sind daheim!” sagte Emily und Lorelai konnte an ihrer Stimme hören, dass sie lächelte.
“Dann sehen wir uns morgen!” sagte Lorelai.
“Bis morgen!”
“Und?” fragte Luke als sie wieder ins Diner kam.
“Sie machen es! Und wundere dich nicht, falls dich meine Mutter mit 'ner Umarmung und 'nem Kuss begrüsst! Sie klang so aufgeregt, dass das durchaus sein könnte!” Sie setzte sich auf einen Stuhl am Tresen, William auf ihrem Schoß.
“Ich denke damit könnte ich leben!” grinste Luke. Er wusste, dass sein Kommentar sofort eine Reaktion nach sich ziehen würde und er hatte Recht.
“Was? Du könntest damit leben wenn meine Mutter dich küssen würde? Voll auf den Mund mit allem?” sie verzog das Gesicht.
“Niemand hat etwas von einem Kuss auf den Mund gesagt! Unschuldig wie ich bin, bin ich von einem Kuss auf die Wange ausgegangen!”
“Ha, unschuldig,du? Ich glaube die letzten drei Monate haben Amnesie bei dir ausgelöst! Aber ich bin mir sicher, dass du dich morgen Abend wieder gut erinnern können wirst!” sagte sie und versuchte zu zwinkern.
Er lehnte sich mit den Ellenbogen auf den Tresen, so dass er auf Augenhöhe mit ihr war.
“Bist du dir sicher dass du bereit bist? Ich meine, wir müssen nicht...du weisst schon. Nicht weil es unser Hochzeitstag ist. Ich will dir nicht weh tun, nur weil du denkst es wäre ein schönes Geschenk oder ich würde es erwarten” flüsterte er, so dass nur sie es hören konnte.
“Du bist der süßeste Ehemann aller Zeiten!” lächelte sie und küsste ihn.
“Aber mach dir keine Sorgen. Ich will es wirklich! Um ehrlich zu sein kann ich es kaum noch abwarten. Es ist jetzt mehr als drei Monate her und es fehlt mir!” sagte sie und küsste ihn wieder, länger dieses Mal.
“Uuuh, ihr könnte wohl nicht mehr bis morgen warten und feiert schon etwas früher?” ertönte Miss Pattys Stimme plötzlich hinter ihnen. Luke schnappte sich sofort William und floh in die Küche. Lorelai lachte nur, sie wusste das Patty sofort Babette anrufen und Bericht erstatten würde.


Am nächsten Morgen klingelte es gegen neun an der Haustür der Gilmores. Die Tür flog förmlich auf und sowohl Emily als auch Richard standen davor.
“Oh mein Gott, es gibt sie wirklich! Aliens!” sagte Lorelai laut und Luke musste lachen. Emily und Richard schüttelten beide nur den Kopf, um auszudrücken für wie unangebracht sie den Kommentar hielten, begrüßten dann ihre Tochter und ihren Schwiegersohn, bevor sie sich Williams Autositz schnappten und mit ihm im Wohnzimmer verschwanden.
“Haltet sie auf! Polizei! Hilfe! Luke tu doch was, die kidnappen unser Baby!” schrie Lorelai bis Luke ihr mit einer Hand den Mund zuhielt. Als er sie wieder wegnahm fing sie an zu kichern.
“Deine andere Art mich zum Schweigen zu bringen gefällt mir viel besser!” sagte sie und schaute ihren Eltern dabei zu, wie sie William aus dem Autositz nahmen und ihm die Jeansjacke auszogen.


Während Richard mit William spielte, erklärten Luke und Lorelai Emily wie sie William füttern mussten und wann, was er mochte und was nicht....
Am Ende mussten Emily und Richard Luke und Lorelai hinauswerfen, weil sie sich nicht von ihrem Sohn trennen konnten. Weil Lorelai das Baby so fest an sich gedrückt hatte, hatte William Angst bekommen und angefangen zu weinen. Luke hatte ihn beruhigen müssen. So wa es fast Mittag als sie endlich gingen.

“Ich vermisse ihn jetzt schon!” schmollte Lorelai als sie zum Auto liefen.
“Ich auch, aber ich bin mir sicher, ihm geht es gut. Und wenn es irgendwelche Probleme gibt werden sie uns anrufen!”
“Oh ja, allerdings!”sagte Lorelai. Sie hatte es versprechen lassen, dann schwören lassen und dann war sie rausgeworfen worden, bevor ihr noch etwas einfallen konnte. Sie fing an zu lächeln.
“Ein ganzes Wochenende nur du und ich!” sagte sie und seufzte zufrieden. Das war ihr erster Hochzeitstag und alles würde perfekt sein. Wie könnte es auch nicht? Sie hatte Luke ein ganzes Wochenende nur für sich, ohne Diner oder das Hotel, ein schreiendes Baby, neugierige Nachbarn oder eine Tochter und ihren verrückten Freund.

“Hey Luke! Glaubst du, dass das nächste Jahr genauso ereignisreich wird wie das vergangene?” fragte sie ihn nach etwa einer Stunde Fahrt.
“Mit dir als Ehefrau? Bestimmt!” lachte der.
“Wie lange noch bis wir da sind?”
“Fünf Minuten weniger als das letzte Mal als du gefragt hast!” maulte er.


“Uuuh, ich weiß! Wir könnten deine Reggae-Fever CD anhören!” sagte sie zwei Minuten später.
“Lorelai!” warnte er sie.

TBC

~Tina~
03.04.2006, 14:18
Hey!
Schön, dass du dir wieder die Zeit genommen hast und einen neuen Teil übersetzt hast!
Der Teil war total klasse und ich finds schön, das sie EMily und Richard gefragte haben und net Logan den Windelpupser in die Hand gedrückt haben!
Freu mich schon aufs Wochenende!
“Uuuh, ich weiß! Wir könnten deine Reggae-Fever CD anhören!” sagte sie zwei Minuten später.
“Lorelai!” warnte er sie.
jaa! :cool: Die Cd war echt der Hammer! Fehlt nur noch, das die beiden sich ne Tüte drehen^^

Natasha3
03.04.2006, 14:45
toll! find den teil echt klasse! gott sei dank habe sie emily und richard gefragt und nicht logan. da sieht man dass sie mehr vertrauen zu ihnen haben!
freue mich schon auf das wochenende!!!

23 Zwerge
03.04.2006, 15:37
lol also bevor ich was zu deinem kapitel sag, muss ich erst was zu tinas FB sagen XD Hey!
Schön, dass du dir wieder die Zeit genommen hast und einen neuen Teil übersetzt hast!
Der Teil war total klasse und ich finds schön, das sie EMily und Richard gefragte haben und net Logan den Windelpupser in die Hand gedrückt haben!
Freu mich schon aufs Wochenende!

jaa! :cool: Die Cd war echt der Hammer! Fehlt nur noch, das die beiden sich ne Tüte drehen^^lol windelpupser XD sehr geil XD und dann die tüte:biggrin: cappu, nur hast nur bunte knete im kopf

also, mir hat der teil gefallen
ganz besonders der schluss war tollXD
hab nichts zu meckern und freu mich aufs nächste kapitel

karana
04.04.2006, 10:46
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, hier der nächste Teil. Bin froh dass sich die Aufregung gelegt hat und ich werde versuchen die ersten paar Teile demnächst Korrektur zu lesen. Weiß allerdings noch nicht genau wann!

Kapitel 16

“Gott sei Dank sind wir endlich da!” sagte Lorelai und hüpfte aufgeregt auf ihrem Sitz herum.
“Du sagst “Gott sei Dank”? Das ist ja wohl eher mein Spruch nach 2 Stunden im Auto mit dir!” sagte Luke und stieg aus. Er lief um das Auto herum und öffnete ihre Tür.
“Gnädige Dame...” grinste er.
“Dankeschön edler Herr!” lachte sie und nahm ihre Tasche.
Sie standen vor einem Appartement, das zu einem Hotel gehörte, aber etwas abseits lag und einen separaten Eingang hatte. Davor befand sich ein großer Garten mit einem See. Durch Lorelais Kontakt zu Mike Armstrong war es Luke gelungen einen Tipp zu bekommen und so hatte er dieses Hotel für das Wochenende gefunden. Sookie hatte Mike kontaktiert und er hatte eine Broschüre geschickt.
“Wow, ist das schön hier!” lächelte Lorelai und zog Luke an der Hand zur Eingangstür. Er hatte die Schlüssel an der Rezeption geholt, bevor sie ihre Auffahrt hochgefahren waren.
Sie schnappte sich die Schlüssel und öffnete die Tür und bevor er wusste wie ihm geschah, waren sie im Haus und sie hatte ihn gegen die Tür gepresst, küsste ihn leidenschaftlich und knöpfte sein Hemd auf.
“Whow, whow! Mach mal langsam! Ich würde das Wochenende gerne überleben!” sagte er und hielt ihre Hände fest.
“Du überlebst schon, mach dir keine Sorgen! Wer sollte sich denn sonst um meine Bedürfnisse kümmern, wenn wir wieder daheim sind?” grinste sie und küsste ihn wieder.
“Bedürfnisse, hä?” grinste er und hob sie plötzlich hoch. Sie schrie überrascht auf, knöpfte dann aber einfach weiter sein Hemd auf. Luke legte sie auf das Bett und zog sein Hemd und T-shirt aus. Sie warf ihre Bluse quer durch das Zimmer.
“Du kannst den Rest auch gleich da vorne lassen!” sagte sie zu ihm und zog auch noch den Rock aus, bevor sie sich wieder auf das Bett legte. Luke tat wie ihm befohlen und legte sich dann völlig nackt zu ihr. Sie küssten sich leidenschaftlich und es dauerte nicht lange bis ihr BH und ihr Slip auch auf dem Boden landeten. Ihre Hände glitten über ihre Körper und Luke küsste sie überall. Als sie es nicht mehr aushielt zog sie leicht an seinen Haaren um ihn zu ihr nach oben zu holen.
“Luke, bitte! Ich brauche dich! Es ist einfach zu lange her!” sagte sie mit rauer Stimme. Er brachte seine Lippen wieder zurück zu ihren und legte sich auf sie.
“Bist du dir sicher? Ich will dir nicht weh tun!” fragte er sie während er sie küsste.
“Ja... bitte...Luuuke!” stöhnte sie als er ihren Hals entlang küsste. Aber plötzlich hörte er auf und rollte von ihr runter.
“Luuuke! Was machst du? Komm sofort wieder her! Jetzt!” jammerte Lorelai.
“Lorelai, ich hab nicht... Ich hab die Kondome vergessen und du nimmst die Pille nicht.” Lorelai rutschte rüber und legte sich auf ihn.
“Darüber brauchst du dir keine Gedanken machen solange ich Will noch stille!”


“Richard ist die Flasche fertig? Er wird etwas ungeduldig!” Emily musste schreien, dass Richard sie überhaupt hören konnte, weil William so wütend brüllte.
“Ja, ich denke, das müsste so in Ordnung sein Emily!” teilte Richard ihr mit, als er das Wohnzimmer mit der Flasche in der Hand betrat. Emily setzte sich hin und bot William die Flasche an, die er sofort akzeptierte.
“Er isst wie seine Mutter” stellte Emily fest, musste aber lächeln.
“Sieht so aus. Er hat auch ihre Augen, Emily”
“Ja, aber seine Haare sind seit seiner Geburt schon sehr viel heller geworden.” Einige Momente der Stille folgten während beide ihrem Enkel beim Trinken zuschauten.
“Es war wirklich einfach die Flasche warm zu machen. Ich musste nichts zusammen mischen, das hat mir früher immer Probleme bereitet. Es ist wirklich sehr nett von Lorelai, dass sie das schon getan hat.” sagte Richard.
“Sie musste nichts mischen, Richard! Das ist Muttermilch”, sagte Emily und schüttelte leicht ihren Kopf.
”Aber das kann doch gar nicht sein! Wie soll sie die denn in die Flaschen bekommen?” fragte Richard und dachte darüber nach.
“Also Richard, wirklich! Manchmal bist du so weltfremd! Dafür gibt es doch Pumpen! Brauchst du noch eine detailliertere Beschreibung?” fragte Emily ihn mir hochgezogenen Augenbrauen.
“Oh...äh...nein..nun, ich denke ich bin dann in meinem Büro, falls du mich brauchst!” sagte er beschämt und ging in sein Büro.
“Dein Großvater weiß über solche Dinge gar nichts, William. Du hattest Hunger, ich weiß! Aber jetzt bist du zufrieden, ja? Ich glaube wir werden ganz gut zurecht kommen, oder? Was meinst du? Wir wollen doch deine Mutter nicht enttäuschen!” sagte Emily zu William.


“Oh Gott, du hast wirklich keine Vorstellung, wie sehr ich es vermisst habe mit dir zu schlafen!” sagte Lorelai etwas außer Atem und legte ihren Kopf und ihren Oberkörper auf Luke, dann küsste sie ihn.
“Ich habe eine ziemlich gute Vorstellung davon, glaube mir!” lächelte Luke und streichelte ihren Rücken.
“Ich glaube nicht, dass wir dieses Wochenende nochmal aus diesem Bett kommen. Ich hoffe du bist noch nicht müde!” sagte sie zu ihm und küsste seine Brust einige Male.
“Ich bin damit einverstanden, aber ich weiß auch, dass du bald Hunger bekommen wirst!”
“Zimmerservice?” schlug Lorelai vor.
“Auf keinen Fall essen wir im Bett! Aber es soll hier ein gutes Restaurant geben. Wir könnten dort hin gehen, was essen, zurück kommen und...” grinste er.
“Ich liebe es wie du denkst!” lachte Lorelai und küsste ihn leidenschaftlich. Luke zog sie auf sich, bis er plötzlich etwas nasses auf seiner Brust spürte und den Kuss unterbrach.
“Was ist das denn?” fragte er verwirrt. Lorelai rutschte von ihm runter und legte sich neben ihn, ihr Gesicht verbarg sie hinter ihren Händen. Luke schaute auf seine Brust und begann zu lachen als er sah was passiert war.
“Oh mein Gott, das ist so peinlich!” murmelte Lorelai. Luke lachte nur noch mehr und zog sie zu sich. Sie vergrub ihr Gesicht, das vollkommen rot war, in seiner Achselhöhle. Luke brauchte etwas Zeit bis er wieder in der Lage war zu sprechen.
“Lorelai, das muss dir nicht peinlich sein! Ich habe nur noch nie, nicht in einem dieser tausend Bücher, die wir gelesen haben, davon was gelesen! Ich meine, dass sowas passieren kann!” grinste er immer noch.
“Naja, wenn dein Sohn hier wäre, hätten wir das Problem nicht! Aber da er nicht hier ist und die Zeit zum Füttern schon lange vorbei ist... Ich glaube ich sollte wirklich abpumpen bevor es anfängt weh zu tun” erklärte sie.
“Das tut weh?” fragte er, das Grinsen war verschwunden.
“Nein, noch nicht. Im Moment ist es nur etwas unangenehm, als wenn man zu viele Marshmallows gegessen hat und sich dein Bauch dann so aufbläht, dass jeder denkt du wärst schwanger”
“Ja, das klingt für mich sehr vertraut !” sagte Luke sarkastisch.
“Okay, ich kümmere mich jetzt darum” sagte sie und deutete auf ihre Brüste, “und du suchst dir was zum Anziehen und wartest dann in der Dusche auf mich!” sagte sie und küsste ihn noch einmal bevor sie aufstand.


“Ja, natürlich Lorelai. Ja, sag Luke dass wir darauf geachtet haben! Nein, er schläft jetzt gerade! Guten Appetit!” sagte Emily und legte auf.
“Hast du ihnen gesagt, dass es ihm gut geht?” fragte Richard und setzte sich neben sie auf die Couch.
“Ja, etwa tausend Mal. Als ob die Liste, die sie uns gemacht haben, nicht genug wäre! Immerhin haben wir auch ein Kind groß gezogen!”
“Ja, obwohl du zugeben musst, dass wir immer Kindermädchen hatten, die dir geholfen haben”
“Gott sei Dank! Lorelai war eines dieser Schrei-Babys! Sie brüllte Tag und Nacht.”
“Und hat bis heute nicht aufgehört!” vervollständigte Richard den Satz.
“Aber sie war so ein hübsches Kind! Erinnerst du dich, als wir ihr zu ihren dritten Geburtstag dieses gelbe Kleid und die passenden Haarspangen gekauft haben? Sie sah bezaubernd aus!”
“Ja, tat sie. Bis sie anfing zu weinen und sich auf den Boden warf und um sich trat, weil wir ihr nicht erlaubten Schokoladenkuchen in diesem Kleid zu essen”
“Du erinnerst dich daran?”
“Wie könnte ich nicht? Es war das erste Mal dass sie “Ich hasse euch” schrie, bevor sie in ihr Zimmer rannte und sich einschloss. Wir mussten jemanden kommen lassen, der die Tür wieder öffnete!”
“Oh ja...” sagte Emily leise und schaute zu William der friedlich in seinem Reisebett schlief.


“Hey Luke! Glaubst du, dass wir in 30 Jahren immer noch so glücklich sind?” wollte Lorelai wissen, während sie eng umschlungen um den See liefen.
“Ich hoffe es doch. Wenn du bis dahin überhaupt noch lebst, mit dem ganzen Kaffee und Fastfood!” sagte er und küsste sie.
“Glaub ja nicht, dass du mich los wirst! Falls ich vor dir sterben sollte, werde ich dich als Geist verfolgen und um Kaffee und Kuchen anbetteln!” grinste sie.
“Ich erinnere dich daran!” lächelte er bevor er ernst wurde.
“Solange du dann immer noch bei mir wärst, wäre das okay. Ich kann ohne dich nicht leben.”
“Oh Luke!” flüsterte sie berührt und umarmte ihn. Als sie ihn wieder losließ versuchte sie die Stimmung wieder aufzulockern.
“Manchmal wünschte ich ich hätte ein Aufnahmegerät dabei, damit ich beweisen kann wie sentimental du manchmal bist, wenn du es später wieder leugnest und einen auf Macho machst!”
“Macho, hä? Dir geb ich Macho!” lachte er und zog sie in Richtung des Bungalows.

Emily wurde von seltsamen Geräuschen geweckt und ging leise zu Lorelais altem Zimmer, als sie merkte, dass Richard nicht mehr neben ihr lag. Als sie die Tür öffnete schnappte sie nach Luft und brauchte einen Moment, bevor sie ihre Stimme fand.
“Richard! Was, um Himmels Willen, machst du da? Und warum trägst du dieses Ding?” wollte sie wissen und deutete auf die glitzernde, silberne Weste, die Richard trug.
“William weinte und ich hörte ihn durch das Babyphon. Also ging ich in die Küche, wärmte eine Flasche auf und fütterte ihn. Danach wechselte ich seine Windel... “
“Du hast seine Windel gewechselt?!” Emily konnte es nicht glauben.
“Ja, habe ich! Aber dann fing er wieder an zu weinen, als ich ihn auf das Bett legte. Ich habe ihn wieder hochgenommen und fing an mit ihm durch das Zimmer zu laufen, aber er ließ sich nicht beruhigen. Da fing ich an für ihn zu singen und da ich ohne meine Weste nicht singen kann, ging ich zum Poolhaus und holte sie. Ihm scheint sie zu gefallen und ich legte ihn wieder auf Lorelais Bett und sang für meinen Enkel”, erzählte er, als ob es das Normalste der Welt wäre.
“Richard, du hast getanzt!” erinnerte Emily ihn.
“Ja, habe ich! Und auch das gefällt ihm anscheinend!” sagte er bevor er wieder anfing “Mein kleiner, grüner Kaktus” zu singen.
“Das glaube ich doch jetzt nicht! Ich brauche eine Kamera!” murmelte Emily und ging nach unten um besagtes Objekt zu holen.


“Guten Morgen meine Schöne! Alles Gute zum Hochzeitstag!” flüsterte Luke Lorelai ins Ohr und küsste ihre Wange mehrfach, da er wusste, dass sie bereits wach war.
“Mmmh...Guten Morgen!” murmelte sie und zog ihn näher zu sich, so dass er fast auf ihr lag. Ihre Augen hielt sie weiterhin geschlossen.
“Wenn du die Augen aufmachst habe ich etwas für dich!”, sagte er zwischen Küssen und sofort öffnete sie die Augen und lächelte ihn an.
“Uuuuh, ein Geschenk für mich! Wo ist es denn? Gib´s mir! Gib`s mir!” quietschte sie.
Er hob eine schmale Schachtel vom Boden auf und gab sie ihr, während er immer noch auf ihr lag. Sie öffnete sie langsam und bekam große Augen, als sie die Kette sah, die sich darin befand. Sie war aus Weissgold gemacht, hatte einige kleine Diamanten eingearbeitet und passte zu ihrem Ehering.
“Oh mein Gott!” flüsterte sie, bevor sie ihn umarmte.
“Lorelai...ich brauche Luft!... Du bringst mich hier noch um!” presste er nach einigen Sekunden hervor.
“Das kommt davon, wenn du mir so teuere Geschenke machst! Aber ich habe auch etwas für dich!” sagte sie zu ihm, schob ihn von sich herunter, stand auf und holte sein Geschenk aus der Kommode, legte sich wieder ins Bett und zog ihn wieder auf sich.
“Mein perfekter Ehemann, das ist für dich!” sagte sie und gab ihm das Päckchen. Er packte es aus und lächelte, als er einen Bilderrahmen mir verschiedenen Bildern von ihrer Hochzeit und mit den Kindern fand. Der Bilderrahmen trug die Gravur “Preis für den besten Ehemann und Papa”.
“Les die Karte!” forderte sie ihn auf.
“Ich brauche keinen Hund, oder Zaun oder identische Jogginganzüge, denn ich habe es jetzt: Das ganze Paket. Tausend Dank! Ich liebe dich! Deine nervende, aber schöne (obwohl ich meine Figur noch nicht wieder habe!) Ehefrau” Luke musste lachen, als er den letzten Satz las.
“Denkst du nicht wir sollten anfangen daran zu arbeiten, dass ich meine Figur zurück bekomme?” fragte sie ihn dann und lächelte verführerisch.
“Das können wir machen!” antwortete er und küsste sie.

TBC

Natasha3
04.04.2006, 15:19
Toll! dieser teil ist echt super!!! mach weiter so....freue mich schon auf den näschsten!

jeany_loverin
04.04.2006, 19:14
´Boah hammer! Ich muss sagen ich hab die letzte stunde damit verbracht alle kapitel hier zu lesen und ich muss sagen....äh HAMMA! was anderes fällt mir nich ein! ich hab teilweise richtig gänsehaut ekommen und jetz gerad beim letzten kapitel kamen mir sogar die tränchen, warum auch immer! und mir sind beim lesen noch nie die tränen gekommen muss ich sagen!

Deine FF is einfach Großartig!:cool:

karana
05.04.2006, 10:41
´Boah hammer! Ich muss sagen ich hab die letzte stunde damit verbracht alle kapitel hier zu lesen und ich muss sagen....äh HAMMA! was anderes fällt mir nich ein! ich hab teilweise richtig gänsehaut ekommen und jetz gerad beim letzten kapitel kamen mir sogar die tränchen, warum auch immer! und mir sind beim lesen noch nie die tränen gekommen muss ich sagen!

Deine FF is einfach Großartig!:cool:

Das letzte war doch gar nicht traurig!
ich werd mich mit dem Übersetzen ran halten, ich will euch ch19 so schnell wie möglich antun! :biggrin:

jeany_loverin
05.04.2006, 14:14
Mir kamen ja auch nich die Tränen, weil es traurig war, sondern weil es so schön war. ich weiss auch nciht...irgendwie fühl ich das ganze irgendwie mit.

karana
05.04.2006, 18:04
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Na, dann fühlt mal weiter! ;)
Wenn dir da schon die Tränen kamen, dann bin ich jetzt mal gespannt: Ich hab es nämlich geschafft ud das berüchtigte 19 Kapitel übersetzt!

Ich les die Morgen früh nochmal durch wegen Fehlern etc., muss jetzt gleich weg!
Aber der Reihe nach:

Kapitel 17: (William 4,5 Monate alt)

“Hey, geht`s dir besser?”, wollte Luke wissen, als er das Schlafzimmer betrat und Lorelai mit geschlossenen Augen auf dem Bett liegen sah. Sie stöhnte nur.
Seit gestern Abend war ihr schlecht und sie hatte Kopfschmerzen. Sie hatte sich bereits einige Male übergeben und Luke hatte verlangt, dass sie zuhause blieb. Sich in den abgedunkelten Raum zu legen, hatte ihr etwas geholfen und sie übergab sich auch nicht mehr so oft, aber sie war immer noch matt und erschöpft.
Doch William musste gefüttert werden und so setzte sie sich auf und zog ihr Shirt nach oben, bevor sie Luke das Baby abnahm und an ihrer Brust positionierte.
“Brauchst du irgendetwas? Was zu Essen oder zu Trinken?” fragte Luke, der neben dem Bett stand.
“Urgh, erwähn´bloß das Wort “Essen” nicht! Aber ein Glas Wasser wäre gut” , sagte sie und er lief nach unten um es zu holen. Er stellte es auf den Nachttisch neben sie, setzte sich auf das Bett und wartete bis William fertig getrunken hatte. Nach einigen Minuten war der Kleine zufrieden, Lorelai übergab ihn wieder Luke und rutschte auf dem Bett wieder nach unten, schloss ihre Augen.
“Gott, Lorelai, du siehst furchtbar aus! Bist du dir sicher, dass du nicht zum Arzt gehen willst?” fragte Luke und strich ihr mit einer Hand über die Wange, während er mit der anderen seinen Sohn hielt.
“Das ist nur irgendein blöder Virus. Und da ich keine Medikamente nehmen darf, weil ich noch stille, würde das sowieso nichts ändern. Aber du könntest Rory anrufen und ihr sagen, dass aus dem Essen mit ihr und Logan heute Abend nichts wird.
“Natürlich, mache ich. Und du schlaf! Hast du Fieber?”
“Nein. Passt du auf Will auf?” fragte sie.
“Natürlich”, er küsste sie auf die Wange und ging nach nebenan in das Kinderzimmer.

“So, dann werden wir noch schnell deine Windel wechseln, bevor wir deine Schwester anrufen!” sagte Luke und legte William auf die Wickelkommode.
“Shhh, William, nicht weinen! Deine Mutter braucht ihren Schlaf, ihr geht es nicht so gut!”, sagte Luke und gab William eine Rassel, die der Kleine wild umherschwenkte, bis Luke ihn hochhob und mit ihm nach unten ging.

“Hi Mom!” meldete sich Rory am Telefon.
“Ähm, nein, ich bin es Luke!”
“Oh, ich hab aufs Display geschaut und den Namen gesehen, da dachte ich es wäre Mom. Was gibt`s denn?”
“Lorelai ist krank und wir müssen das Essen verschieben.”
“Was hat sie denn?”
“Irgendeinen Virus. Sie übergibt sich und hat Kopfschmerzen. Ich hoffe sie schläft jetzt!”
“Schaut Grandma nach Will?”
“Nein, ich hatte ihn im Diner dabei und habe ihn hergebracht, wenn er gestillt werden musste. Ich werde mir jetzt aber den Rest des Tages frei nehmen, dass ich mich um sie kümmern kann.”
“Gut. Aber ich denke Grandma würde sich freuen, wenn sie wieder auf ihn aufpassen dürfte. Sie redet von nichts anderem als dem Wochenende, das sie mit ihm verbracht hat.”
“Ich weiß, glaube mir: Ich weiß es!” sagte Luke und verdrehte die Augen.
“Hast du das Foto gesehen auf dem Grandpa für Will tanzt?”lachte Rory.
“Ja, deine Mutter hat einen Abzug davon an Wills Bilderwand gehängt. Diese Weste ist wirklich...” Luke schüttelte den Kopf.
“Ich kann immer noch nicht glauben, dass er das gemacht hat!”
“Deine Großeltern sind schon sehr seltsame Leute! Aber anderes Thema: Auf wann sollen wir das Essen verschieben?” fragte Luke.
“Ich muss erst noch mit Logan reden, aber ich denke, vielleicht könnten wir es in vier Wochen nachholen?”
“Vier Wochen? Solange wird deine Mutter wohl kaum krank sein!”
“Natürlich nicht! Aber zuerst habe ich Klausuren und dann hat mich Logan zum Skifahren eingeladen, so dass ich es an Weihnachten kann. Wir nehmen uns einfach eine Woche von Yale frei und er bringt es mir bei!”
“Freinehmen von Yale? Skifahren an Weihnachten? Heißt das du wirst an Weihnachten nicht da sein?”
“Nein”
“Weiß Lorelai davon?”
“Ich hatte noch keine Zeit es ihr zu erzählen, aber ich werde es nachholen wenn wir zum Essen kommen.”
“Rory, was glaubst du eigentlich? Sie wird am Boden zerstört sein! Ihr habt Weihnachten immer gemeinsam gefeiert, sogar letztes Jahr!”
“Luke, ich will darüber nicht diskutieren. Ich weiß, dass wir Weihnachten immer zusammen gefeiert haben, aber dieses Jahr hat Logan mich gefragt und ich habe zugesagt, weil es bestimmt lustig wird. Und sie ist ja nicht alleine! Sie hat dich und Will, Grandma und Grandpa, mal ganz abgesehen von ganz Stars Hollow!”
“Das ist nicht das Gleiche, Rory! Aber sag du es ihr und dann mal abwarten wie sie reagiert! Aber ich bin damit nicht einverstanden!”
“Ich muss jetzt gehen, Luke! Sag Mom Gute Besserung und wir sehen uns in vier Wochen!” sagte sie und legte auf. Luke starrte den Hörer in seiner Hand ungläubig an, bis William versuchte danach zu greifen, doch der Hörer war zu groß für seine kleine Hand.
Luke lächelte und bot William seinen Finger an, den er auch akzeptierte. Er ließ ihn einige Zeit mit seinen Fingern spielen, bevor er ihn sich auf den Schoß stellte. William schaute seinen Vater mit großen Augen an und wartete was wohl kommen würde.
“Kannst du mir sagen was mit deiner Schwester los ist? Hat sie ihren Verstand verloren? Deine Mommy wird sehr traurig sein, wenn sie das hört. Vielleicht musst du mal mit deiner Schwester reden! Würdest du das tun?” fragte Luke William und küsste ihn auf die Wange. William gab einige Laute von sich, als ob er antworten würde und Luke musste lachen.
“Ja, genau das sagst du ihr!” lachte Luke, legte sich William an die Schulter und umarmte ihn, während er immer wieder Küsse auf den Kopf des Babys drückte.
“Was hälst du davon wenn wir einen Spaziergang machen während deine Mommy schläft?” fragte Luke und legte William in seinen Kinderwagen.

Eine Woche später:
“Hallo Lorelai, hier ist deine Mutter. Luke hat uns erzählt, dass es dir nicht besser geht, aber du wieder arbeitest. Ich habe versucht dich im Hotel zu erreichen, aber entweder bist du nicht da, oder du hast Michel gesagt, dass er mich abwimmeln soll. Lorelai, ich mache mir wirklich Sorgen, bitte geh endlich und suche einen Arzt auf! Luke sagte, das hättest du noch nicht getan. Ich erwarte dich am Freitag Abend!”
Lorelai schloss ihr Handy, nachdem sie ihre Mailbox abgehört hatte und warf es auf den Schreibtisch. Warum konnten sie nicht einfach alle in Ruhe lassen? Jeder schien zu wissen was das Beste für sie sei: Luke, Rory, Sookie, ihre Mutter, Babette, Miss Patty und sogar Kirk gaben ihr Ratschläge, sagten ihr sie solle zum Arzt gehen.
Ihr wurde es wieder schlecht und sie rannte in ihr Badezimmer und übergab sich zum wiederholten Male and diesem Nachmittag. Anschließend machte sie sich frisch und beschloss ins Diner zu gehen.
Als sie ankam stand Luke gerade hinter dem Tresen.
“Wo ist Will?” fragte sie ihn ohne ihn zu begrüßen.
“Oben, er schläft.”, antwortete er und sah sie fragend an, denn er hatte bemerkt, dass sie wütend war.
“Ich muss mit dir reden! Sofort!” sagte sie und lief an ihm vorbei, hinter den Vorhang und die Treppen hoch. * Jetzt geht es los! * dachte er und folgte ihr nach oben.
Sie fing an zu schreien, kaum hatte er die Tür geschlossen.
“Was glaubst du eigentlich? Warum läufst du rum und erzählst jedem, dass es mir so schlecht ginge und ich zum Arzt müsse?” schrie sie aufgeregt.
“Ich laufe nicht rum und sage den Leuten, dass sie mit dir reden sollen! Aber wenn sie mich fragen wie es dir geht, sage ich ihnen die Wahrheit!” sagte er ruhig.
“Ich bin nicht krank!”
“Nein? Was ist das dann? Und erzähl mir jetzt nicht, es sei für dich normal,dass du dich mehrmals am Tag übergibst und das jetzt schon seit über einer Woche!”
“Ich weiß, wann ich krank bin und im Moment bin ich es nicht! Weder du, noch irgendwer anders kann das wissen, nur ich!” schrie sie.
“Hör endlich auf zu schreien, du weckst Will noch auf! Und ich weiß nicht wem du versuchst was vorzumachen, vielleicht sogar dir selbst, aber dir geht es nicht gut!” sagte er und stellte sich vor sie, legte seine Hände auf ihre Schultern und schaute ihr in die Augen.
“Ich mache mir Sorgen Lorelai! Ich mache mir richtig Sorgen! Vielleicht hast du Recht und es ist nur ein Magenproblem, aber du musst zum Arzt gehen!Bitte Lorelai, versprich mir, dass du heute noch einen Termin ausmachst! Ich hab beide meine Eltern verloren, weil jede Hilfe zu spät kam, bitte geh zum Arzt!” flehte Luke sie an. Sie sah die Sorge und Angst in seinen Augen.
“Ich versprech´s!” sagte sie und umarmte ihn, legte ihren Kopf auf seine Schulter. Sie standen für einige Sekunden so da, bevor sie sich losmachte und ins Badezimmer rannte und die Tür hinter sich zuschlug, was William aufweckte. Luke nahm ihn hoch und versuchte ihn zu beruhigen, während er hörte, wie sich Lorelai übergab.

Zwei Tage später:

“So, Mrs Danes, wir haben jetzt die Ergebnisse...”begann der Arzt und Lorelai rutschte nervös auf ihrem Stuhl hin und her. Das ständige Übergeben war immer noch ein großes Problem und sie hatte in der kurzen Zeit viel Gewicht verloren. Sie fühlte sich immer müde und erschöpft, auch wenn sie gerade erst aufgestanden war und William zu stillen fiel ihr immer schwerer, weil es ihr weh tat.
Während sie auf dem Stuhl saß und nervös mit ihren Fingern spielte, redete der Arzt. Ihre Augen weiteten sich vor Schock als sie die Diagnose zum ersten Mal hörte und sie hatte Probleme zu atmen. Das Erste was ihr einfiel waren Luke, William, Rory und ihre Eltern.
“Nein!” presste sie dann hervor und bemerkte nicht einmal, dass sie ihre Fingernägel in ihre Oberschenkel bohrte.

TBC

karana
05.04.2006, 18:04
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 18: Sag es mir!

“Nein, William, das kann man nicht essen!” sagte Lorelai und nahm ihm ihr Handy ab. Er steckte mittlerweile alles in den Mund, was er finden konnte. Lorelai fühlte sich, aufgrund der Medikamente die sie nahm, besser. Luke fragte sie nun schon seit über einer Woche was der Arzt gesagt hatte und immer wieder log sie, es sei nur ein Virus. Ihr war bewusst, dass er ihr nicht glaubte, aber sie konnte ihm einfach nicht die Wahrheit sagen. Ihr ganzer Plan war zerstört und ihr Leben würde ein einziges Chaos werden.
William lag auf dem Boden im Schlafzimmer während Lorelai sich anzog. Er lag auf dem Bauch und war umgeben von einigen Spielsachen.
Als sie fertig war, hob sie ihn hoch und drückte ihn an sich, versuchte den Moment mit ihm zu genießen. Anschließend legte sie ihn in seinen Autositz und fuhr in das Hotel.

“Hallo, hier ist Luke Danes. Könnte ich bitte mit Dr. Grey sprechen? Danke!” sagte Luke, als er im Lagerraum saß.
“Hier Dr. Grey, hallo?” kam eine weibliche Stimme vom anderen Ende.
“Hallo, hier ist Luke Danes, ich bin der Ehemann von Lorelai Danes” erklärte er.
“Oh, haben ihr die Medikamente nicht geholfen? Ich hatte ihr gesagt, sie solle noch einmal vorbei kommen, falls dies der Fall sei!”
“Nein, die haben geholfen. Es geht um etwas anderes.” sagte Luke und wollte gerade weitersprechen, als er wieder unterbrochen wurde.
“Dann haben sie eine Entscheidung bezüglich der Operation getroffen? Sind sie sich wirklich sicher?” Jetzt war Luke verwirrt.
“Was für eine Operation? Sie hat mir erzählt sie hätte einen Virus, allerdings glaube ich ihr nicht und rufe an um nachzufragen was ihr wirklich fehlt.”
“Oh, das tut mir leid, aber ich habe schon mehr gesagt, als ich eigentlich dürfte. Ich kann Ihnen nur den Rat geben mit ihr zu reden und so schnell wie möglich eine Entscheidung zu treffen, denn sonst kann ich nichts mehr ändern. Sie war wirklich sehr verzweifelt, als sie ging.”
“Ähm, okay. Danke.” Sagte Luke schockiert. Er hatte also wirklich Recht gehabt, sie log ihn an. Er musste sofort mit ihr reden. Also stürmte er aus dem Diner und ins Hotel.

Als er dort ankam sah er Sookie vor dem Hotel stehen, den wütend brüllenden William auf dem Arm. Er nahm ihn ihr ab und versuchte ihn zu beruhigen, doch auch Sookie war völlig panisch.
“Ich habe die ganze Zeit versucht dich anzurufen, aber es war immer besetzt! Sie stand in der Küche...und dann plötzlich legte sie Will auf die Spüle...und...und dann lag sie auf dem Boden. Sie ist einfach umgefallen! Wir haben versucht sie aufzuwecken und wollten den Krankenwagen rufen! Aber dann ist sie aufgewacht und hat uns verboten den Krankenwagen zu rufen. Sie hat sich von Michel nach hause fahren lassen. Sie hat gesagt ich soll dir nichts sagen und auf Will aufpassen, aber er hörte nicht auf zu schreien und du bist doch ihr Mann....” Sookie brach in Tränen aus. Luke bedankte sich bei Sookie, auch wenn er jetzt noch besorgter war als zuvor und machte sich mit William auf den Weg nach hause.
Als sie dort ankamen hatte William sich beruhigt und schaute ihn nur noch an. Luke lief nach oben und fand Lorelai schlafend im Bett. Er entschied sie schlafen zu lassen, auch wenn es ihm sehr schwer fiel, und ging mit William nach nebenan. Den Kleinen legte er auf die Krabbeldecke, gab ihm seinen Tweety-Beißring, den er sofort in den Mund steckte und setzte sich dann neben seinen Sohn.
Er spielte solange mit ihm, bis er müde war und eine neue Windel brauchte, aber seine Gedanken kreisten um Lorelai und was sie ihm wohl sagen würde.

Als William endlich schlief und Luke ihn in seine Krippe legen konnte, ging er zurück ins Schlafzimmer und fand Lorelai leise weinend immer noch Bett vor. Ihr Schluchzen war gedämpft, weil sie ihr Gesicht in eines der Kissen drückte. Er ging zu ihr und setzte sich neben sie auf das Bett, wollte ihr mit einer Hand über den Rücken streicheln um sie zu beruhigen. Doch als er sie berührte erschrak sie so, dass sie fast vom Bett sprang. Bevor sie ihn anschaute versuchte sie noch ihre Tränen wegzuwischen. Er brauchte nichts zu sagen, sie konnte die Fragen in seinen Augen sehen. Er wusste, dass sie gelogen hatte und er wollte endlich die Wahrheit.
“Luke...” fing sie an, doch wurde dann von ihren Emotionen überwältigt und warf sich in seine Arme.

Sein Gesicht war völlig ausdruckslos, als er mit ihr auf dem Bett lag und ihr beruhigend den Rücken massierte, während sich Horrorszenarien in seiner Fantasie abspielten. Es dauerte einige Zeit, bis sie in der Lage war zu sprechen und sich aufsetzte. Tränen glitzerten noch immer in ihren Augen, als sie ihn ansah.
“Es tut mir so leid Luke! Ich kann dir gar nicht sagen wie leid es mir tut, dass ich alles ruiniert habe! Unser Plan, unser ganzer Plan ist jetzt völlig nutzlos! Es ist nur... es tut mir so leid! Ich kann es verstehen, wenn du nicht bereit bist das mit mir zu tragen. Es ist meine Schuld... es ist alles meine Schuld!” sie fing wieder an zu weinen.
“Lorelai, was ist nur mit dir los? Was? Sag´s mir!” bat er und zog sie zu sich herunter, so dass sie auf ihm lag.
“Ich weiß, dass es zuviel ist! Mit Will und dem Diner und dem Hotel. Ich hab´über die... die.. Operation nachgedacht, aber ich weiß nicht ob ich das kann!”
“Wieso nicht?”
“Wieso nicht? Ich meine..willst du das wirklich?” sagte sie und schaute ihn an.
“Wenn es dir hilft, natürlich!” antwortete er sofort.
“Mir hilft?” fragte sie geschockt.
“Lorelai, ich liebe dich und ich will nur, dass es dir gut geht!”
“Ich liebe dich auch, aber ich kann damit nicht umgehen. Es ist zuviel! Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, Luke! Ich weiß nicht was ich machen soll!” schluchzte sie.
“Sag mir doch endlich was es ist! Wie ist die Diagnose? Ich muss es wissen!” Sie atmete tief durch und machte sich von ihm los.
“Ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll und das ausgerechnet vor Weihnachten. Bitte hasse mich nicht!” flehte sie.
“Sag es mir!” bat Luke noch einmal und bereitete sich auf das Schlimmste vor. Sie stand auf und lief ein paar Mal neben dem Bett auf und ab. Als sie anhielt schaute sie ihn an.

TBC

karana
05.04.2006, 18:06
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Kapitel 19: Nein!

“Ich bin wieder schwanger und die Ärztin ist sich zu 90% sicher, dass es Zwillinge sind” sagte sie so schnell sie konnte und wartete auf seine Reaktion.
Luke atmete auf, bevor er so gut wie vom Bett sprang und sie so fest umarmte wie er nur konnte.
“Jag mir nie wieder solche Angst ein! Ich dachte du hättest Krebs oder eine andere tödliche Krankheit. Ich habe heute Nachmittag sogar deine Ärztin angerufen, aber sie wollte mir nichts sagen. Gott, Lorelai....!” seine Erleichterung war mehr als offensichtlich.
“Was sollen wir nur machen Luke? Ich kann jetzt nicht noch ein Kind bekommen, ganz zu schweigen von zweien! Es ist viel zu früh! Drei Kleinkinder, das schaffe ich nicht!” murmelte sie an seinem Hals. Luke setzte sich auf das Bett und zog sie auf seinen Schoß.
“Atme erst einmal tief durch!” sagte er und sie tat es.
“Okay, fangen wir am Anfang an: Wie konnte das passieren? Ich meine, du stillst Will doch immer noch!”
“Ja, aber anscheinend stimmte der ganze Hormonquatsch nicht, der in dem Buch stand, das ich gelesen habe. Das ist ein Ammenmärchen! Man kann sehr wohl schwanger werden, während man noch stillt! Ich hätte meine Ärztin fragen sollen und nicht einfach glauben sollen, was in diesem blöden Buch steht! Ich hab´alles versaut...!” wollte sie wieder anfangen, aber Luke hielt sie zurück.
“Shhh, Lorelai, wenn, dann haben wir´s beide versaut! Das ist nicht nur dein Fehler, wie wir alle wissen! Nächste wichtige Frage: Wie weit bist du und ist es wirklich sicher, dass es Zwillinge sind?” fragte er und drückte ihre Schulter kurz.
“Zehnte Woche. Wieder die Hochzeitsreise! Und sie hat dieses Ultraschall-Ding benutzt, weil irgendwelche Hormone so hoch waren und sie wissen wollte, ob alles okay ist. Sie sagte, dass sie sich ziemlich sicher sei, dass es zwei sind. Aber das nächste Mal, wird sie es wohl mit Sicherheit sagen können.”
“Ich denke wir müssen wirklich aufpassen, wenn wir das nächste mal unseren Hochzeitstag feiern!” sagte Luke. Doch der Versuch, die Stimmung etwas aufzulockern, scheiterte.
“Wow, also Zwilling! Also...Mann... einfach... wow!” sagte er, als sich die Erkenntnis plötzlich bei ihm einstellte.
“Luke, was sollen wir nur machen? Was sagen wir den anderen? Rory, meinen Eltern, der Stadt? “Hey Leute, er hat mich wieder geschwängert, weil ich so blöd war und ihm gesagt habe, wir müssten nicht verhüten?” oder “Wir wissen es ist zu früh, aber es war ein Versehen? Ach, und nebenbei: Dieses Mal haben wir´s wirklich geschafft: es sind Zwillinge!” oder...”
“Hör auf damit, Lorelai! Es geht niemanden etwas an wie es passiert ist, oder ob es geplant war. Vielleicht Rory und ich bin mir sicher wir werden uns auch ein paar Kommentare von deinen Eltern anhören dürfen, aber das Einzige was zählt, ist dass wir diese Kinder wollen!” sagte Luke.
“Tun wir das?” fragte sie und schaute ihn sehr intensiv an.
“Was soll das denn heißen? Ich meine, ja, es war nicht geplant, jedenfalls nicht jetzt, aber wir wollten doch noch ein Kind, wir haben darüber geredet! Und jetzt bekommen wir zwei, nur eben etwas früher. Wir können das nicht ändern!” Luke hielt inne und studierte ihren Gesichtsausdruck genau, als es ihn plötzlich durchzuckte wie ein Blitz.
“Warte, die Operation, von der du gesprochen hast... du meintest eine Abtreibung, habe ich Recht?” fragte er mit einer seltsamen Stimme, sie antwortete nicht.
“Habe ich Recht?” fragte er wieder, etwas lauter dieses Mal.
“Ich dachte nur, dass.. William ist noch so klein und wir haben das Diner und das Hotel und Rory spinnt immer noch. Es ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt! Und dann Zwillinge, Luke! Ein Baby wäre schwierig genug, aber zwei? Es ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt!” Luke stand plötzlich auf und sie wäre fast auf den Boden gefallen.
“Du würdest unsere Kinder umbringen, nur weil es nicht der richtige Zeitpunkt ist? Du hast es wirklich in Betracht gezogen, oder?” fragte er und seine Stimme war eisig. Wieder blieb sie ihm eine Antwort schuldig.
“Ich kann das nicht glauben... du würdest wirklich unsere Kinder umbringen! Ich muss hier raus!” sagte er und eilte an ihr vorbei, aus dem Zimmer.
“Luke warte!” rief sie ihm hinterher, aber da hörte sie schon die Haustür zuschlagen. Sie begann zu weinen und wollte ihm hinterher laufen, als sie William hörte. Sie lief zu ihm und nahm ihn aus der Krippe, setzte sich dann mit ihm in den Schaukelstuhl und sie weinten gemeinsam.

Es war drei Uhr nachts als sie hörte, dass sich die Haustür öffnete. Sie hatte versucht ihn anzurufen und ihn überall in der Stadt gesucht, aber er hatte sein Handy ausgeschaltet und niemand hatte ihn gesehen. Sie rannte die Treppen runter und wollte ihn umarmen, glücklich, dass er wieder da war und sie über alles reden konnten, aber er stieß sie weg und ging nach oben. Sie folgte ihm, flehte ihn an mit ihr zu reden, aber er schwieg.
Er öffnete den Kleiderschrank und stopfte einen Teil seiner Kleider in eine Reisetasche.
“Was machst du? Luke!” weinte Lorelai, aber bekam noch immer keine Antwort. Sie lief zu ihm und versuchte ihm die Reisetasche abzunehmen, aber er war stärker und löste ihre Hand von der Tasche, bevor er weiter packte. Lorelai starrte ihn an, sie hatte ihn so noch nie erlebt. Sie konnte nicht sagen ob er wütend, verletzt oder enttäuscht war, vielleicht auch alles zusammen, aber die Wärme die er sonst ausstrahlte, war durch Kälte ersetzt worden. Lorelai begann zu zittern.

Als sie Tasche voll war lief Luke nach nebenan, nahm eine von Williams Taschen und stopfte seine Kleidung und einige Windeln und Flaschen, die Lorelai für den nächsten Tag im Diner schon vorbereitet hatte, hinein. Lorelai stand im Türrahmen und konnte nicht glauben was sie sah. Luke würde doch nie...
Er ging zur Krippe und hob William vorsichtig hoch. Er kniete sich hin und legte ihn vorsichtig in den Autositz, der neben der Krippe auf dem Boden stand.
“Luke, was machst du?” fragte Lorelai panisch als sie begriff, dass dies kein Alptraum war.
“Ich muss hier raus! Weg von dir! Ich kann nicht in deiner Nähe sein, während du mit dem Gedanken spielst unsere Kinder zu töten oder es sogar tust! Und da du gesagt hast, dass dir alles zu viel wird, nehm` ich William mit!”
“Nein!” flüsterte sie schockiert.
“Ich weiß nicht, wann ich zurück komme!” war alles was Luke noch sagte bevor er aus dem Kinderzimmer lief.
“Luke, nein! Du kannst mir meinen Sohn nicht wegnehmen! Wo gehst du hin? Ich muss es wissen!” schrie sie. Luke, der schon am Treppenabsatz angekommen war, drehte sich um.
“Ich kann ihn nicht bei dir lassen! Vielleicht willst du ihn ja auch loswerden ,wenn er nicht mehr in deinen Zeitplan passt!” sagte er mit dieser eisigen Stimme und verließ das Haus. Lorelai rannte ihm hinterher, aber als sie draußen ankam, hatte er bereits den Rückwärtsgang eingelegt und fuhr los, ohne sich noch einmal nach ihr umzudrehen.
“Will! Luke! Komm zurück! Bitte, komm zurück! Gib mir mein Baby zurück! Luke!” schrie Lorelai, während immer mehr Tränen über ihr Gesicht strömten.

“Lorelai?” es war sie Sookies Stimme, die sie am nächsten Morgen hörte.
“Lorelai, deine Haustür stand weit offen! Weißt du nicht wie kalt es draußen ist oder ist das ein neuer Versuch von Luke dich der Natur näher...” Sookie verstummte als sie Lorelai sah. Sie lag, nur mit einem T-Shirt bekleidet, auf ihrem Bett, ohne Decke. Der Kleiderschrank stand offen, der Rest des Zimmers war komplett verwüstet. Die Nachtischlampen lagen kaputt auf dem Boden, genau wie Lukes Kleider und Lorelais Make-up. Lorelai selbst, starrte einfach nur ausdruckslos an die Decke.
“Lorelai?” sagte Sookie und setzte sich neben sie auf das Bett und berührte ihre Schulter. Langsam drehte Lorelai ihren Kopf in ihre Richtung, ihre Augen rot, ihr Gesicht verschwollen und nass.
“Luke hat mich verlassen. Er hat Will mitgenommen. Ich... ich glaube er kommt nicht zurück!” sagte sie bevor sie wieder in Tränen ausbrach.

TBC

LoryFan
05.04.2006, 18:20
OMG:eek:

3 Tolle Kapitel auf einmal!!
Obwohl mir des Ende von kapitel 19 ja gar nicht gefällt..aber ich glaub das ist fpr jeden überzeugten JJ-Fan verständlich!

Ich hab mir ja schon gedacht,dass Lorelai wieder schwanger ist...und dass sie am Anfang an eine Atreibung gedacht hat kann ich auch verstehen... allerdings finde ich die Reaktion von Luke etwas sehr übertrieben.

aber ich freu mich natürlich trotzdem auf den neuen Teil :)

Lg Barbs

jeany_loverin
05.04.2006, 18:48
:heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:
BIST DU WAHNSINNIG?
oh mein gott bin ich am heulen!

Der kann doch nich einfach Lore das so allein sitzen lassen und Will auch noch mitnehemen.
ich aknn Lorelai auch verstehen, dass sie am anfang an Abtreibung dacht ich mein Will is ja erst 5 Monate alt.
Aber die Reaktion von Luke is schon etwas sehr heftig!

Oh man...ich geh jetzt weiter heulen :heul:

ChrissiTine
05.04.2006, 20:20
Meine Güte, jetzt warst du aber extrem schnell! Ich hatte gar keine Zeit, auf die vorherigen Kapitel zu antworten und du hetzt hier direkt bis zu Kapitel 19 durch.

Gut übersetzt, jetzt ist's so schön dramatisch, das gefällt mir irgendwo, vor allem, weil ich weiß, wie es ausgeht.

Aber die Story ist wirklich toll, so realistisch, nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen und ich glaube fast, ASP hätte das als Storyline für Season 6 nehmen sollen, denn was sich da jetzt entwickelt :rolleyes: ...

Ich freu mich schon auf die nächsten Kapitel, übersetz mal schön weiter, selbst wenn du jetzt bei Kapitel 19 angekommen bist.

23 Zwerge
05.04.2006, 23:03
Ha! Ich habe es gewusst! Ich bin also doch aufgeklärt!
ich habe es gestern nämlich nur nicht geschafft dir ein FB zu geben sonst hätte ich dich nämlich gefragt wer da nicht aufgeklärt ist, also ob du falsch informiert bist oder lore und wie man sieht war es lore...ich wusste das sie schwanger wird :biggrin:
teil 19 war wirklich klasse, toll geschrieben und einfach wunderbar. ehrlich gesagt, finde ich es nicht einmal so schlimm,dass sie streit haben...auch wenn ich 100%JJ bin
super 3 Teile, sehr toll geschrieben, hab nichts zu meckern:biggrin:

karana
06.04.2006, 12:47
:heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:
BIST DU WAHNSINNIG?
oh mein gott bin ich am heulen!

Der kann doch nich einfach Lore das so allein sitzen lassen und Will auch noch mitnehemen.
ich aknn Lorelai auch verstehen, dass sie am anfang an Abtreibung dacht ich mein Will is ja erst 5 Monate alt.
Aber die Reaktion von Luke is schon etwas sehr heftig!

Oh man...ich geh jetzt weiter heulen :heul:


Ich würde dir ja gerne ein Taschentuch geben...
Zu Lukes Reaktion, weil das noch öfter kommt: Ich denke Luke ist schon ziemlich konservativ. Jetzt nicht im kirchlichen Sinne, aber er hat ziemlich krasse und verfestigte Einstellungen und wenn jemand dagegen handelt, dann reagiert er immer über. Z.Bsp. als Nicole ihn betrügt und er auf ihr Auto losgeht? Oder als Emily Chris auf Lorelai ansetzt und das auf der Hochzeitsfeier rauskommt? Nur weil er nicht von ihren Eltern akzeptiert wird, stellt er die ganze Beziehung in Frage und beendet sie ja dann auch.
Anderes Beispiel: Die Beerdigung seines Onkels und sein Vortrag über Familienverpflichtungen.... nur als Erklärung weshalb ich Luke hier so handeln lasse.
Ich habe halt seine bisherigen Reaktionen genommen und wenn man dann denkt es ginge um seine eigenen Kinder... naja, das war meine Vorstellung was dabei rauskommt.



Ha! Ich habe es gewusst! Ich bin also doch aufgeklärt!
ich habe es gestern nämlich nur nicht geschafft dir ein FB zu geben sonst hätte ich dich nämlich gefragt wer da nicht aufgeklärt ist, also ob du falsch informiert bist oder lore und wie man sieht war es lore...ich wusste das sie schwanger wird :biggrin:

Ja, klar weiß ich das, sonst gäbe es ja die story so nicht. Wobei es schwerer ist während des Stillens schwanger zu werden, hat irgendwas mit den Hormonen zu tun. Allerdings ist das von Frau zu Frau unterschiedlich. Jedenfalls sollte man sich da nicht drauf verlassen...

Und eines hatte ich noch vergessen: Das Kapitel 19, bzw. die statements von Luke und Lorelai Abtreibung betreffend, haben NICHTS mit meiner persönlichen Meinung zu dem Thema zu tun. Nur falls sich jemand durch den einen oder anderen Kommentar angegriffen fühlt!

Lauren4eva
06.04.2006, 13:54
oh mein Gott.............. *erstma Tränen ausm Gesicht wisch und aufhörn zu flenn versuch* :heul:
Das sin ja ma voll die abgefahrnen drei Teile gewesen...
Ich finde Lukes Reaktion zwar n bisschen übertriben , aber verständlich......:eek:
Hoffentlich legt sich zwischen den beiden wieder alles........

Finds toll, dass endlich ma n bisschen Action drin is. nich immer alles so Friede, Freude, Eierkuchen.......

Freu mich shcon total auf den nächsten Teil...


PS: Hab auch geahnt, dass Lore schwanger is......

~Tina~
06.04.2006, 14:42
Hey!
Sry, aba ich war Dienstag und Mittwoch krankund morgens habe ich Praktikum und konnte deswegen leider nicht früher antworten!
Hach, das tat mal richtig gut, zwischen den fiesen Hustenanfällen etwas so schön und tottrauriges zu lesen!
Ich konnte mir besoner die letzten Absätze richtig vorstellten und es passt auch richtig zu Luke, seine Reaktion, die man eigentlich gar nicht nachvollziehen kann, aber sie passt einfach zu Luke, wie der Arsch auf den Eimer!
Und deswegen sage ich: Die Teile waren einfach nur wunderschön *schnief*
(das schnief kann man jetzt als heulen und als aktion verstehen, weil ich von der schönheit betroffen bin!!!!)
Weiter!

Natasha3
06.04.2006, 17:02
mir geafallen deine geschichten wirklich sehr! aber so eine reaktion war finde ich nicht unbedingt notwendig. ich weiß, will ist erst 5 monate alt und sie kriegt jetzt 2 weitere babys, aber die reaktion von ihm war etwas zu heftig!!!

23 Zwerge
06.04.2006, 21:29
wann gehts weiter? *vorsichtig frag*

ajnevs04
07.04.2006, 11:10
Super FF, ich bin wirklich begeistert. Aber zuletzt hat die Geschichte ja noch eine ganz schön heftige Wendung genommen. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Luke wird doch wohl nicht sehr lange weg bleiben, oder? das kann ich mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen...

:dance: :dance: :dance:

karana
07.04.2006, 11:41
wann gehts weiter? *vorsichtig frag*

Ich hab das nächste kapitel noch nicht angefangen, kann also noch etwas dauern. Mein Ziel war ja jetzt erstmal ch19!

karana
08.04.2006, 17:56
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 20:

Zwei Tage später, es war zwei Tage vor Weihnachten, hatte Lorelai noch immer nichts von Luke gehört. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass er ihr das antat. Wenn er geschrien, Dinge nach ihr geworfen oder sich ausgeschwiegen hätte, das hätte sie ertragen können, aber das er gegangen war und William mitgenommen hatte, war etwas anderes.
Es war Sookie gewesen, die sie einen Tag zuvor davon abgehalten hatte die Polizei zu rufen und ihnen zu sagen, dass ihr Mann ihren Sohn entführt hatte. Sie war so wütend, aber vor allem war sie unendlich traurig. Sie vermisste William... und Luke.
Noch dazu machte sie sich selbst für alles verantwortlich: Wenn sie es ihm früher gesagt hätte, oder anders... sie wusste einfach nicht was sie tun sollte.
So lag sie einfach nur den ganzen Tag im Bett, verlor sich in ihren Gedanken und starrte gegen die Wand.
Sie konnte sich nicht erinnern, sich jemals so schlecht gefühlt zuhaben, oder so verzweifelt gewesen zu sein. Nicht als Chris sie wegen Gigi und Sherry verlassen hatte, nicht als Rory Yale verlassen hatte und ausgezogen war und nicht während der kurzen Trennung von Luke. Sie hatte das ganze Paket gehabt und sie hatte es verloren.
Mehrmals am Tag versuchte sie Luke auf seinem Handy zu erreichen um ihn davon zu überzeugen, dass er wenigstens William zurückbringen würde.
Sie verließ das Bett nur um zur Toilette zu gehen, oder um Milch abzupumpen.
Sookie hatte sie nur erzählt, dass sie sich mit Luke gestritten hatte, aber nicht warum. Sie konnte sich nicht dazu durchringen ihrer Freundin zu sagen, dass sie über eine Abtreibung nachgedacht hatte. Lukes Worte hallten noch immer in ihrem Kopf nach jedes Mal wenn sie die Augen schloss und führten dazu, dass sie sich noch mieser fühlte, falls das überhaupt möglich war.
Ihr war bewusst geworden, dass sie die Kinder auch alleine großziehen würde, wenn es sein musste. Die Abtreibung war so weit weg wie nie zuvor, denn Luke hatte Recht gehabt und sie könnte es nie tun.
Sie wollte es ihm so gerne sagen, wollte ihm sagen, dass sie die Kinder bekommen würde, dass sie wollte, dass alles wieder in Ordnung wäre, dass sie wieder ein Familie sein würden. Aber Luke war weg und selbst wenn er William zurückbringen würde, würde er bleiben?

“Mom?” unterbrach eine Stimme ihre Gedanken und sie sah Rory an der Schlafzimmertür stehen. Lorelai fing nicht wieder an zu weinen, denn sie hatte keine Tränen mehr. Sie starrte ihre Tochter für einen Moment nur an und setzte sich dann auf.
“Mom, Sookie hat mich angerufen. Was ist denn passiert? Sie hat irgendwas erzählt, dass Luke weg ist und William mitgenommen hätte. Das ist doch nicht wahr,oder? Mom!” sagte Rory und setzte sich neben sie auf das Bett.
“Es ist wahr, er ist weg. Ich weiß nicht wo er ist und wann, oder ob er zurückkommt. Er hat sich morgens um drei William geschnappt und ist gegangen. Und ich bin schuld, ich ganz alleine! Alles ist meine Schuld, Rory!” sagte sie mit zitternder Stimme.
“Aber warum? Was ist denn passiert?” fragte Rory völlig schockiert.
“Ich bin wieder schwanger! Mit Zwillingen! Ich habe ihm gesagt, wir müssten nicht verhüten, weil das in dem verdammten Buch stand, aber das stimmt nicht.” Lorelai hielt inne und Rory wartete, dass sie weiter erzählen würde, denn ihr war klar, dass Luke sie nie verlassen würde, weil sie schwanger war.
“Ich habs ihm erzählt und er war so wunderbar. Er hat gesagt, dass er die Kinder will, aber ich war so... ich hab ihn gefragt ob wir die Kinder wirklich wollen und hab angefangen von Abtreibung zu reden, weil ich mit meiner Ärztin darüber gesprochen hatte. Und dann fing er an zu schreien, wie ich nur darüber nachdenken könnte unsere Kinder umzubringen und dann ist er gegangen. Mitten in der Nacht kam er zurück und hat seine Sachen und Will geholt. Er hat gesagt, er könnte ihn nicht bei mir lassen, weil ich ihn vielleicht auch loswerden wolle, wenn er nicht mehr in meinen Zeitplan passt.” Lorelai stockte wieder und fixierte die Bettdecke.
“Ich weiß nicht wo er ist, oder ob er zurück kommt, aber er kann mir doch Will nicht wegnehmen!” Lorelais Stimme blieb weg und sie konnte nicht weiterreden.
Rory saß neben ihr und hörte zu, versuchte alles zu verarbeiten, was sie gerade gehört hatte. Nach einigen Minuten der Stille und das Nachdenkens, nahm sie die Hand ihrer Mutter.
“Er wird zurückkommen. Luke würde dir nie William wegnehmen. Und wenn er da ist, dann könnt ihr reden. Ihr bekommt das schon wieder hin!” versicherte sie ihrer Mutter, obwohl sie selbst nicht überzeugt davon war.
“Ich weiß nicht, er war so kalt. Als ob da nur noch Hass wäre! Ich bin mir sicher, dass er mich gehasst hat, als er gegangen ist.”
“Er könnte dich nie hassen! Er liebt dich mehr als irgendwen sonst!” versuchte Rory es wieder.
“Nein, am allermeisten liebt er seine Kinder: William und die beiden hier drin, obwohl er erst eine Minute von ihnen wusste. Und ich hab davon geredet sie umzubringen und jetzt hasst er mich, ich weiß es.”
“Oh Mom, er hasst dich nicht!” sagte Rory und umarmte ihre Mutter, doch die blieb steif und erwiderte die Umarmung nicht, starrte an die Wand.
“Hast du schon was gegessen?” fragte Rory, als sie sie wieder losließ.
“Sookie hat Suppe vorbeigebracht, aber ich habe keinen Hunger.”
“Du musst was essen, Mom. Du isst immerhin jetzt für drei, du brauchst es!” versuchte Rory sie zu überzeugen.
“Ich brauche Will und Luke!” flüsterte Lorelai und legte sich wieder zurück auf das Bett.

Zwei Tage später, an Heilig Abend, war Rory noch immer in Stars Hollow. Sie hatte Lorelai dazu überreden können, dass sie wenigstens etwas trank, für die Babys, aber Lorelai blieb im Bett, ohne viel zu reden und weigerte sich zu essen. Rory hatte Emily und Richard freitags angerufen und ihnen mitgeteilt, dass Luke und Lorelai Streit hatten, ohne ins Detail zu gehen und gemeinsam mit Sookie eine Aushilfe für das Hotel organisiert. Außerdem hatte sie alle Hände voll zu tun, um die neugierigen Stadtbewohner vom Haus fern zu halten, damit sie Lorelai in Ruhe ließen. Sie wollten alle wissen was mit ihr los war, wo Luke sich befand und wann er zurückkommen würde.

Als sie am Nachmittag auf der Couch lag und Fernsehen schaute, nachdem Lorelai endlich eingeschlafen war, hörte Rory wie die Haustür aufgeschlossen wurde. Das nächste was sie dann hörte war das Weinen ihres kleinen Bruders. Sie sprang auf und rannte zur Eingangstür, wo Luke mit dem weinenden William auf dem Arm stand und nicht viel besser aussah als Lorelai.
Luke sagte nichts, ging einfach an ihr vorbei nach oben und sie folgte ihm. Er ging in das Schlafzimmer, wo Lorelai noch immer schlief und legte ihr den weinenden William auf die Brust. Das Baby beruhigte sich sofort und langsam öffnete Lorelai die Augen.
Sie konnte nichts sagen, sondern presste nur ihren Sohn an sich, küsste ihn immer wieder, während ihr Tränen langsam übers Gesicht rannen.
Luke schaute einige Momente zu, dann drehte er sich um und lief die Treppen wieder nach unten. Wieder folgte Rory ihm.
Als er die Haustür öffnen wollte, hielt Rory ihn am Arm fest.
“Wo gehst du jetzt wieder hin? Läufst du wieder weg, nur dieses Mal ohne Will? Hast du eine Vorstellung davon, was du Mom antust?” schrie Rory mit jedem Wort lauter.
“Du hast ihr ihren Sohn weggenommen und gehst nicht an dein Handy! Sie war völlig panisch, dass du überhaupt nicht zurückkommen könntest! Sie hat den ganzen Tag im Bett gelegen und sich geweigert etwas zu essen oder mit uns zu reden! Ist dir das egal? Warum redest du nicht einfach mit ihr! Du bist so ein Idiot! Haust ab, weil sie über eine Abtreibung nachdenkt, nimmst Will mit und gefährdest so sie und die Babys! Du weißt genau, dass sie nichts isst wenn sie traurig ist! Noch ein paar Tage länger und du hättest sie umgebracht!”
Luke stand nur da und schaute Rory an, während sie ihn anschrie. Als sie still war, machte er die Tür auf und ging hinaus ohne ein Wort zu sagen.

TBC

Lauren4eva
08.04.2006, 20:48
oh mein Gott.....
Ich weiß gar nicht, was ich denken soll..... Das is ja ma voll der Hammer....
Verlässt Luke Lore wirklich??? Ich will sofort wissen, wies weitergeht.............. bitte, bitte, bitte, mach gaaaaaaaaaaanz schnell weiter......
Ich alts echt net aus......

Das war alles soooooooooooo süß..... :heul: :heul: :heul:

Natasha3
08.04.2006, 20:53
was ist denn nur mit luke los? der reagiert schon viel zu heftig!!!!

23 Zwerge
09.04.2006, 02:43
deine signatur!!!!!!!!!!!!!jetzt muss ich wieder daran denken =(:heul: :heul: :heul: ASP, ich bitte dich auch, lass es foiler sein!!!!!Ach ja....es bildet sich ein kleiner inoffizeller anti-chris club, also wenn du lust hast....

so...dank dieser sache bin ich ja nicht FB fähig und deshlab gibt es nur nen kleines "FB"

mir hat der teil gefallen...er war toll geschrieben, die situation von lore war toll beschrieben und das rory zu luke gesprochen hat, find ich irgendwie total süß...und jetzt komm die anmecker: warum postest du so einen teil an dem tag, an dem ich den Foiler(!!!)gesehen habe? lol
Luke stand nur da und schaute Rory an, während sie ihn anschrie. Als sie still war, machte er die Tür auf und ging hinaus ohne ein Wort zu sagen.das fand ich unglaublich krass:heul: :heul: bin gespannt wie es weiter geht

karana
09.04.2006, 11:03
deine signatur!!!!!!!!!!!!!jetzt muss ich wieder daran denken =(:heul: :heul: :heul: ASP, ich bitte dich auch, lass es foiler sein!!!!!Ach ja....es bildet sich ein kleiner inoffizeller anti-chris club, also wenn du lust hast....

so...dank dieser sache bin ich ja nicht FB fähig und deshlab gibt es nur nen kleines "FB"

mir hat der teil gefallen...er war toll geschrieben, die situation von lore war toll beschrieben und das rory zu luke gesprochen hat, find ich irgendwie total süß...und jetzt komm die anmecker: warum postest du so einen teil an dem tag, an dem ich den Foiler(!!!)gesehen habe? lol das fand ich unglaublich krass:heul: :heul: bin gespannt wie es weiter geht
Konnte ja nicht wissen, dass du so hinterher bist mit den Spoilern! Der ist doch schon seit Anfang der Woche da! ;)

karana
09.04.2006, 11:23
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, damit ihr euch nicht weiterhin so quälen müsst! Wir wollen ja alle, dass es schnell vorrüber geht... (den Streit meine ich), egal mit welchem Ausgang. Hab mich gestern Nacht noch rangehalten.;)

Kapitel 21:

Zwei Stunden später, nachdem sie William gestillt und schlafen gelegt hatte, ging Lorelai duschen und setzte sich dann zu Rory in das Wohnzimmer.
“Wo ist er?” fragte sie ihre Tochter.
“Ich weiß es nicht, er ist einfach wieder gegangen.”, berichtet Rory traurig.
“Ich muss ihn finden!”, sagte Lorelai und lief aus dem Haus.
“Mom, du brauchst deine Jacke, draußen ist es eiskalt!” rief Rory ihr nach, aber Lorelai hörte sie schon nicht mehr.


Lorelai lief zum Diner, danach zum Hotel und fand ihn schließlich an der kleinen Brücke am See, nachdem sie gesehen hatte, dass sein Auto noch in der Auffahrt stand. Er saß dort und starrte auf das Wasser hinaus, schien tief in Gedanken versunken zu sein.
Als sie sich neben ihn setzte, schaute er sie kurz an, dann konzentrierte er sich wieder auf das Wasser. Für einige Minuten saßen sie so da, in völliger Stille, Lorelai fing an zu zittern vor Kälte. Ohne ein Wort zu sagen, zog Luke seine Jacke aus und legte sie ihr über die Schultern. Lorelai atmete tief ein, denn die Jacke roch nach ihm.
“Ich werde die Babys bekommen”, sagte sie nach weiteren Minuten. Er schaute sie kurz an, schaute wieder weg.
“Will hat dich vermisst!”, sagte er dann, ohne sie anzuschauen. Lorelai ertrug die Sitution plötzlich nicht mehr, denn die Wut überwältigte sie.
“Warum hats du das getan? Du hast mir mein Kind weggenommen ohne mir zu sagen wo du bist, oder wann du zurückkommst! Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Ich hab gedacht, du würdest vielleicht nie zurückkommen!” schrie sie ihn an und schlug mit beiden Händen auf seinen Oberkörper ein. Sie wollte ihn verletzten, wie er sie verletzt hatte. Zuerst war er überrascht, aber dann gelang es ihm ihre Arme festzuhalten. Tränen waren auf ihrem Gesicht und sie schniefte, wartete bis er ihre Hände wieder losließ.
“Es tut mir leid!” sagte er und schaute sie zum ersten Mal an und da erkannte sie, dass er genauso mitgenommen aussah wie sie selbst.
“Du solltest nachhause gehen, es ist kalt!” sagte er nach weiteren Minuten der Stille. Sie stand auf, plötzlich begann sich alles um sie herum zu drehen und sie hielt sich an Lukes Schulter fest. Ihre Berührung durchzuckte ihn wie ein elektrischer Schlag und er stand schnell auf um sie festzuhalten.
“Bist du okay?” fragte er, nachdem sie sich von ihm losgemacht hatte und er trat einen Schritt zurück.
“Nein!” antwortete sie kurz.
“Kannst du laufen?” fragte er, obwohl er wusste, dass sich ihre Antwort nicht darauf bezogen hatte.
“Ja” sagte sie und lief los. Nach einigen Schritten stoppte sie.
“Es ist Weihnachten und es ist kalt. Komm nachhause!” sagte sie, aber drehte sich nicht zu ihm um.
“Ich glaube nicht, dass...” begann er, aber sie unterbrach ihn.
“Ich bin müde und erschöpft, bitte!”bat sie ihn leise. Sie brauchte ihn einfach daheim, egal wie unsicher alles zwischen ihnen war und wie verletzt sie beide waren. Sie lief wieder los und hörte kurz darauf seine Schritte hinter ihr.

Als sie am Haus ankamen, lief Lorelai immer noch einige Schritte vor Luke her, doch beide sahen das Auto der beiden älteren Gilmores in der Auffahrt. Das Weihnachtsessen, beide hatten nicht mehr daran gedacht und Lorelai kümmerte es in diesem Moment auch nicht wirklich.
Sie betraten das Haus und hörten Stimmen aus dem Wohnzimmer. Sie grüßten kurz mit einem “Hallo” und besonders Emily starrte die beiden an. Der Schein des Glücks, der das Paar normalerweise umgab war vollständig verschwunden und Emily fiel auf, dass Lorelai dünner aussah, ihr Gesicht verschwollen und ihre Augen gerötet waren. Das Funkeln, in den Augen ihrer Tochter, war verschwunden und auch Luke sah nicht besser aus.
“Ich gehe duschen” sagte Luke und lief nach oben während Lorelai William von Emily nahm und sich, immer noch in Lukes Jacke, auf die Couch setzte und ihren Sohn an sich drückte und die Augen schloss.
Emily und Richard tauschten einen besorgten Blick, unterhielten sich dann aber weiter mit Rory. Ihnen war klar, dass Lorelai nicht mit ihnen sprechen würde, jedenfalls nicht solange das Problem noch aktuell war.

Es kostete Luke einiges seine Tränen zurück zu halten, als er das Schlafzimmer betrat. Anscheinend hatte Lorelai vor Wut das Schlafzimmer verwüstet: Die Lampen fehlten, seine Kleider lagen verstreut im ganzen Raum und die Bilder lagen in ihren kaputten Rahmen auf dem Boden. Sogar das Hochzeitsfoto lag auf dem Boden, der Rahmen in tausend Teile zersprungen.
Ein paar von Williams Babybildern lagen auf dem Bett und Fred hatte Lukes Platz im Ehebett eingenommen. Sie hatte wirklich gedacht, dass er nicht zurückkommen würde, als ihm das bewusst wurde, fühlte er sich noch verletzter als zuvor.
Er hatte Zeit gebraucht: Zeit um über ihr Leben und ihre Beziehung nachzudenken. Zeit um sich darüber klar zu werden, was ihre Ehe überhaupt noch wert war, wenn sie über eine Abtreibung nachdachte, ohne ihm gesagt zu haben, dass sie schwanger war. Was hatte sie nur gedacht? Dass er sie verlassen würde, nur weil sie nicht dann schwanger geworden war, wann sie es geplant hatten? Dass er wütend wäre und sich vor der Reaktion der Stadt und ihrer Eltern fürchtete? Sie hatte es wirklich in Betracht gezogen und wenn er sich die Worte der Ärztin ins Gedächtnis rief, dann klang es fast so gut wie beschlossen.
Irgendwann hatte er sich gefragt, ob er überhaupt noch weitere Kinder wollte, ob er diese Kinder wirklich wollte. Sie hatten William und ein weiteres Kind war ein Thema gewesen, dass sie angesprochen hatte.
Als sie ihm von den Zwillingen erzählt hatte, war ihm sofort die Nacht eingefallen, als das Independece Inn gebrannt hatte und sie bei ihm übernachtet hatte. Sie hatte ihm von ihrem Traum erzählt, indem sie schwanger gewesen war, von ihm, mit Zwillingen. Als sie herausgefunden hatte, dass sie mit William schwanger war, hatte sie ihn an den Traum erinnert und stundenlang von dem schönen Nachthemd geschwärmt und davon wie glücklich sie in dem Traum gewesen war. All dies war ihm sofort eingefallen, Sekunden bevor sie ihm gesagt hatte, dass sie diese Kinder nicht wollte und an eine Abtreibung dachte. Der stechende Schmerz hatte alles andere in den Hintergrund treten lassen, als sie mir diesem Satz sein Herz in Stücke gerissen hatte. Er war so wütend gewesen, dass er einfach hatte gehen müssen, sonst hätte er für nichts mehr garantieren können.
Und jetzt stand er im Badezimmer und versuchte immer noch die Tränen zurück zu halten, während er sich die Haare trocknete.


Dieses Weihnachtsfest hatte besonders werden sollen mit William und ihren Eltern im Haus. Es hatte glücklich und lustig werden sollen. Sie hatten Tonnen von Geschenken für Rory und William gekauft und Luke hatte für Lorelai ein Amulett mit Williams eingraviertem Bild anfertigen lassen. Auf dem Deckel waren das Heiratsdatum und Williams Geburtsdatum eingraviert und auf der Rückseite trug es die Gravur: Ich kann ohne dich nicht leben! In Liebe Luke.
Er verließ das Badezimmer und überlegte kurz, ob er das Amulett unter den Weihnachtsbaum legen sollte, entschied sich dann aber dagegen und legte es auf ihr Kopfkissen. Dann ging er nach unten in die Küche, um das Essen vorzubereiten und um den Blicken auszuweichen.

Lorelai saß noch immer auf der Couch mit William. Sie nahm seinen Babygeruch auf, während er mit ihren Fingern spielte, ihren Daumen in den Mund nahm und darauf kaute. Mit dem anderen Daumen streichelte sie sein Gesicht und er strahlte sie an. * Er sieht aus wie Luke *, dachte sie und konzentrierte sich weiterhin nur auf das Baby, blendete alles andere aus. Erst als Emily ihr leicht auf die Schulter tippte kam sie zurück in die Realität.
“Lorelai, das Essen ist fertig!” teilte Emily ihr mit.
“Ich habe keinen Hunger. Ich bleibe mit Will hier!”, antwortete sie und konzentrierte sich wieder auf ihren Sohn. Emily ging ins Esszimmer und starrte Luke an, der seinen Teller fixierte.
“Sie hat keine Hunger” sagte sie dann nur und setzte sich an den Tisch. Luke dachte kurz darüber nach dann nahm er Lorelais Teller und stand auf.
“Entschuldigt mich, aber sie muss etwas essen” sagte er, bevor er ins Wohnzimmer ging.
Er stellte ihren Teller vor sie auf den Tisch und setzte sich dann neben sie auf die Couch. Er nahm ihr William ab und setzte ihn zwischen sie, so dass er an die Couch lehnte, gab ihm seine Rassel.
Lorelai schaute zuerst zu William, der seinen Vater anstrahlte, während er mit seiner Rassel spielte und dann zu Luke, der eine Gabel nahm und sie ihr gab. Sie nahm sie und begann zu essen, was Luke erleichtert zur Kenntnis nahm, bevor er selbst begann zu essen.
Sie bemerkten beide nicht, dass Rory die Esszimmertür öffnete und den beiden für einen Moment zusah. Sie wusste, dass die beiden das einfach wieder hinbekommen mussten, egal wie. Wenn sie sich wirklich trennen würden, würde ihre Mutter wohl nie wieder die Alte sein.

TBC

Lauren4eva
09.04.2006, 12:53
Ich glaub ich hab schon lange net mehr sooo lange geflennt, gehofft, gebetet und was man sonst noch so in solchen Situationen machen kann...... :heul: :heul: :heul:

Das is einfach wahnsinnig gut geschrieben. Ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll....... Solche Geschichten erweichen immer mein Herz....

Das ist soooooooooooooo süß.... Schreib ganz schnell weiter!!! Bitte!!!

Wieder die Frage: Gibt es ein Happy End????

ChrissiTine
09.04.2006, 13:04
So, jetzt hab ich auch mal wieder Zeit, hier zu antworten, aber weil ich die FF schon auf englisch gelesen hab, weiß ich natürlich schon was passiert und dann ist das ganze natürlich nicht mehr soooo spannend, aber immer noch sehr gut übersetzt.

So überzogen kommt mir Lukes Reaktion nicht vor, er hat schließlich seinen Neffen nach einem kleinen Streit in den See gestoßen und aus Wut auf Taylor ein Haus im Wert von 100.000$ gekauft, Luke kann viel machen, wenn er wütend ist und wenn der Gedanke sein Gehirn vernebelt hat, dass Lorelai seine Kinder umbringen will (auch wenn sie das wahrscheinlich gar nicht gemacht hätte), dann traue ich ihm schon zu, dass er das als Kurzschlussreaktion tun könnte, auf jeden Fall.

Naja, wie dem auch sei, toll geschrieben, toll übersetzt, mach weiter so!

~Tina~
09.04.2006, 13:07
:heul:
Das war soooooooooooo schön! *schnief*
Die beiden Teile waren so toll.
Ich konnt mir das alles so richtig schön vorstellen und du hast das alles super gut beschrieben!
Schön, dass die beiden wenigstens versuchen an Weihnachten sich zu verstehen!
Lukes Gedanken waren so süß und gleichzeitig so gefühlsvoll!
Das war wirklich alles klasse!

karana
09.04.2006, 14:15
Ich glaub ich hab schon lange net mehr sooo lange geflennt, gehofft, gebetet und was man sonst noch so in solchen Situationen machen kann...... :heul: :heul: :heul:

Das is einfach wahnsinnig gut geschrieben. Ich weiß einfach nicht, was ich sagen soll....... Solche Geschichten erweichen immer mein Herz....

Das ist soooooooooooooo süß.... Schreib ganz schnell weiter!!! Bitte!!!

Wieder die Frage: Gibt es ein Happy End????

naja, ich glaube ich sollte dich soweit vorwarnen und sagen, wenn ich die nächsten Kapitel poste, leg die Taschentücher bereit, mehr sag ich dazu nicht.
Um zu erfahren ob das Ganze ein Happy end hat, musst du entweder hier warten und weiterlesen, oder die engl. Version lesen, die ja beendet ist, genau wie die Sequel dazu.

Ich weiß ich bin gemein, aber wo bleibt die Spannung wenn ich alles schon verrate?

Lauren4eva
09.04.2006, 14:50
schon klar, aber ich bin nunmal so neugierig....... ich kann einfach nichts dafür......
Danke für die Vorwarnung und den Tipp mit den Taschentüchern... werde mir gleich morgen ne Extragroße Box kaufen....:) ;) :) ;)

~Tina~
09.04.2006, 15:14
Geistesblitz!
Warum ist Rory eigentlich in Stars Hollow?
Ich dachte, die ist Weihnachten mit Logan irgendwo in den Bergen und die wollten doch Skifahren???!
Hab ich jetzt was verpasst?

Lauren4eva
09.04.2006, 15:15
hey, is mir gar net aufgefallen, aber ahst recht. die wollte doch mit Logan wegfahrn..... hm.............

ChrissiTine
09.04.2006, 15:48
Geistesblitz!
Warum ist Rory eigentlich in Stars Hollow?
Ich dachte, die ist Weihnachten mit Logan irgendwo in den Bergen und die wollten doch Skifahren???!
Hab ich jetzt was verpasst?

Wenn ich mich recht an die englische Version erinnere, kommt die Erklärung noch.

~Tina~
09.04.2006, 15:51
Wenn ich mich recht an die englische Version erinnere, kommt die Erklärung noch.
ah...okay, dann warte ich...hehe, ich lese das auf englisch nämlich net^^

karana
09.04.2006, 19:10
ja, die Erklärung kommt noch, aber die kann ich euch eigentlich auch schon geben: Rory wurde von Sookie benachrichtigt und hat ihren Urlaub unterbrochen. Sie fährt dann aber wieder zurück

Lauren4eva
09.04.2006, 19:12
Danke für die Info....
Und schon is wieder einiges logischer.... :idee:

karana
09.04.2006, 19:17
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Moment ich hol mal das nächste chapter...war heute wieder fleißig!

Kapitel 22:

Wäre Rory nicht da gewesen, wäre der Abend wohl in völliger Stille verlaufen, denn weder Lorelai noch Luke sprachen auch nur ein Wort. Nach dem Essen spülte Luke ab und räumte die Küche auf, bevor er nach draußen ging. Als Lorelai das sah, sprang sie auf und rannte zum Fenster, denn sie fürchtete, dass er wieder gehen könnte. Doch Luke befreite nur die Auffahrt vom Schnee.
Lorelai konzentrierte sich hauptsächlich auf William: Sie stillte ihn, knuddelte ihn und spielte mit ihm, ignorierte jeden, außer Luke, den sie immer im Auge behielt.
Ihre Eltern gingen kurz nach dem Essen wieder, denn sie merkten, dass dies kein Tag zum Feiern war und auch Rory machte sich auf den Weg zurück zu Logan, denn sie hatte ihren gemeinsamen Skiurlaub unterbrochen.

Nachdem Lorelai William schlafen gelegt und die Tasche mit seinen Kleidern ausgeräumt hatte, ging sie zurück ins Wohnzimmer, wo Luke auf der Couch saß und nichts weiter tat als im Dunkeln Löcher in die Luft zu starren. Sie setzte sich neben ihn und wartete. Er war nicht mehr wütend, genauso wenig wie sie, aber die meterhohe Mauer stand noch immer zwischen ihnen und Lorelai fühlte, dass sie die irgendwie einreißen musste.
“Wo bist du gewesen?” fragte sie ihn.
“In Maine, in Liz Sommerwohnung”, antwortete er. Sie schauten sich nicht an, sondern starrten beide auf den Boden vor ihnen.
“Die Lampen im Schlafzimmer sind kaputt und ich kann sie nicht reparieren. Du wirst neue kaufen müssen” sagte er anschließend.
“Es tut mir leid, ich war so wütend als du gegangen bist, da habe ich... ich besorge neue”
“Okay” Wieder schwiegen sie sich für einige Minuten an und wieder war es Lorelai, die die Stille unterbrach.
“Luke, wir müssen darüber reden was passiert ist und was wir jetzt tun werden”
“Ich weiß. Aber ich kann einfach nicht... du... als du gesagt hast...” Luke schüttelte den Kopf.
“Können wir morgen darüber reden?” fragte er dann.
“Natürlich. Ich muss nur wissen ob...” sie stoppte sich selbst, denn sie war sich nicht sicher, ob sie darauf wirklich eine Antwort wollte.
“Ob was?” hakte er nach.
“Ob... ob du mich überhaupt noch liebst?” flüsterte sie. Er schaute sie an und legte seine Hand auf ihre.
“Natürlich liebe ich dich noch!” sagte er und eine einzelne Träne rann ihr über das Gesicht. Er zog sie an sich, umarmte sie und sie lehnte ihren Kopf an seine Brust. Ihre Arme waren um seine Taille geschlungen und er strich ihr mit einer Hand übers Haar.
“Ich liebe dich auch!” schluchzte sie.
Als sie sich nach einige Zeit wieder unter Kontrolle hatte, machte sie sich von ihm los und stand auf.
“Ich bin müde und geh ins Bett! Gute Nacht!” sagte sie und lief in Richtung der Treppen.
“Lorelai?” rief Luke sie und sie hielt inne.
“Frohe Weihnachten!” sagte er dann.
“Frohe Weihnachten!” antwortete sie und ging nach oben.

Als sie das Schlafzimmer betrat, nahm sie zum ersten Mal das Chaos wahr, das sie angerichtet hatte. Sie hob Lukes Kleider vom Boden auf und räumte sie in den Kleiderschrank, bis auf ein Flannelhemd, das sie auf das Bett warf. Anschließend hob sie das Hochzeitsfoto im zersprungenen Rahmen auf und legte es auf ihren Nachttisch, nahm ihre Cremes und Make-up und legte sie zurück auf den Schminktisch. Dann zog sie das Flannelhemd an, denn der Geruch beruhigte sie und machte sie glauben, dass alles wieder in Ordnung kommen würde.
Sie kroch unter die Bettdecke und legte die Bilder von William auf Lukes Nachttisch. Als ihr Kopf das Kissen berührte, fühlte sie etwas kaltes und tastete danach. Sie fühlte die Kette und einen Anhänger und wollte das Licht anschalten um sie sich anzuschauen, doch dann fiel ihr ein, dass die Lampen kaputt waren. Also stand sie auf und lief zum Fenster, denn durch den Mond und den Schnee drang genügend Licht in das Zimmer um sie erkennen zu lassen, was sie in der Hand hielt. Sie öffnete das Amulett, drehte es um und las die Widmung. Ein kleines Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht und sie legte sich die Kette um, bevor sie sich wider ins Bett legte, dieses Mal auf Lukes Seite. Eine Hand legte sie auf ihren Bauch und strich sanft darüber.
“Hey ihr zwei! Frohe Weihnachten!” sagte sie, rollte sich zur Seite und schlief ein. Es war das erste Mal, dass sie sich selbst gestattet hatte, wirklich zu realisieren, dass sie wieder schwanger war und sich zwei kleine Menschen in ihrem Bauch befanden. Zwei Babys. Ihre Babys.

Luke saß noch einige Zeit auf der Couch, bevor er nach oben ging um seine Decke zu holen. Die Tür stand etwas offen und als er eintreten wollte, hörte er Lorelais Stimme, wie sie mit den Babies sprach. Er lächelte und ging so leise wie möglich wieder nach unten und legte sich auf die Couch.

Am nächsten Morgen wachte er auf, als er einen Druck auf seinem Bauch spürte und er als er die Augen öffnete, sah er Lorelai, die neben der Couch hockte und ihm den lachenden William auf den Bauch gesetzt hatte und ihn festhielt. Luke setzte sich etwas auf und küsste William auf die Wange.
“Guten Morgen, mein Kleiner! Hast du gut geschlafen?” fragte er ihn.
“Ich denke schon, denn jetzt ist er hellwach und will seine Geschenke aufmachen!” sagte Lorelai und schenkte Luke ein kleines Lächeln, das er erwiderte.
“Ich bezweifle, dass er überhaupt weiß, dass es Geschenke für ihn gibt!” versuchte Luke zurück zu ihrem üblichen Geplänkel zu gehen, denn das war immer sicheres Terrain gewesen.
“Naja, er ist immerhin mein Sohn und ich fühle immer wenn es Geschenke gibt, Rory auch, also ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er diesen siebten Sinn geerbt hat!” akzeptierte sie sein Angebot.
“Na, dann sollten wir ihn besser nicht warten lassen!” sagte Luke und lief mit William zum Weihnachtsbaum und setze sich auf den Boden. Er gab William, der auf seinem Schoß saß, ein Geschenk.
Als er aufschaute, sah er, dass Lorelai ihn anstarrte und mit dem Amulett spielte, das sie trug.
“Danke” sagte sie leise.
“Nein, ich danke dir!” sagte er und beiden war bewusst, dass sie nicht von dem Amulett sprachen.
“William, nein! Nicht das Papier essen!” rief Lorelai dann, lachte und setzte sich neben die beiden unter den Weihnachtsbaum.

TBC

Natasha3
09.04.2006, 22:00
wow toll! dieser teil war wieder großartig. das geschenk, das luke für lorelai gemacht hat ist wirklich süß! schön, dass sich beide wieder verstehen, hoffentlich hält das jetzt auch! schreib weiter so!
freue mich schon auf den nächsten teil!!!

23 Zwerge
10.04.2006, 01:26
wow, bist du schnell mit übersetzen, toll

Konnte ja nicht wissen, dass du so hinterher bist mit den Spoilern! Der ist doch schon seit Anfang der Woche da! ;)ich wollte ja auch nicht zugespoilert werden...und dann hat tina mir das gesagt =(

mir haben diese 2 teile wirklich sehr gefallen, deshlab versuch ich heute nen normales FB zu geben....nicht so wie das von gestern

Für einige Minuten saßen sie so da, in völliger Stille, Lorelai fing an zu zittern vor Kälte. Ohne ein Wort zu sagen, zog Luke seine Jacke aus und legte sie ihr über die Schultern. Lorelai atmete tief ein, denn die Jacke roch nach ihm.

das war total like luke...wie selbstverständlich zieht er die jacke aus und legt sie ihr über die schulter und lores reaktion war auch toll “Ich werde die Babys bekommen”, sagte sie nach weiteren Minuten. Er schaute sie kurz an, schaute wieder weg.
“Will hat dich vermisst!”, sagte er dann, ohne sie anzuschauen. total ohne zusammenhang, so wie ich es mit von einem mann aus der danes familie vorstelle, fand ich gut aber auch lorelai war an der stelle wirklich toll....ich liebe ihre wut ja eh über alles und besonders nach gestern find ich es toll wenn sie sich streiten, aber miteinander reden und deshlab fand ich das hier wirklich super “Warum hats du das getan? Du hast mir mein Kind weggenommen ohne mir zu sagen wo du bist, oder wann du zurückkommst! Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Ich hab gedacht, du würdest vielleicht nie zurückkommen!” schrie sie ihn an und schlug mit beiden Händen auf seinen Oberkörper ein. Sie wollte ihn verletzten, wie er sie verletzt hatte.Der Schein des Glücks, der das Paar normalerweise umgab war vollständig verschwunden und Emily fiel auf, dass Lorelai dünner aussah, ihr Gesicht verschwollen und ihre Augen gerötet waren. Das Funkeln, in den Augen ihrer Tochter, war verschwunden und auch Luke sah nicht besser aus.dein schreibstil gefällt mir, weil wie du diese situation beschrieben hast, fand ich wirklich klasse...war aber irgendwie auch sehr traurig. das traurige wurde dann aber durch diese wunderschöne szene unterbrochen
“Ich gehe duschen” sagte Luke und lief nach oben während Lorelai William von Emily nahm und sich, immer noch in Lukes Jacke, auf die Couch setzte und ihren Sohn an sich drückte und die Augen schloss.wunderschön wie du das beschrieben hast...luke, der sich lieber verkrümelt und lore, wie sie, in lukes jacke(toll, dass es noch mal erwähnt wurde) mit will gekuschelt hat. Lorelai saß noch immer auf der Couch mit William. Sie nahm seinen Babygeruch auf, während er mit ihren Fingern spielte, ihren Daumen in den Mund nahm und darauf kaute. Mit dem anderen Daumen streichelte sie sein Gesicht und er strahlte sie an. * Er sieht aus wie Luke *, dachte sie und konzentrierte sich weiterhin nur auf das Baby, blendete alles andere aus.die wunderschöne szene kam später ja auch noch mal zurück, wie man sieht. das kann man sich einfach total gut vorstellen und deshlab gefällt mir die szene auch so sehr
und dann kam chap 22 und das war ja nun nen hammer kapitel
wunderschön geschrieben und ich musste mir das heulen verkneifen....noch nie hat mich jemand zum weinen gebracht, aber bei dir war es soweit, lol du bringst mich zum heulen, schäm dich! (nein, war wirklich toll) “Ob... ob du mich überhaupt noch liebst?” flüsterte sie. Er schaute sie an und legte seine Hand auf ihre.
“Natürlich liebe ich dich noch!” sagte er und eine einzelne Träne rann ihr über das Gesicht. Er zog sie an sich, umarmte sie und sie lehnte ihren Kopf an seine Brust. Ihre Arme waren um seine Taille geschlungen und er strich ihr mit einer Hand übers Haar.
“Ich liebe dich auch!” schluchzte sie.
sehr süß(jj-.-###)und toll beschrieben

Am nächsten Morgen wachte er auf, als er einen Druck auf seinem Bauch spürte und er als er die Augen öffnete, sah er Lorelai, die neben der Couch hockte und ihm den lachenden William auf den Bauch gesetzt hatte und ihn festhielt. Luke setzte sich etwas auf und küsste William auf die Wange.
“Guten Morgen, mein Kleiner! Hast du gut geschlafen?” fragte er ihn.
“Ich denke schon, denn jetzt ist er hellwach und will seine Geschenke aufmachen!” sagte Lorelai und schenkte Luke ein kleines Lächeln, das er erwiderte.
“Ich bezweifle, dass er überhaupt weiß, dass es Geschenke für ihn gibt!” versuchte Luke zurück zu ihrem üblichen Geplänkel zu gehen, denn das war immer sicheres Terrain gewesen.
“Naja, er ist immerhin mein Sohn und ich fühle immer wenn es Geschenke gibt, Rory auch, also ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er diesen siebten Sinn geerbt hat!” akzeptierte sie sein Angebot.
“Na, dann sollten wir ihn besser nicht warten lassen!” sagte Luke und lief mit William zum Weihnachtsbaum und setze sich auf den Boden. Er gab William, der auf seinem Schoß saß, ein Geschenk.
Als er aufschaute, sah er, dass Lorelai ihn anstarrte und mit dem Amulett spielte, das sie trug.
“Danke” sagte sie leise.
“Nein, ich danke dir!” sagte er und beiden war bewusst, dass sie nicht von dem Amulett sprachen.
“William, nein! Nicht das Papier essen!” rief Lorelai dann, lachte und setzte sich neben die beiden unter den Weihnachtsbaum.

und dann das hier...das hat mir wirklich "den letzten nerv geraubt" und da kamen dann die tränen, sehr toll beschrieben, wirklich süß(jj-.-)
von allen kapiteln war chap 22 für mich bis jetzt mit abstand der beste teil von allen, toll beschrieben udn viele emotionen drin, wirklich toll

ajnevs04
10.04.2006, 08:51
oh man, oh man, oh man... ich bin mal gespannt ob es noch ein richtiges, klärendes Gespräch zwischen den beiden geben wird. Die ganze Situation ist schon krass, aber man merkt ja zum Glück schon das sie das bestimmt wieder hinbekommen werden.

:dance: :dance: :dance:

karana
10.04.2006, 13:40
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 23

Zwei Tage später, hatten die beiden immer noch nicht darüber gesprochen und mieden das Thema wo immer es ging, denn beide hatten Angst vor dem Ausgang des Gesprächs.
Sie hatten eine stille Abmachung, die Schlafsituation betreffend gefunden: Lorelai schlief im Schlafzimmer, Luke im Gästezimmer.
Beide passten auf William auf und einige Male ging Luke ins Diner um dort nach dem Rechten zu schauen, aber den Rest der Zeit verbrachten sie gemeinsam im Haus, vermieden es ein ernstes Gespräch zu führen und liefen beide wie auf rohen Eiern, wenn sie aufeinander trafen.
Rory hatte angerufen und Lorelai hatte ihr versichert, dass alles schon irgendwie werden würde. Lorelai war immer noch verletzt, dass ihre Tochter es vorgezogen hatte mit ihrem Freund Weihnachten und Silvester zu feiern, auf der anderen Seite war sie froh, dass sie nicht da war, denn so würde sich vielleicht doch noch ein klärendes Gespräch zwischen ihr und Luke ergeben.

“Ich bin wieder da!” rief Luke, als er das Haus betrat, nachdem er aus dem Diner zurück war, doch er bekam keine Antwort. Zuerst dachte er Lorelai wäre unterwegs, doch dann hörte er Geräusche von oben.
Er fand William auf seiner Krabbeldecke in seinem Zimmer und er spielte wieder mit Lorelais Handy. Luke nahm es ihm ab und gab William eins seiner Spielzeuge, was der Kleine zum Glück akzeptierte.
“Lorelai?” rief Luke, aber bekam wieder keine Antwort. Er lief in das Schlafzimmer und sah, dass die Badezimmertür offen stand und hörte die Würgegeräusche. Als er den Raum betrat, stellte er fest, dass er richtig gehört hatte, Lorelai übergab sich wieder. Zuerst war er sich nicht sicher was er tun sollte, denn als sie mit William schwanger gewesen war, hatten sie Stunden gemeinsam auf dem Badezimmerboden verbracht, ihr Kopf auf seiner Schulter, während er ihr über Rücken und Haare gestreichelt hatte und er sie, wenn sie fertig war, zurück ins Schlafzimmer getragen hatte, ihr manchmal beim Umziehen geholfen hatte, bevor er sie auf das Bett gelegt hatte. Obwohl es nie eine besonders angenehme Situation gewesen war, hatte er es doch immer irgendwie genossen, denn sie hatte sich dann immer hundertprozentig auf ihn verlassen.
Doch so wie es im Moment um ihre Ehe stand, war er sich nicht sicher, was er tun sollte, doch einfach weggehen konnte er auch nicht.
Er nahm ein Glas vom Regal und füllte es mit Wasser, gab es ihr als sie sich gegen die Badewanne lehnte. Sie spülte ihren Mund aus, nahm dann einen Schluck so und bedankte sich bei ihm.
Er stand einige Sekunden unsicher vor ihr, setzte sich dann aber auf den Rand der Badewanne und war überrascht, als sie ihren Kopf gegen seinen Oberschenkel lehnte. Er zögerte einen weiteren Moment, strich ihr dann aber sanft übers Haar.
“Ich glaube ich bin fertig!” sagte Lorelai nach einigen Minuten, in denen sie noch mit der Übelkeit gekämpft hatte und stand auf. Sie ging in das Schlafzimmer und ließ sich erschöpft auf das Bett fallen, Luke folgte ihr.
“Brauchst du irgendetwas?” fragte er, während ihn wieder die Erinnerungen an die Schwangerschaft mit William einholten, wo sie oft gemeinsam auf dem Bett gelegen hatten, so eng wie möglich aneinander gekuschelt, und sich die Zukunft ihres Babys ausgemalt hatten.
“Nein, danke! Aber könntest du auf Will aufpassen?” antwortete sie und musste schlucken, denn sie hatte die gleichen Bilder im Kopf.
“Ja, natürlich”, antwortete nur und hatte auch schon das Zimmer verlassen.

Zwei Stunden später war William quängelig, denn er hatte Hunger und Luke trug ihn ins Schlafzimmer. Lorelai schlief und er musste sie aufwecken, also strich er sanft über ihren Oberarm.
“Lorelai!” sagte er leise und bewegte seine Hand zu ihrer Wange.
“Lorelai!” versuchte er es wieder.
“Mmmmh, Luke Schatz, lass mich schlafen!” murmelte sie immer noch im Halbschlaf. Luke musste lächeln als er das hörte und er wurde plötzlich von seinen Emotionen überwältigt. Sie schlief so friedlich und war so wunderschön, wie hatte er nur je daran denken können sie zu verlassen? Wie konnte er mit dem Gedanken an Scheidung spielen? Was in das Amulet eingraviert war, war wahr, schlicht und einfach: Er konnte ohne sie nicht leben!
“Lorelai, komm schon, wach auf! Will hat Hunger!” sagte er und streichelte ihre Wange. Sie brauchte noch ein paar Sekunden, doch dann öffnete sie die Augen und schaute direkt in Lukes. Er zog schnell seine Hand weg, als hätte er sich verbrannt. Er räusperte sich und gab ihr William.
“Ich ähm... er hat Hunger!” sagte er und ging schnell aus dem Zimmer.

An Silvester hatte sich an der Situation nichts geändert. Sookie hatte sie eingeladen, doch Lorelai hatte abgelehnt. Vielleicht war dieser Tag eine gute Gelegenheit endlich zu reden.
Luke hatte gekocht und sie hatten in fast völliger Stille gegessen. Lorelai merkte, dass ihr die Stille langsam zusetzte, sie hatte noch nie gut damit umgehen können und zog lange Reden,oder Geschrei vor.
Nach dem Essen saß sie mit William, der auf seiner Rassel kaute, im Wohnzimmer und schaute Willy Wonka. Luke gesellte sich zu ihnen, doch wieder schwiegen sie. Lorelai brach das Schweigen, sie konnte nicht anders.
“Luke wir müssen reden!” sagte sie.
“Ich weiß, aber können wir das nicht... morgen machen?”
“Nein, können wir nicht! Dieses Schweigen macht mich wahnsinnig und ich muss einfach wissen was du denkst. Ich kann nicht einfach hier rumsitzen und warten was passieren wird! Bitte Luke, sag mir was du willst! Willst du... die Scheidung?” fragte sie und ballte ihre Hände zu Fäusten, sie hatte Angst vor seiner Antwort. Er drehte sich zu ihr und betrachtete sie einige Zeit, bevor er antwortete.
“Nein, ich will keine Scheidung, obwohl ich zugeben muss, dass ich daran gedacht habe. Aber es ist einfach... ich weiß nicht wie wir das hinbekommen können!”
“Was meinst du?”
“Ich meine, ich weiß nicht wie ich dich davon überzeugen kann, dass du mir vertrauen kannst! Nicht die ganze Zeit an mir zu zweifeln und mich auszuschließen. Gott Lorelai, weißt du, ich frage mich wirklich was diese Ehe überhaupt wert ist, wenn du erfährst, dass du schwanger bist, über eine Abtreibung nachdenkst und mir kein Wort sagst! Ich meine, was verschweigst du mir noch?”
“Ich war doch nur so schockiert und hab mich so schuldig gefühlt... und so dumm, weil ich dir gesagt hatte, ich könnte nicht schwanger werden. Ich wusste nicht wie du reagieren würdest!”
“Genau das ist es was ich meine! Hast du etwa erwartet, dass ich einfach abhaue und dich mit den Kindern sitzen lasse? Ist dir nie in den Sinn gekommen, dass ich mich freuen könnte? Das... das tut weh, Lorelai!” gestand er
“Aber Luke, ich liebe dich! Ich hab´ doch nur solche Angst dich zu verlieren, weil ich dich so liebe!”
“Ja, das kann schon sein, aber es ist doch jetzt wohl offensichtlich, dass Liebe alleine für eine Ehe nicht ausreicht!”
“Luke, bitte, verzeih mir! Ich war in einer Art Schockzustand und meine Fantasie ging mit mir durch und ich habe mir nur die schlimmsten Dinge ausgemalt, die passieren könnten. Und dann hab ich gedacht, dass wenn ich einfach nicht mehr schwanger wäre, das Problem gelöst wäre. Als du mich angeschrien hast, dass ich unsere Kinder umbringen würde, habe ich zum ersten mal realisiert was es heißt, dass ich wieder schwanger bin. Das war nicht mehr irgendein Abstraktes Problem, sondern unsere Kinder in meinem Bauch. Ich hätte die Abtreibung nie machen lassen können, denn das sind unsere beiden Kinder Luke. Und ich hab solche Angst!”
“Ich doch auch! Ich weiß auch nicht wie das funktionieren soll. Drei kleine Kinder, das Hotel und das Diner, aber irgendwie werden wir es hinbekommen, wir müssen es hinbekommen!”
“Was wenn es nicht klappt? Was wenn wir zwischen Kinder füttern und Windeln wechseln für nichts mehr Zeit haben? Weder für Will, Rory oder unsere Beziehung? Deshalb km mir der Gedanke an eine Abtreibung. Und ich wollte so sehr mit dir reden, aber ich konnte es einfach nicht!”
“Warum?” fragte er, denn ihm war bewusst, dass dies der Knackpunkt war. Bevor sie darauf keine Antwort wusste, gab es für ihr Problem keine wirkliche Lösung.
“Ich weiß es nicht” gestand sie traurig.
“Du musst es herausfinden, sonst sehe ich auf Dauer keine Chance für unsere Ehe!” sagte er und lehnte seine Ellbogen auf seine Knie, legte den Kopf in die Hände und seufzte.
Lorelai zögerte, rutschte dann aber näher an ihn heran, William immer noch auf ihrem Schoß, und lehnte ihren Kopf gegen Lukes Schulter.
“Ich werde es herausfinden, ich verspreche es dir!” sagte sie flüsternd zu ihm. Luke setzte sich auf und Lorelai dachte, sie hätte einen Fehler gemacht und das ginge ihm zu schnell, doch er lehnte sich nur zurück, legte ihr einen Arm um die Schulter und zog sie zu sich. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und setzte ihm William auf den Schoß, so dass sie ihre Arme um Lukes Bauch legen konnte. Sie blieben so sitzen und alle drei schliefen ein.

Als Lorelai zwei Stunden später ihre Augen wieder aufmachte, schliefen ihre beiden Männer noch. Sie lächelte als sie den beiden dabei zusah und bemerkte dann, dass es null Uhr war, als sie das Feuerwerk im Fernsehen sah.
“Luke, hey, wach auf!” stieß sie ihn leicht in die Seite, passte dabei auf, dass sie William nicht weckte.
“Luuuuke!” jammerte sie als er nicht reagierte und tippte ihm immer wieder auf die Schulter.
“Mmmh....was? Lorelai?” fragte er schläfrig und öffnete langsam seine Augen.
“Es ist Mitternacht! Frohes neues Jahr!” sagte sie und lächelte noch immer.
“Frohes neues Jahr!” sagte er und ihr Lächeln erstarb ganz langsam, als sich ihre Blicke trafen und festhielten. Gleichzeitig näherten sie sich einander und küssten sich. Es war ein kurzer Kuss, aber er enthielt ein großes Versprechen. Sie lösten sich wieder voneinander und lächelten beide.
“Frohes neues Jahr, mein Engel!” flüsterte Lorelai und küsste William zärtlich auf die Stirn, bevor sie eine Hand auf ihren Unterleib legte und gerade sprechen wollte, als Luke ihr zuvor kam.
“Frohes neues Jahr, ihr zwei!” sagte er.
Kurz darauf gähnte Lorelai.
“Ich bin müde, ich denke, ich werde ins Bett gehen.” sagte sie und hoffe dass er den versteckten Hinweis bemerkte, aber entweder tat er es nicht, oder er ignorierte es.
“Ja, Gute Nacht. Ich leg mich auch hin, ich habe in den letzten Wochen nicht viel geschlafen!” sagte Luke und übergab ihr William.
“Ja, ich auch nicht! Schlaf gut!” sagte sie etwas enttäuscht und lief nach oben, während Luke den Fernseher ausschaltete und ins Gästezimmer ging.
TBC

Natasha3
10.04.2006, 14:53
wieder sehr gut! wird das mit luke und lorelai jetzt ewig so weiter gehen? hoffentlich nicht! aber es war toll!
freue mich schon auf den nächsten!

ajnevs04
10.04.2006, 15:17
ich denke nicht das es ewig so weiter gehen wird. Die beiden haben doch etzt schon den ein oder anderen Schritt aufeinander zu gemacht. Ich bin gespannt wann oder ob es wieder so wird wie vorher!!!


:dance: :dance: :dance:

reggaekati
10.04.2006, 17:25
yep, die Geschichte ist total gelungen - habs gar nicht mehr aushalten können und hab mir die ganze Story auf englisch durchgelesen - klasse Ende!

Lauren4eva
10.04.2006, 17:26
Ich hoffe doch mal schwer, dass es zwischen den beiden wieder richtig gut läuft....
Ich meine ja nur..... die beiden haben sich immerhin wieder geküsst.. auch wenn es nur ein kleiner, kurzer Kuss gewesen ist...
Und sie haben imerhin geredet....
Aber dass Luke den Wink mit dem Zaunpfahl net geschnallt hat, finde ich schade.....
Wird aber hoffentlich wieder alles gut... :freu:

~Tina~
10.04.2006, 18:15
Tachjen!
Mein Gott, du bist aber schnell...was ziemlich gut ist! :biggrin:
ich muss imma zwei Teile lesen, womit ich aber kein problem habe ;)
Wirklich schön geschrieben alles und beim letzten Teil fand ich die Szene süß, in der Luke seine Hand auf ihren Bauch legt...wirklich sehr schön!
Ich möcht mehr! Der Kuss lässt auf schönes hoffen!

Biene
10.04.2006, 18:55
;) Hallo Hallo,

ich fand die neuen Teile auch richtig gut, hoffe es wird alles wieder ok zwischen den beiden.:biggrin:
Bin gespannt wie es weiter geht, als bitte bitte schnell weiter schreiben.

lg
Biene

karana
10.04.2006, 20:19
yep, die Geschichte ist total gelungen - habs gar nicht mehr aushalten können und hab mir die ganze Story auf englisch durchgelesen - klasse Ende!,

Cheater, cheater!;):biggrin:

23 Zwerge
10.04.2006, 21:22
Hey
ich fand den teil toll
(kann jetzt kein lang FB mehr geben, weil das letzte so lang war)
er war wieder toll geschrieben und wirklich süß
ich hab nichts zu meckern und hoffe, dass das nächste kapitel bald kommt ^-^

Repugnant
11.04.2006, 16:23
Geht's noch weiter? Ich hoffe schon, finde es nämlich klasse!

karana
11.04.2006, 16:57
Geht's noch weiter? Ich hoffe schon, finde es nämlich klasse!
Ja, klar gehts noch weiter,aber ich hab gerade dein Alter gesehen! Darf man mit 13 T-rated Storys lesen?Neiiiin, darf man nicht!
Mir ist das ja Wurscht, wollte nur Mal drauf hinweisen!

Aber die story hat 36 Kapitel also kommt noch einiges!

Repugnant
11.04.2006, 17:01
Ich freue mich schon auf die Kapitel. Übrigends wird in jedem Film ab 12 schon mehr angedeutet^^ :rolleyes:

ChrissiTine
11.04.2006, 17:05
Darf man mit 13 T-rated Storys lesen?Neiiiin, darf man nicht!

Ich glaube die sind dann ab 13.

karana
11.04.2006, 17:10
Ne, das ist sowieso US-rating, hab das ja einfach übernommen. Manchmal sind stories m-rated und wenn das ein Film in Deutschland wäre, wäre der freigegeben ab 6 Jahren.
Ein dirty chapter kommt allerdings, allerdings nach unserem Verständinis auch kein T oder M-rating. Oder war das in der sequel? keine Ahnung mehr!

Vielleicht weiß das jemand von denen die das schon im Original gelesen haben:
Die Szene in der Luke und Lorelai im Gilmorehaus miteinander schlafen und Emily und Richard reinplatzen, die story oder die sequel?


Ich weiß, ich sollte mich schämen, dass ich meine eigene story nicht kenne, aber das ist schon so lange her!

Achso und T-rating ist ab 16, M-rating ab 18 (US-Standart)

ChrissiTine
11.04.2006, 17:16
Fiction Rated: T

http://www.fictionratings.com/images/t.jpg Suitable for teens, 13 years and older, with some violence, minor coarse language, and minor suggestive adult themes.


Das würde ich sagen. Und ich hab das Sequel gelesen, ich kenne´auch das Kapitel, ist glaub ich das 16. Ich würde das jetzt noch nicht als so dirty bezeichnen, da hab ich schon andere Sachen gelesen.

karana
11.04.2006, 17:28
Naja, "minor suggestive adult themes" beinhaltet es auf jeden Fall, wenn nicht sogar weniger "minor" :biggrin:

Achso und es war die sequel, hab eben nochmal nachgeschaut...

ChrissiTine
11.04.2006, 17:46
Ist ja eigentlich egal mit dem Rating, wenn das alles ab 16 ist, dann darf ich's eigentlich auch noch nicht lesen, obwohl ich da schon anderen Kram kenne.

Übersetzt du das Sequel eigentlich auch noch?

karana
11.04.2006, 18:15
Weiß noch nicht. Hängt davon ab wie die story hier ankommt und ob ich Lust und Zeit zum Übersetzen habe.

~Tina~
11.04.2006, 18:19
Weiß noch nicht. Hängt davon ab wie die story hier ankommt und ob ich Lust und Zeit zum Übersetzen habe.
Mir gefällt deine Story und wenn du irgendwann mit der hier fertig bist und zeit und lust hast, dann würde ich mich freuen, wenn du die andere auch übersetzen würdest...und das bevor ich sterben werde (was bald soweit ist)

karana
11.04.2006, 18:28
Mir gefällt deine Story und wenn du irgendwann mit der hier fertig bist und zeit und lust hast, dann würde ich mich freuen, wenn du die andere auch übersetzen würdest...und das bevor ich sterben werde (was bald soweit ist)

Hä, hab ich irgendwas verpasst? War das jetzt ernst gemeint oder ein Witz ohne smily?

ChrissiTine
11.04.2006, 18:36
Sie ist Cappuchinosüchtig. Ich glaube das hat sie gemeint.

karana
11.04.2006, 18:38
na wenn es sonst nix ist! Und das Wort"Kaffee" kommt in meinen stories nicht so oft vor, als dass ich dich retten könnte!

~Tina~
11.04.2006, 18:54
nee..also: JA, ich bin Cappuccinosüchtig, aba mit meinem tod hat es wegen etwas anderes zu tun (mein deutsch leidet in den ferien immer sehr)
es geht um ne FF, an deren Ende ich schuld bin und die leser werden mich umbringen, deswegen!

ChrissiTine
11.04.2006, 19:08
es geht um ne FF, an deren Ende ich schuld bin und die leser werden mich umbringen, deswegen!

Was willst du damit andeuten :mad: ?!

karana
12.04.2006, 19:55
Wo wir schon completely OT sind::)

http://www.javajunkie-index.de.tl/

karana
16.04.2006, 17:34
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Als kleines Ostergeschenk, hier Kapitel 24:

Kapitel 24:

Eine Woche später hatte Lorelai ihren ersten Untersuchungstermin bei ihrer Gynäkologin, allerdings hatte sie Luke noch nicht gefragt ob er mitkommen wolle. Zwar hatte sie ihm von dem Termin erzählt und gehofft, dass er von sich aus etwas sagen würde, aber da er Luke war, hatte er dies nicht getan. Aber alleine gehen wollte sie auch nicht.
Eine Stunde vor dem Termin ging sie mit William ins Diner.
“Luke? Luuuke?”schrie sie als sie auf einem Stuhl am Tresen saß.
“Oh, hallo! Hast du nicht, du weißt schon... einen Termin?” fragte er und passte auf, dass niemand mitbekam was sie redeten, denn niemand außer Rory wusste bisher von der Schwangerschaft.
“Ja, habe ich. Ich dachte nur... du hättest vielleicht Lust... mitzukommen?” fragte sie zögerlich, hielt den Atem an und wartete auf seine Antwort.
“Cesar, du bist dran! Ich bin unterwegs und weiß nicht wann ich zurück bin!” rief Luke in die Küche und warf das Geschirrtuch auf den Tresen, bevor er drum herum lief.
“Lass uns gehen!” sagte er zu Lorelai und schob Williams Wagen zum Ausgang, als sie Pattys Stimme hörten.
“Na, na ihr Süßen, macht ihr einen Familienausflug?” wollte diese wissen.
“Ja, so könnte man das auch nennen” murmelte Luke, während er eine Hand auf Lorelais Rücken legte und sie vor sich her zum Ausgang schob.

Bevor sie nach Hartford fuhren, mussten sie noch zuhause vorbei, da Luke sich noch umziehen musste und so kamen sie mit zehn Minuten Verspätung beim Arzt an. Eine der Arzthelferinnen bot sich an auf William aufzupassen und Luke zögerte mit in den Untersuchungsraum zu gehen, bis Lorelai seine Hand nahm und ihn hinter sich herzog.
“Sie haben mir am Telefon ja bereits mitgeteilt, dass Sie sich gegen eine Abtreibung entschieden haben. Haben Sie sich mittlerweile etwas beruhigt und vielleicht sogar etwas mit dem Gedanken angefreundet, dass Sie Zwillinge bekommen?” fragte die Ärztin.
“Ich denke schon. Wie haben zwar immer noch sehr viel zu regeln, aber ich wäre wirklich enttäuscht,sollte sich heute herausstellen, dass doch nur ein Baby hier drin ist!” sagte Lorelai und lächelte Luke zu, der ihr bestätigend die Hand drückte, die er immer noch hielt.
“Na, dann werden wir mal schauen ob ich Recht hatte. Ich denke wir werden zuerst die Untersuchung und anschließend Ultraschall machen”
“In Ordnung” sagte Lorelai.
“Dann machen Sie sich bitte frei und legen Sie sich auf den Stuhl, Sie wissen ja wie es funktioniert!” lächelte die Ärztin.


“Hier sieht soweit alles gut aus, wenn Sie sich bitte auf die Liege legen würden!” sagte die Ärztin nach den ersten Untersuchungen und Lorelai legte sich auf die Liege an der Wand. Das Gel war so kalt, wie sie es in Erinnerung hatte. Die Ärztin saß links von ihr, Luke stand auf der rechten Seite, die Arme vor der Brust verschränkt.
“Los geht´s!” sagte die Ärztin und schaltete den Ton ein. Lorelai hörte den Herzschlag, oder die Herzschläge, denn da war definitiv mehr als einer. Anstatt auf den Bildschirm zu schauen, schaute Lorelai zu Luke, dessen Gesichtsausdruck sanft wurde und er die Arme zu seinen Seiten fallen ließ. Dann blieb er einige Sekunden regungslos, bis er Lorelai anschaute. Ihre Blicke trafen sich und beide hatten Tränen in den Augen. Luke kniete sich neben sie, drückte einen Kuss auf ihre Stirn und nahm ihre Hand wieder. Sie verschränkte ihre Finger mit seinen, küsste ihn auf die Wange, bevor beide auf den Bildschirm schauten.
Die Ärztin, die die Szene beobachtet hatte, begann nun zu erklären.
“Wie Sie vielleicht schon gehört haben, ist da wirklich mehr als ein Baby. Sie bekommen Zwillinge, Herzlichen Glückwunsch!” sagte sie und zeigte ihnen dann ihre Kinder auf dem Monitor.

Nachdem sich Lorelai angezogen hatte, verließen sie die Arztpraxis wieder. Luke trug William und Lorelai schob mit einer Hand den Kinderwagen, denn mit der anderen hielt sie wieder Lukes Hand. Sie war so glücklich in diesem Moment, dass sie sich fühlte, als würde sie fliegen, vergaß die Probleme in ihrer Ehe vollkommen.
Aber als sie Abends wieder alleine in ihrem Bett lag, wurde sie unsanft auf die Erde zurückgeholt und weinte sich einmal mehr in den Schlaf.

Am nächsten Morgen wollte Luke gerade ins Diner gehen, als er Lorelai rufen hörte und er konnte hören, dass sie weinte.
Er eilte die Treppen hinauf und fand sie im Schlafzimmer, vor dem Spiegel, nur mit BH und Jeans bekleidet, weinend.
“Lorelai, was ist denn los?” fragte er, gegen den Türrahmen gelehnt. Er hatte eine Ahnung was es sein könnte.
“Schau mich doch an, ich bin fett! Mit jeder Sekunde werden die Zwei größer. Gestern konnte ich meine Jeans noch zumachen, aber heute keine Chance mehr! Bald bin ich so fett, dass ich nicht mehr laufen werden kann! Und ich hab´ nichts anzuziehen! Und alle können es sehen und dann werden sie anfangen zu reden. Jeder in der Stadt wird sich das Maul darüber zerreißen und meine Eltern werden es erfahren und... oh Gott, meine Eltern! Wieso hab´ich dich überhaupt gerufen? Du solltest gehen! Ich will nicht, dass du mich so siehst! Ich bin fett und hässlich mit einem verheulten und verschwollenen Gesicht! Und ich muss mich jeden Moment übergeben, weil die Tabletten leer sind und ohne die übergebe ich mich den ganzen Tag...” Luke war der Meinung, dass das genug war, ging zu ihr und nahm sie in die Arme. Sie schluchzte an seiner Schulter und es sah nicht danach aus als würde sie sich in nächster Zeit beruhigen. Also hob er sie hoch und setzte sich mit ihr auf das Bett, setzte sie auf seinen Schoß.
“Siehst du, jetzt sind wir zum ersten Mal wieder gemeinsam in unserem Bett, aber nur weil du Mitleid mit mir hast! Und ich kann nicht aufhören zu heulen... blöde Hormone! Ich kann verstehen, weshalb du nicht mehr in einem Bett mit mir schlafen willst, denn ich weine die ganze Zeit, jede Nacht und das macht mich noch hässlicher... und jetzt werde ich auch noch fett und noch hässlicher, falls das möglich ist. Vielleicht solltest du das Gästezimmer für immer zu deinem Schlafzimmer machen...” schluchzte sie.
“Lorelai, hör auf!” unterbrach er sie etwas harsch, aber er ertrug es nicht, dass sie so über sich selbst sprach.
“Ich weiß nicht was du siehst, wenn du in diesen Spiegel schaust, aber alles was ich sehe, ist meine wunderschöne Frau, wie sie nur mit BH und Jeans bekleidet weint. Du bist schwanger, mein Schatz, und das beinhaltet nun einmal, dass sich deine Hosen irgendwann nicht mehr zumachen lassen. Und das hat alles nichts damit zu tun, dass ich im Gästezimmer schlafe. Ich dachte du wolltest es so nachdem was ich getan habe!”
“Was du getan hast?” schniefte sie.
“Ich hab William genommen und bin abgehauen, nur weil ich wütend war. Ich kann nichts tun um das rückgängig zu machen, sondern nur hoffen, dass du mir eines Tages verzeihst!” sagte er.
“Das hab ich doch längst! Und du musst mir glauben, dass ich diese Kinder wirklich will! Ich hätte sie nie wegmachen lassen können, das war nur eine blöde Idee!”
“Ich glaube dir das!” sagte er und war froh, als er feststellte, dass sie sich langsam beruhigte.
“Luke?” sagte sie nach einigen Momenten der Stille.
“Ja?”
“Ich glaube ich weiß die Antwort jetzt!” sagte sei und er schwieg, wartete darauf, dass sie fortfuhr.
“Ich glaube es ist, weil du immer so perfekt bist und alles für mich tust. Und ich... versuche genauso perfekt zu sein, aber ich versage, jedes Mal versage ich! Und jedes Mal frage ich mich wann du wohl genug von mir haben wirst und gehst, vielleicht eine andere Frau triffst, die dich verdient und dann kannst du all diese Sachen für sie machen. Darum habe ich es dir nicht gesagt, weil ich Angst hatte, dass du es dieses Mal sehen würdest!” sagte sie und wollte aufstehen, doch er hielt sie zurück.
“Lorelai, du versagst nicht! Und ich weiß nicht wie oft ich dir schon gesagt habe, das ich dich nicht verlassen werde. Schau, ich bin hier. Ich war ein paar tage weg, aber dann hab ich dich so sehr vermisst, dass ich einfach zurückkommen musste. Ich bin erleichtert,dass das der einzige Grund ist, weshalb du mir nichts gesagt hast. Zweifle nicht immer so an dir! Ich hasse deine Mutter dafür, dass sie dir das angetan hat! Komm mit, ich will dir was zeigen!” sagte er, stand auf und zog sie an der Hand mit in Williams Zimmer.
William schlief und Luke ließ die Tür einen Spalt auf, so dass Licht in den Raum fiel. An den Schultern dirigierte er Lorelai so, dass sie vor seiner Krippe stand, schlang dann die Arme von hinten um ihre Taille und legte sein Kinn auf ihre Schulter.
“Schau ihn dir an! Kannst du dich erinnern, was du gesagt hast, als du ihn zum ersten Mal gesehen hast? Du hast mich gefragt “Ist er nicht perfekt?” und ich habe dir gesagt, dass er es ist. Er ist perfekt, weil er ein Teil von dir ist und bald werden wir noch zwei haben, die genauso perfekt sein werden, wie ihr großer Bruder. Sprich nie wieder von “versagen” wenn du über unsere Kinder redest, okay? Ich weiß, sie waren nicht geplant und ich habe immer noch keine Ahnung, wie wir das schaffen sollen, aber wenn ich dich anschaue und sehe, dass du mit meinen Kindern schwanger bist, dann bin ich überglücklich und kann es nicht abwarten bis ich sie endlich sehen werde. Um ehrlich zu sein, könnte ich im Moment umherspringen und dabei schreien, dass es Zwillinge sind, so dass es jeder weiß!” sagte er und endete mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Danach schauten beide auf ihren schlafenden Sohn, bis sich Lorelai zu Luke umdrehte. Sie hatte ein ähnliches Lächeln auf dem Gesicht, legte beide Hände auf seine Wangen und umschloss so sein Gesicht. Sie lehnte sich zu ihm und küsste ihn, sehr zögerlich zuerst, aber als sie merkte, dass er mitmachte, wurde der Kuss immer leidenschaftlicher. Sie stöhnte, als sich ihre Zungen trafen und er seine Hand über ihren Bauch gleiten ließ. Er löste sich für eine Sekunde von ihr, doch seine Hände blieben, wo sie waren, eine in ihren Haaren, die andere auf ihrem Bauch.
“Nicht hier... Schlafzimmer!” flüsterte er und lief rückwärts in Richtung Schlafzimmer, ohne seine Lippen noch einmal von ihren zu lösen, trat gegen die Schlafzimmertür, dass diese sich schloss, bevor sie gemeinsam auf das Bett fielen.

TBC

Lauren4eva
16.04.2006, 20:22
ohhhhhhhhhh..............
endlich vertragen sich die zwei Turteltauben wieder...... darauf hab ich wirklich die ganze Zeit gewartet.....
Ich hab doch gewusst, dass das wieder wird! Tja, mein Sinn trügt mich eben nicht. ;)

Freu mich schon drauf, wie's weitergeht.... mal wieder.
Nur diesmal mit dem Wissen, dass es gut weitergehen wird.... :)

Würd mich freuen, wenn der nächste Teil diesmal etwas schneller käme...... ;)

karana
16.04.2006, 20:27
Werd mir Mühe geben, aber irgendwie muss ich nebenbei auch noch für die Zwischenprüfung lernen...

23 Zwerge
16.04.2006, 22:27
:dance: :dance: :dance: sie machen liebe miteinander, endlich ^-^
lol der teil war sooo super
endlich haben sie sich vertragen ENDLICH
die idee des kapitels war wirklich toll und der ausgang war natürlich sehr:sabber:
fand ich von luke auch sehr nett, dass er es nicht bei will machen wollte lol

also, super teil, toll geschrieben und ich hab nichts zu meckern
freu mich auf den nächsten teil UND

frohe ostern ^-^

Natasha3
16.04.2006, 23:08
der teil war einfach toll!

endlich vertragen sich die zwei wieder! die szene bei der untersuchung als sie beide zum weinen begonnen haben, war süß!

freue mich schon sehr auf den nächsten teil und auch ich wünsche euch frohe ostern!!!

ajnevs04
16.04.2006, 23:21
Hurra Hurra alles wird wieder gut. Ich habs doch gewusst!!! :biggrin:

:dance: :dance: :dance:

LuLo-Fan
17.04.2006, 00:13
WOWWOWWOWWOWWOWWOWWOWWOW!!!!
was anderes gibt es nicht zu sagen.
Ich hab deine FF erst heute entedeckt und bin gerade fertig geworden sie zu lesen, sie ist einfach der Hammer, wie du die charas beschreibst oder überhaupt die ganze situation, die Gefühle, die Umgebung, einfach wahnsinn. wow.
JUHU, und jetzt ist alles wieder gut,das ist einfach ... hach *schwärm*

freue mich schon so auf die fortsetzung kanns kaum abwarten....

lg lulo

ChrissiTine
17.04.2006, 10:52
Das war wieder ein sehr schöner Teil, immer so typisch Lorelai und Luke, das gefällt mir sehr gut, dass die beiden nie zu sehr OOC sind. Ich wusste ja schon, dass sie sich wieder vertragen, ich mag das Kapitel auch sehr in der englischen Version, aber es ist wirklich gut geschrieben, dass sie sich ausgerechnet durch Lores Stimmungsschwankungen aussprechen, geschickt gemacht und auch wieder so Gilmoremäßig.

Also, gut geschrieben, gut übersetzt, zwar mit ein paar Rechtschreibfehlern, aber die kann man ruhig ignorieren. Ich freu mich auf den nächsten Teil, der hoffentlich auch bald kommen wird.

karana
17.04.2006, 11:20
Das war wieder ein sehr schöner Teil, immer so typisch Lorelai und Luke, das gefällt mir sehr gut, dass die beiden nie zu sehr OOC sind. Ich wusste ja schon, dass sie sich wieder vertragen, ich mag das Kapitel auch sehr in der englischen Version, aber es ist wirklich gut geschrieben, dass sie sich ausgerechnet durch Lores Stimmungsschwankungen aussprechen, geschickt gemacht und auch wieder so Gilmoremäßig.

Also, gut geschrieben, gut übersetzt, zwar mit ein paar Rechtschreibfehlern, aber die kann man ruhig ignorieren. Ich freu mich auf den nächsten Teil, der hoffentlich auch bald kommen wird.

Werd das chapter nochmal durchgehen wenn ich mehr Zeit habe, hab nur beim posten pberflächlich drüber geschaut, also sorry für die Fehler. Wollte euch nur nicht mehr warten lassen!

Lauren4eva
17.04.2006, 11:28
Jeder sagt hier als, dass es deine Story auch im Englischen gibt...
Kannst du mir vll mal die Site sagen, wo die drinsteht??? Ich bin im Moment nämlich voll aufm Englisch-Trip und würde mich freuen auch mal etwas von Gilmore Girls auf Englisch lesen zu können...

Danke schon im Voraus... :thanx:

ChrissiTine
17.04.2006, 11:41
http://www.fanfiction.net/s/2446443/1/

Das ist die FF auf Englisch.

karana
17.04.2006, 11:41
Ja, klar, kein Problem.
Du findest DPDM+ Sequel+ weitere 9 stories (alles englisch)
unter:
http://www.fanfiction.net/u/779675/

Lass nen review da, wenn du's gelesen hast!

Lauren4eva
17.04.2006, 12:54
vielen, vielen Dank....

Ich mach mich auch gleich ans Lesen und hoffe, dass ich alles verstehe...... ;)

~Tina~
17.04.2006, 14:06
Frohe Ostern!
Wow, der Teil war nal wieder klasse!
:cool: :dance: Yeah! Sie machen liebe! :dance:
Die Idee war richtig toll und das Lore denkt, sie sei fett passt richtig zu ihr!!!!

Biene
17.04.2006, 16:55
Ich wünsche euch allen frohe Ostern!!!;)

Der Teil war wieder einmal super gelungen! Weiter so!!!
Bin gespannt auf den nächsten.:biggrin:

lg
Biene

karana
18.04.2006, 08:25
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Okay, hier das nächste chapter:

Kapitel 25

“Goooott,. Das ist so unromantisch! Essen mit meinen Eltern am Valentinstag, welcher Idiot hat das denn ausgemacht?” fragte Lorelai vom Beifahrersitz aus, während sie nach Hartford fuhren. William schlief in seinem Autositz, während Lorelai Monologe über ihre Eltern hielt.
“Um ehrlich zu sein: Du hast das ausgemacht!” stellte Luke mit hochgezogenen Augenbrauen fest und schaute sie einen Moment an, bevor er sich wieder auf die Straße konzentrierte.
“Und du hast mich nicht davon abgehalten! Ich war zu nervös um das Datum noch einmal zu überprüfen und du hast mich auch nicht gewarnt! Wenn du diesen Valentinstag nicht beglückt wirst, ist das deine eigene Schuld!” fuhr sie fort. Luke reagierte schon gar nicht mehr, denn der Vortrag hatte sich schon einige Male wiederholt, seit sie losgefahren waren.
Als sie merkte, dass er nicht mehr reagierte, hielt sie Inne.
“Luuuke?” sagte sie fragend.
“Hör auf zu schmollen und sag mir was du willst!” sagte er, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.
“Muffel!” sagte sie, bevor ihre Stimme wieder zuckersüß wurde.
“Müssen wir es ihnen wirklich heute Abend sagen?” fragte sie und klimperte mit den Wimpern.
“Lorelai, ich glaube wirklich nicht, dass du es noch länger verstecken kannst!” grinste er.
“Du bist wohl ziemlich stolz auf dich selbst, was? Aber ich kann locker noch mehr solche Outfits kaufen, die Siebziger sind wieder in. Und du hast mir gesagt, dass ich hiermit nicht schwanger aussehe, oder hast du etwa gelogen?”
“Nein, hab ich nicht, aber du bist im Vierten Monat schwanger und es wird jeden Tag offensichtlicher!” stellte er fest.
“Ich hasse es, dass du immer Recht hast! Kannst du nicht ab und zu mal was Blödes sagen, so dass ich einmal Recht haben kann?!” Er ignorierte ihren Einwurf einfach und vervollständigte seinen vorhergehenden Kommentar.
“Mach dir nicht so viele Gedanken. Wahrscheinlich freuen sie sich sogar und halten sich mit ihren Kommentaren zurück!”
“Wow, danke, das war schnell!Du wirst sooo Unrecht haben und ich werde sooo Recht haben und ich freue mich schon jetzt auf den Moment wenn wir Azkaban verlassen dürfen und du es zugeben musst!”
“Azkaban?” fragte Luke irritiert.
“Das hast du davon, dass du während Harry Potter eingeschlafen bist: Unwissenheit!” lachte sie.


“Kommt rein, kommt rein!” begrüßte Emily sie, bevor sie auch nur einen Schritt in das Haus gemacht hatten. Richard schnappte sich sofort William und verschwand im Wohnzimmer, während Luke und Lorelai ihre Jacken auszogen und sie dem Hausmädchen gaben.
“Lorelai, was hast du denn an?” fragte Emily und deutet auf die bunte Bluse, die im Stil der 70er Jahre geschnitten war, also eng über die Brust, aber sehr weit am Bauch, so dass Lorelais Schwangerschaft wirklich nicht zu sehen war.
“Das ist jetzt wieder sehr hip, Mom!” sagte sie und verdrehte die Augen.
“Sehr hip? Das kannst du meinetwegen anziehen, wenn du in einen Club oder in eine Bar gehst, aber nicht zu unserem Freitagsessen!” erklärte Emily.
“Dann müssen wir das nächste Essen wohl in einen Techno-Club nach New York verlegen, dass ich das tragen kann. Glücklich?” fragte Lorelai und zwinkerte Luke zu.
Emily sagte nichts darauf, sondern lief in das Wohnzimmer. Luke und Lorelai folgten ihr und nahmen auf dem Sofa platz, während Richard auf dem Boden lag.
“Richard würde es dir etwas ausmachen dich hinzusetzen, solange wir Gäste haben, oder soll ich dir deinen Drink auf dem Boden servieren?” sagte Emily.
“Ja, Dad, du kannst dich hinsetzen. Will kann das auch!” teilte Lorelai ihm mit.
“Du kannst sitzen? Jetzt schon?” wandte Richard an William und setzte ihn hin. Luke lächelte stolz, als William ohne Hilfe sitzen blieb und etwas brabbelte was nach “mamamamam” klang. Er sah an diesem Abend so niedlich as, dass selbst Luke es hatte zugeben müssen. Lorelai hatte ihm weite Baggy-Hosen , Sneakers und ein schwarzes Hemd angezogen. Seine blauen Augen funkelten und sein gerades, dunkelblondes Haar stand ab, als hätte Lorelai Gel hinein getan, was Luke natürlich nie erlaubt hätte.
“Siehst du er kann Mama sagen, hab´ich dir doch gesagt!” lachte Lorelai und stieß Luke ihren Ellenbogen leicht in die Rippen.
“Kannst du damit aufhören!” sagte der genervt.
“Aha, hier ist wohl jemand eifersüchtig!” ärgerte Lorelai ihn und küsste ihn dann auf die Wange.
“Nein, jemand wird blaue Flecken haben, wenn du damit nicht aufhörst!” schoss er zurück.
“Mum, Dad, um ehrlich zu sein sind wir heute Abend auch hier um euch etwas mitzuteilen!” begann Lorelai, denn plötzlich fühlte sie sich sicher.
“Nein, ihr lasst euch nicht scheiden!” rief Emily sofort und stellte die Flasche, die sie in der Hand hielt, wieder auf den Servierwagen.
“Nein, wir lassen uns nicht scheiden!” sagte Luke mit einer seltsamen Stimme und Lorelai wusste warum.
“Das ist so überhaupt nicht das, was ich sagen wollte!” fuhr Lorelai fort und nahm Lukes Hand.
“Mom, Dad: Ich bin wieder schwanger! Und um diese Ankündigung komplett zu machen: Wir erwarten Zwillinge!” nach diesem Geständnis starten Emily und Richard erst etwas ungläubig, Richard fing sich zuerst.
“Herzlichen Glückwunsch! Ich bin mir sicher diese zwei werden genauso großartig, wie die zwei Enkel die wir schon haben!” sagte er, umarmte Lorelai und schüttelte Lukes Hand. William, war darüber aber nicht erfreut und fing wütend an zu brüllen, denn er wollte Richards Aufmerksamkeit zurück. Richard lachte und setzte sich wieder auf den Fußboden.
“Du kannst nur hoffen, dass die beiden, nicht wie ihr älterer Bruder, das Temperament ihrer Mutter erben!” sagte Emily zu Luke und gratulierte dann ebenfalls.
Nachdem sich alle wieder gesetzt hatten, wollte Emily mehr wissen.
“Trägst du deshalb dieses Ding? Kann man es schon sehen?”
“Ja, meine Hosen lassen sich schon nicht mehr zumachen”
“Wie weit bist du denn?”
“Vierter Monat” antwortete Lorelai und musste lachen als William aufgeregt schrie, während er Richard mit einem Plüschbären schlug.
“Will, das ist aber nicht nett von dir deinen Großvater zu schlagen! Ich muss dir den Bären abnehmen wenn du nicht aufhörst, Süßer!” lachte sie.
“Oh Lorelai, lass den Jungen doch in Frieden!” mischte sich Richard ein und gab William den Bären wieder, den er weggeworfen hatte.
“Wow, Dad, ich wusste nicht, dass du darauf stehst! Das wäre manchmal hilfreich gewesen!” sagte Lorelai, was ihr einen missfälligen Blick von ihrem Vater einbrachte.
“Und wann hast du es herausgefunden?” fragte Emily.
“Ein paar Tage vor Weihnachten” antwortete Lorelai, die wusste von was ihre Mutter sprach. Ihr Lächeln verschwand kurz, bis Luke ihre Hand drückte.
“Vor Weihnachten? Das heißt... Lorelai, könnte ich dich einen Moment sprechen?!” sagte Emily und es klang mehr wie ein Befehl als wie eine Frage, bevor sie sich auf den Weg in die Küche machte.
“Jetzt kommt es!” murmelte Lorelai bevor sie sich zu Luke lehnte.
“Wenn ich in fünf Minuten nicht zurück bin, planst du besser schon mal unsere Flucht, denn wahrscheinlich habe ich sie dann umgebracht!” flüsterte sie Luke zu.

In der Küche wartete Emily bereits mit verschränkten Armen und legte auch sofort los.
“Lorelai, ist es möglich, dass dieser... dieser... dein Ehemann nicht sehr erfreut war, als ihr erfahren habt, dass du schwanger bist?” fragte sie.
“Was?” Lorelai war überrascht, denn sie hatte einen Vortrag erwartet, warum sie nicht früher etwas gesagt hatte.
“Jetzt wird das alles klar! Dein komisches Verhalten an Weihnachten und diese Überfürsorglichkeit für William. Dein Gesicht war ganz verschwollen vom Weinen. Luke will diese Kinder nicht, wie kann er es wagen? Was hat er getan? Hat er dich unter Druck gesetzt, dass du sie nicht bekommen sollst? Hat er dich gezwungen, dass du zuhause bleibst wenn die Kinder da sind? Hat er dich geschlagen? Hat er...”
“Mom, hör auf!” rief Lorelai und unterbrach sie.
“Es geht dich nichts an was vor Weihnachten passiert ist! Und Luke würde solche Dinge nie tun!”
“Es geht mich nichts an? Wenn meine einzige Tochter an Weihnachten so bedrückt aussieht, dass ich darauf warte, dass sie jeden Moment anfängt zu weinen, denn anscheinend hat sie die letzte Zeit nichts anderes getan?! Normalerweise plapperst du ununterbrochen und ich habe mir schon mehr als ein Mal gewünscht, dass ich den Knopf finden würde um dich abzuschalten, aber an diesem Abend hast du kein einziges Wort gesagt! Ich denke das geht mich sehr wohl etwas an! Und wenn dieser Diner- Mensch der Grund dafür ist, dass...”
“Ich war es!” schrie Lorelai, sie wollte nur, dass Emily aufhörte Luke zu beleidigen.
“Du warst es?” fragte Emily überrascht.
“Ich wollte diese Kinder zuerst nicht! Ich war es, die von Abtreibung gesprochen hat! Luke war glücklich, als ich ihm gesagt habe, dass ich schwanger bin und er ist gegangen als ich von Abtreibung geredet habe. Er hat William vier Tage später, an Weihnachten, zurückgebracht und ich war einfach nur froh, dass ich meinen Sohn wieder hatte. Wir hatten noch nicht geredet als ihr kamt und wir haben fast einen Monat gebraucht um alles wieder hinzubekommen. An diesem Abend habe ich gedacht, Luke wolle die Scheidung, weil er mich hasst!” sagte Lorelai und kämpfte mit den Tränen.
“Warum nur würdest du denn so etwas machen? Warum hast du an eine Abtreibung gedacht? Als du mit Rory schwanger warst, stand das nie zur Diskussion!” Emily war schockiert.
“Es ist... ich wollte Luke, oder euch nicht schon wieder enttäuschen. Es war nicht geplant und es ist mein Fehler! Und dann auch noch Zwillinge! Wir wissen immer noch nicht wie wir das machen sollen! Ich meine, was machen wir mit ihnen wenn wir arbeiten müssen? Will alleine ist schon eine Sache für sich, aber jetzt noch zwei mehr? Wir werden für nichts mehr Zeit haben.... Ich will diese Kinder, weil sie meine Babys sind und ich liebe sie und das schlechte Timing ist nicht ihre Schuld, aber ich habe Angst Mom. Ich habe so unglaubliche Angst!” schluchzte Lorelai und versuche ihre Tränen mit dem Handrücken wegzuwischen.
“Oh Lorelai!” sagte Emily und umarmte ihre Tochter. Beide konnten sich nicht erinnern, wann sie das das letzte Mal getan hatten.
“Ihr werdet eine Lösung finden, da bin ich mir sicher! Und wenn ihr Hilfe braucht, braucht ihr es nur zu sagen! Ich wäre glücklich wenn ich auf meine Enkel aufpassen dürfte während ihr arbeitet, oder wenn du und Luke Zeit für euch braucht. Ich weiß, dass ihr das auch alleine hinbekommt, aber seid nicht zu stolz nach Hilfe zu fragen!” sagte Emily und löste sich von Lorelai.
“Danke Mom, aber...” schniefte diese.
“Lehn es nicht gleich ab! Denkt darüber nach! Entscheidet euch, wenn die Babys auf der Welt sind und teilt uns euere Entscheidung dann mit. Selbst wenn ihr nicht wollt, dass wir täglich aufpassen, ihr seid immer willkommen, auch wenn ihr kurzfristig anruft weil ihr jemanden braucht.” unterbrach Emily sie.
“Danke!” sagte Lorelai und umarmte ihre Mutter erneut für ein paar Sekunden.
“Geht es dir jetzt besser?” wollte Emily wissen.
“Ja! Blöde Hormone, ich glaube ich heule nur noch! Lass uns zurückgehen und schauen, ob Dad Williams Bärenattacke überlebt hat!” lachte Lorelai.

“Was ist passiert?” fragte Luke als Lorelai zurückkam, sich wieder neben ihn setzte und für wenige Sekunden ihren Kopf auf seine Schulter legte. Er sah auch, dass sie wieder geweint hatte.
“Nichts, alles in Ordnung. Ich erzähl es dir später!” sagte sie und küsste ihn. Eigentlich hatte sie ihm nur einen kurzen Kuss geben wollen, aber dann konnte sie sich einfach nicht von ihm lösen.
“Mmmhmm!” räusperte sich Emily laut und zog die Augenbrauen hoch, als die beiden sie anschauten.
“Entschuldigt die Störung, aber das Essen ist fertig!” sagte sie mit unüberhörbarem Missfallen in der Stimme. Luke wurde rot und Lorelai musste lachen, als sie ihren beschämten Ehemann sah. Emily musste ebenfalls lachen und ging ins Esszimmer. Lorelai kniff Luke in die Wange und stand dann auf.
“Auf, komm schon Daddy! Wir haben Hunger!” sagte sie dann und zog ihn hinter sich her in das Esszimmer.

TBC

Lauren4eva
18.04.2006, 11:15
Endlich bin ich auch mal die erste... :freu:

Jetzt weiß ich auch, wieso alle immer sagen, dass die englische Version besser ist. Jetzt verstehe ich auch, dass du gesagt hast, dass Überstzungen manchmal schwieriger sind, als man glaubt.... Im englischen ist das Ganze doch etwas anders... hast recht, ist manchmal schon schwer son kram zu übersetzen...

Hat mir mal wieder sehr gut gefallen... :top:
Ich freu mich auch schon drauf, wenn du wieder weiterübersetzt....

~Tina~
18.04.2006, 12:18
Hey!
Der Teil war mal wieder klasse und die Szene im Auto war mal wieder toll!
Die beiden sind aba auch süß...und dann Will...der kleine muss ja richtig niedlich sein!
Die Szene in der Küche war hammergeil...besonders, als sich die beiden umarmt haben! So toll!

23 Zwerge
18.04.2006, 20:09
hey,

das war wieder nen super kapitel
die bescheibung von will fand ich total toll- ich stell mir unseren kleinen ich-erschlag-meinen-großvater-mit-meinem-bären extrem süß vor:biggrin:
und auch an sich, die ganze idee für dieses kapitel finde ich toll, lore und luke sind toll, lol lore, die nur am heulen ist, find ich auch toll, rich und will sind toll und auch em war klasse
war auch wieder sehr super geschrieben
ich hab absolut nichts zu meckern und freu mich auf den nächsten teil

achja: ich hoffe, dass du die kinder nicht Sid und nancy nennst :biggrin:

karana
18.04.2006, 20:21
Nein, würde ich nie tun, ein Kind nach Nancy Spungen zu bennen. Die "Karriere" der beiden, war ja nicht gerade prickelnd. Nach denen sollte man keine Kinder benennen.
Außerdem, wer sagt denn dass es ein Pärchen wird? Vielleicht sind es ja auch 2 Jungs oder 2 Mädchen?!

ajnevs04
18.04.2006, 20:27
Nicht schlecht, die Situation zwischen Lore und Emily. Freut mich das Lore so ehrlich zu ihrer Mutter war und von dieser auch nicht "bestraft" wurde. Das werden sie schon alles schaffen, wenn die Babys erstmal da sind...

:dance: :dance: :dance:

Natasha3
18.04.2006, 20:57
tolle story!

ich finde es auch toll, dass lorelai so offen zu ihrer mutter war und diese dann auch hilfsberiet war. es wurde schon langsam zeit, dass sich die beiden mal richtig verstehen! ich hoffe, dass es beim echten gg auch einmal so sein wird!

aber super geschrieben!

karana
19.04.2006, 09:32
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

So, dann machen wir mal weiter!

Kapitel 26:

“Bin ich wirklich in der Küche, oder träume ich nur, dass ich in der Küche bin?” fragte Lorelai, ließ sich auf einen der Stühle fallen und legte den Kopf auf den Tisch.
“Warum gehst du nicht einfach zurück ins Bett? Ich kann Will mitnehmen!”
“Bett? Gute Idee, aber ich muss in einer halben Stunde im Hotel sein, weil wir heute eine Hochzeit haben. Und ja, du wirst Will mitnehmen, weil es sonst nie zu einer Hochzeit kommt, weil kein Mensch den Pfarrer bei seinem Gebrüll verstehen würde.” sagte Lorelai, immer noch mit geschlossenen Augen.
“Wo hast du denn das Zeug hin, das man auf sein Zahnfleisch reibt?” fragte Luke und stellte den entkoffeinierten Kaffee vor sie auf den Tisch.
“Kinderzimmer, Tasche, Seitenfach” murmelte sie.
“Nach der Hochzeit solltest du dich wirklich hinlegen, du bist ja gar nicht wach! Sein Zahnen und die Schwangerschaft laugen dich aus, mmh?”fragte Luke und streichelte ihren Rücken.
“Du hast den Valentinstag vergessen! Oder besser: Die Valentinsnacht mit meinem sexy Ehemann!” grinste sie und schaute auf.
“Wenn du in einer halben Stunde dort sein musst, musst du dich fertig machen!” ignorierte er ihren Einwurf.
“Ich weiß, aber ich kann mich nicht bewegen! Zu müde!” sagte sie und lehnte sich im Stuhl zurück.
“Okay, ich hab verstanden, komm schon her!” Luke verdrehte die Augen, aber hob sie aus dem Stuhl.
“Danke!” grinste sie und küsste ihn, während er sie nach oben trug.

“Oh hey, ich habe mir übrigens einen unglaublich guten Plan ausgedacht, wie wir es der Stadt sagen werden!” sagte sie zwanzig Minuten später, als sie in das Kinderzimmer kam, in dem Luke gerade den weinenden William anzog.
“Hey, kleiner Mann, Mommy will Daddy was erzählen und der versteht mich nicht, wenn du so schreist! Warum kaust du nicht ein bisschen darauf herum, während ich Daddy von meinem Plan erzähle?!” sagte Lorelai zu William und gab ihm einen Beißring, den er annahm.
“Siehst du? Schon besser!” sagte Lorelai und küsste ihn, bevor sie ihn kitzelte, so dass er zu lachen anfing, bevor sie sich wieder an Luke wandte.
“Ich habe beschlossen, dass ich heute Kleider mit ins Hotel nehme. Ich denke eine der Schwangerschaftsjeans und ein ziemlich enges Top. Nach der Hochzeit werde ich mich umziehen, in die Küche gehen und es Sookie sagen und anschließend zu dir ins Diner laufen, am besten während des Mittagessens, damit Babette und Patty auch da sind, dann ist unser Problem gelöst, denn jeder wird innerhalb von Sekunden Bescheid wissen. Ich bin ein Genie!” lachte sie und sah sehr zufrieden mit sich aus.
“Von mir aus. Ich werde mich dann in der Küche verstecken, dass ich ihre blöden Kommentare über... du weißt schon, nicht hören muss!” sagte Luke.
“Du meinst unser Sexualleben und wie unersättlich wir sind? Was für ein Kerl du doch bist mich so schnell wieder zu schwängern und dann auch noch mit Zwillingen? Sind das die Kommentare von denen du sprichst?” grinste sie.
“Genau!” verdrehte er, wieder einmal, die Augen, hob William hoch, stellte ihn auf den Wickeltisch und betrachtete ihn genau.
“Ich denke so kannst du gehen! Du siehst gut aus!” sagte er zu ihm und küsste ihn auf die Wange.
“Kann ich auch so gehen? Sehe ich auch gut aus?” wollte Lorelai sofort wissen und drehte sich ein Mal um die eigene Achse.
“Du kannst so gehen und du weißt, dass du unglaublich aussiehst!” teilte ihr Luke mit.
“Danke! Bis später!” rief sie, küsste ihn hart auf den Mund, beendete den Kuss abrupt und ging grinsend aus dem Zimmer, während Luke verdattert im Zimmer stand.


“Hey Sookie, ich gehe jetzt ins Diner!” sagte Lorelai als sie die Küche betrat, nachdem sie sich umgezogen hatte. In den Kleidern, die sie nun trug, war es sehr offensichtlich, dass sie schwanger war.
“Okay, bis später!” antwortete Sookie, ohne sich umzudrehen und rührte weiter ihre Sauce.
“Okay, wir versuchen das noch einmal: Ich gehe ins Diner! Bis später Sookie!” sagte Lorelai wieder und wartete auf Sookies Antwort und darauf, dass sie sich umdrehen würde.
“Ja, bis später!” antwortete Sookie, jedoch wieder ohne sich umzudrehen.
“Sookie!” kreischte Lorelai.
“Was?” fragte Sookie irritiert und drehte sich um.
“Oh mein Gott!” sagte sie dann und starrte auf Lorelais schwangeren Bauch. Der Kochlöffel fiel ihr aus der Hand, sie kreischte und warf Lorelai fast um, als sie ihr um den Hals fiel.
“Oh mein Gott, oh mein Gott, du bist wieder schwanger, ich kann es nicht glauben! Weißt du schon was es wird? Wie weit bist du? Oh, und weiß Luke davon? Ist er glücklich?” fragte sie während sie Lorelai immer noch drückte.
“Sookie... Luft!” lachte Lorelai bevor sie die Fragen beantwortete.
“Ja, natürlich weiß Luke es, ich wäre wohl nicht in der Lage DAS vor meinem Ehemann zu verstecken, selbst wenn ich wollte!” sagte sie und deutete auf ihren Bauch.
“Und ja, er ist glücklich. Nein, wir wissen nicht was es ist und ich bin im vierten Monat”
“Vierter Monat, meine Güte, ist das ein riesiges Baby! Will war ja schon groß, aber vierter Monat... du siehst aus wie... wow!”
“Naja, es könnte etwas damit zu tun haben, dass ich Zwillinge erwarte!” grinste Lorelai.
“Zwillinge?” fragte Sookie mit großen Augen.
“Oh mein Gott! Oh mein Gott!” kreischte sie dann erneut und fiel Lorelai wieder um den Hals.
“Ich weiß, Sookie, ich weiß! Aber ich muss jetzt wirklich gehen, sonst verpasse ich die Meute zum Mittagessen im Diner” grinste Lorelai noch immer.
“Du willst so ins Diner laufen? Dann weiß jeder Bescheid!”
“Genau mein Plan!” sagte Lorelai und lief zur Tür.
“Lorelai?” stoppte Sookie sie und klang ernst.
“Wenn du jetzt im vierten Monat bist... dann warst du an Weihnachten auch schon schwanger und.... hatte Lukes Flucht etwas mit der Schwangerschaft zu tun?” fragte sie.
“Nicht unbedingt mit der Schwangerschaft... ich erzähl es dir wenn ich wieder zurück bin!” sagte sie, etwas unangenehm berührt, und verließ das Hotel.

Als Luke sah, dass sich Lorelai dem Diner näherte, schnappte er sich sofort William, der in seinem Hochstuhl saß.
“Oh Mann!” sagte er zu seinem Sohn und legte ihn an seine Schulter. Als Lorelai die Tür öffnete und die Glocke über der Tür klingelte, drehten sich nach und nach die Gäste zu ihr um und im Diner herrschte mit einem Mal Totenstille. Lorelai stand in der Tür und lächelte Luke zu. Dann, plötzlich, brach das große Chaos los, als jeder auf Lorelai zustürmte, sie umarmte und ausfragte. Luke verschwand schnell hinter dem Vorhang und ging nach oben. Während er die Treppen hochlief, konnte er einige der Kommentare hören, über die sie noch an jenem Morgen gesprochen hatten. Er wurde rot und murmelte ein oder das andere Mal “Ah, Gott!”.


Zwanzig Minuten später kam Lorelai nach oben und setzte sich neben ihn auf die Couch. William schlief mittlerweile und Luke schaute sich ein Baseballspiel im Fernsehen an.
“Ich glaube es ist wieder sicher für dich nach unten zu gehen, ich habe alle Fragen beantwortet”
“Alle Fragen?”
“Äh, um... ja, alle Fragen!” gab sie zu.
“Ah Gott, Lorelai!” sagte er und sie musste lachen.
“Ich hab doch nur die Wahrheit gesagt! Hast du jetzt Zeit, wo die Meute weg ist?”
“Yep, warum?”
“Um meine Antworten zu überprüfen!” sagte sie, küsste ihn und setzte sich auf seine Schoß.
“Lorelai.. Will schläft... gerade da drüben!” brachte Luke zwischen Küssen hervor.
“Genau, er schläft! Du musst nur etwas leiser sein!” sagte sie und begann an seinem Nacken zu knabbern und sein Hemd aufzuknöpfen.
“Ich? Ich glaube, ich war es nicht, der letzte Nacht geschrien hat!” grinste er und küsste sie dann wieder.



TBC

23 Zwerge
19.04.2006, 11:51
lol also bitte, kein wunder das ich so versaut bin, bei dem letzten absatz is das kein wunder!
also ich fand das kapitel wieder lustig, toll geschrieben, sehr süß und ich hab wieder nichts zu meckern
bin aufs nächste kapitel gespannt

karana
19.04.2006, 11:57
ja, das rating hat schon seinen Sinn!;)

23 Zwerge
19.04.2006, 12:21
dann sollte tina das kapitel nicht lesen, sonst kommen noch die bananen...

ChrissiTine
19.04.2006, 12:23
Die sind ja schon bei mir gekommen, nur wegen irgendwelcher undefinierbarer Träume, da war noch nichtmal irgendetwas angedeutet! Da sieht man's malk wieder, die Jugend wird immer versauter.

Mir hat der Teil gut gefallen, Lores Plan sowieso und die Szene mit Sookie fand ich klasse. Also alles in allem typisch Gilmore Girls und auch super übersetzt.

karana
19.04.2006, 12:27
Ich kapier den Teil mit den bananen nicht, könnt ihr mich aufklären?! W"as genau ist das Problem mit den Stellen? Ich meine das rating zeigt doch schon, dass da ev. sowas kommen könnte

ChrissiTine
19.04.2006, 12:33
Ich hab kein Problem mit den Stellen und ich denke auch sonst niemand, schließlich weiß man eigentlich schon, worum's geht.

Und das mit den Bananen wird hier vielleicht erklärt, das ist ein Beitrag aus meiner FF mit FB, das ist unwichtig, ganz unten siehst du, was es mit den Bananen auf sich hat.

http://forum.gilmoregirls.de/showpost.php?p=1300820&postcount=182

karana
19.04.2006, 12:39
Whoa, krass! Seid ihr versaut! Ich glaube nicht die stories brauchen ein höheres rating sondern ihr irgendwas ab M bis zu adult+

23 Zwerge
19.04.2006, 12:40
lol ja, so sind wir halt, diese versaute jugend ^-^

ChrissiTine
19.04.2006, 12:49
Aber was soll man denn machen, wenn's doch fast überall nur um das eine geht? Selbst Bananen sind schon zweckentfremdet worden! Und unser Mathelehrer sagt auch schon: "Keine Sorge, ihr kriegt eure Ständer."

Da kann man doch gar nichts anderes sein als versaut.

ajnevs04
19.04.2006, 14:22
Diese AKtion ist auf jeden Fall typisch Lorelai... einfach super!!!
Rory aber leider nur noch so wenig vor...

:dance: :dance: :dance:

Natasha3
19.04.2006, 14:49
wieder einfach toll und auch super übersetzt!

ich finde lorelai und luke einfach nur süß!!!!:)

freue mich schon auf den nächsten teil!

23 Zwerge
19.04.2006, 15:35
Rory aber leider nur noch so wenig vor...
was ich garnicht mal so schlimm finde :biggrin:

karana
19.04.2006, 17:16
Rory wird auch nicht oft vorkommen, weil ich sie nicht gerne schreibe. Jetzt werden mich wahrscheinlich alle gleich killen, aber ich finde sie ziemlich langweilig.

jeany_loverin
19.04.2006, 17:25
Keine Agnst, Ich werd dich dafür nicht killen! Ich bin da nämlich ganz deiner Meinung!!! :cool:

Natasha3
19.04.2006, 19:37
ich werde dich auch nicht killen, denn ich bin viel mehr in den beziehungen von Luke&Lorelai, Großeltern&Lorelai interessiert!!!

dennoch mag ich die szenen in denen rory vorkommt, auch! mir ist es eigentlich egal ob sie vormkommt oder nicht!

~Tina~
22.04.2006, 13:29
zu spät!
Ich habe den Teil auch endlich mal gelesen!
Och..ich hätte wahrscheinlich den smiley mit dem schaf gepostet^^

Tja, das war mal wieder ein toller Teil!
Du hast die charas super gut getroffen und Die szene mit sookie in der küche war einfach geil!
Mehr!

Lauren4eva
23.04.2006, 16:59
sorry, dass ich jetzt meinen Senf dazugebe, aber ich hatte in den letzten Tagen keine Zeit ins i-net zu gehen.....
Dein Schreibstil gefällt mir wunderbar und deine Übersetzungen werden immer besser... :top:
Ich konnte mir die Szene mit Lorelai und Sookie in der Küche suuuuupergut vorstelle...
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil....
Bitte, bitte übersetz gaaaaaaanz schnell weiter...

23 Zwerge
23.04.2006, 17:23
wann gibts eigentlich den nächsten teil? ich warte schon lol =)
nicht hetzen lassen :biggrin:

karana
26.04.2006, 00:18
Weiß es hat etwas gedauert, aber ich hatt heute erstmal meine Zwischenprüfung. Lief ganz gut, hab mit 1,3 bestanden. Jedenfalls ist hier das nexte chapter, jetzt hatte ich wieder Zeit das zu übersetzen.
Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich die Titel der einzelnen Kapitel gar nicht übernommen hatte. Hab das hier jetzt mal dazu geschrieben...
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 27


“Hey, hey Kleiner, du bleibst hier!” sagte Luke und hielt William gerade noch einmal davon ab aus seinem Zimmer zu krabbeln. William war noch nicht besonders schnell, trotzdem versuchte er, bei jeder Gelegenheit die sich ihm bot, davon zu krabbeln. Luke zog ihn zurück in das Zimmer und sofort fing William wütend an zu schreien.
“Wie ich höre, bekommt ein gewisser Herr einmal wieder nicht was er will.” bemerkte Lorelai, als sie das Zimmer betrat und ihren schreienden Sohn auf dem Boden sah.
“Er versucht die ganze Zeit aus dem Zimmer zu krabbeln und immer wenn ich ihn zurückziehe fängt er an zu brüllen! Ich frage mich, wo er das wohl er hat?!” sagte Luke und schaute seine Frau herausfordernd an.
“Nicht von mir! Ich hab Rory, ich kann es beweisen! Immerhin hat sie so etwas nie gemacht, sie war so ein nettes und stilles Kind!” Lorelai seufzte übertrieben, bevor sie sah, dass William wieder versuchte zu entkommen.
“Ich denke dein Vater hat dir oft genug gesagt, dass du hier bleiben sollst!” sagte sie zu ihm und nahm ihn hoch. Sofort fing er wieder zu schreien and und zappelte so sehr, dass Lorelai Probleme hatte ihn zu halten. Auch als Luke ihn nahm, hörte er nicht auf und sein Gesicht war ganz rot vom Schreien.
“William, hör auf!” sagte Luke lauter, schrie fast. Sofort hörte William auf zu brüllen, schaute seinen Vater erschrocken an, bevor er anfing zu weinen.
“Hey, du musst nicht weinen, aber ich kann so ein Verhalten nicht akzeptieren! Ich weiß, du bist erst acht Monate alt, aber das ändert nichts daran, dass du nicht tun und lassen kannst was du willst!” sagte Luke sanft und streichelte ihm über den Rücken, so dass sich das Baby beruhigte.
“Das ist mein Sohn!” lächelte Luke und küsste William auf die Wange. Lorelai lief zu Luke.
“Wow” flüsterte sie ihm ins Ohr und küsste ihn ebenfalls auf die Wange.
“Wie ich sehe wirst du mit ihm fertig, ich bin beeindruckt!” sagte sie.
“Und du mein Sohn, musst eindeutig über dein Verhalten nachdenken! Nicht sehr nett von dir!” sagte sie und küsste ihn nach jedem Wort des letzten Satzes auf die Nase, so dass er anfing zu lachen. Er fing wieder an zu zappeln, dieses Mal allerdings aus Freude. Luke legte ihn wieder auf den Boden und schloss die Tür, bevor er wieder davon krabbeln konnte.

Anschließend setzte er sich in den Schaukelstuhl, streckte Lorelai eine Hand entgegen und sie setzte sich seitwärts auf seinen Schoss. Luke legte sein Hand auf ihren Bauch und streichelte sie sanft.
“Hallo ihr Zwei! Nehmt euch euren großen Bruder bloß nicht als Vorbild oder ich werde verrückt!” sagte er bevor er sein Kinn auf Lorelais Schulter legte.
“Wir müssen wirklich strenger werden! Er ist sooo niedlich und sooo klein, aber er weiß schon ganz genau wie er bekommt was er will. Aber meistens kann ich einfach nicht hart bleiben, wenn er so schreit, obwohl ich weiß, dass es falsch ist.” sagte Lorelai während beide ihrem Sohn zuschauten, wie er auf seiner Krabbeldecke spielte.
“Ich weiß was du meinst, aber für mich ist sein Geschrei nicht so schlimm, als wenn er schmollen würde, denn dann hätte ich nicht die geringste Chance mehr.” lächelte Luke.
“Gut zu wissen!” lachte Lorelai, drehte den Kopf und küsste ihn.
“Als wenn du das nicht längst wüsstest!” rollte Luke mit den Augen.
“Aber ich glaube nicht, dass Männer schmollen. Aber dieses Mal haben wir eine fifty fifty chance wenigstens eine Tochter zu bekommen, die für dich schmollen kann!”
“Das hätte ich gerne!” sagte Luke.
“Du willst eine Tochter?” fragte Lorelai überrascht.
“Ja! Ich meine, wir haben einen Sohn, also fände ich eine Tochter toll!”
“Wow, jetzt bin ich wirklich überrascht. Ich habe bis jetzt gedacht, du wolltest noch 2 Söhne um mit ihnen Baseball zu spielen, fischen zu gehen... sowas eben. Du willst also eine Tochter. Eine Tochter und ein Sohn, 2 Töchter, was willst du dass diese Babys sind?”
“Du meinst abgesehen von gesund? Wie ich schon gesagt habe, eine Tochter wäre schön.” sagte Luke.
“uuuund?” hakte Lorelai nach.
“... uuund.... ich weiß nicht, vielleicht noch ein Sohn? Aber eigentlich bin ich mit allem glücklich.”
“Also willst du, dass die Zwillinge ein Pärchen werden!” grinste Lorelai.
“Und du?” wollte Luke wissen.
“Ich finde auch, dass ein Mädchen gut wäre. Und das andere? Ich weiß nicht, ich bin mit allem einverstanden, aber ich glaube du hättest Probleme mit zwei schmollenden Mini-me´s!” lachte sie.
“Gott steh mir bei!” sagte Luke und gähnte.
“Ha, du bist müde weil du ihn heute Nacht ein Mal füttern musstest! Ich hab das alle drei Stunden gemacht, am Anfang sogar alle zwei! Und du sitzt hier gähnend rum!” ärgerte sie ihn.
“Jaja, ich weiß. Bist du glücklich, dass du ihn nicht mehr stillst?”
“Glücklich ist nicht das richtige Wort! Es ist nur... es tat weh seit ich wieder schwanger bin und er war nie wirklich... sanft. Mit seinen zwei Zähnen jetzt, wäre es die Hölle. Außerdem war es nur noch ermüdend. Es war einfach alles zu viel. Die zwei hier drin, die meine Energie wegsaugen und mit mir essen, ihn habe ich gestillt.... Es heißt immer man soll Kinder ein halbes Jahr lang stillen, ich habe es sieben Monate gemacht, ich denke, das ist genug.” seufzte Lorelai und lehnte sich wieder zurück gegen Luke.
“Außerdem isst er schon so viel am Tisch. Hast du dir schon überlegt, ob du diese zwei stillen wirst?” fragte er.
“Nein, dass werde ich dann entscheiden. Aber wenn du es willst, musst du nur was sagen!”
“Nein, das ist deine Entscheidung. Aber ich bin auch bereit zu füttern, auch nachts. Es hilft dir bestimmt, sonst wirst du kaum noch Schlaf bekommen. Aber das sehen wir dann.”
“Ja, wir haben immerhin noch fünf Monate Zeit. Aber worüber wir uns schon jetzt Gedanken machen könnten, sind Namen!”
“Das letzte Mal war es einfach. Aber ich denke wir sollten die gleichen Namen für Mädchen, oder ein Mädchen, im Hinterkopf behalten!”
“Genau meine Idee!” stimmte Lorelai zu.
“Aber was ist mit Namen für einen Jungen, oder Jungs? Die aus dem Buch kommen nicht in Frage!”
“Stimmt! Keine Chance!” sagte Luke.
“Genau wie der Name meines Vaters: Keine Chance! Ich hätte immer meine Mutter im Ohr, wie sie den Namen ausspricht. Bäh!”
“Aber als Zweitnamen könnten wir ihn benutzen” gab Luke zu bedenken.
“Nur wenn wir deinen Namen auch als Zweitnamen benutzen, falls wir zwei Jungs bekommen!” sagte Lorelai mit einem Lächeln.
“Lorelai!” sagte Luke, doch gab nach, als sie anfing zu schmollen.
“Gott, bite lass diese Zwei nicht schmollende Abbilder ihrer Mutter sein!” sagte er mit einem Lächeln, was ihm einen Schlag gegen die Schulter einbrachte. Gerade als er etwas sagen wollte, fühlte er, dass William auf seinen Füßen saß.
“Mein armer Kleiner! Diskutieren deine Eltern über Namen und fragen dich nicht um deine Meinung!” sagte Lorelai, beugte sich vor und setzte ihn auf ihren Schoß.
“Mann, noch einen Monat mehr und ich kann das nicht mehr machen. Rory hatte damals so Recht, sie meinen Traum interpretierte.” stöhnte Lorelai.
“Du meinst deinen Zwillings-Traum? Was hat sie denn gesagt?”
“Sie sagte: Du wirst sooo fett werden. Sie hätte mehr o´s an ihr so hängen sollen!”
“Wann hast du eigentlich deinen nächsten Termin?”
“Mit Rory?”fragte Lorelai.
“Mit deinem Arzt!” sagte Luke entnervt
“Nächste Woche. Willst du mitkommen? Vielleicht sind diese Zwei ja kooperativer als ihr Bruder und wir erfahren was es wird?”
“Hörst du das? Du warst schon stur, bevor du geboren warst!” sagte Luke und kitzelte William.
“Er ist so niedlich wenn er so lacht!” quietschte Lorelai.
“Niedlich? Komm her mein Sohn!” sagte Luke, nahm ihn, stand auf und grinste Lorelai an.
“Sag: Mommy, Männer sind nicht niedlich!” sagte Luke zu ihm und setzte ihn auf seinen Oberarm. William schaute Lorelai an und fing an zu Lachen und zu Quietschen. Lorelai musste lachen.
“Gib du deinem Vater nur Recht! Warte bis deine Schwestern da sind, dann machen wir Frauen Abende und ihr zwei fliegt raus!”
“Seit wann bekommen wir denn zwei Töchter?” fragte Luke.
“Seit jetzt! Ich habe es gerade beschlossen!” grinste Lorelai und streckte ihm die Zunge heraus.
“Komm mit mein Kleiner, wir lassen deine verrückte Mutter hier und machen uns einen gemütlichen Männerabend!” sagte Luke zu William.
“Mit Bier und Baseball?”fragte Lorelai.
“Nein, mit Babybrei und seinem Beissring!”lachte Luke und küsste sie.
“Und ich darf nicht dabei sein?” schmollte Lorelai einmal mehr.
“Wolltest du nicht eigentlich zu Sookie gehen?”
“Ja wollte ich, aber das war nicht die Frage!” sagte sie.
“ Und du !” deutete sie auf William, der seinen Kopf auf Lukes Schulter gelegt hatte.
“Verräter!” sagte sie und küsste ihn auf die Stirn.
“Auf komm mein Sohn, lass uns eine Nacht für harte Männer haben!” sagte Luke, küsste ihn und lief mit ihm nach unten und setzte sich auf die Couch.
Einige Minuten später kam Lorelai auch nach unten, nachdem sie sich umgezogen hatte, küsste Luke und William und lief dann nach draußen. Kurz bevor sie die Tür erreichte fing sie an zu singen “Just you wait Henry Higgins, just you wait!” und Luke musste lachen.
“Deine Mutter!” sagte er zu William und konnte er plötzlich kaum noch erwarten das Geschlecht der Zwillinge zu erfahren.

TBC

~Tina~
26.04.2006, 13:05
Weiß es hat etwas gedauert, aber ich hatt heute erstmal meine Zwischenprüfung. Lief ganz gut, hab mit 1,3 bestanden.
Yo, herzlichen Glückwunsch!

Joa, der Teil war mal wieder total süß und niedlich!
Hach, die drei sind echt voll süß!

“Komm mit mein Kleiner, wir lassen deine verrückte Mutter hier und machen uns einen gemütlichen Männerabend!” sagte Luke zu William.
“Mit Bier und Baseball?”fragte Lorelai.
“Nein, mit Babybrei und seinem Beissring!”lachte Luke und küsste sie.
:cool: Yeah! :biggrin: Das war echt geil!
Oh man, ey ich kann gar net richtig Fb geben, bin irgendwie mit meinen Gedanken woanders...
war aber wieder ein toller Teil!

23 Zwerge
26.04.2006, 18:53
hey Lief ganz gut, hab mit 1,3 bestanden. Jedenfalls ist hier das nexte chapter, jetzt hatte ich wieder Zeit das zu übersetzen.erstmal: herzlichen glückstrumpf XD

also mir hat der teil gefallen.
“Hey, hey Kleiner, du bleibst hier!” sagte Luke und hielt William gerade noch einmal davon ab aus seinem Zimmer zu krabbeln. William war noch nicht besonders schnell, trotzdem versuchte er, bei jeder Gelegenheit die sich ihm bot, davon zu krabbeln. Luke zog ihn zurück in das Zimmer und sofort fing William wütend an zu schreien.
(...)
“William, hör auf!” sagte Luke lauter, schrie fast. Sofort hörte William auf zu brüllen, schaute seinen Vater erschrocken an, bevor er anfing zu weinen.
“Hey, du musst nicht weinen, aber ich kann so ein Verhalten nicht akzeptieren! Ich weiß, du bist erst acht Monate alt, aber das ändert nichts daran, dass du nicht tun und lassen kannst was du willst!” sagte Luke sanft und streichelte ihm über den Rücken, so dass sich das Baby beruhigte.
(...)
“Und du mein Sohn, musst eindeutig über dein Verhalten nachdenken! Nicht sehr nett von dir!”
die erziehung von den beiden find ich klasse und es war total süß beschrieben =)

“Sag: Mommy, Männer sind nicht niedlich!” sagte Luke zu ihm und setzte ihn auf seinen Oberarm. William schaute Lorelai an und fing an zu Lachen und zu Quietschen. Lorelai musste lachen.lol das war so toll XD jungs, haltet zusammen


“Komm mit mein Kleiner, wir lassen deine verrückte Mutter hier und machen uns einen gemütlichen Männerabend!” sagte Luke zu William.
“Mit Bier und Baseball?”fragte Lorelai.
“Nein, mit Babybrei und seinem Beissring!”lachte Luke und küsste sie.
“Und ich darf nicht dabei sein?” schmollte Lorelai einmal mehr.
lacher schlecht hin, super

so, super teil, hab nichts zu meckern

(sorry, muss schnell weg)

karana
26.04.2006, 20:53
Danke für die Glückwünsche, ich bin auch echt froh, dass ich es hinter mir habe!:dance:

http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg


“Wo ist er? Wo ist er?” schrie Lorelai, als das Hausmädchen die Tür öffnete und rannte an ihr vorbei in das Wohnzimmer, während Luke ihr lächelnd folgte.
Sie nahm William hoch, der gerade durch das Wohnzimmer gekrabbelt war und wirbelte ihn im Kreis herum, bevor sie ihn an sich drückt und begann auf und ab zu springen, während beide quietschten und lachten.
“Luke, wie ich sehe verlief die Untersuchung erfreulich. Konnte euch der Arzt denn sagen welches Geschlecht die Babys haben?” fragte Emily und ignorierte Lorelai einfach.
“Ja, konnte er!” bestätigte Luke, lief zu Lorelai, nahm ihr William ab und legte ihn zurück auf den Boden und küsste ihn auf die Wange. Dann schlang er seine Arme um Lorelais Taille um sie am Springen zu hindern und legte seine Hände auf ihren Bauch.
“Und was wird es denn?” wollte Richard wissen.
“Naja....” grinste Lorelai.
“Lorelai!” sagte Emily entnervt.
“Wir wissen es, aber wir verraten es euch nicht!” lachte Lorelai und streckte die Zunge heraus und fing wieder an zu hüpfen, bis Luke sie stoppte.
“Lorelai, das ist wirklich nicht lustig! Sag es uns!” tadelte Emily.
“Nein, unser Geheimnis!” schmollte Lorelai übertrieben, bevor sie Luke zulächelte. Der bemerkte, dass Emily ärgerlich wurde und beeilte sich es ihr zu erklären.
“Wir haben entschieden, dass wir es bis zur Geburt für uns behalten, damit wir nicht dauernd über Namen und so weiter diskutieren müssen.”
“Ich verstehe! Aber die beiden sind doch gesund?” sagte Emily, jetzt deutlich beleidigt.
“Ja, alles in Ordnung Mom!” versicherte Lorelai ihr und küsste Luke kurz.
“Habt ihr Rory gesagt welches Geschlecht die Babys haben?” wollte Emily wissen.
“Nein, ich habe sie nur angerufen und ihr gesagt, dass wir es wissen. Sie kann es dir also nicht verraten!” grinste Lorelai.
“Will nein!” schrie Luke plötzlich und hielt William in letzter Sekunde davon ab eine der teueren Vasen umzuwerfen. Er behielt ihn auf dem Arm, was William nicht passte und wieder einmal fing er an zu schreien und zu zappeln.
“William, was habe ich dir über deine Schreierei gesagt?” fragte Luke und hielt das Baby über seinen Kopf, so dass er ihn ansehen musste. Normalerweise beruhigte er sich dann immer, aber dieses Mal half es nichts. Lorelai gab Luke ein Zeichen ihr William zu geben und versuchte ihn sich auf die Hüfte zu setzen, was ihn nur noch wütender machte und er zappelte noch mehr.
“Au!” sagte Lorelai als er sie fest in den Bauch trat. Luke nahm ihn schnell wieder und hielt ihn mit einer Hand fest, während er die andere vorsichtig auf Lorelais Bauch legte.
“Schatz, bist du okay?” fragte er besorgt.
“Ja, es war nicht so schlimm!” sagte sie und drückte seine Hand kurz, während William immer noch wütend brüllte und um sich schlug.
“Armer Junge, komm zu deinem Großvater!” sagte Richard und hielt die Arme auf für William.
“Nein, Richard, wir bekommen das schon hin!” sagte Luke bestimmt.
“Es sieht aber nicht danach aus!” sagte Emily und stellte sich neben ihren Ehemann.
“Mom!” sagte Lorelai warnend.
“Was Lorelai? Wenn ihr es hinbekommt, wieso schreit er dann noch immer und ist völlig rot im Gesicht? Ist das euere Art damit umzugehen, ihr lasst ihn einfach schreien? Er ist noch ein Baby, Lorelai!”
“Wie wir das regeln geht euch nichts an! Er ist unser Sohn und wir erziehen ihn wie wir wollen!” schrie Lorelai aufgebracht.
“Und ihn erziehen soll heißen ihr ignoriert ihn einfach?” wollte Richard wissen.
“Richard, Emily, wir sind euch sehr dankbar, dass ihr heute auf ihn aufgepasst habt, aber Lorelai hat Recht: Wir werden mit seinen Wutanfällen so umgehen wie wir es für richtig halten. Er hat sich mittlerweile schon dran gewöhnt, dass er nur schreien muss und er bekommt was er will. Das geht nicht, auch wenn er erst acht einhalb Monate alt ist!” beendete Luke die Diskussion.
“Lorelai, gibst du mir bitte seinen Autositz?” forderte er sie dann auf und legte das zappelnde Baby hinein, schnallte ihn an und nahm die Babytasche.
“Können wir gehen?” fragte er sie, bevor er sich von Emily und Richard verabschiedete und zum Auto ging.
“Bye Mom, Bye Dad und danke noch mal. Oh, und Rory lässt ausrichten, dass sie am Freitag zum Essen kommt.” sagte Lorelai und folgte Luke.
“Ich glaube ich werde mich zu ihm nach hinten setzen und versuchen ihn zu beruhigen” beschloss sie.


William hatte sich schnell beruhigt und war eingeschlafen, so dass sie ihn einfach in sein Bett legten, als sie daheim ankamen, bevor sie sich wieder im Wohnzimmer trafen.
Luke wollte sich gerade zu Lorelai auf die Couch setzen, als das Telefon klingelte.
“Danes! Ja...ja....ja, wir sind zurück...einen Moment....Lorelai, Michel für dich!” sagte er, gab ihr das Telefon und verdrehte die Augen.
“Michel, hallo, was gibt es denn?” fragte sie übermäßig freundlich und gab Luke ein Zeichen, dass er sich wieder hinsetzen sollte.
“Sie aben mir gesagt, dass sie sofort nach der Untersuchung zurück kommen würden, aber jetzt sitze ich ganz alleine in diesem otel mit diesen furchtbaren Gästen und ihren schrecklichen Kindern!Und wo ist die Frau die eigentlich ier sein sollte? Zu´ause!”sagte er mit starkem Akzent.
“Das liegt vielleicht daran, dass diese Frau ihr Chef ist und außerdem schwanger mit Zwillingen, also hat sie das Recht zuhause zu sein!”
“Ja,ja, das könnte sein! Aber machen Sie mich nicht verantwortlich wenn ich diese schrecklichen Kinder im Keller einsperre und den Schlüssel wegwerfe!” sagte er mit einem sadistischen Lächeln.
“Michel ich bin im Moment zu glücklich um mich mit Ihnen zu streiten. Wir haben heute das Geschlecht unserer Babys rausgefunden und ich werde zuhause bleiben und mit meinem Ehemann feiern, der sich auch frei genommen hat. Also warten Sie nicht auf mich!” sagte sie und lächelte, als sich Luke etwas anders hinsetze, so dass sie sich mit dem Rücken gegen seine Brust lehnen konnte.
“So lange Sie nicht mit kleinen niedlichen Welpen schwanger sind, ist es mir egal was für ein Geschlecht sie haben! Bis morgen! Und wenn Sie morgen auch nicht kommen, melde ich mich für den Rest des Monats krank!” sagte er und legte auf. Lorelai starrte zuerst ungläubig auf das Telefon, dann lachte sie und warf das Telefon neben sich auf die Couch.
“Was wollte er denn?” fragte Luke.
“Sich beschweren, dass ich heute nicht mehr ins Hotel komme, nichts ungewöhnliches also!” sagte sie und kuschelte sich dann noch mehr an Luke und seufzte zufrieden.
“Und, sollen wir nach dem Auftritt deiner Mutter, die Namen trotzdem beibehalten?” wollte Luke wissen.
“Ja, es sei denn du willst sie nochmal ändern!” sagte sie und drehte ihren Kopf, so dass sie seinen Gesichtsausdruck sehen konnte.
“Nein, ich will sie so lassen, ich finde sie gut. Außerdem haben sich die Zwei vielleicht schon daran gewöhnt, so oft wie du sie auf der kurzen Fahrt zu deinen Eltern benutzt hast!” lachte er und streichelte über ihren schwangeren Bauch.
“Du hast Recht, sonst erleiden sie vielleicht noch ein postnatales-falsche-Namen-Trauma!”
“Gibt es denn so was?” fragte er.
“Ja klar!” nickte sie.
“Und wer soll jemals daran gelitten haben?” ärgerte er sie weiter.
“Du weisst schon... dieser Mann... in diesem Film...” sagte sie und musste lachen als Luke nur die Augenbrauen hochzog.
“Mmmhmm!” machte er und küsste sie.


“Glaubst du sie werden eher dir oder mir ähnlich sehen?” fragte sie, ein paar Minuten später, immer noch außer Atem von dem leidenschaftlichen Kuss.
“Alle sagen Will sieht aus wie ich, aber hat deine Augen. Vielleicht sehen die Zwei ja aus wie du, aber haben meine Augen? Ich weiß es nicht, aber ich bin erleichtert, dass es keine eineiigen Zwillinge sind. Das wäre furchtbar gewesen! Einer der immer rumbrüllt und Zwei die dich wahnsinnig machen, weil du sie nicht auseinander halten kannst!”
“Das wäre lustig gewesen!” lachte Lorelai.
“Lustig? Wenn du deine eigenen Kinder nicht unterscheiden kannst?” fragte er verwirrt, aber sie lehnte sich nur wieder zu ihm, für einen weiteren Kuss, doch da klingelte es.
“Och nein!” jammerte sie und Luke stöhnte entnervt auf, schob sie dann aber ein Stück von sich, so dass er die Tür öffnen konnte.


Er hatte sie noch nicht ganz geöffnet, als er zur Seite gestoßen wurde und Patty, Babette, Lane, Taylor, Kirk, Mrs Kim und der Troubadour, an ihm, vorbei ins Wohnzimmer, zu Lorelai liefen.
“Und Schätzchen, was bekommen wir?” fragte Miss Patty.
“Wir? Hast du ihnen etwa von dem Termin heute erzählt?” fragte Luke und verschränkte die Arme vor der Brust.
“Es könnte sein, dass es mir vielleicht, nur vielleicht, rausgerutscht ist?!” sagte Lorelai entschuldigend.
“Spann uns nicht so auf die Folter!” unterbrach Babette.
“Ja, sagt es uns! Meine Mutter erwartet mich in drei Minuten zum Essen, ansonsten habe ich wieder Hausarrest und darf Lulu nicht sehen. Sie ist so streng geworden, seit ich wieder bei ihr eingezogen bin!” jammerte Kirk.
“Wir werden auch genauso viel sagen wie Rory und Lorelais Eltern: Nämlich nichts! Wir wissen es, das reicht! Und jetzt: Raus! Und zwar alle!” motze Luke, während Lorelai lachend auf der Couch lag.
“Das ist wieder einmal typisch! Allerdings kann ich dann nicht garantieren, dass euere Söhne oder Töchter, was immer es auch werden, wenn sie in die Schule kommen, dann auch die passenden Uniformen bekommen! Es könnte sein, dass dein Sohn dann einen Rock tragen muss!” sagte Taylor zu Luke gewandt.
“Es gibt keine Uniformen in Stars Hollow, Taylor!” bemerkte Luke.
"Jetzt noch nicht, aber vielleicht dann!” hielt Taylor dagegen. Luke packte ihn einfach nur an den Schulter und schob ihn Richtung Ausgang und schrie
“Raus!” in Richtung der restlichen Stadtbewohner, die nicht wagten ihm zu widersprechen. Nachdem er die Tür geschlossen hatte und wieder im Wohnzimmer stand, wischte sich Lorelai die Lachtränen vom Gesicht.
“Du hättest Taylors Gesicht sehen sollen, als du ihn an den Schultern gepackt hast. Er dachte du wirfst ihn vom Dach oder so!” lachte sie immer noch.
“Diese Stadt ist voller Verrückter, jeder verdammte Meter davon! Und warum, zum Teufel, erzählst du denen auch noch was? Gefällt es dir wenn sie mich mit ihren Fragen in den Wahnsinn treiben?” sagte Luke aufgebracht und lief vor der Couch auf und ab.
“Oh, mein armes Baby, komm zu mir!” lachte sie und streckte ihre Hand aus.
“Nenn mich nicht so!” motzte er, setzte sich aber neben sie und zog sie an sich.
“Atme tief durch und dann könntest du nach oben gehen und mir meinen Schreienden bringen, damit ich ihn noch etwas knuddle, solange er noch außer Gefecht gesetzt ist. Ich will ja nicht, dass er sich vernachlässigt fühlt.”
“Ja, wir müssen aufpassen, dass das nicht passiert!” sagte er und ging nach oben.


“Schau mal wer schon wieder wach ist!” sagte Luke als er mit William in den Armen nach unten kam.
“Du bist schon wach und hast nicht geweint? Siehst du, du kannst so ein netter Junge sein!” sagte sie zu William und nahm ihn. Sie setzte ihn auf ihre Beine, die sie auf der Couch ausgestreckt hatte und lehnte ihren Rücken wieder gegen Lukes Brust. Sie zog ihren Pullover nach oben und nahm eine von Williams Händen und strich damit über ihren Bauch.
“Siehst du William, hier drinnen sind deine zwei Schwestern und die können dich sogar schon hören! Kannst du sagen: Hallo, Laila Melody, ich bin dein Bruder und ich hau dich wenn du mit meinen Spielsachen spielst? Oder: Ich bin´s Sara Emily, der große Junge der deinen Puppen die Haare abschneidet nur um dich zu ärgern?!”
“Tolle Ideen, auf die du ihn da bringst!” seufzte Luke strich mit seinen Fingern in Kreisen über ihren Bauch. William nahm seinen Zeigefinger und hielt ihn fest und strahlte Luke an, als hätte er verstanden was Lorelai ihm gesagt hatte.


TBC

Lauren4eva
26.04.2006, 22:08
Ja, yippie :freu:
Bin ma wieder erste.....
Also, deine FF gefällt mir echt immer besser.....
Ich freue mich (mal wieder) auf den nächsten Teil und hoffe, dass er genauso schnell kommt, wie die vorigen.
Keine AQhnung, was ich noch schreiben könnte, also mach ich mich ma wieder und..... na ja......

lg Lauren4eva

23 Zwerge
26.04.2006, 23:21
hey,

mir ging deine geschichte vorhin überhaupt nicht mehr aus dem kopf. ich finde es total süß, wie lore und luke ihren sohn erziehen. das finde ich toll. also, dass sie konsequent(es ist spät, ich kann nimma schreiben) sind und sich nicht von em und rich reinreden lassen. aber auch ihr liebevoller umgang mit ihm is total toll “Will nein!” schrie Luke plötzlich und hielt William in letzter Sekunde davon ab eine der teueren Vasen umzuwerfen. Er behielt ihn auf dem Arm, was William nicht passte und wieder einmal fing er an zu schreien und zu zappeln.
“William, was habe ich dir über deine Schreierei gesagt?” fragte Luke und hielt das Baby über seinen Kopf, so dass er ihn ansehen musste. Normalerweise beruhigte er sich dann immer, aber dieses Mal half es nichts. Lorelai gab Luke ein Zeichen ihr William zu geben und versuchte ihn sich auf die Hüfte zu setzen, was ihn nur noch wütender machte und er zappelte noch mehr.
“Au!” sagte Lorelai als er sie fest in den Bauch trat. Luke nahm ihn schnell wieder und hielt ihn mit einer Hand fest, während er die andere vorsichtig auf Lorelais Bauch legte.
“Schatz, bist du okay?” fragte er besorgt.
“Ja, es war nicht so schlimm!” sagte sie und drückte seine Hand kurz, während William immer noch wütend brüllte und um sich schlug.
“Armer Junge, komm zu deinem Großvater!” sagte Richard und hielt die Arme auf für William.
“Nein, Richard, wir bekommen das schon hin!” sagte Luke bestimmt.
“Es sieht aber nicht danach aus!” sagte Emily und stellte sich neben ihren Ehemann.
“Mom!” sagte Lorelai warnend.
“Was Lorelai? Wenn ihr es hinbekommt, wieso schreit er dann noch immer und ist völlig rot im Gesicht? Ist das euere Art damit umzugehen, ihr lasst ihn einfach schreien? Er ist noch ein Baby, Lorelai!”
“Wie wir das regeln geht euch nichts an! Er ist unser Sohn und wir erziehen ihn wie wir wollen!” schrie Lorelai aufgebracht.
“Und ihn erziehen soll heißen ihr ignoriert ihn einfach?” wollte Richard wissen.
“Richard, Emily, wir sind euch sehr dankbar, dass ihr heute auf ihn aufgepasst habt, aber Lorelai hat Recht: Wir werden mit seinen Wutanfällen so umgehen wie wir es für richtig halten. Er hat sich mittlerweile schon dran gewöhnt, dass er nur schreien muss und er bekommt was er will. Das geht nicht, auch wenn er erst acht einhalb Monate alt ist!” beendete Luke die Diskussion.
“Lorelai, gibst du mir bitte seinen Autositz?” forderte er sie dann auf und legte das zappelnde Baby hinein, schnallte ihn an und nahm die Babytasche.
“Ich glaube ich werde mich zu ihm nach hinten setzen und versuchen ihn zu beruhigen” beschloss sie(...)
“Schau mal wer schon wieder wach ist!” sagte Luke als er mit William in den Armen nach unten kam.
“Du bist schon wach und hast nicht geweint? Siehst du, du kannst so ein netter Junge sein!” sagte sie zu William und nahm ihn. Sie setzte ihn auf ihre Beine, die sie auf der Couch ausgestreckt hatte und lehnte ihren Rücken wieder gegen Lukes Brust. Sie zog ihren Pullover nach oben und nahm eine von Williams Händen und strich damit über ihren Bauch.
“Siehst du William, hier drinnen sind deine zwei Schwestern und die können dich sogar schon hören! Kannst du sagen: Hallo, Laila Melody, ich bin dein Bruder und ich hau dich wenn du mit meinen Spielsachen spielst? Oder: Ich bin´s Sara Emily, der große Junge der deinen Puppen die Haare abschneidet nur um dich zu ärgern?!”
“Tolle Ideen, auf die du ihn da bringst!” seufzte Luke strich mit seinen Fingern in Kreisen über ihren Bauch. William nahm seinen Zeigefinger und hielt ihn fest und strahlte Luke an, als hätte er verstanden was Lorelai ihm gesagt hatte.das hier waren die süßesten stellen des chapters, ich fand sie wirklich toll.

ich muss sagen, dass ich deine FF wirklich mag. normaler weise finde ich es icht so toll, wenn 2 FF teile am tag kommen, weil das mit dem FB so schnell wird(toll angedrückt, anne..) aber ich freue mich wirklich jedes mal wenn ich deine FF im Mailfach habe und ich gebe auch gerne FB bei dir.

bin schon auf den nächsten teil gespannt und wünsch dir ne gute nacht

ajnevs04
26.04.2006, 23:26
Wow, zwei Mädchen. Das ist ja sooooo süß, ich kann mir das richtig vorstellen... die beiden werden sicher auch mal so wie Lorelai!! Eine klasse Vorstellung. Aber mit den Großeltern musste es ja mal wieder Ärger über so was geben!

:dance: :dance: :dance:

Natasha3
27.04.2006, 15:20
süüüüß! die letzte szene war wirklich süß!

dass es 2 mädchen sind finde ich toll und der teil im allgemeinem war auch großartig!!

freue mich schon sehr auf den nächsten teil !!!

(wieso kann es im echten gg auch nicht so gut mit lorelai und luke laufen!:heul::heul::heul:

~Tina~
27.04.2006, 16:24
Tachjen!
Der Teil war toll...und so richtig typisch Emily und Richard, dass sie sich in die Erziehung einmischen *kopfschüttel*
Schade, dass die Twins nicht Eineiig sind, wäre bestimmt zu lustigen situationen gekommen^^
sonst war wieder alles toll und typisch SH....immer diese Dorf-trottel^^ :lach:

karana
28.04.2006, 00:01
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 29 (April): Könnte mich nicht weniger kümmern



“Siehst du, ich habe dir gesagt er ist schnell” lachte Lorelai und musste anschließend wieder husten. Sie lag in ihrem Schlafanzug im Bett, während Emily William hinterher rannte und versuchte ihn von den Treppen fern zu halten, während er zwischen seinem Zimmer und dem seiner Eltern hin und her krabbelte und es offenbar genoss, dass seine Großmutter ihm hinterher rannte.
Lorelai hatte sich einen Virus eingefangen und lag krank im Bett und da Luke einige Dinge in Lichfield abholen musste, hatte Emil angeboten nach William zu schauen, was sich jedoch schwieriger gestaltete, als sie gedacht hatte.
“Huuuh huuuh” machte William als er vor Lorelais Bett saß und streckte ihr die Arme entgegen. Lorelai beugte sich vor, hob ihn hoch und stellte in auf ihren Schoß. Er wippte auf und ab und lachte.
“Tanzt du? Aber wir haben doch gar keine Musik, mein Schatz!” lächelte Lorelai und küsste ihn auf die Stirn.
“Mom, schau mal, da drüber ist ein CD Player, kannst du den anmachen?” fragte sie Emily.
“Lorelai du bist krank und dein Sohn wird sich noch anstecken, wenn du nicht aufpasst. Gib ihn mir!” sagte sie und nahm ihr William ab, bevor Lorelai reagieren konnte. Aber da es William gefallen hatte mit seiner Mutter zu spielen, fing er an zu weinen.
“Mein armer Kleiner, komm zu Mammi!” sagte Lorelai und hielt die Arme auf, allerdings war Emily nicht bereit ihn ihr wieder zu geben.
“Also wirklich! Kannst du nicht ein einziges Mal auf mich hören! Zum Wohle deines Sohnes!” sagte Emily und versuchte gleichzeitig William zu beruhigen.
“Aber mir ist langweilig, Mom! Biiiiitte!” jammerte Lorelai.
“Dann schlaf und höre mit diesem unangebrachten Gejammere auf! Du bist eine erwachsene Frau und bald Mutter von vier Kindern!”
“Oh mein Gott! Vier Kinder? Ich? Daran habe ich noch nicht gedacht! Müssen wir jetzt einen Volvo kaufen? Oder einen Mini-Van? Ich will aber keinen Mini-Van! Und du, mein Kleiner, willst auch keinen Mini-Van, was? Wir müssen mit deinem Vater sprechen!” sagte Lorelai und Emily rollte mit den Augen. Dann, plötzlich, fing Lorelai an zu lachen.
“Was?” fragte Emily irritiert.
“Du kannst vielleicht Will und mich vom Tanzen abhalten, aber nicht die zwei hier drin!” sagte sie und schlug die Bettdecke zurück.
“Gib ihn mir bitte!” sagte Lorelai und dieses Mal tat es Emily. Wie schon einen Monat zuvor, zog Lorelai ihr Oberteil hoch und legte Williams Hand auf ihren Bauch.
“Fühlst du das, mein Schatz? Siehst du deine zwei.... die zwei hier drin tanzen!” sagte Lorelai und fast wäre es ihr rausgerutscht, dass sie zwei Mädchen erwartete.
William war jedoch nicht sehr interessiert am Bauch seiner Mutter und ließ sich auf Lukes Bettseite fallen.
“Dein Daddy ist nicht hier um mit dir zu schmusen, aber ich bin mir sicher er ist bald zurück!” lächelte Lorelai und streichelte seine Wange. William lag auf dem Bett, genoss es und schlief ganz langsam ein, während Emily die Interaktion zwischen ihrem Enkel und ihrer Tochter beobachtete.
“Ich lege ihn in sein Bettchen” flüsterte sie einige Minuten später.
“Nein, lass ihn hier schlafen, das ist okay.” flüsterte Lorelai zurück.
“Möchtest du etwas zu essen oder zu trinken?”
“Nein, Luke hat mich gezwungen Suppe zu essen bevor er gefahren ist. Aber hast du noch etwas Zeit?” fragte Lorelai immer noch flüsternd.
“Ja, ich habe alles abgesagt. Ich wusste ja nicht wann Luke zurück sein würde.”
“William schläft jetzt erst einmal und ich dachte wir könnten vielleicht das Hochzeitsvideo anschauen, du hast es immer noch nicht gesehen”
“Das würde ich gerne!” sagte Emily sichtlich berührt.
“Dann hüpf mal hier rein. Du kannst Lukes Seite des Bettes nehmen, ich nehme Will und das Video ist in der obersten Schublade”
“Ich kann mich doch nicht in Lukes Bett legen!”
“Warum denn nicht? Hast du irgendwelche ansteckenden Krankheiten, oder seit Wochen nicht mehr geduscht?”
“Lorelai!”
“Das ist schon in Ordnung, Mum! Ich bin mir sicher, Luke machte es nichts aus.” versicherte sie ihrer Mutter, doch Emily sah nicht überzeugt aus. Schließlich gab sie aber nach, denn sie wollte das Video sehen.
Nachdem sie es nach Lorelais Anweisungen eingelegt hatte, setzte sich sich auf das Bett und Lorelai legte William mit dem Kopf auf ihre Schulter. Lorelai startete das Video doch hielt es nach eineigen Sekunden wieder an.
“Mom, komm schon! Zieh deine Schuhe aus! Guuut! Und jetzt legst du das eine Bein auf das Bett... sehr gut... jetzt das andere... siehst du das ist doch bequemer! Und du kannst dich ruhig an das Kissen lehnen, Luke bezieht die Betten jeden Tag neu seit ich krank bin!” Emily warf ihr einen Blick zu der Bände sprach und Lorelai startete das Video.


“So, also ich bin es, Lorelai Gilmore, wir haben den 19. Oktober und ich kann nicht fassen, dass ich heute heiraten werde! Jetzt ist es... 4 Uhr früh, aber ich kann nicht mehr schlafen weil ich so nervös bin und deshalb werde ich später eklige Augenringe haben und ganz furchtbar aussehen, was mich nur noch nervöser macht! Also Luke wenn du dieses Video eines Tages siehst und ich nie auf der Hochzeit aufgetaucht bin, dann bin bin ich bestimmt an einem Herzinfarkt gestorben. Und für diesen Fall möchte ich, dass du weißt, dass ich dich liebe!” sagte Lorelai in die Kamera während sie sich selbst filmte. Dann kam ein Schnitt und jemand anders filmte, denn Luke und Lorelai waren beide zu sehen.
Sie standen im Garten des Hotels unter der Chuppah und tauschten die Eheversprechen. Lorelai hatte Tränen in den Augen und man hörte einige Schluchzer von den weiblichen Gästen, doch der der am lautesten schluchzte war Buddy, während Maisy versuchte ihn zu beruhigen.
“...Sie dürfen die Braut küssen!” sagte der Pfarrer und Lorelai strahlte Luke an.
“Mein liebster Teil!” flüsterte Lorelai, aber immer noch so laut, dass die Gäste sie hören konnten und sie begannen zu lachen.
“Ah, Gott!” sagte Luke peinlich berührt, aber Lorelai packte ihn an der Krawatte, zog ihn zu sich und küsste ihn lange und leidenschaftlich.
“Ich dachte er hätte “Sie dürfen die Braut küssen” und nicht “Sie dürfen den Bräutigam vergewaltigen” gesagt. Böses, böses Mädchen!” war Miss Pattys Stimme zu hören und wieder lachten alle.
Lorelai musste lachen, als sie diese Szenen sah, während Emily ausdruckslos neben ihr saß. Lorelai hatte einige Kommentare erwartet, aber Emily schwieg.
Nach der Szene in der Taylor eine Rede halten wollte und Luke ihn i letzter Sekunde davon abhielt und Miss Pattys Schülerinnen einige Zeit später einen Tanz zeigten, folgte der Tanz.
“Lorelai und ich haben lange darüber diskutiert welches Lied wir für ihren ersten Tanz als verheiratetes Paar spielen sollen, da die beiden kein gemeinsames Lied haben, aber wir fanden keine Lösung. Aber ich denke ich habe etwas gefunden. Es war in einem Buch, dass ich euch auch zur Hochzeit schenke. Ich hoffe es gefällt euch!” sagte Lane und spielte eine langsame Version von “A new day has come”.
“Wow,ich hätte nie gedacht, dass ich mit dir einmal zu einem Celine Dion song tanzen würde, nachdem du Titanic für mich ruiniert hast, indem du die ganze Zeit über die Bauweise des Schiffs gefaselt hast!” ärgerte Lorelai Luke, aber lächelte dann fast schüchtern, als sie den Ausdruck auf Lukes Gesicht sah. Luke hielt ihr die Hand hin, wie er es auf Lizs Hochzeit getan hatte und sie nahm sie, während sie in seine Augen starrte. Alles verschwand um sie herum und fast hätten sie das Ende des Liedes verpasst, während sie sich in die Augen schauten.
Dann folgte eine Szene in der Lorelai Luke mit einem Stück Kuchen jagte und er sich weigerte es zu essen, gefolgt von einer Szene in der sie die Geschenke auspackten.
Als sie eine winzige Jeansjacke auspackten, schauten beide irritiert.
“Hm, hat uns jemand das falsche Geschenk gegeben?” fragte Lorelai laut und hielt die Jacke hoch.
“Nein, ich dachte nur vielleicht könnt ihr sie schon bald gebrauchen!” rief Babette grinsend und einige der Gäste fingen an zu flüstern.
“Hört auf zu Flüstern! Sie ist nicht schwanger!” gab Luke bekannt.
“Du bist nicht schwanger, oder?” fragte er Lorelai dann etwas leiser.
“Nein, bin ich nicht. Aber vielleicht hat Babette Recht und wir werden sie brauchen können. Irgendwann in der Zukunft?” fragte sie.
“Ja, vielleicht hat sie Recht!” sagte Luke und küsste sie, was die Gäste veranlasste zu klatschen und zu pfeifen.
“Oh Mann, wir wussten nicht wie schnell die Zukunft kommen würde!” lachte Lorelai. Emily schwieg.
Dann sah man Rory mit Luke tanzen und TJ wie er darüber philosophierte weshalb Luke keine Strumpfhosen trug.
Die nächste Szene war aus einiger Entfernung gedreht, denn man konnte kaum verstehen, was sie sagten.
Man sah Luke und Lorelai auf der Veranda des hotels, die sich offenbar ungestört wähnten, denn Luke küsste Lorelai mehrfach.
“Ich wünschte meine Eltern wären hier und könnten das alles sehen. Könnten dich sehen!” sagte Luke, schlang seine Arme von hinten um ihre Taille und legte sein Kinn auf ihre Schulter.
“Ja, ich auch!” sagte sie und küsste seine Wange, bevor sie in die Dunkelheit starrte und sich auf die Unterlippe biss.
“Wir hätten sie einladen sollen!” sagte Luke, der wusste, dass sie an ihre eigenen Eltern dachte.
“Sie wären nicht gekommen. Ich hätte ihnen eine Einladung geschickt und wieder einmal gehofft, dass sie sich für mich freuen und dann ... Klatsch... ihr Missfallen direkt in meinem Gesicht, zusammen mit der Nachricht, dass irgendeine DAR-Tussi sie zu dem 121 Geburtstag ihres Ehemannes eingeladen hätte und dass sie da hingehen müssten, da meine Mutter sonst nicht mehr die erste Tasse Tee bekommen würde!” sagte Lorelai und wischte die einzelne Träne weg, die sich aus ihrem Auge geschlichen hatte.
“Komm her!” sagte Luke, drehte sie um und zog sie in seine Arme. Lorelai murmelte etwas, was Luke veranlasste, sie noch fester an sich zu drücken und mit der Hand über ihr Haar zu streichen.
“Ich weiß, mein Schatz, ich weiß!” sagte er und der Bildschirm wurde wieder schwarz, bevor eine Szene kam in der alle tanzten und redeten, einige betrunken, während Morey Klavier spielte.


“Was hast du zu Luke gesagt?” fragte Emily.
“Ich sagte: Ich vermisse sie!” antwortete Lorelai ehrlich und schaute zu William, der immer noch in ihren Armen schlief.
“Wir wären gekommen” sagte Emily nur und legte Lorelai kurz die Hand auf ihren Arm, bevor sie aufstand.
“Du musst deine Medikamente nehmen!” sagte sie und verließ das Zimmer, Lorelai seufzte. Dann erschrak sie als Emily plötzlich wieder im Türrahmen stand.
“Und Lorelai: Ich habe heute ein DAR-Treffen abgesagt, ich werde also nicht mehr die erste Tasse Tee bekommen.” sagte sie.
“Und es könnte mich nicht weniger kümmern!” fügte sie hinzu bevor sie nach unten ging.


TBC

Lauren4eva
28.04.2006, 13:37
Das Allerbeste an diesem Kapitel war der/die/das(was ist der richtige Artikel???) Flashback...
Ich fands voll cool, dass du Maisy und Buddy wieder reingebracht hast... Die zwei fand ich von Anfang an cool.....
Als Luke gesagt hat "Ich vermisse sie"..... Hat er da seine Eltern gemeint??? Die sind doch schon beide tot, oder??? Oder hast du das so gemeint, wenn sie doch noch leben würden??? Sorry, aber ich hatte n schieß langen Schultag und bin total müde, also hab ichs net so wirklich geschnallt....

Ich freu mich auf den nächsten Teil... Der hier war wirklich toll... :top:

jeany_loverin
28.04.2006, 13:53
Als Luke gesagt hat "Ich vermisse sie"..... Hat er da seine Eltern gemeint??? Die sind doch schon beide tot, oder??? Oder hast du das so gemeint, wenn sie doch noch leben würden???

Nein also, du hast das Falsch verstanden...Lorelai hat Luke "Ich vermisse sie" ins Ohr geflüstert...Also, dassLore ihre Eltern vermisst...jetzt verstanden?;)

Also wie ich schon ein paar mal erwähnt hab. die Story is klasse!
Im Hochzeitsvideo fand ich so geil, die Szene, wo Lore Luke mit dem Stück kuchen hinterher rennt...Das kann ich mir lebhaft vorstelln^^

23 Zwerge
28.04.2006, 15:14
hey,

ich bin mal wieder viel zu faul um nen langes FB zu geben.

mir hat der teil einfach gefallen, er war toll geschrieben, lustig, will ist total süß und lore war toll getroffen(em natürlich auch)
ich hab nichts zu mecikern und warte gespannt auf den nächsten teil

~Tina~
28.04.2006, 17:45
hey!
wieder supi teil!
und alles so schön geschrieben, besonders das video fand ich toll!
emily wird mir in deiner FF immer sympatischer...

Natasha3
28.04.2006, 18:02
wieder super geschrieben!

du hast wieder alle charaktere wirklich gut getroffen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten teil!

ajnevs04
28.04.2006, 18:41
“Und Lorelai: Ich habe heute ein DAR-Treffen abgesagt, ich werde also nicht mehr die erste Tasse Tee bekommen.” sagte sie.
“Und es könnte mich nicht weniger kümmern!” fügte sie hinzu bevor sie nach unten ging.


Wow, super! Jetzt Emily es Lore aber gegeben :biggrin:
Naja, mal übertrieben ausgedrückt.
Ist wirklich eine schöne Situation zwischen den beiden!!!

:dance: :dance: :dance:

karana
29.04.2006, 12:49
Hey, danke ür die reviews, es macht wirklich mehr Spaß zu schreiben, wenn man auch Reaktionen bekommt!:)

http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg


Kapitel 30 (Mai): Zurück nach Hause


“Hallo, du gut aussehender Kleiner, bist du wieder gesund? Haben sich deine Eltern gut um dich gekümmert?” fragte Patty und wollte William aus seinem Hochstuhl nehmen.
“Hey!” schrie Luke von der anderen Seite des Diners und sofort setzte Patty den Jungen wieder zurück in seinen Stuhl.
“Ich wollte doch nur deinen Sohn begrüßen! So ein niedliches Kerlchen! Und so freundlich! Absolut das Kind seiner Mutter!” fügte sie hinzu und verließ schnell das Diner.
“Armer Kleiner! Ich glaube in ein paar Jahren müssen wir dich im Haus einschließen, damit sie die Finger von dir lässt!” flüsterte Luke William zu und gab ihm seine Baby-Tasse mit Tee.
“Hallo Luke!” grüßte Kirk und setzte sich an den Tresen.
“Was willst du Kirk?” fragte Luke barsch.
“Ich wollte dich nur an mein Angebot erinnern nach William Jeremy zu schauen wenn die Zwillinge geboren sind. Er könnte sogar mit mir und meiner Mutter leben. Und manchmal mit Lulu, wenn sie über Nacht bleibt. Aber dann muss er in einem anderen Raum schlafen. Aber ich würde natürlich das Babyphon anstellen. Dass wir ihn hören, nicht er uns...”
“Danke Kirk, das ist sehr nett von dir, aber wir haben das bereits geregelt!” sagte Lorelai schnell, als sie das Diner betrat, bevor Luke Kirk rauswerfen konnte und legte ihrem Mann beruhigend eine Hand auf die Schulter, bevor sie ihn zur Begrüßung küsste.
William lachte als er seine Mutter sah und warf seine Tasse auf den Boden.
“Und ich soll die jetzt aufheben?” fragte Lorelai ihn, hob ihn aus dem Stuhl und setzte sich an den Tresen.
“Oh mein Gott, du bist so schwer für deine zehn Monate, mein Sohn, ich glaube wir müssen dich auf Diät setzen!”
“Wenn du ihn nicht den ganzen Tag durch die Gegend schleppen würdest müsstest du dich darüber nicht beschweren. Und er ist nicht zu schwer. Warum hast du ihn eigentlich aus dem Stuhl genommen?” fragte Luke nachdem er einigen Gästen ihr Essen gebracht hatte.
“Weil er seine Tasse runtergeworfen hat und ich zu fett bin um sie aufzuheben!” sagte sie als wäre es das Logischste auf der Welt.
“Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?”
“Frag mich doch nicht! Frag die zwei hier drin weshalb ich aussehe als würde ich jeden Moment platzen obwohl ich erst im siebten Monat bin! Und warum mein Rücken weh tut und meinen Füßen geht es nicht gut... wow , das reimt sich, ich könnte ein Lied daraus machen!”
“Nein! Fang bloß nicht an zu singen! Das letzte Mal hat er zwanzig Minuten geweint, weil du gesungen hast. Oder sollte ich besser sagen: geschrien, immerhin war es ein Marilyn Manson Lied!” sagte Luke und hob die Tasse vom Boden auf. Er gab sie William, der sie nahm, sie betrachtete, sie dann zurück auf den Boden warf und lachte.
“Oh nein, nicht dieses Spiel schon wieder, mein Sohn! Da habe ich jetzt keine Zeit für! Warum gehst du mit deiner Mutter nicht nach oben und ich komme in ein paar Minuten nach?!” sagte er und schaute Lorelai an.
“Okay, wir sehen uns dann oben! Lass uns nicht so lange warten!” antwortete Lorelai, strich ihm über die Wange und ging dann mit William nach oben.


Als Luke eine halbe Stunde später nach oben in seine alte Wohnung ging, kam William auf ihn zu gekrabbelt und streckte seine Arme aus, dass sein Vater ihn hochnehmen würde.
“Du wirst nie laufen lernen, wenn wir dich immer rumtragen!” sagte Luke, zog ihn hoch, so dass er stand und William fing an zu wippen.
Lorelai saß auf der Couch und telefonierte.
“Nein, nein kein Problem.... wir sind im Diner... ja wir sehen uns dann mein Kind!” sagte Lorelai und legte auf.
“Rory?” fragte Luke während er William aufrecht hielt der Bewegungen machte, die etwas nach Schritten aussahen.
“Ja, sie ist im Moment noch bei Lane aber wird in ein paar Minuten vorbei kommen.” antwortete Lorelai und hockte sich auf den Boden und hielt ihre Arme auf für William.
“Ist etwas passiert? Sie war seit fast einem Monat nicht mehr hier?” wollte Luke wissen und zog William vorsichtig über den Boden auf Lorelai zu, während das Baby immer mehr zappelte je näher es seiner Mutter kam.
“Nein, vielleicht hat sie angefangen uns zu vermissen. In letzter Zeit war Logan ja alles was sie brauchte, aber vielleicht ist sie endlich zu Verstand gekommen. Ja, hallo mein Sohn! Du kannst ja Laufen! Ich bin so stolz auf dich!” sagte Lorelai am Ende mit einer Babystimme und William quietschte und lachte.
“Ach und bevor ich es vergesse. Die haben heute früh den neuen Kinderwagen vorbei gebracht. Das Ding steht im Lagerraum. Aber das Ding ist ja riesig!”
“Es muss ja auch riesig sein, schließlich sollen deine drei Kinder da rein passen. Vielleicht brauchen wir jetzt doch nen Mini-Van” seufzte Lorelai und stand auf.
“Aber du hasst diese Autos! Lass uns noch warten uns fällt bestimmt noch etwas besseres ein!” sagte Luke und setzte sich neben sie auf die Couch und brachte William mit.

Lorelai lehnte sich zu ihm und küsste ihren Ehemann, legte ihren Kopf auf seine Schulter, als sie wieder Luft brauchten.
“Hi!” sagte sie und lächelte ihn an.
“Hi!” lächelte er genauso verliebt zurück.
“Was machen unsere Töchter?” fragte er.
“Ich glaube sie schlafen gerade, es ist so ruhig hier drin. Keine Tritte und kein Gezappel!” sagte sie und streichelte mit einer Hand über ihren Bauch. William versuchte es ihr nachzumachen, aber schlug mehr auf den Bauch als ihn zu streicheln. Nicht fest, aber nach einigen Sekunden spürte Lorelai einen Tritt.
“Danke mein Kleiner, jetzt hast du sie aufgeweckt!” sagte Lorelai sarkastisch, küsste ihn aber auf die Stirn.
“Es ist so unglaublich, jedes Mal wenn ich ihn ansehe, sehe ich dich. Das Einzige was er von mir hat sind die Augen! Aber seine Haare, sein Mund, sogar wie er schaut, das hat er alles von dir! Manchmal wenn ich mit ihm alleine bin werde ich sentimental, weil er in mir war und ein Teil von mir ist, aber aussieht wie der der Mann, den ich liebe. Und dann bin ich völlig überwältigt, was wahrscheinlich auch mit meine verrückten Hormonen im Moment zu tun hat. Und natürlich würde ich das Alles nie zugeben!” sagte Lorelai zu Luke und lächelte.
“Also wenn du mich mal wieder aufziehst und ich daran erinnere...” grinste Luke.
“... werde ich alles abstreiten!” lachte Lorelai und wollte ihn wieder küssen, als es an der Tür klopfte.

“Komm rein, meine Tochter!” rief Lorelai und kurz darauf ging die Tür auf und Rory trat ein.
“Hey Mom, hi Luke, hi Will!” grüßte sie und küsste alle drei auf die Wange, bevor sie William von Luke nahm.
“Wow, du bist aber schon ein großer Junge, kleiner Bruder!” sagte sie zu ihm und er quietschte wieder.
"Und du Mom! Das letzte Mal als ich dich gesehen habe, dachte ich du könntest nicht dicker werden, aber jetzt... wow!”
“Ja, erzähl ihr das nur noch, dass ich mir wieder ihr Gejammer anhören darf! Außerdem ist sie dann wieder sauer auf mich und macht mich für alles verantwortlich!” beschwerte sich Luke.
“Ich bin eine Frau mit vielen Talenten, aber in diese Situation habe ich mich bestimmt nicht alleine gebracht!” sagte Lorelai sofort.
“Siehst du und schon geht es los!” rollte Luke mit den Augen.
“Willst du etwas trinken oder essen?” fragte er dann.
“Ja, wir hätten gerne Burger, Chilli Fries, Kuchen und Kaffee!” antwortete Lorelai an Rorys Stelle.
“Rory?” fragte Luke und schaute seine Stieftochter an.
“Ich nehme das!” grinste sie.
Okay, also: Zwei Burger, zwei mal Chilli Fries, zwei Stücke Kuchen, ein Kaffee und ein Tee!” sagte Luke und stand auf.
“Gemein!” schmollte Lorelai.
“Das nächste Mal bekommst du die Kinder!” sagte sie dann zu Luke.
“Das nächste Mal? Ich glaube darüber reden wir noch wenn die Zwei auf der Welt sind!” antwortete Luke verwirrt.
“Nur ein Witz!” sagte Lorelai und lachte, zog ihn an der Hand noch einmal zu sich und küsste ihn, bevor er nach unten ging um das Essen zu holen.
“Wie geht es meinen zwei...?” fragte Rory
“Geschwistern? Gut! Will hat sie gerade aufgeweckt und jetzt ist Spielzeit!”
“Gemein! Weiß er was es wird?” fragte Rory und hob William hoch.
“Ja, er weiß es, aber er kann nichts verraten, was auch der Grund ist, warum er es weiß!”
“Aber Mom, das ist gemein! Ich will es wissen! Wir erzählen uns doch immer alles! Biiitte!” bettelte Rory.
“Nein, wenn ich was verrate, bekommt es deine Großmutter aus dir heraus und dann müssen wir mit ihr über die Namen diskutieren und das Kinderzimmer umgestallten, also...keine Chance!” sagte Lorelai.
“Ihr habt das Zimmer schon fertig?” fragte Rory überrascht.
“Ja, wir haben das Zimmer neben deinem genommen. Wir haben zuerst daran gedacht Wills Zimmer zu nehmen, weil es neben unserem ist. Aber erstens wäre das gemein und außerdem ist das andere größer. Also werden wir nachts wohl etwas laufen müssen um die Zwei zu füttern.”
“Habt ihr es von den Zimmern?” wollte Luke wissen als er mit den Tellern zurückkam.
“Ja! Rory pass auf, er isst deine Kette!” sagte Lorelai.
“Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund weshalb du hier bist?” wollte Luke von Rory wissen.
“Naja...ähm...ja!” sagte Rory.
“Ja?” fragte Lorelai.
“Ja, ich,ähm, wollte euch etwas fragen!”
“Okayyy!” sagte Lorelai und Luke setzte sich auf einen Stuhl und legte William wieder auf den Boden.
“Wie ihr wisst lebe ich im Moment bei Logan, weil ich mein Zimmer ja verloren habe, als ich aus Yale weggegangen bin. Aber wir sehen uns kaum noch und ich habe Angst, dass wir uns überhaupt nicht mehr sehen werden wenn diese Zwei geboren sind. Ich habe meinen Stundenplan für nächstes Semester schon und alle meine Vorlesungen sind erst mittags. Deshalb habe ich gedacht, dass ich vielleicht wieder bei euch einziehen könnte und euch mit Will und den Babys helfen könnte?!” fragte Rory zögernd. Lorelai und Luke schauten sich ungläubig an.
“Du willst bei uns einziehen?” fragte Luke.
“Um uns mit den Babys zu helfen?” wollte Lorelai wissen.
“Ja, und damit wir wieder eine Familie sind!” fügte Rory leise hinzu und schaute zu Boden. Lorelai sagte nichts, sondern fiel ihrer Tochter einfach um den Hals.
“Natürlich kannst du nach Hause kommen!” sagte Luke und umarmte sie ebenfalls.
“Danke Mom...Dad” sagte sie und Lukes Lächeln wurde noch breiter.
“Ich bin so froh dich wiederzuhaben!” schniefte Lorelai als William wütend losbrüllte.
“Was ist denn mit dem los?” fragte Rory und machte sich von ihrer Mutter los, die nur lachte.
“Er hat den Charakter seiner Mutter geerbt!” sagte Luke nur.
“Also will er Aufmerksamkeit!” lachte Rory.
“Ja, er ist eifersüchtig und schreit, er will Aufmerksamkeit und schreit, er wird wütend und schreit...” sagte Luke, hob ihn hoch und küsste ihn und sofort war er still.
“Klingt wirklich nach dir, Mom!” lachte Rory und rannte zu Luke und versteckte sich hinter seinem Rücken, als Lorelai versuchte sie zu hauen.
“Jeder von diesen Zwei bekommt sein eigenes Zimmer und du ziehst in den Keller!” sagte Lorelai und setzte sich wieder.
“Kannst du mir mein Essen holen, ich habe Angst vor ihr!” sagte Rory zu Luke, der immer noch grinste.
“Ja natürlich!” sagte er und gab ihr ihr Essen bevor er sich neben Lorelai setzte. Rory nahm William und nahm am Tisch platz.
Sie aßen still und Lorelai kuschelte sich an Luke und aß mit ihrem Kopf auf seiner Schulter liegend, während er seine Arme um sie geschlungen hatte.
Rory aß mit William auf dem Schoß und gab ihm immer Pommes Frites, wenn Luke nicht hinschaute, was Lorelai mit einem anerkennenden Lächeln registrierte.
“Du hast den Kuchen vergessen!” sagte Lorelai als sie ihren Burger gegessen hatte.
“Ja, und meinen Kaffee!” fügte Rory hinzu.
“Okay, ich hole es ja schon!” sagte Luke und nahm Rory William ab.
“Hey!” beschwerte sich Rory.
“Kein Kuchen und kein Kaffee für ihn, die Fritten haben gereicht! Habt ihr gedacht ich hätte es nicht bemerkt? Glaubt bloß nicht, dass ihr mich jetzt die ganze Zeit zum Narren halten könnt, wo ihr wieder zusammen wohnt!” grinste Luke.
“Das werden wir noch sehen!” rief Lorelai ihm nach und grinste Rory an.


TBC
review please!

ajnevs04
29.04.2006, 14:57
Super, super, Rory ist wieder da. Das finde ich wirklich klasse. Aber das hat bestimmt etwas zu bedeuten, dass sie nicht weiterhin bei Logan wohnen will. Mal sehen wie diese schöne große Familie so zusammen ist!

:dance: :dance: :dance:

~Tina~
29.04.2006, 16:19
Tachjen!
:biggrin:
Die Szene mit den Pommes war echt herrlich! Total sweet...und der Kleine erst...
hoffentlich werden die Twins auch so süß wie William...hach, ich werd jetzt William Fan! *lach*
Alles super toll geschrieben, wie immer^^ freu mich schon, wenn die Twins kommen!
außerdem find ich toll, dass Rory wieder da ist! :cool:

edit: hab ich schon erwähnt, dass ich ben Banner geil finde?
Nein?
Jetzt aber: Der ist echt geil!

Natasha3
29.04.2006, 17:09
dieser teil war einmal wieder total sweet! vorallem die szene in der rory will die frittes gibt. außerdem finde ich es auch toll, dass rory wieder da ist und freue mich auch schon sehr wenn die zwillinge kommen!

kann es kaum bis zum nächsten teil abwarten!

im wievielten teil kriegt lorelai die twins?

karana
29.04.2006, 17:22
im wievielten teil kriegt lorelai die twins?

Oh Gott, du stellst Fragen, k.A. vielleicht 32 oder 33 oder so,... warte mal...36: party2, 35 Party 1 34:weinen 33:Will 32:.... 32 müsste es sein, denke ich...

23 Zwerge
29.04.2006, 21:09
lol wie süß ^-^
eine richtige familie, find ich cool

der teil war wieder super, toll geschrieben und die idee war wirklich süß
ich fands toll wie sie will gefüttert haben XD sehr cool

also, ich freu mich wie immer auf den nächsten teil

Papillon
30.04.2006, 21:23
Es tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte aber ich habe früher einfach keine zeit dazu gefunden.
Jaja, die Kritik ist schon berechtigt, das weiß ich selbst. Das Problem ist halt einfach, dass es nur eine Übersetzung ist und dadurch einfach vieles abgehackt und hölzern klingt. Das ist mir auch bewusst. Ich hab entweder hier oder bei irgendeiner anderen Fic an den Anfang geschrieben, dass ich da eigentlich kein Fan von bin die Sachen zu übersetzen, weil es dann eben dazu kommt. Aber ich wurde darum gebeten, weil manche nicht so gut Englisch können.
Zu den Rechtschreibfehlern und Zeichenfehlern: Das passiert, da ich das wahnsinnig schnell übersetze und mir ehrlich gesagt auch nicht nochmal durchlese, weil ich die Kapitel auf Englisch schon auswendig kenne. Ich mache das nur, dass die, die mich darum gebeten haben das lesen können und will das eigentlich nur so schnell wie möglich weg bekommen.
Was die Umgangssprache angeht: Wenn Umgangssprache drin ist, ist es gewollt, bei Luke und Lorelai benutze ich das zum Beispiel recht häufig, aber bewusst, weil die im Englischen auch nicht so gestochen sprechen wie Emily oder Richard. Also ich weiß nicht, wenn ich eine Ff poste, egal ob Übersetzung oder nicht, geb ich mir doch Mühe und stell nur das rein, mit dem ich zufrieden bin. So viel Umgangssprache gibt es in der Serie auch nicht. Kann sein, dass das in der englischen Version so ist. Ich hab noch nicht allzu viele Folgen in Englisch gesehen aber bei denen, die ich gesehen hab, ist mir auch nicht so viel Umgangssprache aufgefallen.
Eigentlich ist mein Deutsch ganz gut, hab immerhin ein 14 Punkte Abi in Deutsch gemacht, so schlecht kann es nicht sein.
Dann sind wir uns in diesem Punkt ja recht ähnlich. Ich hab mein Abi in Deutsch auch mit 14 Punkten gemacht und ich studiere es jetzt sogar. Folglich hab ich auch eine Ahnung davon.
Ich habe neulich ne story hier auf Englisch gepostet die heißt "Call my name and save me", vielleicht schaust du da mal rein, ich bin nämlich wirklich dazu in der Lage fehlerfrei zu schreiben!;)Wenn ich genügend Zeit habe, schau ich vielleicht mal rein. Mal sehen
Ich hab eben erst kapiert, dass die Zitate in der Box deine korrigierten Versionen sind, bzw. das Rote. Ich hab mich noch gewundert weshalb ich so komische Fehler gemacht habe. Also jetzt mal ganz ehrlich und nimm das jetzt bitte auch nicht persönlich, aber was verbessern zu wollen was stimmt und es sozusagen zu verschlimmbessern, finde ich etwas bedenklich!Verschlimmern? Aha. :rolleyes:
Also die Kommas stimmen ja, aber die zwei Punkte sind falsch. Es sind Ausrufe, demnach benötigt man Ausrufezeichen, wenn sie schreiend ins Diner kommt. Für mich sieht das beides nicht nach nem kompletten Satz aus, dann bräuchte man Punkte!
Gut, vielleicht war ich bei diesen Ausrufen etwas zu kritisch aber die Ausrufezeichen haben einen im ersten Teil ja regelrecht erschlagen... vielleicht lag es auch nur daran. :unsure:
Das Apostroph stimmt wieder, allerdings habe ich weiter oben im Text, glaube ich, schon erwähnt, dass Luke, Lorelai, Babette und Miss Patty ganz bewusst von mir so geschrieben werden. Das macht man auch in den engl. Fics so, weil das sonst zu komisch klingt und niemand von denen so reden würde. Bsp: Lorelai sagt im Normalfall: "I gotta go!", also schreibt man es so, "I 've got to go" sagt sie nur im Hotel oder wenn sie mit ihrer Mutter redet. Das ist eher ein Emily Satz.
Bei Luke das Gleiche. Und wer sagt in gesprochenem Deutsch schon "Das ist eine Qual?" Ich schreibe es bewusst so, damit die Ausdrucksweise klarer ist für den Leser und die nicht so hochgestochen sprechen.
Kann sein, dass du das so siehst. Ich hingegen kann mir Luke nicht vorstellen wie er ne sagt. :unsure:
Also mal ehrlich jetzt, wenn ich das deutlich von der wörtlichen Rede abheben will (dann fallen die Anführungszeichen schon mal weg) und durch die Formatierung ein Fehler drin ist, das alles was ich bei mir im Original kursiv schreibe etwa 20 Schriftgrößen größer erscheint und ich zu faul bin hier noch mal den ganzen Text durchzugehen und alles kursiv zu machen, dann ist es je wohl total egal ob ich da Sternchen vornedran setze, Dollarzeichen oder sonstiges. Eigentlich markiert man sowas überhaupt nicht, trennt es mit Komma ab und das war's. Das ist nur ein Hinweis für den Leser und solange der versteht, dass das jetzt Gedanken sind, ob mit Sternchen oder Dollarzeichen, ist es doch völlig Wurscht wie markiert wird!
Ich muss dir ehrlich sagen, wenn ich sowas lese, bekomme ich den Eindruck, du hast förmlich nach Fehlern gesucht um dich daran aufzuhängen. Und das ist keiner, das ist einfach meine Wahl. Bei FF markiere ich das immer durch kursive Schrift, aber das kann ich hier eben nicht. Und ob da nochmal dachte, denkt, erinnerte oder so hinter steht...so what? Der der beim ersten Mal nicht weiß für was die Sternchen sind, der weiß es dann!
Du musst Gedanken herausheben, das ist mir auch klar. Aber mit Sternchen oder wie du gesagt hast Dollarzeichen? Ich bitte dich. Hast du das schon jemals in einem Buch oder einer Zeitung gelesen? Ich nämlich nicht. :unsure:
Ich habe nicht bewusste nach Fehlern gesucht. :rolleyes: Ich habe mir diesen Diskussions- Thread durchgelesen, weil ich mich sehr für Java Junkie Ffs interessiere. Da steht, dass ihr nur die besten Ffs aufnehmt und mit diesen Hintergrundgedanken hab ich mich dann an die Ffs gemacht. Und als ich dann deinen ersten Teil gelesen hab, sind mir diese Fehler eben ins Auge gestochen. Von einer der besten Ffs habe ich einfach mehr erwartet. Das ist alles.
Irgendwie steht da in meinem Text was anderes!
Ja genau, es steht etwas ganz anderes in deinem Originaltext aber dieser Satz hat für mich in dieser Form kaum Sinn ergeben. Deswegen die Verbesserung. Ich habe es wohl kaum verschlimmert, wie du oben angedeutet hast.
Jetzt hätte ich gern den Originaltext zitiert aber der ist nun auch verändert. Deine erste Fassung von diesem Satz hat wirklich für mehr Verwirrung als für einen Sinn gesorgt.
Nur Michel steht immer hinter der Rezeption, aber sie hat ein Büro, dachte nicht, dass ich das dem geübten GG- Gucker nochmal erklären müsste.
In der deutschen Fassung hat Lorelai nie ein Büro erwähnt. Zumindest hab ich nichts davon mitbekommen. Sollte es doch so gewesen sein, dann tut es mir leid.
:eek: Geübter Gg-Gucker? Weißt du wie oft ich Gilmore girls anschaue? Nein! Also bilde und äußere keine Meinung über etwas, von dem du absolut keine Ahnung hast. Das ist mehr als anmaßend! :rolleyes:
Ich finde es gut und hab auch nichts dagegen wenn jemand Fehler sucht und findet, mir sagt, dass es falsch ist (das mit dem Sie tauchte irgendwann schonmal auf, ich hab dann drauf geachtet, dass das während meiner Speedübersetzung nicht wieder unter den Tisch fällt, vielleicht hättest du doch noch weiterlesen sollen.
Es kommt mir irgendwie nicht so vor. Scheinbar verträgst du keine Kritik, denn sonst würdest du so nie auf meine regieren. Du bist gekränkt, beleidigt oder irgendetwas anderes und deswegen versucht du es jetzt so darzustellen, als ob ich einen völlig korrekten Satz (in dem Beispiel oben) verfälscht hätte.

Ich wollte wirklich nicht so darauf antworten aber über deine Antwort habe ich mich einfach geärgert. Vor allem über die Aussage, dass dir etwas komisch vorkommt... :eek: das würde mich jetzt doch mal brennend interessieren.
Ich hatte mit meiner Kritk wirklich nicht die Absicht das hier so ausarten zulassen aber ich konnte deine Antwort nich einfach auf mir sitzen lassen. :unsure:

karana
30.04.2006, 22:49
uallahi... was für ein post, der ist ja fast länger als die komplette Story...;)

Oh my, wo fang ich denn da an? Am besten am Anfang....

Alsoooo.... erst zu dem "reinstellen ohne zufrieden zu sein": Normalerweise habe ich, wenn ich ne Story poste, nen Betareader, der das nochmal durchschaut, usw.
Wenn ich ne Story auf Deutsch schreibe brauche ich keinen. So, die Story habe ich also auf Englisch rausgebracht und wurde dann gebeten sie zu übersetzen. Ich habe mich erst geweigert, weil ich finde, dass das auf Deutsch nicht GG-mäßig klingt, da ich GG hauptsächlich auf Englisch schaue. Jedenfalls habe ich mich dann doch überzeugen lassen, allerdings hatte ich eigentlich keine Zeit dafür. Also habe ich das im Schnelldurchlauf übersetzt, ehrlich gesagt nicht nochmal drüber gelesen und es gepostet. So ging das einige Chapter lang und als ich meine Prüfungen rum hatte, hab ich mir das dann mal angeschaut und festgestellt, dass ziemlich viele Tippfehler drin sind, Kommas fehlen, usw.
Ich habe von da an mehr drauf geachtet während ich übersetzt habe und ich denke eine solche Häufung wie in den ersten Kapiteln kam nicht mehr vor.
Dann kam dein post und ich dachte erst "Was?", weil ich ne Zeit gebraucht habe, bis ich verstanden habe, dass du es nur vom 1. Kapitel hattest, weil du anscheinend nie weitergelesen hast.
Du hattest, wie ich ja bereits geschrieben hatte, mit vielen Dingen Recht, die waren einfach falsch. Da gibt es nichts zu diskutieren. Womit wir dann aber schon zu Punkt 2 kommen:
Der Umgangssprache
Ich denke es ist jedem Autor selbst überlassen wieviel Umgangssprache er reinschreibt.
Wegen dem "ne" hab ich eben übrigens extra nochmal ne Folge rausgekramt und reingeschaut. Und was sagt Sookie da? "Achso, wie kann ´ne Puppe denn behindert sein?" (Folge 5.14 ziemlich am Anfang, noch bevor Luke mit Lorelai Schluss macht) Oder was sagt Lorelai als sie Luke anfleht(gleiche Folge):...ich habs ignoriert...", das nur dazu. Ich hab es eben so gehört, in meinem Kopf wenigstens, dass Luke das so sagt. Wenn du das nicht so siehst (oder hörst in dem Fall) kann ich das nicht ändern, aber eben auch nichts dafür, denn die reden so! Zwar nicht immer,ich weiß, aber sie tun es!

Äääh...weiter... zu der Abinote kann ich nichts sagen, außer "Glückwunsch" vielleicht... Hattet ihr auch Effi Briest im Vergleich? Aber das steht ja jetzt nicht zur Debatte...

Ah, Call my name, guter Punkt... die übersetze ich mittlerweile nämlich auch und ich muss sagen da geb ich mir mehr Mühe, weil mir an der Fic viel liegt. Ich muss die letzten Kapitel nochmal nach Kommafehlern durchgehen, weil ich die die letzten Tage so schnell gepostet habe und im letzten sind Groß/Kleinschreibefehler drin, aber ansonsten bin ich mit der Übersetzung zufrieden. Schau halt mal rein. (Die vielen kurzen Sätze manchmal sind Absicht, das nur vorweg)

Die Ausrufezeichen, da sind wir uns ja wieder einig. Wobei ich finde, dass man bei Lorelai immer von irgendwas erschlagen wird, auch wenn man sich die Scripts anschaut. Entweder von endlosen Kommaketten, weil sie verschachtelte Sätze bildet, oder eben von Ausrufezeichen, weil sie oft nur in der Gegend rumschreit.

Zu den Dollarzeichen: Das war ne Übertreibung meinerseits, ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich persönlich es egal finde wie ein Autor was markiert, solange ankommt was er meint. Und ich hab ja keine Dollarzeichen verwendet... Und in Büchern hab ich das auch noch nicht gesehen. Aber da finde ich ist es auch was anderes, schließlich ist es dann etwas wofür Leute bezahlen und womit der Autor sein Geld verdient, da würde ich mir auch mehr Mühe geben. Wobei in den meisten Büchern Gedanken oftmals gar nicht markiert sind.
Das mit den Sternchen ist übrigens in Englischen Ffs ziemlich üblich, nicht normal, aber auch nicht ungewönlich, weil manche Programme keine kursive Schreibweise zulassen.

Mmmm...was dann... ach ja...Ich versteh immer noch nicht wo die Vertauschung eines Kommas und eines "und" Probleme in der Verständlichkeit hervorruft.

Das mit dem geübten GG-Gucker war nicht als Anmaßung gedacht. Ich hätte vielleicht so nen zwinkernden Smilie dahinter setzen sollen. Ich geh immer davon aus, dass die Leute meine Art mittlerweile schon kennen, also sorry wenn das falsch ankam.

So, jetzt zu dem letzten Absatz: Ich bin (war, wie auch immer) weder gekränkt noch beleidigt. Dass du siehst, dass ich keine Kritik vertrage, weil ich darauf hinweiße, dass nicht alle Sachen die du bemängelt hast auch tatsächlich falsch sind, finde ich jetzt wieder etwas anmaßend, wenn wir schon beim Thema sind.
Wenn man eine FF postet bekommt man immer Kritik, das ist völlig normal. Die Frage ist halt nur wie kritisch man als Leser sein muss, sein darf, sein kann ohne pedantisch zu werden.
Wenn jemand eine Story nicht mag, sie blöd, langweilig, schlecht geschrieben oder so findet ist das Ansichtssache und es steht jedem frei. Dann schreibt man das, oder eben auch nicht, der Autor nimmt es zur Kenntnis und es ist gut.
Ich persönlich bin halt nur ein Fan von konstruktiver Kritik. Du hast mich auf Rechtschreibfehler hingewießen, wir haben über die Umgangssprache, mehr oder weniger, diskutiert... da hab ich kein Problem mit. Nur bei so Sachen wie den Sternchen hört es, meiner Meinung nach, auf. Denn das ist Ansichtssache und hat mit konstruktiver Kritik nichts mehr zu tun.

Ich finde auch nicht, dass deine Antwort ausgeartet ist, wir diskutieren halt darüber, jedenfalls sehe ich das so.
Ich würde mich freuen, wenn du mal bei "Call my name..." vorbeischaust, vielleicht gefällt dir die ja ein bißchen. :)

karana
05.05.2006, 00:25
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 31(Juni): Vermisse dich




“Hi Mom!” sagte Rory, als sie das Wohnzimmer betrat.
“Hi mein Kind, hi Logan!” antwortete Lorelai und versuchte sich aufzusetzen. Sie lag auf der Couch, Decke über den Beinen liegend, Hand auf ihrem Bauch.
“Haben sie erneut Wehen?” fragte Logan.
“Nein, ich bin okay, mir ist nur langweilig. Seit zwei Wochen muss ich schon hier rumliegen und darf nichts machen. Und im Fernsehen kommt auch nichts, außer blöde Realityshows oder Gerichtssendungen. Ich kann sie nicht mehr sehen. Und bestellen kann ich auch nichts mehr, bei diesen tollen Shoppingsendern, weil Luke mir meine goldene Kundenkarte abgenommen hat und wir noch ein weiteres Topfset auch nicht mehr unter bekommen würden,” jammerte sie.
“Mom, du hattest viel zu früh Wehen, du kannst nicht mehr den ganzen Tag rumlaufen.”
“Jaja, ich weiß”, sagte Lorelai frustriert.
“Wo ist Luke?” wollte Rory dann wissen.
“Oben, er zieht Will um. Will hat wieder versucht alleine zu essen, aber auf seinen Kleidern ist wieder mehr Essen gelandet, als in seinem Mund. Und als ich dann versucht habe ihn zu füttern, ist er wütend geworden und hat den Teller runter geworfen und angefangen zu schreien. Also musste Luke übernehmen, weil Will sich das bei ihm nicht traut und dann hat er sauber gemacht und jetzt zieht er ihn um.”
“Okay, wir sind in meinem Zimmer. Ruf mich, wenn du was brauchst” sagte Rory.
“Danke Schatz” rief Lorelai bevor sie ihren Blick wieder auf den Fernsehschirm richtete.


Nach einer halben Stunde war Luke immer noch nicht wieder unten bei ihr, aber sie konnte Williams Lachen hören. Langsam stand sie auf und lief zur Treppe.
“Luke? Luuuke?” rief sie hinauf, aber bekam keine Antwort, denn oben herrschte zu viel Lärm mit Williams Gelächter und der lauten Musik aus Rorys Zimmer.
Lorelai stieg langsam die Treppen hinauf und war froh, als sie oben angekommen war. Sie ging in Williams Zimmer und fand Luke und William auf dem Boden. Luke lag auf dem Rücken, William stand auf seinem Bauch und ließ sich immer wieder nach vorne, in Richtung von Lukes Kopf, fallen. Luke fing ihn immer auf, wenn er nur noch wenige Zentimeter von seinem Kopf entfernt war.
“Hey, zerstör das hübsche Gesicht deines Vaters nicht,” lachte Lorelai, als sie das Zimmer betrat.
“Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du nicht durchs Haus rennen sollst!” sagte Luke und setzte sich, sehr zu Williams Enttäuschung, auf. William krabbelte zu seiner Mutter und zog sich an ihrer Hose nach oben, so dass er stand. Er schaute zu ihr hoch, streckte die Arme aus und bemerkte gar nicht, dass er frei stand.
“Mommy!” quietschte er.
“Es tut mir so leid, mein Baby, aber ich darf dich nicht hochnehmen!” sagte sie zu ihm und Luke sah wie groß ihre Enttäuschung war.
“Komm her Kleiner!” sagte Luke und bedeutete Lorelai, dass sie sich in den Schaukelstuhl setzen sollte und gab ihr dann William.
“Ich vermisse dich, mein Baby!” sagte sie und presste ihren Sohn an sich, der seinen Kopf auf ihre Schulter legte. Luke setzte sich währenddessen auf die Armlehne und spielte mit ihren Haaren.
“Nicht mehr lange, dann ist es vorbei,” sagte er.
“Ich weiß” murmelte sie und drückte immer wieder Küsse auf Williams Kopf. Als sie aufhörte schaute William sie an.
“Kuss!” sagte sie und William gab ihr einen Kuss auf den Mund.
“Mein Engel”, lachte sie und gab ihm noch einen Kuss, bevor er seinen Kopf zurück auf ihre Schulter legte.
“Oh, Rory und Logan sind übrigens da. Kannst du ihnen dann was zu essen machen?” fragte Lorelai Luke.
“Klar, was wollen sie denn?” fragte er.
“Keine Ahnung”
“Ich werde sie mal fragen gehen,” sagte Luke und wollte aus dem Zimmer gehen, als Lorelai ihn zurück hielt.
“Geh da jetzt besser nicht rein, du könntest was stören, oder wo reinplatzen”, grinste sie.
“Du meinst dass sie... jetzt? Hier?” fragte er konfus.
“Warum ist denn sonst die Musik so laut? Glaubst du sie üben tanzen?” fragte Lorelai und zog die Augenbrauen hoch.
“Ich will da jetzt nicht wirklich drüber nachdenken!” sagte er und verzog das Gesicht.
“Dann konzentriere dich auf deinen niedlichen Sohn und deine schwangere Frau!” lächelte sie.
“Ist er schon eingeschlafen?” wollte Luke wissen.
“Ja. Seit er versucht zu laufen ist er immer völlig erledigt” sagte sie und streichelte ihm über den Kopf.
“Ich lege ihn in sein Bett” sagte Luke bevor er William nahm. Als er sich wieder umdrehte schmollte Lorelai und streckte die Arme aus, also hob er sie hoch.
“Ooooh, ich liebe dieses Lied” sagte Lorelai als sie die Tür geöffnet hatten und die Musik aus Rorys Zimmer hörten. Auch als sie im Schlafzimmer angekommen waren, setzte Luke sie nicht ab. Er behielt sie in seinen Armen und begann mit ihr zu tanzen. Zuerst lachte sie überrascht auf, war dann aber doch berührt und küsste ihn.
Er legte sie vorsichtig auf das Bett und löste seine Lippen von ihren.
“Hast du Hunger?” fragte er.
“Nein”
“Nein?”
“Nein! Ich habe den ganzen Tag Popkorn gegessen. Deine Töchter lieben Popkorn!” lachte sie.
“Okay, dann werde ich jetzt irgendwas für Rory und Logan machen und sie können dann essen, wenn sie fertig sind mit... was immer sie auch machen.”
“Nein, lass mich nicht alleine! Obwohl ich den ganzen Tag in der Gegend rumliege, sehen wir uns kaum. Du fehlst mir!” schmollte sie, was Luke dazu bewegte sich neben sie auf das Bett zu setzen und sie zu küssen.
“Ich liebe dich”, flüsterte er zwischen Küssen.
“Ich liebe dich auch” murmelte sie und ließ ihre Hand unter sein Shirt gleiten.
“Schatz... die Tür ist noch offen.” sagte Luke und hielt ihre Hand fest.
“Dann mach sie zu” sagte sie, immer noch mit geschlossenen Augen.
“Zieh dein Shirt aus, Schatz” sagte sie als er sich wieder neben sie auf das Bett legte. Er zog es aus und sie legte ihren Kopf auf seine nackte Brust, drückte mehrere Küsse darauf und seufzte dann zufrieden.


Luke war irritiert als er einige Stunden später die Augen wieder öffnete.
“Luke! Luke!” sagte Lorelai und stieß ihn immer wieder in die Rippen.
“Lorelai, was ist denn?” fragte er schläfrig, versuchte aber wach zu werden, denn er hörte an ihrer Stimme, das etwas nicht stimmte.
“Luke ich habe Wehen” sagte sie und klang panisch.
“Schon wieder?”
“Ja, aber dieses Mal sind sie regelmäßig und stark” schniefte sie und da bemerkte Luke, dass sie weinte.
“So stark wie die bei William?” fragte er laut.
“Nein, nicht so stark, aber stärker als die vor zwei Wochen”
“Okay, du bleibst hier und ich wecke Rory und sage ihr, dass sie auf William aufpassen soll und dann fahren wir in die Klinik. Mach dir keine Sorgen, alles wird gut!” versicherte er ihr und küsste sie.
“Aber es ist schon wieder zu früh” sagte sie und nahm seine Hand.
“Ich weiß, aber der Arzt sagte uns doch schon, dass das bei Zwillingen passieren kann. Aber vielleicht können sie dir ja wieder was geben und wir können morgen wieder heim gehen.” versuchte er sie zu beruhigen und ging dann zu Rorys Zimmer.

Er klopfte an der Tür, aber bekam keine Antwort, also öffnete er sie. Logan und Rory schliefen und Luke war froh als er sah, dass die beiden wenigstens bekleidet waren.
“Rory! Logan!” sagte er und schaltete das Licht an.
“Oh Ace, mach das Licht aus!” murmelte Logan während Rory versuchte sich die Decke über den Kopf zu ziehen.
“Rory! Logan!” versuchte Luke es wieder, etwas lauter dieses Mal.
“Luke?” fragte Rory verschlafen.
“Lorelai hat Wehen und wir müssen in die Klinik. Du musst dich um Will kümmern!” sagte er.
“Was Mom hat wieder Wehen?” schrie Rory und sprang aus dem Bett.
“Ja. Wir müssen los. Kümmere dich um Will. Manchmal wacht er nachts auf und dann muss jemand da sein”
“Okay, aber ruft mich an, wenn ihr was wisst, versprochen?”
“Versprochen” sagte Luke und Rory umarmte ihn kurz.
“Leg dich wieder hin und schlaf!”
“Aber dann höre ich Will doch nicht” widersprach Rory.
“Oh, den hörst du, glaub mir!” lachte Luke und lief dann schnell zurück ins Schlafzimmer.


TBC

ajnevs04
05.05.2006, 08:38
Wehen, oh man Wehen... :eek: :eek: :eek:

Ich glaube jetzt kommen die Kleinen bestimmt schon auf die Welt. Bei Zwillingen ist das doch schon fast normal, so weit ich weiß!
Das Luke wieder nicht kapiert hat warum die Munik so laut war, war ja klar :biggrin:

Wieder mal ein sehr schöner Teil!

:dance: :dance: :dance:

Natasha3
05.05.2006, 10:25
juhuuu, die wehen sind da! hoffentlich bekommt lorelai die zwillinge schon im nächsten teil, es wird sicher lustig mit allen zusammen!

übrigens war der teil wieder super geschrieben und es freut mich, dass jetzt alle unter einem dach wohnen!

~Tina~
05.05.2006, 10:41
Hey!
Wieder ein tollter teil...
oy, Lore hat die Wehen wieder zu früh...hoffentlich passiert nichts...
der letzt satz war ja wohl geil :lach:
Ich will mehr! (ich bin süchtig^^)

Biene
05.05.2006, 14:39
:biggrin: Ohi ohi ohi was für ein supie Teil!
Mensch jetzt dauerts ja nimmer lang bis die Twins kommen. Wie spannend!
Hoffentlich geht alles gut.
Ich bin gespannt, schnell schnell schnell weiter schreiben.
Supie supie supie supie!!!!!;)

lg
Biene

23 Zwerge
05.05.2006, 15:16
hey ho,

heute gibt es nicht so ein langes FB wie bei der anderen FF


“Ooooh, ich liebe dieses Lied” sagte Lorelai als sie die Tür geöffnet hatten und die Musikmaus Luke war irritiert als er einige Stunden später die Augen wieder öffnete.was ist eine Musikmaus?


“Luke ich habe Wehen” sagte sie und klang panisch.
“Schon wieder?”
lol die reaktion war so geil XD ach, schon wieder wehen? lol


Er klopfte an der Tür, aber bekam keine Antwort, also öffnete er sie. Logan und Rory schliefen und Luke war froh als er sah, dass die beiden wenigstens bekleidet waren.
tina, wo sind deine bananen, die wären jetzt von nöten


“Rory! Logan!” sagte er und schaltete das Licht an.
“Oh Ace, mach das Licht aus!” murmelte Logan während Rory versuchte sich die Decke über den Kopf zu ziehen.
“Rory! Logan!” versuchte Luke es wieder, etwas lauter dieses Mal.
“Luke?” fragte Rory verschlafen.
lol wie so ein daddy mit seiner tochter...und die reaktion von logan(licht aus) sowie die von rory(kopf unter die decke) fand ich cool


“Aber dann höre ich Will doch nicht” widersprach Rory.
“Oh, den hörst du, glaub mir!” lachte Luke und lief dann schnell zurück ins Schlafzimmer.
lol was soll ich dazu sagen, außer lol?

mir hat der teil wieder gefallen, wie immer toll geschrieben und lustig. hab nichts zu meckern

karana
05.05.2006, 17:00
aaaah, die Musikmaus...so ein bescheuerter Tippfehler werde das gleich raus nehmen!:o

Das soll heißen: Die Musik aus Rorys Zimmer.....

Ich hab die Leertaste mit dem Buchstaben "M" verwechselt, vertippt, wie auch immer! Sorry

Repugnant
05.05.2006, 21:15
Gefällt mir echt klasse und so, aber deine Tippfehler sind Katastrophal :rolleyes:

Err ht wieder versucht alleine zu essen, aber auf seinen Kleidern ist wieder mehr Essen gelandet, als in seinem Mund.

Gott! :lach:

Brauchst du 'nen Betareader für deine Übersetzungen? ich biete mich freiwillig an. Ich verlange nichts im Gegenzug. So was kann ganz schön stören. (So ein Fehler) Ist mir klar, beim Übersetzen...yap, that happens... aber, naja...^^
Mein Angebot steht ;)
Sonst ist die Story echt genial...

karana
05.05.2006, 21:24
Gefällt mir echt klasse und so, aber deine Tippfehler sind Katastrophal :rolleyes:



Gott! :lach:

Brauchst du 'nen Betareader für deine Übersetzungen? ich biete mich freiwillig an. Ich verlange nichts im Gegenzug. So was kann ganz schön stören. (So ein Fehler) Ist mir klar, beim Übersetzen...yap, that happens... aber, naja...^^
Mein Angebot steht ;)
Sonst ist die Story echt genial...

ne, nen Beta brauch ich nicht, nur Zeit um nochmal drüber zu lesen! Aber danke, dass du die Stelle zitiert hast, dann kann ich die wenigstens gleich rausnehmen!

Und ne Tatstatur bei der das "a" gescheit funktioniert wäre auch was!

Edit: Hab sie jetzt rausgenommen! Danke nochmal für das Zitieren der Stelle, sonst hätte ich wieder ewig gesucht!

Repugnant
05.05.2006, 21:52
Ich kann das letzte Chap noch mal durchgehen und dir alle Fehler per PM schicken, wenn du willst?

karana
05.05.2006, 22:03
Gute Idee, aber lss Komma fehler weg sonst kannst du gleich das ganze Chapter schicken!

Repugnant
05.05.2006, 22:35
Gute Idee, aber lss Komma fehler weg sonst kannst du gleich das ganze Chapter schicken!
Ich schau's mir gleich an (oder später)

karana
05.05.2006, 23:27
http://i46.photobucket.com/albums/f143/jessijava/GG/gerdpdmban.jpg

Kapitel 32: Cloning


“Wo warst du so lange? Warst du noch Kaffee trinken oder was?” fragte Lorelai aufgebracht als Luke wieder ins Schlafzimmer zurück kam. Sie war angezogen und wartet offensichtlich auf ihn.
“Nein, aber ich musste die zwei erst wecken und ihnen erklären was passiert ist bevor ich ihnen sagen konnte, dass sie nach Will schauen sollen. Und jetzt komm her!”, sagte er und hob sie hoch.
“Ich kann laufen!”, protestierte sie.
“Ich habe dich die letzten zwei Wochen rumgetragen, also diskutiere jetzt nicht mit mir darüber. Du läufst nicht!”, sagte Luke und trug sie nach unten wo Rory bereits wartete.
“Oh, Mom, ich will mitkommen!”, sagte Rory und umarmte sie.
“Nein, bleib hier und schaue nach deinem Bruder. Wir rufen dich an. Es wird schon alles gut gehen”, versuchte Lorelai sie zu beruhigen.
“Bye Mom!”, widerwillig ließ Rory ihre Mutter los.
“Bye Babe!”, sagte Lorelai und lächelte. Das Lächeln verschwand allerdings schnell wieder als die nächste Wehe kam.

“Wie ich sehen kann, haben Sie immer noch Wehen. Die Medikamente schlagen nicht an. Sieht so aus als wollten die Zwei heute kommen.”, sagte ein Arzt drei Stunden später. Lorelai lag in einem Krankenhausbett und bekam Infusionen, während Luke an ihrem Bett saß und ihre Hand hielt.
“Aber es ist doch erst die 34. Woche!”, sagte Luke besorgt, Lorelai drückte seine Hand.
“Ich weiß, aber nach ein paar Tagen im Inkubator werden die Zwei wahrscheinlich gar keine Probleme mehr haben. Die Gefahr einer Frühgeburt besteht bei Zwillingen immer. Aber eigentlich wollte ich mit Ihnen über etwas anderes sprechen.”
“Wieso gefällt mir nicht wie Sie das sagen?” , fragte Lorelai.
“Es geht um den Ultraschall, das wir vor wenigen Minuten gemacht haben. Ich weiß, Sie hatten sich eine natürliche Geburt gewünscht, aber ich muss Ihnen leider mitteilen, dass das nicht möglich sein wird. Wir werden so schnell wie möglich einen Kaiserschnitt machen müssen.”
“Warum? Was ist denn los?”, fragte Lorelai aufgeregt und drückte Lukes Hand noch fester.
“Die Kinder liegen immer noch mit dem Kopf nach oben, sie haben sich nicht gedreht. Leider verlangsamt sich auch der Herzschlag von einem der Babys. Im Moment ist es noch nicht dramatisch, aber wir müssen handeln, bevor sich der Zustand verschlechtert. Wir werden Sie gleich in den OP bringen” sagte der Arzt.
“Oh mein Gott!”, sagte Luke schockiert und sah wie sich Lorelais Augen mit Tränen füllten.
“Aber es ist zu früh... und ich will keinen Kaiserschnitt... und... und... wir müssen Rory anrufen... und meine Eltern. Oh Gott, meine Eltern, die wissen noch gar nicht, dass ich hier bin! Und ich will bei der Geburt meiner Kinder wach sein... und ich will, dass sie gesund sind!”, Lorelai wurde panisch und begann zu weinen.
“Sie brauchen keine Vollnarkose bei dem Kaiserschnitt, wir können ihnen auch eine Rückenmarksspritze geben. Wir werden alles für ihre Kinder tun, was wir können. Beruhigen Sie sich etwas und wir holen Sie in zwanzig Minuten”, sagte der Arzt, bevor er den Raum verließ.
“Oh Gott Luke!”, schluchzte Lorelai auf und er lehnte sich zu ihr und umarmte sie. Er versuchte sie zu beruhigen und versicherte ihr, dass alles gut werden würde, obwohl er innerlich genauso besorgt war wie sie.
“Wir müssen Rory und meine Eltern anrufen”, schniefte sie nach einigen Minuten. Luke nahm das Telefon vom Nachttisch und gab es ihr. Sie wischte sich die Tränen vom Gesicht und küsste Luke, bevor sie die erste Nummer wählte.

“Hey Logan ich bin es, Lorelai. Kannst du mir Rory geben? Danke!....Rory? Ich bin es. Die Wehen hören nicht auf und die Ärzte haben beschlossen, dass sie einen Kaiserschnitt machen wollen... Nein, beruhige dich! Die Babys liegen einfach nur falsch herum. Kannst du noch etwas länger nach Will schauen?... Danke! Und mach dir keine Sorgen, alles wird gut! Tschüss, Schatz!... Ja, ich liebe dich auch!” Lorelai legte auf und atmete tief durch, bevor sie ihre Eltern anrief.

“Hallo, hier spricht Lorelai Danes. Könnte ich bitte mit meinen Eltern sprechen?... Ja, ich weiß, dass es sehr früh ist, aber es ist wichtig!.... Mom? Ich bin’s... Was?... Ja, es ist wirklich was passiert. Ich habe wieder Wehen und die hören nicht auf”, sagte Lorelai und begann wieder zu weinen. Sie musste Rory beschützen und beruhigen, aber nicht ihre Eltern.
“Sie haben mir schon was gegeben, aber es hilft nicht! Und sie müssen die Zwei jetzt holen, weil irgendwas mit den Herztönen nicht stimmt. Und ich darf keine normale Geburt haben, sie machen einen Kaiserschnitt!”, schluchzte Lorelai.
“Ja, Rory schaut nach William. Was? Ja, Luke ist hier, Moment!” , sagte sie und hielt Luke dann den Hörer hin.
“Emily, hallo! Vor drei Stunden... Nein, es hat nichts geholfen... Mmmm, ja... Nein, das ist nicht nötig... natürlich wäre das schön... Ja, okay... wir sehen uns dann!”, sagte Luke und legte auf.
“Deine Eltern werden die anderen drei abholen und dann herkommen. Und deine Mutter ruft auch Sookie an”, teilte Luke seiner Frau mit und nahm ihre Hand wieder.
“Das ist nett!”, sagte Lorelai.
“Wie fühlst du dich?”, wollte Luke wissen.
“Ich habe Angst Luke! Warum musste dieses Mal wieder alles schief gehen? Wieso muss es ein Kaiserschnitt sein? Es tut mir leid!”
“Du musst dich für Nichts entschuldigen, du kannst nichts dafür! Beruhige dich, es wird schon gut gehen!”, sagte er und rutschte etwas nach unten, so dass sie ihren Kopf auf seine Brust legen konnte.
“Kommst du mit rein?”, fragte sie nach einigen Minuten der Stille.
“Natürlich! Ich schick’ dich da doch nicht alleine rein!”
“Du musst nicht mit rein, wenn du nicht willst”
“Ich weiß, aber ich will!“ , sagte er und küsste ihre Stirn.

“So, wir sind wieder da. Das ist Dr. Sanders, sie wird Ihnen die Narkose setzten und dann bringen wir Sie in den OP. Mr. Danes möchten Sie mitkommen, oder warten Sie hier?”, fragte der Arzt.
“Ich komme mit”, sagte er und lächelte Lorelai zu.
“In Ordnung. Sind sie bereit? , fragte der Arzt. Lorelai schaute Luke an, zog ihn zu sich und küsste ihn für einige Sekunden. Als sie sich von ihm löste, lächelte sie ein wenig.
“Jetzt bin ich bereit”, sagte sie und schaute dabei immer noch Luke an.

“Fühlen Sie das?”, fragte der Arzt später im OP.
“Nein”, antwortete Lorelai. Luke saß an ihrem Kopfende, hielt ihr beide Hände und schaute ihr in die Augen. Ab und zu flüsterte er ihr etwas ins Ohr um ihr Mut zu machen und sie abzulenken.
“Tut das weh?”, fragte er sie.
“Nein, es fühlt sich komisch an, aber es tut nicht weh!”, flüsterte sie zurück.

“Komm her, Kleines!”, sagte der Arzt ein paar Minuten später.
“Da sind wir ja! 7.13h, 22 Juni. Es ist ein Mädchen!”, gab er bekannt und kurz darauf zeigte eine Schwester Luke und Lorelai ihre Tochter. Beide drückten ihr einen Kuss auf die Stirn und beide konnten ihre Tränen nicht zurück halten. Dann rannte die Sc