Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Living with a Broken Heart
~Loorie~
23.05.2006, 15:50
Hey
eigentlich sollte dieses Kapitel nur ein One-Shot werden, aber irgendwie hab ich noch weitere Ideen dafür.
Weiß nicht ob dies eine lange Ff wird, oder ao wie meine erste Beginning.
Ich werde das einfach mal spontan.
Ich habe das erste Kapitel etwas umgewandelt und poste es hier.
Autor: ~Loorie~
Titel: Living with a Broken Heart
Genre: traurig
Pairing: werdet ihr schon sehen
Disclaimer: keine von den bekannten Figuren gehören mir. Und ich
werde sie auch nie kaufen, dass ist sicher. Geld verdienen
lässt sich mit meinem Geschreibe auch nicht. Aber falls
irgendwelche euch aus der Serie unbekannten Figuren
vorkommen, die gehören dann ganz allein mir und die geb ich
auch net her.
Zusammenfassung:
Die Ausgangssituation ist das Lorelai gestorben ist und Luke und Rory seit zwei Jahren versuchen ihr Leben in Europa neu zu beginnen. Aber ob sie erfolgt haben werden oder was ihnen dabei helfen könnte das werdet ihr noch sehen...
~Loorie~
23.05.2006, 15:52
so und nun der erste, manchen bereits bekannte Teil...
1.Kapitel
Wenn einmal der Tag kommt, an dem wir getrennt werden und meine letzten Worte nicht ICH LIEBE DICH waren dann weißt du, dass es daran gelegen hat, dass mir keine Zeit mehr geblieben ist.
„Was kann ich ihnen bringen?“
Er blickte den Kellner ohne irgendwelche Emotionen in den Augen an und antwortete mit leiser Stimme.
„Einen Kaffee bitte.“
Der Kellner entfernte sich von dem Tisch, auf dem ein gebückter Mann saß. Er saß alt und grau aus, doch beim genaueren Hinsehen bemerkte man sein wahres Alter. Die sonst so kräftige Stimme war nur noch ein Flüstern und seine Augen hatten jeden Glanz verloren. Wie viele Menschen fragte der Kellner sich, was diesem Mann schreckliches widerfahren war.
Schrecklich war für Luke zu wenig, seit diesem Tag hatte er aufgehört zu leben. Er hatte Stars Hollow verlassen und war nach Europa ausgewandert. Niemals wollte er an den Ort wo all die Erinnerungen lebten zurückkehren. Zu schmerzhaft war sie. Schmerz und Trauer waren die einzigen Gefühle die er in den letzten zwei Jahre gefühlt hatte. Zwei Jahre war es nun her. Heute vor zwei Jahren hatte er aufgehört zu leben. Ein einziger Satz hatte sein Leben zerstört.
Er sah die Bilder vor sich als wäre es gestern gewesen. Der Arzt, der durch die Tür kam, ihm die Hand gab und sagte:
„Es tut mir Leid.“
In diesem Moment war alles zerstört gewesen. Sein Leben war vorbei gewesen. Auch heute noch lag er nächtelang wach und verfluchte Gott, dass er ihm alles genommen hatte. Er fragte sich all die Jahre lang ob er es verhindern hätte können.
Jess, er war der Einzige der Luke noch geblieben war. Doch er konnte nicht mit ihm reden, er wollte nie wieder jemanden sehen, der ihn an sein früheres Leben erinnerte. Die Einzige, die ihn ab und zu besuchte war Rory, bei ihr fühlte er sich verstanden. Auch sie hatte nie wieder in ihr altes Leben zurück gefunden. Sie hatte Yale abgebrochen und war ihn nach Europa gefolgt. In ihrer Verzweiflung hielten sie am dem Einzigen fest was sie noch hatte, ihrer Erinnerung. Erinnerung an ein unbeschwertes Leben als Familie, bis zu jenem Tag. Jenem Tag, der ihnen das liebste in ihrem Leben nahm.
Luke hatte sich nicht auf ihrer Beerdigung von ihr verabschiedet, erst Tage später konnte er den Friedhof betreten. Heute noch spürte er das Gras unter seinen Füßen, die ihn zu ihrem Grab trugen. Er sah immer noch die Sträuße vor sich und den Ausspruch auf ihren Grabstein.
Er erinnerte sich an den Spruch den Lorelai ihm einmal auf einem Zettel gegeben hatte:
„Wenn einmal der Tag kommt, an dem wir getrennt werden und meine Worte nicht >Ich liebe dich < sind, dann weißt du, dass es daran gelegen hat, dass mir keine Zeit mehr geblieben ist.“
Ihm war keine Zeit mehr geblieben, diese Worte auszusprechen, doch er wusste dass sie es gewusst hatte. Denn er hatte den Zettel seit ihrem Tod immer bei sich und hatte ihr am Grab geschworen sie niemals zu Lieben aufzuhören.
Und ihm war damals so gewesen als hätte der Wind ihre Antwort geflüstert.
Luke schüttelte sich vorsichtig um die Erinnerung abzuschütteln und verließ das Cafe. Rory erwartete ihn bereits und gemeinsam machten auf den Weg zurück in die Vergangenheit. Denn die Zukunft war für die Beiden voller Schmerzen und Trauer.
Fb ist natürlich erwünscht, denn ohne gibt es keinen neuen teil...
Gruß Loorie
~Loorie~
24.05.2006, 19:02
hmm
scheint doch niemanden zu interessieren...
Schade!
Sehr traurig. Ich finde aber deinen Schreibstil echt klasse und auch wie du Lukes Gefühle beschreibst ist sehr realistisch. Hoffe doch schwer, dass es einen neuen Teil gibt;)
OMG sorry ich hätte ja FB für den Teil gegeben aber mein internet ging nicht und ich kam halt nicht rein.
Ich hoffe du gibst uns bald den 2. Teil denn ich fand den 1. wirklich toll!!!
hey,
grad deine FF entdeckt!
Ich fand den ersten teil schön!
Ist mal ne andere Idee, das sie nach Europa sind!
hast lukes gedanken gut rüber gebracht!
Hoffe es gibt bald den nächsten Teil, dann kann man dazu mehr sagen!
Freue mich
Liebe Grüße
Chery
Emerson Rose
25.05.2006, 12:56
Anhand des ersten Teils kann ich noch nicht allzu viel sagen, aber er gefällt mir sehr gut.
Der Titel passt hervoragend zur Story und die Gefühle hast du sehr anschaulich beschrieben (geschrieben). Werde an deiner Story auf jeden Fall dran bleiben, falls du beschließt sie etwas auszuweiten.
LG Emerson Rose
~Loorie~
25.05.2006, 15:14
Wow,
danke für das liebe Fb.
Der neue Teil morgen...
Hier eine kleine Vorschau...
Rory hatte alles verloren, ihre Mutter, ihre beste Freundin, ihr Vorbild und ihre Seelenverwandte. Sie hatte niemanden mehr auf dieser gottverdammten Welt. Niemanden außer Luke.
Gruß Loorie
Repugnant
25.05.2006, 15:23
Anhand des ersten Teils kann ich noch nicht viel sagen, klingt aber vielversprechend. Freue mich auf den nächsten...
reggaekati
25.05.2006, 16:06
Ohhh *heul* die Story ist total traurig - Lorelai und tot - passt mir gar nicht! aber ich muss sagen du hast 'nen super Schreibstil! der is echt nicht schlecht! - aber die Traurigkeit überwiegt -
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Fritzi753
25.05.2006, 19:14
Hi,ich habe auf deinen "kleinen Hinweis" hin deinen One-Shot auch gelesen und kann nur Lob aussprechen!Ich hoffe nur du erfindest nicht das neue Traumpaar Rory/Luke!:(Das wäre abartig.Ansonsten warte ich auf einen neuen Teil und vn dir zu hören-bye Fritzi
~Loorie~
25.05.2006, 22:19
nee, keine Angst Rory/Luke wird es sicher nicht geben...
~Loorie~
26.05.2006, 20:39
soo hier kommt ein neuer Teil...
2.Kapitel
Die Tapfersten sind mit Sicherheit jene, die eine klare Vorstellung von dem haben, was vor ihnen liegt, sei es Ruhm oder sei es Gefahr, und dieser Zukunft dennoch tapfer entgegen gehen.
Sie saß in ihrer Wohnung, versuchte zu lesen. Doch es ging nicht. Seit zwei Jahren konnte Rory sich nicht mehr wie früher in die Welt der Bücher stürzen und alles um sie herum vergessen. Sie konnte nicht mehr mit Oliver Twist Abenteuer bestehen, Mobey Dick retten oder mit Robinson auf einer einsamen Insel stranden. So sehr sie es auch versuchte, sich wünschte einfach einmal für ein paar Stunden vergessen zu können, es ging nicht. Sie konnte nicht eine Sekunde in den letzten zwei Jahren vergessen was geschehen war. Immer wieder hatte sie das Gesicht ihrer Mutter vor Augen und hörte ihre letzten Worte:
„Ich bring uns Kaffee mit.“
Für Rory war es als wäre es gestern gewesen als sie in ihr Auto gestiegen und davon gefahren war. Doch es war nicht gestern sondern vor zwei Jahren gewesen, und sie war nie wieder gekommen. Nie wieder, hatte sie einfach verlassen, ihre einzige Tochter allein und verloren auf der Welt zurück gelassen. Und nichts was ihr helfen konnte diesen Schmerz zu überwinden.
Auch Rory hatte Stars Hollow und Amerika verlassen, war ihrem Stiefvater nach Europa gefolgt, in der Hoffnung weit entfernt ein neues Leben beginnen zu können. Doch es war nicht möglich, jeden Kaffee den sie trank erinnerte sie an ihre Mutter, jedes Mal wenn sie einkaufen ging erinnerte sie sich an die unzähligen Mal mit Lorelai. Sie schaffte es nicht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, konnte nicht nach vorne blicken, denn sie wusste mit bitterer Gewissheit dass dort nichts auf sie wartete.
Rory hatte alles verloren, ihre Mutter, ihre beste Freundin, ihr Vorbild und ihre Seelenverwandte. Sie hatte niemanden mehr auf dieser gottverdammten Welt. Niemanden außer Luke.
Doch Luke konnte sie auch nicht aufbauen, er hatte nach ihrem Tod auf gehört zu leben, sein Körper war nur noch eine Hülle, kein Geist wohnte mehr in ihm. Manchmal wünschte sich Rory auch einfach nicht mehr denken zu müssen, sich hinlegen und nie mehr auf zu stehen, doch das konnte sie nicht. Es ging nicht, denn was sie tun musste, war eine weit wichtigere Aufgabe als ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie musste stark sein, stark sein für Luke ihn am Leben zu erhalten. Rory musste für zwei Menschen leben und das zerrte an ihr, sie wollte nicht mehr weiter machen.
Doch sie musste.
Sie hatte es nie geschafft ihr Grab zu besuchen, hatte nie auch nur den Friedhof betreten, auch als Luke Tage nach der Beerdigung Abschied von seiner Frau genommen hatte, war sie zu Hause geblieben. Sie wollte nicht als letzte Erinnerung an ihre Mutter einen Stein mit der Aufschrift:
Lorelai Viktoria Danes
Geb. Gilmore
09.11.1968-25.08.2006
sie wird in unseren Herzen
weiter Leben
haben, sie wollte die lebenslustige Frau in Erinnerung behalten, die die verrücktesten Einfälle hatte, süchtig nach Kaffee und guten oder schlechten Filmen war und mit ihrem Schmollmund den um den Finger gewickelt hatte. Denn diese Frau war ihre Mutter und so würde sie ihn ihren Gedanken weiter leben, nicht als Aufschrift auf einem Stein.
Fb wie immer erwünscht
Rory hatte alles verloren, ihre Mutter, ihre beste Freundin, ihr Vorbild und ihre Seelenverwandte. Sie hatte niemanden mehr auf dieser gottverdammten Welt. Niemanden außer Luke.
Doch Luke konnte sie auch nicht aufbauen, er hatte nach ihrem Tod auf gehört zu leben, sein Körper war nur noch eine Hülle, kein Geist wohnte mehr in ihm. Manchmal wünschte sich Rory auch einfach nicht mehr denken zu müssen, sich hinlegen und nie mehr auf zu stehen, doch das konnte sie nicht. Es ging nicht, denn was sie tun musste, war eine weit wichtigere Aufgabe als ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie musste stark sein, stark sein für Luke ihn am Leben zu erhalten. Rory musste für zwei Menschen leben und das zerrte an ihr, sie wollte nicht mehr weiter machen. Da hab ich angefangen zu heulen. Die Tränen waren schon vorher da, aber da hab ich so richtig angefangen. :heul:
Toller Teil, wirklich.
Immer wieder hatte sie das Gesicht ihrer Mutter vor Augen und hörte ihre letzten Worte:
„Ich bring uns Kaffee mit.“ Das passt so gut zu Lore. Ich mein jetzt nicht die Tatsache, dass sie tot ist, aber eben ihre Kaffeesucht.
Hach, ich weiß gar nicht was ich sagen soll außer, dass mir der Teil richtig super gefallen hat.
Sie konnte nicht mehr mit Oliver Twist Abenteuer bestehen, Mobey Dick retten oder mit Robinson auf einer einsamen Insel stranden Dein Schreibstil ist umwerfend. Einfach krass wie du die Charaktere so darstellst. Ich kann mir richtig vorstellen wie das in einer Folge aussehen würde, so als Flashback wie Rory liest oder wie Lore da ins Auto steigt um Kaffee zu holen. :)
Ich hoffe wir bekommen bald den nächsten Teil zu sehen.
LG, Paige
hey,
toller Teil!
Hast die gefühle und gedanken klasse rüber gebracht, konnte toll mit fühlen.
Ich finde es toll das sie versucht stark zu sein, für sich und Luke.
Freue mich auf den nächsten Teil!
Liebe Grüße
Chery
~Loorie~
30.05.2006, 17:45
nur 2 Fbs?
Schade....
Emerson Rose
30.05.2006, 22:03
Habe deinen 2 Teil eben erst gelesen und schniefe immer noch vor mich hin. Du kannst so super traurig schreiben. Gänsehaut mit eingeschlossen. Bin echt begeistert trotz dem traurigen Themas von deiner FF und hoffe, es gibt bald einen neuen Teil.
LG Emerson Rose
~Loorie~
02.06.2006, 16:04
Hey obwohl ich auch hier nicht unbedingt mit fb überschüttet wurde, poste ich einen neuen Teil...
Natürlich danke an alle die mir Fb gegeben haben und es hoffentlich nach diesem Teil wieder geben werden.
Los....
3.Kapitel
Da mi basia mille, diende centum,
dein mille altera, dein secunda centum
Starr blickte Rory auf den Brief vor sich, sie konnte nicht glauben was sie da las. Immer wieder waren ihre Augen in den letzten Stunden über die feinsäuberlich geschriebenen Zeilen gehuscht. Doch noch immer konnte sie nicht glauben was sie dort las. Ihr Herz krampfte sich schmerzhaft zusammen und in ihre Augen stiegen Tränen. Rory wusste nicht einmal, dass sie noch weinen konnte. Sie hatte seit dem schrecklichen und alles zerstörenden Tag so viel geweint, dass sie sich wie ausgetrocknet vor kam und doch spürte sie nun wie sich wieder zwei kleine Tränen den Weg von ihren Augen über ihre Wange bis hin zum Kinn bahnten. Dort fielen sie lautlos Richtung Boden und ihnen folgte immer mehr. Rory brach regelrecht zusammen, sie stürzte auf den Boden und umklammerte dort ihre eigenen Knie. Sie rollte sich eng zusammen und krallte ihre Nägel in ihre Knie, sie merkte nicht einmal wie die Wunden zu bluten begannen. Sie spürte nichts mehr, nur noch den stechenden Schmerz der sich von ihrer Brust ausbreitete. Dieser Schmerz, Rory hatte nur einmal im Leben einen ähnlichen Schmerz gespürt und das war in dem Moment gewesen, wo Luke ihr die Nachricht vom Tod ihrer Mutter überbrachte hatte. Sie erinnerte sich an diesen Moment als wäre es gestern gewesen.
~Flashback~
Sie saß auf einem der harten und kalten Metallstühle in der Krankenhaus Cafeteria und starrte auf ihren inzwischen kalt gewordenen Kaffee, als sie es spürte. Es war ein Stechen, das sich von ihrem Herzen im ganzen Körper ausbreitete, bis hin zur kleinen Zehe und zur entferntesten Haarspitze fuhr der Schmerz durch sie hindurch. Im ersten Moment wusste sie nicht wie sie diesen Schmerz interpretieren sollte, doch dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und der Schmerz der Gewissheit war um vieles schlimmer als der vorherige.
Sie blickte herab auf ihre zitternden Hände und immer wieder schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf:
„Es darf nicht wahr sein.“
Es war zu spät gewesen, das hatten die Sanitäter am Unfallort bereits gesagt, doch Luke wollte nicht darauf hören und hatte Lorelai persönlich ins Krankenhaus gefahren… Er hatte nicht aufgeben wollen und auch sie hatte gehofft, dass man Lorelai noch retten konnte.
Und doch wusste sie, dass es wahr war. Sie wusste, dass es geschehen war. Und als sie Luke auf sich zukommen sah und in seine Augen blickte wusste sie dass es vorbei war. Sie hörte seine Worte nicht mehr, spürte nur noch die Schmerzen ihres Herzens.
Es war als würden tausend Nadeln immer wieder auf sie einstechen, doch viel schlimmer waren die Tränen die in ihren Augen brannten, sie versuchte sie zu unterdrücken, wollte stark sein, stark wie sie, stark wie ihre Mutter. Doch sie schaffte es nicht, sie sank langsam in Lukes Arme, dort ließ sie ihre Tränen laufen und wünschte sich dies alles nur zu träumen. Doch sie träumte nicht es war Realität, die schmerzliche Realität, die ihr ihre Mutter wegnahm.
Sie riss sich von Luke los und rannte, sie verließ das Krankenhaus und rannte immer weiter ohne zu wissen wohin. Sie wollte einfach nur weg, weg von diesem Krankenhaus, diesem Zimmer und ihrer Mutter die dort ihre Augen das letzte Mal geschlossen hatte.
Erst als sie unter ihren Füßen Waldboden spürte wurde sie langsamer, sie lehnte sich schwer atmend an den nächsten Baum und blickte sich mit Tränen verschwommenen Augen um. Rory hatte keine Ahnung wo sie war und in diesem Moment war es ihr auch nicht wichtig. Nichts war mehr wichtig für sie, denn sie hatte das wichtigste in ihrem Leben verloren und niemand konnte sie ihr zurückbringen. Es war vorbei, sie war tot und Rory war allein. Niemand war mehr zu Hause wenn sie am Wochenende aus Yale kam, niemals wieder würden typische Gilmore Videoabende stattfinden und niemals würde sie mehr mit ihr lachen können. Sie versuchte sich ein Leben ohne Lorelai vorzustellen, doch es funktionierte nicht. Vielleicht wollte sie es sich auch nicht vorstellen, denn seine Mutter und gleichzeitig ihre Beste Freundin zu verlieren was das schlimmste was einer jungen Frau passieren konnte. Rory war es geschehen und sie wusste nicht ob sie jemals wieder ein glückliches Leben führen konnte.
~Flashback Ende~
Und sie hatte es wirklich in den ganzen zwei Jahren nicht geschafft ein normales Leben zu beginnen. Vielleicht wird sie irgendwann einmal so weit sein doch im Moment war es nicht möglich. Sie spürte das durch diesen Brief, das bisschen Leben, dass sie sich in den letzten Jahren aufgebaut hatte, zerbrach. Langsam schaffte sie es sich auf ihr Sofa zu legen und ihr Blick fällt auf eines der vielen Bilder auf ihren Kamin. Es war das einzige Bild das sie von Jess besaß, sie liebte dieses Foto. Es war ein Schnappschuss, den sie irgendwann einmal im Diner geschossen hatte. Nachdem Jess nach Kalifornien abgehauen war, hatte Lorelai einen Spruch den sie irgendwo gelesen hatte auf das Bild geschrieben, nicht wissend das dieser Rory einmal am Leben erhalten sollte:
„Wenn dich deine Kräfte verlassen, die Tränen dein Gesicht erblassen und du glaubst die Welt sei gegen dich, dann denk an mich, denn ich, ich glaub an dich!“
Wie schon viele Male zuvor schafften es dieses Bild und der Spruch Rory zu beruhigen und ihr wieder neuen Mut zu geben. Es war nicht zu spät.
Sie fasste einen wichtigen Entschluss, bevor sie einen Rückzieher machen konnte griff sie nach ihrem Telefon und wählte eine bestimmte Nummer…
Würd mich wirklich über Fb freuen, vorallem weil dies meine Erste "Dark" FF ist. Ist ja eine etwas traurigere und ich mir da noch nicht wirklich sicher..
Bin immer für Kritik und natürlich Lob offen
Gruß Loorie
hey,
das war ein schöner teil!
„Wenn dich deine Kräfte verlassen, die Tränen dein Gesicht erblassen und du glaubst die Welt sei gegen dich, dann denk an mich, denn ich, ich glaub an dich!“
Der spruch ist schön!
Wen sie wohl anruft?! ich hoffe den, den ich denke!?*g*
Freu mich drauf wie es weiter geht!
Liebe Grüße
Chery
Da kann ich Chery nur zustimmen.
Der Spruch ist wirklich schön.
Ansonsten.... Toller teil.
Ich hab richtig mit Rory mitgelitten.
Ja, wen ruft sie an?
*Hmmm, nachdenk*
Das werden wir ja hoffentlich im nächsten Teil erfahren!
hey
ich habe gerade deine FF entdeckt und ich finde sie echt gut. Vor allem sitze ich jetzt hier vor meinem PC und heule. Du hast die Gefühle total gut beschrieben und dein Schreibstil ist total gut.
Ich werde auf jeden Fall dranbleiben und warte jetzt schon gespannt auf den neuen Teil
LG Hanna
Emerson Rose
03.06.2006, 11:57
Wie immer ein toller Teil, der unter die Haut geht und nachdenklich stimmt. Ich wüsste nicht was ich tun würde, wenn meine Mom oder mein Dad sterben würden, obwohl ich ähnliche Zeiten nach dem Tot meines Freundes hinter mir habe.
Ich glaube Rory braucht wirklich einen Freund, jetzt in dieser Zeit und ich hoffe mal es ist derjenige, an den ich gerade denke. Wäre zumindest logisch, da Luke ja keine große Hilfe und Stütze für sie ist...
LG Emerson Rose
reggaekati
03.06.2006, 19:56
Also ich könnte immer wieder von neuem beginnen zu heulen - die story ist so mitreisend und total traurig!! aber sie ist auch total gut geschrieben und sie hat auch mal 'nen völlig neuen Standpunkt - aber die Traurigkeit überwiegt noch immer -
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~Loorie~
05.06.2006, 17:35
Wow, das ist ja richtig viel Fb..
und ich hab noch nicht einmal einen neuen Teil
fertig..
Ihr müsst euch leider noch ein bisschen Gedulden!
Vielen Dank an Chery, Halliwell Paige, ^hanna^, Emerson Rose und reggaekati für ihr liebes Fb...
Würd mich auch weiterhin über Fb freuen..
Gruß Loorie
~Loorie~
10.06.2006, 00:01
Hier kommt ein neuer Teil und natürlich bin ich auch weiterhin süchtig nach FB...
4.Kapitel
Ob es im Leben mehr gibt als flüchtige Romanzen?
Und wenn es so ist, was kann es dann sein?
Tuten.. Ein alltäglicher Ton, den sie bei jedem Telefonat hörte. Doch heute war es furchteinflößend, sie wusste nicht sollte sie hoffen, dass auf der anderen Seite abgehoben wird oder sollte sie lieber das Gegenteil hoffen. Rory spürte seit langen wieder einmal ein anderes Gefühl als Leere und Schmerz, sie spürte Aufregung und Nervosität. Immer wieder fragte sie sich ob sie das richtige tat oder ob sie nicht die Vergangenheit lieber ruhen lassen sollte. Sie hatte sich die ganze Zeit eingeredet mit der Vergangenheit abgeschlossen zu haben, doch erst jetzt nachdem sie diesen Brief gelesen hatte, hatte sie bemerkt das sie sich eigentlich nur selbst belogen hatte. Mit zitternden Fingern legte sie den Hörer wieder auf, er war nicht zu Hause. Vielleicht hätte sie ihm was auf den Anruferbeantworter sprechen sollen, aber was?
„Hey hier ist deine Ex-Freundin, die die dich ohne ein Wort verlassen hat und sich seit zwei Jahren nicht mehr gemeldet hat. Wollt nur mal Hallo sagen und dein Leben wieder durcheinander bringen. Meld dich doch.“
Das war Schwachsinn, wie konnte sie nur auf die Idee kommen, ihn nach so langer Zeit wieder anzurufen. Er hatte sicher eine Familie gegründet und war glücklich sie loszuhaben. Wahrscheinlich war er froh gewesen sie loszuhaben, wieder war sie Rory irgendwo in ihren Herzen sicher das es nicht der Wahrheit entsprach. Doch sich zu belügen war leichter wie der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.
Durch ein Klopfen an der Wohnungstür wurde Rory aus ihren Gedanken gerissen, in der Hoffnung Luke zu sehen, öffnete sie diese. Doch vor ihr stand nicht Luke sondern Anne und William, die einzigen Menschen die sie in Europa als ihre Freunde bezeichnen würde. Sie lachten immer wieder darüber, was sie eigentlich für ein erbärmlicher Haufen waren. Anne ist ein ehemaliges Model, das seit einem schweren Autounfall Querschnittsgelähmt und deshalb von ihrem Verlobten verlassen wurde und William wurde von zu Hause rausgeschmissen und aus der Familie verbannt, als rausgekommen ist das er schwul ist.
Jeder von ihnen hatte also eine Bürde mit sich herumzutragen, doch wenn sie zusammen waren konnte selbst Rory ihren Schmerz für kurze Zeit, nicht vergessen, aber in den Hintergrund drängen. Es bestand ein stilles Einkommen zwischen ihnen, das niemand Rory auf den Tod ihrer Mutter und ihre Vergangenheit in Amerika ansprach, außer sie will es so.
„Hey Süße!“
„Hey Will, Hey Anne kommt rein.“
„Das hätten wir auch so gemacht.“
Natürlich bemerkten ihre Freunde die eingetrockneten Tränenspuren auf Rory Wangen, doch sie ließen sich nichts anmerken und warteten ab, ob sie von selbst darüber reden wollte.
„Setzt euch doch, wollt ihr was trinken?“
„Nein, danke.“
„Will?“
„Ein Wasser nur.“
Nach einigen Sekunden kam Rory aus der Küche zurück mit einem Glas Wasser und einer Tasse Kaffe in der Hand, sie ließ sich neben Will auf das Sofa fallen und versuchte den Brief der vor ihr auf dem Tisch lag einfach zu ignorieren. Jedes Mal wenn sie an seinen Inhalt dachte, spürte wie ihr erneut Tränen in die Augen stiegen. Anne, die es bemerkt hatte, schob einfach eine der vielen Zeitungen die bei Rory herumlagen darüber und blickte ihre Freundin dann fragend an. Rory atmete tief ein und fing mit leiser Stimme an zu erzählen.
„Der Brief ist von Luke. Er schreibt…“
Ihre Stimmer versagte, Rorys ganzer Körper wurde von Weinkrämpfen geschüttelt und sie war nicht fähig weiter über dieses Thema zu reden, also schob sie Anne und Will einfach Lukes Brief zu und verschwand aus dem Wohnzimmer um ein paar Minuten zu haben und sich zu beruhigen. Vorsichtig öffnete Anne den Brief und zog ein feinsäuberlich beschriebenes Blatt heraus.
„Liebe Rory,
zuerst musst du wissen, dass ich dich geliebt habe. Du warst für mich immer wie meine richtige Tochter und ich habe dich auch so behandelt.
Als Lorelai und ich ein Paar wurden, ging für mich ein Traum in Erfüllung, ich hatte endlich die Familie für die ich Jahre lang gekämpft hatte. Für mich waren es die glücklichsten 3 Jahre in meinen Leben.
Ich habe bei meiner Hochzeit geschworen immer für dich und Lorelai zu sorgen und ich habe es wirklich versucht. Ich wollte euch vor allem Bösen auf dieser Welt schützen. Das musst du mir wirklich glauben und du musst diese Worte immer in deinem Gedächtnis behalten.
Doch ich habe versagt, ich konnte weder dich noch deine Mutter schützen, ich war ein schlechter Mann und ein noch schlechterer Stiefvater. Ich konnte Lorelai nicht retten, ich war zu spät, wäre ich pünktlich an der vereinbarten Stelle gewesen, wäre ich schneller am Unfallort gewesen und hätte sie vielleicht noch retten können. Doch ich hatte mich verspätet, wollte noch kurz einkaufen bevor ich zu deiner Mum fuhr, und das hat ihr das Leben gekostet.
Ich werde niemals die Situation vergessen, die mich bei meiner Ankunft erwartet hatte. Lorelais Wagen der nur noch ein Trümmerhaufen war, hing im Seitengraben und niemand hielt an um ihr zu helfen. Alle Autos fuhren einfach an ihr vorbei. Sie haben sie einfach sterben lassen, warum tun Leute so was?
Ich erinnerte mich noch wie sie eingeklemmt hinter dem Lenkrad saß und sehe heute noch vor mir wie das Blut ihr aus dem Mund lief. Ich hatte mich neben sie gekniet und ihren Kopf gestreichelt. In diesem Moment öffneten sich ihre Augen ein letztes Mal und ganz leise sagte sie mir:
„Pass gut auf unsere Tochter auf.“
Ja sie sagte unsere Tochter, dies machte mich sogar in dieser Situation glücklich. Doch als sie dann die Auge n schloss und mich einem friedlichen Lächeln im Gesicht dem Himmel entgegen ging, ging ein Teil mit mir.
Ich war tot, ich wollte mein Versprechen halten, doch ich habe wieder kläglich versagt. Nicht nur das ich nach Europa verschwunden bin, auch als du mir gefolgt bist, war ich nicht fähig für dich da zu sein. Ich konnte dich nicht trösten, denn ich wusste selbst nicht wie ich ohne Lorelai weiterleben sollte.
Ich weiß es heute noch nicht, doch eins weiß ich heute. Du wirst es schaffen eines Tages wieder leben zu können, vielleicht nie wieder so unbeschwert wie vor ihrem Tod, doch es wird dir gelingen. Und weißt du warum?
Weil du viel stärker bist wie ich, du hast mehr Willenskraft wie ich.
Du warst immer für mich da in den letzten Jahren, du hast versucht mich aufzubauen und mir wieder Lebensmut zugeben, obwohl du selbst nicht wusstest wie es weiter gehen sollte.
Ich hätte dies eigentlich machen sollen, ich hätte dich unterstützen sollen nicht umgekehrt. Aber ich war zu schwach.
Mein einziger Wunsch in den vergangen zwei Jahren war, Lorelai zurück zu bekommen. Doch jetzt hab ich verstanden, wenn wir wieder vereint sein wollen, dann muss ich zu ihr kommen.
Dies werde ich auch tun…
Vergiss bitte niemals, das Lorelai und ich dich geliebt haben und immer bei dir sein werden. Du wirst niemals alleine sein.
Verspreche mir bitte nur eine Sache:
Melde dich bei ihm, rede mit ihm und ich verspreche dir du wirst wieder leben. Du wirst für uns drei Leben und wir werden in dir weiter leben.
Ich hab dich lieb
Luke“
Fassungslos starrten Will und Anne, das Stück Papier in ihren Händen an. War dies wirklich das wonach es sich an hörte? War diese ein Abschiedsbrief, würde der einzige Mensch, den Rory noch hatte, wirklich aufgeben und sie auch noch verlassen? Die Beiden wussten nicht, wie Rory diesen Verlust verkraften würden und ob sie wirklich jemals ein normales Leben führen könnte. Anne wurde die angespannte Stille zu viel und sie sagte mit gebrochener Stimme:
„Das ist ihr Todesurteil.“
Damit riss sei Will aus seinen eigenen trüben Gedanken, doch er packte Anne an beiden Händen und antwortete ihr mit eindringlicher Stimme.
„Das dürfen wir nicht zu lassen, das darf nicht passieren. Sie wird nicht aufgeben, sie war gerade auf den Weg der Besserung. Sie hat Luke verloren, Luke hat aufgegeben, doch Rory ist eine Kämpferin und sie wird es schaffen. Aber nur wenn sie unsere Hilfe hat.“
Anne nickt langsam aber überzeugt und lenkte ihren Rollstuhl vor Rorys Kamin und blickte auf eines der vielen Fotos.
„Ob er ihr wirklich helfen könnte?“
Will trat neben sie und nahm das Bild in seine Hände.
„Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.“
Langsam stellte er das Bild zurück und zusammen gingen sie ins Schlafzimmer um für Rory da zu sein.
Sorry das ich erst den letzten Teil 2x gepostet hab..
hey,
ich kenn diesen teil schon, weil es der letzte war den du on gestellt hast!*g*
Hast wohl was verwechselt!?
Schnell her mit dem richtigem teil! *g*
Edit:
neuer und richtiger Teil! ;)
hast du toll geschrieben! War den tränen nahe!
Arme Rory, erst Lorelai dann Luke!
Freu mich das Rory zwei gute Freunde gefunden hat! Ich bin mir sicher das sie ihr auch weiter helfen werden!
Bin gespannt was sie jetzt machen wird!
Freu mich!
Liebe Grüße
Chery
~Loorie~
10.06.2006, 11:58
Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry
jetzt gibt es den neuen Teil, hab es geändert...
Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry
„Pass gut auf unsere Tochter auf.“Ich hab so dermaßen angefangen zu heulen.
Das geht doch nicht.
Jetzt auch noch Luke.
Das darf nicht wahr sein.
Toll geschrieben!
Ja schnell weitermachen!
reggaekati
11.06.2006, 13:28
*snief* Der Brief - also wow - ich hätt bei soooo vielen Stellen heulen können - und auch bei diesem "Pass gut auf unsere Tochter auf" -*tränenwegwisch*
Also der Brief war so unglaublich gut geschrieben - der ist dir einmalig gelungen - nicht schlecht!! also ich weiß nicht, ich mein deine Story ist sooo gut und mal etwas total anderes - aber ohne Lorelai - *gleichwiederzumheulenbeginn* -klasse Teil - einmalige Story!
Ciao Kati
~Loorie~
11.06.2006, 19:08
Vielen Dank für euer Liebes Fb,
ich bin froh dass euch der Brief gefallen hat
weil ich war mir nicht sicher ob das nicht etwas
ooc war.
Doch in so einer Situation hätte meiner Meinung nach selbst Luke Gefühle gezeigt.
Emerson Rose
12.06.2006, 17:35
Habe gestern zwar keine Zeit mehr gehabt, aber jetzt geht es ja auch. Diese Stellen haben mir besonders gut gefallen.:cool:
Als Lorelai und ich ein Paar wurden, ging für mich ein Traum in Erfüllung, ich hatte endlich die Familie für die ich Jahre lang gekämpft hatte. Für mich waren es die glücklichsten 3 Jahre in meinen Leben.
Ich habe bei meiner Hochzeit geschworen immer für dich und Lorelai zu sorgen und ich habe es wirklich versucht. Ich wollte euch vor allem Bösen auf dieser Welt schützen.
Einfach nur süss. Musste echt aufpassen nicht loszuheulen.
Ich werde niemals die Situation vergessen, die mich bei meiner Ankunft erwartet hatte. Lorelais Wagen der nur noch ein Trümmerhaufen war, hing im Seitengraben und niemand hielt an um ihr zu helfen. Alle Autos fuhren einfach an ihr vorbei. Sie haben sie einfach sterben lassen, warum tun Leute so was?
Ich erinnerte mich noch wie sie eingeklemmt hinter dem Lenkrad saß und sehe heute noch vor mir wie das Blut ihr aus dem Mund lief. Ich hatte mich neben sie gekniet und ihren Kopf gestreichelt. In diesem Moment öffneten sich ihre Augen ein letztes Mal und ganz leise sagte sie mir:
„Pass gut auf unsere Tochter auf.“
Und dann ist es mir doch passiert. Ich brauchte ein Taschentuch:heul:
Der Brief hat mich unheimlich berührt. Du hast die richtigen Worte gefunden, auch wenn es ein Abschiedsbrief war. Super geschrieben.
Nur bei einem Satz hat es mir die Fußnägel hochgekrempelt:ohmy:
Weil du viel stärker bist wie ich, du hast mehr Willenskraft wie ich.
Das muss als heissen.
Sei nicht böse, aber das ging mir nicht aus dem Kopf, obwohl ich es sonst mit der Rechtschreibung und Grammatik manchmal auch nicht so habe. Aber dieses als und wie, damit hat mich mein Ex-Freund immer geärgert. Er hat es grundsätzlich mit Absicht falsch ausgesprochen und mich damit regelmäßig zur Weissglut gebracht.:mad:
Ansonsten freu mich mich schon auf den nächsten Teil.
LG Emerson Rose
amylynnlee
16.06.2006, 16:42
Hey du ^^
Also ich hab deine Story jetzt nur überflogen, weil ich dich eigentlich auf etwas anderes Aufmerksam machen wollte!
Der erste satz:
Wenn einmal der Tag kommt, an dem wir getrennt werden und meine letzten Worte nicht ICH LIEBE DICH waren dann weißt du, dass es daran gelegen hat, dass mir keine Zeit mehr geblieben ist.
Das ist der letzte Satz des 5. Buches der Highlander-Saga von Diana Gabaldon. Und auch die Zweite "überschrift" kommt mir sehr bekannt vor. Wär lieb, wenn du einfach oben angeben würdest, dass es nicht von dir ist! ;)
Ansonsten find ich die story ( soweit ich das mitbekommen hab) eigentlich ganz gut. Gefühle sind gut rüber gebracht und alles ist nachvollziehbar.
lg, amy
~Loorie~
16.06.2006, 18:37
Ich habe nie behauptet
dasss auch nur einer der angegebenen Sätze
von mir sind.
Falls irgendjemand gefragt hätte vorher sie sind
hätte ich es jeder Zeit angegeben.
amylynnlee
16.06.2006, 21:06
Hab ich auch nicht gesagt ;)
Ich meinte nur, dass es nett wäre, wenn du es einfach obendrüber schreiben könntest....unter den Disclaimer vielleicht.:unsure:
lg, amy
milo=best
16.06.2006, 23:11
hey:hi:
ich muss sagen, das is wirklich eine wahnsinnig gute ff!
ich hab ehrlich tränen in den augen und das passiert bei mir wirklich nicht oft. aber du hast wirklich ein unglaubliches talent gefühle anderer menschen rüberzubringen!
natürlich ist es unendlich traurig, dass lore tot ist. aber der positive effekt ist, dass es mal was gaaaaanz anderes ist! und das find ich richtig klasse!
ich bin ehrlich noch am zittern, wie toll du die gefühle in lukes abschiedsbrief rübergebracht hast. also aus mir spricht pure begeisterung!
leider bin ich im moment zu mehr nicht fähig, weil ich hundemüde bin *auf-die-uhr-deut*
ich hoffe wirklich du machst bald weiter und diese fb kam tatsächlich von herzen!
Lg
Lisa
~Loorie~
16.06.2006, 23:30
Vielen vielen Dank
für dein liebes Fb.
Ich freu mich das es dir so gut
gefällt.
~Loorie~
17.06.2006, 15:29
Hier kommt ein neuer Teil
------------->vielen Dank für euer Fb...
5.Kapitel
Und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens:
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.
Langsam öffnete er die Dose, die ihn retten sollte. Er streute die Weisen Tabletten auf den Wohnzimmertisch und betrachtete sie zweifelnd.
Diese kleinen unschuldig aussehenden Pillen sollen ihn befreien, diese farblosen Tabletten sollen ihn zurück zu ihr bringen?
Vorsichtig nahm er eine ihn seine von falten gezeichnete Hand und strich über ihre glatte Oberfläche. Ein letztes Mal betrachtete er, traurig das einzige Bild was seine Wohnung schmückte. Dort waren sie noch glücklich, zusammen, eine richtige Familie, doch ein kurzer Moment hatte alles zerstört. Dieser Moment hatte nicht nur einer jungen Frau das Leben gekostet, sondern hat eine ganze Familie ausgelöscht. Denn weder er noch Rory waren weiterhin lebensfähig. Nach ihrem Tod hatte Luke auf gehört an Gott zu glauben, denn wenn es Gott gäbe hätte er auch Gefühle und hätte ihnen das niemals angekommen. Für die Leute, die sich damit trösten das es einfach Lorelais Zeit gewesen wäre, hatte er nur Verachtung über, denn es konnte niemals für eine junge Frau die ihr ganzen Leben noch vor sich hatte Zeit zu gehen sein.
Doch an all diese schrecklichen Dinge wollte er nicht denken, denn es war vorbei. Er würde nie wieder alleine aufwachen und sich fragen warum gerade ihm das passiert war. Er würde nie wieder eine Entscheidung treffen müssen und sich fragen müssen warum sie das nicht zu zweit tun könnten. Dies alles war Vergangenheit.
Er würde jetzt zu ihr kommen, und sie müssten sich nie wieder trennen. Niemals wieder…
Langsam schob die Pille in seiner Hand in den Mund und trank einen Schluck Wodka hinterher. Im Internet hatte er gelesen, dass es besser wäre die Tabletten mit Alkohol runterzuspülen, denn dann würden sie schneller wirken. Nach einer Tablette spürte Luke noch keinerlei Wirkung, auch als er die ganze Dose geschluckt hatte, wirkte die Dosis noch nicht sofort. Erst nach einigen Minuten bemerkte er, wie seine Glieder schwerer wurden und seine Wahrnehmung langsam schlechter wurde. Er lehnte sich in seinem Sessel zurück, ließ seine Augen ein letztes Mal durch die Wohnung die er die letzten Jahre sein Zuhause nannte schweifen und schloss langsam seine Augen für immer. Er merkte wie seine Atmung schwerer wurde und sein Herz sich verlangsamte, ihm überkam ein Gefühl von Erleichterung und alle Sorgen waren wie weggeblasen. Luke spürte nur noch Vorfreude darauf was ihn erwarten würde, keine Angst mehr.
In diesem Zustand hörte er wie gegen seine Wohnungstür gehämmert wurde und er vernahm Rorys verzweifeltes Rufen:
„Luke, lass mich rein, bitte. Bitte lass mich nicht alleine, ich brauche dich. Wie soll ich ohne dich weiterleben? Luke!“
Ihm wurde schwer ums Herz, als er ihre Verzweiflung hörte, doch er konnte und wollte nicht zurück. Das letzte was er vernahm, bevor sein Geist Richtung Himmel aufstieg war:
„Gib Mum einen Kuss von mir.“
Rory war auf der anderen Seite der Tür langsam Richtung Boden gesunken, sie konnte es nicht glauben. Sie war allein, allein auf dieser großen unbekannten Welt. Wie sollte sie weiterleben können? Für wenn sollte sie weiterleben?
Gott schenk ihr Flügel und hol sie hier raus
Und lass sie nicht verdursten, gib ihr die Kraft, die sie braucht
Oooh Gott schenk ihr Flügel (Gott schenk ihr Flügel)
und hol sie hier raus (und hol sie hier raus)
Sie liegt schon am Boden (Sie liegt schon am Boden)
gib ihr die Kraft, die sie braucht (die Kraft, die sie braucht)
Sie ist jung, geht noch zur Schule,
und jeder mag sie, weil sie gerne für einen da ist
Doch jeder Tag für sie eigentlich ´ne Qual ist
Doch keiner weiß es, weil sie es verheimlicht
Die Mutter ist schon tot, der Vater arbeitslos
Er lebt in Aktien.
Sie geht nicht gern nach Haus, denn er zieht sie nachts aus Und sagt „Was träumst du bloß?“
Sie ist verwirrt und will nur, dass es endet
Schließt ihre Augen und wartet bis er geht
Er sagt zum Schluss noch „Sag es keinem, denn wenn du’s sagst, schick ich dich ins Heim“ Sie fängt an zu weinen und sagt nur
„Mama, wieso lässt du mich hier so allein“
„Ich will jetzt bei dir sein, Gott schenk mir Flügel“
„Denn wenn es Gott gibt, hat er auch Gefühle.“
Auswandern, Familie, Haus bauen, Liebe und Vertrauen
Manchmal entspannt sie sich und lächelt, wenn sie im Solarium bräunt
Als Belohnung für gutes Aussehen gibt`s zuhause Schläge vom Freund
Das letzte was man von ihr fand, war ein Satz im Tagebuch
„Gott, meine Flügel sind gebrochen, bitte erlöse mich von dem Fluch!“
Als Will bei Lukes Wohnung ankam, erblickte er eine zusammen gekrümmte am Boden Liegende Rory. Noch nie hatte er sie in so einem schrecklichen Zustand gesehen, Will empfand in diesem Moment nur Hass für Luke. Wie konnte er ihr nur so etwas antun? Er hatte nur an sich gedacht und nicht eine Sekunde daran was er seiner Stieftochter damit antun würde.
Doch Will riss sich zusammen und konzentrierte sich voll auf seine zusammengebrochene Freundin. Er hob sie vorsichtig auf und trug sie die Treppen zu ihrer Wohnung hinunter. Er hätte sich Ohrfeigen können, dass er nicht bemerkt hatte sie sie die Wohnung verlassen hatte. Doch das war jetzt alles nicht so wichtig, nur noch Rory zählte.
Oh neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
Nicht auch noch Luke.
Das geht nicht.
Das darfst du nicht machen.:heul:
Die arme Rory.
milo=best
17.06.2006, 16:58
:heul::heul::heul:
wie konnte luke das nur tun? ich dachte er liebt rory....?
okay, ich kann ihn auch verstehen, immerhin wollte er zu lorelai, seiner großen und einzigen liebe. aber hätte er nicht auch daran denken können was dann mit rory passiert?
hast du echt einmalig phantastisch gemacht! der teil ist super geworden, auch wenn er sooooooo unendlich traurig war! ich kann's echt nicht fassen, Luke auch noch tot...
meine einzige hoffnung ist, dass rory jetzt jess erreicht und dass sie sich treffen. Ich bitte dich, lass nicht zu, dass jess schon eine andere freundin oder sogar ne eigene familie hat. er soll für rory da sein!
Hast du ehrlich unglaublich schön geschrieben! wirklich wahnsinn....
Lg
Lisa
Mach schnell weiter..
hey
wow du hast luke sterben lassen! Arme Rory! Wie sie das wohl verkraften wird?!
Liebe grüße
Chery
~Loorie~
17.06.2006, 23:40
Vielen
VIelen
Vielen
Vielen
Vielen
Vielen
Vielen
dank für euer liebes Fb...
Ich bin voll gerührt und freu mich rießig das ihr meinen schreibstil
gut findet
denn von meinen Freunden oder so hab ich mich noch nie
getraut es ihnen zum lesen zu geben.
Aber ihr ermutigt mich..
Danke
Vielen
VIelen
Vielen
Vielen
Vielen
Vielen
Vielen
dank für euer liebes Fb...
Ich bin voll gerührt und freu mich rießig das ihr meinen schreibstil
gut findet
denn von meinen Freunden oder so hab ich mich noch nie
getraut es ihnen zum lesen zu geben.
Aber ihr ermutigt mich..
Danke
das mit den Freunden kenn ich nur zu gut...
Meine Freundinnen, die ich hier so hab (also nich aussem forum oder so^^) die haben mich für verrückt erklärt.
So nach dem Motto, du spinnst doch.
Aber ich find das gut das du die ff hier hast^^
~Loorie~
17.06.2006, 23:49
das mit den Freunden kenn ich nur zu gut...
Meine Freundinnen, die ich hier so hab (also nich aussem forum oder so^^) die haben mich für verrückt erklärt.
So nach dem Motto, du spinnst doch.
Aber ich find das gut das du die ff hier hast^^
Ja davor hab och eben auch a bisschen Angst.
Das die mich für ne Spinnerin halten oder so...
Schön dass es nicht nur mir so geht
reggaekati
24.06.2006, 16:51
Neeeeeein - mein Luke - nicht du auch noch - was wäre Gilmore girls ohne Lorelai bzw. Luke -- *nochimmeramheulenbin* http://gilmore.gi.ohost.de/Forum/images/smiles/sad03.gifhttp://gilmore.gi.ohost.de/Forum/images/smiles/sad03.gif
naguuut - bin total gespannt drauf, was aus Rory werden soll
achja toll geschrieben und auch eine tolle FF - is halt etwas traurig..
Ciao Kati
Emerson Rose
24.06.2006, 17:55
Ja davor hab och eben auch a bisschen Angst.
Das die mich für ne Spinnerin halten oder so...
Schön dass es nicht nur mir so geht
Mir ging es auch immer so. Meinem Ex-Freund habe ich es nie zum lesen gegeben, weil ich wusste, was dann kommt.
Und es hat insgesamt fast 10 Jahre gedauert, bis ich es meiner besten Freundin zum lesen gab. Das Ergebnis sieht man jetzt hier. Seit der Ermutigung von meiner lieben Melly, ist das schon mein zweiter Versuch, es ins Internet zu stellen und auch einige meiner Kollegen durften schon mal anlesen.
Nun zu deinem 5. Teil. Du hast also wirklich Luke sterben lassen. Auch wenn ich das immernoch nicht verstehe, den Ablauf hast du erschreckend gut ge- und beschrieben. Aber wie soll Rory jetzt klar kommen. Auch wenn er in den vergangenen Jahren keine große Stütze für seine Tochter war, aber er war zumindest bei ihr. Und nun, was wird werden. Wer passt jetzt auf Rory auf. :heul:
Bin einerseits wütend über Lukes feigen Freitot andererseits traurig, dass er keinen anderen Ausweg sah. :confused:
Schreib bald weiter.
LG Emerson Rose
~Loorie~
25.06.2006, 13:12
So hier kommt endlich ein neuer Teil, ich hoffe er passt so, denn ich bin nicht 100 % davon überzeugt...
6.Kapitel
Getrümt aus Buch auf Buch
Verlassen und verflucht
Gesäumt von toten Fenstern
Bewohnt nur von Gespenstern
Wie eine Fremde, ein Beobachter bekam Rory die nächsten Stunden mit. Sie sah zu wie Will sie zurück in ihre Wohnung trug, wie er sie in ihr Bett legte, sie zudeckte und ihr ein Glas Wasser reichte. Sie beobachtete wie Anne ihr Hand hielt und immer wieder zärtlich über ihre Wangen strich, sie sah wie sich ihr Gesicht mit Tränen überströmt wurde, sah wie Will ihr eine Beruhigungstablette reichte, wie sie diese schluckte und langsam einschlief.
Das alles bekam sie wie eine Fremde mit. Doch sie fühlte nichts, sie fühlte keine Trauer keinen Schmerz wie bei Lorelais Tod, Rory war innerlich Tod. Sie wollte nicht denken und nicht fühlen, denn das hätte bedeutet, dass all das Geschehene wirklich Realität war und nicht nur ein schrecklicher Albtraum, aus dem sie irgendwann aufwachen würde. Noch konnte und wollte Rory Lukes Tod nicht akzeptieren.
Als sie nach Stunden aufwachte, dachte sie im ersten Moment, dass alles wirklich geträumt zu haben, dann aber hörte sie die leisen Stimmen von Will und Anne aus dem Wohnzimmer.
„Wie soll es weiter gehen?“
„Ich weiß es nicht, aber es muss irgendwie müssen wir weitermachen.“
„Meinst du sie verkraftet das?“
„Ich bin mir sicher, dass sie irgendwie damit umzugehen lernt. Sie ist ein starker Mensch.“
„Was Rory schon alles mitmachen musste? So etwas ist nicht fair?“
“Du hast Recht, ich hätte sie gerne kennen gelernt, als sie noch der Mensch war, von dem Luke mal erzählt hat. Ich kann mir Rory nicht vorstellen, wie sie maßen an Essen in sich reinstopft, oder wie sie ihren Haushaltsgeräten Namen gibt.“
„So eine Schicksalsschlag verändert die Menschen halt.“
Rory hatte genug gehört, auch ihre Gedanken schweiften ab in die Vergangenheit. In die Zeit wo sie alle noch glücklich waren. Zurück nach Stars Hollow, sie vermisste ihr Zuhause, trotz der vielen Erinnerungen an ihre Mum, doch für Luke war sie nach Europa gegangen und für Luke war sie dort geblieben. Ob sie zurückgehen sollte, würden sie die Leute überhaupt noch dort willkommen heißen, doch dann erinnerte sie sich an das große Paket, das jedes Jahr an ihrem Geburtstag aus Stars Hollow eingetroffen war und wo jeder Bewohner ein kleines Geschenk reingelegt hatte. Diese Kleinigkeiten wurden für Rory die wertvollsten Gegenstände die sie besaß.
Selbst, Taylors Geschenke, wie zum Beispiel eine Luftreinigunsmaschine, waren wertvoll. Rory war sich sicher, dass sie zu Hause immer noch geliebt wurde und das gab ihr ein gutes Gefühl. Doch konnte sie mit den vielen Erinnerungen in Stars Hollow wirklich leben, denn hatten sie ihre einzige glückliche Zeit als Familie gehabt.
Außerdem waren dort noch andere Erinnerungen an eine glückliche Zeit und vor diesen fürchtete sich Rory fast noch mehr. Doch diesmal konnte sie ihm keine Vorwürfe machen, denn nicht er hatte es verbockt, sondern ganz allein sie. Sie hatte sich in ihrer Trauer von ihm entfernt und hatte ihn irgendwann einfach weg geschickt. Doch er wollte nicht gehen und so hatte sie ihn betrogen, bei dieser Sache waren keinerlei Gefühle im Spiel, sie wollte nur das er geht, das er die Möglichkeit hat neu anzufangen und nicht bei einer halbtoten Freundin bleiben muss.
Doch dies war ein Fehler gewesen und sie hatte ihn all die Jahre bereut.
Er war wieder da, an dem Ort, den er am anfang für den Vorort der Hölle gehalten hatte und wo er seine einzige große Liebe getroffen hatte. An diesen Ort war er nun zurückgekehrt. Er stand vor dem Pavillon und alle Erinnerungen stürzten auf ihn ein. Der Tanzmarathon, das Winterfest, und ihre Brücke. Er wusste nicht ob es ein Fehler gewesen war zurück zu kehren, doch er war in den letzten zwei Jahren in ganz Amerika umhergereist, in der Hoffnung irgendwo glücklich zu werden, doch sein Herz wusste das es nur einen Ort gab wo er die Chance hatte.
Sie waren nicht mehr hier, das wusste er. Sie waren nach Europa gezogen und hatte das kleine Städtchen verlassen.
Er ging langsam weiter auf das Diner zu und öffnete die Tür. Eine junge Frau stand hinterm Trensen, genau dem Tresen wo Luke immer gestanden war und sie mit Lorelai um ihren Kaffee gestritten hatte, dem Tresen, wo er und sie oft zusammen saßen und sie über Bücher unterhalten hatten. Doch davon merkte man nicht mehr viel. Es lag keine Gilmore-Danes Stimmung mehr in der Luft. Erst auf dem zweiten Blick erkannte er, dass sich nichts verändert hatte, alles war genauso wie es zu Lukes Zeiten gewesen ist. Langsam schritt er durch das noch leere Diner auf den Tresen zu und räusperte sich leise. Die junge Frau fuhr herum und zwei ihm sehr bekannte Augen starrten ihn an. Auf seinem Gesicht breitete sich zum ersten Mal seit langem wieder ein Lächeln aus.
„Hey.“
„Du hier?“
„Nein, bloß mein Schatten.“
„Sarkastisch wie eh und je..“
Lane trat hinter dem Tresen hervor und umarmte ihren Gegenüber.
„Sie ist weg.“
Er musste schlucken, denn wie schon so oft bei dem Gedanken an sie spürte er Tränen in seinem Augen stehen. Mühsam schluckte er sie hinunter und antwortete leise.
„Ich weiß. Ich weiß.“
Als Lane nach kurzer Zeit nicht antworte, schob er sie ein Stück von sich weg und sah ihr ins Gesicht, über das unzählige Tränen liefen. Es war unerklärlich, doch in diesem Moment fühlte er sich besser, denn er wusste, dass nicht nur er um sie trauerte…
Fb natürlich erwünscht
Noch konnte und wollte Rory Lukes Tod nicht akzeptieren. Ich glaub da fehlt das nicht... weil das macht so keinen sinn^^
Du hast Recht, ich hätte sie gerne kennen gelernt, als sie noch der Mensch war, wo Luke mal erzählt hat.Ich red zwar auch so, aber inner Geschichte schreibt man nich wo... von dem Luke mal erzählt hat.
Hört sich besser an.
doch dann erinnerte sie sich an das große Paket, das jedes Jahr an ihrem Geburtstag aus Stars Hollow eingetroffen war und wo jeder Bewohner ein kleines Geschenk reingelegt hatte. Diese Kleinigkeiten wurden für Rory die wertvollsten Gegenstände die sie besaß. OMG das ist so süß.
Ich fang grad an zu heulen, weil das so... WOW ist.
Oh der Teil war wirklich toll.
Und dann das Ende... (ist das Jess? ich weiß es echt nich weil ich im moment total verpeilt bin)
Die arme Lane...
Hast du gut gemacht!
~Loorie~
25.06.2006, 21:43
Danke für die Korrektur,
hab die Fehler sofort ausgebessert
Emerson Rose
25.06.2006, 21:43
Wow der Teil war klasse.
Rorys Erinnerungen an Stars Hollow und deren Bewohner genauso wie, ich nenne ihn jetzt mal Jess:biggrin: und seine Gedanken an die doch schöne Zeit in diesem verrückten Städtchen.
Vielleicht eine neue Chance für die Zwei? Das würde mich freuen, auch wenn ich kein echter Literatie bin.
Allein damit Rory wieder einen Sinn in ihrem Leben findet. So ganz allein in Europa, das geht bestimmt nicht gut.
LG Emerson Rose
reggaekati
25.06.2006, 21:53
Noch konnte und wollte Rory Lukes Tod nicht akzeptieren.
Ich kann bzw. will ihn auch noch nicht akzeptieren - *snief* http://gilmore.gi.ohost.de/Forum/images/smiles/sad01.gif
aber toller Teil - so richtig schön zum heulen..
http://gilmore.gi.ohost.de/Forum/images/smiles/sad03.gif
Danke für die Korrektur,
hab die Fehler sofort ausgebessertBitte.
Gott sei dank bissu nich sauer deswegen.
Manche Leute (ich zum beispiel^^) mögen das gar nich wenn man sie verbessert, aber ich konnt nicht anders.
Ich mach für so viele beta...
letztens sollte ich einfach nur etwas mal lesen und sagen, ob ich es gut finde und nach 5 minuten hab ich mich mal wieder beim Fehler wegmachen erwischt^^
Also ich bin froh dass es ndich jetzt nicht gestört hat^^
~Loorie~
25.06.2006, 22:03
nee,
klar niemand freut sich wenn man
Kritik bekommt, aber lieber so sachen wie Rechtschreibfehler oder so.
Also wenn die Leute sagen
deine FF ist einfach scheiße, ohne nen Grund
zu nennen.
Oder sie sagen sie würden nicht kapieren worum es geht und alles ist
blödsinn.
Aber so kann ich mit konstruktiver Kritik ganz gut leben
~Loorie~
27.06.2006, 14:18
war der Tiel eigentlich soo
schlecht das sich niemand dazu herblassen kann mir Fb zu geben
egal ob Positiv oder negativ
reggaekati
27.06.2006, 14:50
nene - toller Teil - is für mich halt soooo extrem traurig, dass ich dannach immer 'ne fröhliche FF brauch damit meine Stimmung wieder oben is.. Aber ich find die Idee extremst klasse! und die Umwandlung ist natürlich auch total perfetto -
heyy,
also ich fand den teil gut. Er war traurig aber schön.
Ich fand es schön wie sie Lane und Jess?? begrüßt haben!
Anscheind wissen die noch nichts von Lukes Tod? erfahren sie es überhaupt??
Bin gespannt wie es weiter geht!
Liebe Grüße
Chery
milo=best
30.06.2006, 14:45
hey *wink*
tut mir leid, dass ich kein fb gegeben hab, aber in letzter zeit bin ich einfach nicht in stimmung. und das wollte ich dir nicht antun! ich meine deine ff is großartig und ich wollte nicht irgendeinen schmarrn schreiben, damit fb von mir da is. dafür is die ff einfach zu schön und zu gut!
danke, für deine pn, weil irgendwer musste mich mal aus diesem "nicht-ff-lesen-und-nicht-fb-geben-loch" rausholen. ich hab mich jetzt zusammengerissen und geb dir (hoffentlich:o ) fb, dass dich freut und dass auch sinn macht und nicht nur dahingeschrieben ist.
also genug erklärungsversuche:biggrin: jetz geht's um deine ff:
ich fand den letzten teil wieder echt toll! du hast rorys taubheit und ihren schockzustand brilliant beschrieben. ihre erinnerungen an stars hollow waren wirklich schön und die idee mit der box mit den ganzen geschenken, war echt ne richtig süße idee von dir.
als du jess' ankunft erzählt hast, war ich hin und weg. das war echt klasse...und als er in lukes diner gegangen ist, hab ich mich ehrlich gefragt, wer die junge frau ist. Lane! zum glück:biggrin: ich meine dafür hätte es niemanden besseres gegeben.
ich kann lanes tränen verstehen und freu mich, dass jess so nett zu ihr war.
also: war ein wundervoller teil und freu mich auf mehr...
Lg
Lisa
.:goldfire92:.
30.06.2006, 15:54
Hey, ich hab heute auch seit langem ma wieder im Fanfiction Threat gestöbert und deine FF gelesen. Die ist wirklich super..sehr traurig aber klasse geschrieben un so..sie ist sehr realistisch wie du die Gefühle ausdrückstun so..einfach klasse!
Lg, Karima
~Loorie~
09.07.2006, 22:10
Soo nun kommt ein neuer Teil...
Ich freue mich das ich für den letzten doch noch etwas Fb bekommen habe, denn diese FF ist irgendwie so mein Baby und ich freue mich rießig wenn sie nicht nur mir gut gefällt... =)
7.Kapitel
Sie war tatsächlich weg, hatte ihre Heimat zurückgelassen, war vor all den Schmerzhaften Erinnerungen in eine andere Welt geflohen. Diese andere Welt hieß Europa, keiner wusste genau wo sie sich aufhielt, einmal hieß es sie und Luke wären in Spanien, dann wieder sie würden nun in Deutschland leben, doch wirklich wusste es niemand. Nur eines war sicher, Luke und Rory waren zusammen und es ging Beiden körperlich gut. Doch wie es in ihren Köpfen oder Herzen aussah, dass konnte sich niemand vorstellen. Doch Jess wusste es, denn er hatte sich ähnlich gefühlt als Jimmy gestorben war, vielleicht hatte nicht ein so gutes Verhältnis zu seinem Vater wie Rory zu Lorelai, doch auch heute nach 4 Jahren hatte Jess den Verlust noch nicht ganz überwunden. Er verstand Rory, doch sie wollte nicht das er ihr half, hatte ihn weggeschickt, ihn betrogen um ihn nicht zu verletzten. Für jeden normalen Menschen würde so etwas keinen Sinn ergeben, auch Jess hatte lange gebraucht um zu verstehen, dass Rory keinen anderen Ausweg sah, sie liebte ihn aber sie wollte nicht das er bei ihr blieb, und sie ihn deshalb mit hinunter zog. Jetzt verstand er sie, doch eines war ihr nicht gelungen, er hatte sie nicht vergessen und kein neues Leben angefangen, denn ohne die Frau seines Lebens an seiner Seite zu haben, wollte Jess keine Familie gründen. Noch hatte er die Hoffung nicht aufgegeben und die würde er erst aufgeben wenn er entweder vor ihrem Grab stand oder die Einladung zu ihrer Hochzeit erhielt. Und keines von Beiden war bis jetzt eingetroffen.
Er war seit einer Woche wieder zurück in Stars Hollow und diese wenigen Tage hatten gereicht um zu erkennen wie sehr die Stadt sich verändert hatte. Auf einer Stadtversammlung kurz nach dem Verschwinden der Beiden war ein Trauertag festgelegt worden, eigentlich feierte Star Hollow jetzt zwei Trauertage im Jahr, einmal an Lorelais Todestag und einmal an dem Tag wo zwei wertvolle Bewohner der kleinen Stadt den Rücken zugekehrt hatten. Auch die anderen Feste hatten sich verändert, am Tanzmarathon, gab es nun einen Pokal, der die Namen Lorelai, Rory und Luke eingraviert hatte, all diese Sachen zeigte wie sehr die Bewohner die Drei vermissten und Jess tat es gut zu sehen, dass er nicht alleine war.
Diesen Morgen hatte er einen Entschluss gefasst, er wollte zum Haus gehen. Von Babette hatte er erfahren, dass sie nichts am Haus der Gilmores geändert hatten und stolz hatte sie ihm erzählt, dass sie jede Woche rüber ging und das Haus putzte. Es war rührend wie die Leute sich verhielten.
Nach dem ihm so vertrauten Weg, stand er davor, es hatte sich wirklich nichts verändert. Auch als er durch die Haustür trat, meinte man noch, dass im nächsten Augenblick Rory oder Lorelai um die Ecke kommen würden. Doch die Realität war anders, sie würden nicht kommen. Er betrat die Küche und musste schlucken, zu viele Erinnerungen hingen an all diesen Räumen. Sein Blick fiel auf eine Tür, es war nicht irgendeine Tür, sondern ihre Tür, die Tür die in Rorys Zimmer führte. Langsam trat einen Schritt auf sie zu, doch irgendetwas hielt ihn davon ab sie einfach zu öffnen. Vielleicht waren all die Erinnerungen die mit diesem Zimmer, vor allem mit diesem Zimmer verbunden waren, dort hatte er sie zum ersten Mal gesehen,
~Flashback~
Sein Onkel hatte ihm mit zu irgendeinem Essen geschleppt, eigentlich wäre er viel lieber zu Hause geblieben und hätte gelesen, er hatte nicht vor lange in diesem Kaff zu bleiben und erst recht nicht dessen verrückte Bewohner kennen zulernen. Doch Luke war hart geblieben und so stand er nun in einer fremden Küche und war genervt.
Doch seine Stimmung änderte sich schlagartig, als sein Blick in ein Zimmer fiel, dort saß ein Mädchen an ihrem Schreibtisch, doch das war nicht irgendein Mädchen, sondern das wunderschönste das er in seinem Leben je gesehen hatte. Ihre rotbraunen Haare fielen lockig in ihr Gesicht und ihr strahlend blauen Augen waren konzentriert zusammen gekniffen. Sie beugte sich über ein Buch und hatte die Welt um sich herum komplett vergessen. Ohne es zu wissen hatte Rory in diesem Moment Jess den Kopf verdreht.
~Flashback Ende~
dort hatten sie ihr erstes Mal miteinander verbracht. Es war nach ihrem Abschluss in Cilton passiert, keiner hatte es geplant, doch es war das Schönste in Jess’s Leben gewesen.
~Flashback~
Ein Sonnenstrahl kitzelte Jess auf der Nase und so öffnete er verschlafen die Augen. Im ersten Moment wusste er nicht wo er sich befand, doch dann kehrte seine Erinnerung an die letzte Nacht zurück, sie waren von der Party die zu Rorys Abschluss gegeben wurde nach Hause gekommen und dann war es passiert. Jess blickte vorsichtig auf seine schlafende Freundin hinunter und konnte sich ein glückliches Lächeln nicht verkneifen. Den er hatte den Menschen der mehr als sein Leben liebte im Arm liegen und wusste, dass er sie nicht so schnell wieder gehen lassen würde. Dank Rory, war er ein anderer Mensch geworden, er liebte sie von ganzem Herzen und wollte den Rest seines Lebens mit ihr verbringen.
Rory unterbrach seine Gedanken in dem sie langsam ihre Augen öffnete und ihn verschlafen anlächelte. Jess versank wieder einmal in ihren strahlend blauen Augen und strich ihr zärtlich über die Wange. Sie zog ihn zu sich herunter, küsste ihn sanft und flüsterte ihm ins Ohr:
„Ich liebe dich, weißt du das?“
Jess wünschte sich das dieser Moment niemals vorbei sein würde, glücklich lächelte er sie an und antwortete ihr:
„Ich liebe dich auch, mehr als alles auf der Welt.“
~Flashback Ende~
Jess spürte wie ihm Tränen über die Wangen liefen, er weinte seit langem zeigte er seine Gefühle wieder, er hatte niemals in den letzten Jahren geweint, wollte immer stark sein, doch der Anblick ihrer Zimmertür genügte um die Mauer, die er um sein Herz gebaut hatte zusprengen und seine wahren Gefühle zu offenbaren.
Nach einigen Minuten, die ihm wie Stunden vorkamen, wischte er sich über das Gesicht und legte die Hand langsam auf die Türklinke und drückte sie herunter. Die Tür schwang auf und der Anblick, der Jess erwartete ließ ihm den Atem stocken…
Fb erwünscht... Ganz arg sogar
heyy,
das war ein schöner aber auch trauriger Teil!
Das sich Babette um das Gilmore Haus kümmert find ich toll!
Die Flash und die Gefühle von jess hast du gut rübergebracht!
Was ist in ihrem Zimmer??
Anscheind wissen sie nichts von dem Tod von Luke. wie sie es wohl erfahren werden!?
Bin gespannt!
Viele Liebe Grüße
Chery
Emerson Rose
10.07.2006, 10:50
Jess als Softie. Das ist mal ne ganz andere Seite von ihm, aber ich glaube wenn man trauert zeigt wohl auch der coolste Kerl seinen weichen Kern.
Die Flashbacks haben mir gut gefallen. Nicht zu lang, da wir ja alle die erste Begegnung kennen.
Und du hast einmal mehr beschrieben und klar gestellt, wie sehr Lore, Luke und Rory zu Stars Hollow gehören und nicht einfach vergessen werden.
Jetzt bin ich gespannt, warum Jess der Atem stockt beim öffnen der Tür.
Also spann uns nicht zu lange auf die Folter. Freu mich auf mehr.
LG Emerson Rose
.:goldfire92:.
10.07.2006, 15:13
Ich find den Teil auch toll. Dass Babette sich um das Haus kümmert und die 3 wirklich nich vergessen werden in Stars Hollow find ich echt klasse! Freu mich auf den nächsten Teil!
Uuuuuuuuuh was ist das denn?
Ach Jess tut mir ja so leid.
Aber ich fand es toll wie du seine Gedanken dargestellt hast.
And der Stelle mit Babette musste ich erst mal schlucken.
Ich weiß nich, warum... wahrscheinlich wegen dem Wort "rührend"...
Das passte so schön.
Und ich find das voll süß, dass SH soviel geändert hat.
Das mitm Pokal war sweet und ich will wissen, warum Lorelai tot ist (außer du hast das hier schon geschrieben und ich verpeils grad mal wieder).
Sehr schöner Teil und die Flashs haben mir auch ganz toll gefallen.
~Loorie~
10.07.2006, 21:52
ich will wissen, warum Lorelai tot ist (außer du hast das hier schon geschrieben und ich verpeils grad mal wieder).
.
Also ich hab es wirklich schon geschrieben... Es war ein Autounfall...
Müsste in einem der Anfangsteile als Flashback erklärt worden sein.
Les einfach noch einmal nach...
trotzdem vielen Dank für dein regelmäßiges Fb...
~Loorie~
12.07.2006, 20:32
So da ich nur so von Idee sprudel, gibt es auch schon wieder einen neuen Teil.
Re-Fb:
@Chery: Danke für dein liebes Fb. Das mit Lukes Tod werden sie in den nächsten Teilen nach und nach erfahren. Aber wie und von wem das verrat ich noch nicht.
@Emerson Rose: Auch dir danke fürs liebe Fb. Ich war auch der Meinung, dass wenn man die Liebe seines Lebens verliert, dann zeigt selbst unser Jess Gefühle. Zwar ein bisschen auf seine Art und Weise aber es sind gefühle.
@goldfire92: Natürlich danke ich auch dir für dein leibes Fb.
@Halliwell Paige: Danke für dein Fb. ICh finde das Wort rührend auch toll. Schön das es noch jemanden gibt. =)
Den neuen Teil widme ich Halliwell Paige, weil sie jetzt auch endlich weiß wie Lorelai gestorben ist. =)
In einem Stuhl an Rorys Fenster sah er eine Gestalt sitzen, erst nach genaueren Betrachten erkannte er sie.
Es war eine erschreckende Veränderung in diesem Menschen vorgegangen, nichts war mehr von der stolzen und eleganten Emily Gilmore zu sehen, die Jess damals kennen gelernt hatte. Sie war nur noch ein Häufchen Elend, ihre Augen hatten jeden Ausdruck verloren und auch so war ihr Körper nur noch eine Hülle.
Jess näherte sich vorsichtig Emily und legte ihr die Hand auf den Arm, Emily blickte ihn ausdruckslos an und sprach mit leiser gebrochener Stimme:
„Du hast es auch nicht geschafft, nicht einmal für dich ist sie in Amerika geblieben.“
Jess kniete sich neben Emilys Sessel auf den Boden und drückte ihre Hand.
„Nein, sie wollte uns alle nicht belasten. Leider. Ich wünschte nur sie hätte mir vertraut, denn dann wäre jetzt vielleicht alles anders.“
Jess wunderte sich über sich selbst, warum er einer für ihn fast fremden Person plötzlich seine Gefühle beschrieb.
Emily nickte nur langsam und blickte weiter starr aus dem Fenster.
„Du warst doch der Richtige für sie, ich habe es immer gewusst.“
„Das ist jetzt Vergangenheit.“
„Ja, Vergangenheit, das einzige worin sie noch vorkommen.“
„Rory wird zurück kommen, ich weiß es einfach.“
Zum ersten Mal blickte Emily Jess genau in die Augen und ein kleines Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
„Du hast recht, Rory kann zurückkommen. Doch meine Tochter gibt mir niemand mehr wieder. Sie habe ich für immer verloren, so schwer ihr Tod auch ist, viel schwerer ist zu wissen, dass Lorelai wahrscheinlich in den letzten Minuten íhres Lebens sauer auf mich war. Wie wahrscheinlich ihr ganzes Leben auch.Ich habe ihr nie gezeigt, wie sehr ich sie liebe.“
„Das wusste Lorelai.“
„Ja vielleicht, doch immer war ich gegen ihre Entscheidungen, hab sie nie unterstützt.“
Jess wusste nicht was er darauf antworten sollte, denn Emilys Worte waren die Wahrheit. Sie hatte Lorelai immer kritisiert und ihre Entscheidungen bemängelt. Doch Lorelais Mum erwartete keine Antwort sondern sprach leise weiter:
„Weißt du, was meine letzten Worte zu ihr waren, ich habe sie angeschrieen und gesagt: Sie würde nie etwas erreichen wenn sie weiter so leben würde und nicht irgendetwas ändern würde. Zwei Tage darauf war sie Tod. Und ich hatte nie die Möglichkeit ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebe und das ich stolz darauf bin was sie alles alleine und ohne Hilfe erreicht hatte. Sie hatte ihre Tochter alleine großgezogen, ein eigenes Hotel und hatte den Mann gefunden den sie über alles liebte und ich war immer gegen alles was sie tat. Sie muss mich gehasst haben. “
„Lorelai wusste, dass sie es nicht so meinten. Egal wie ihr Verhältnis war, Lorelai liebte sie und wusste das sie sie lieben.“
„Mit was für einer Sicherheit du davon sprichst. Selbst du kanntest meine Tochter besser wie ich.“
„Das ist nicht wahr, ich weiß das nur so genau, weil Rory mit mir darüber geredet hatte. Sie hatte gesagt, das Lore sie liebte und wusste das sie es mit allem nur gut meinten.“
„Du vermisst sie sehr nicht wahr?“
Jess wusste sofort wen Emily meinte und wieder spürte er wie Tränen in seine Augen stiegen, er blickte aus dem Fenster und antwortete nach einiger Zeit bedächtig mit folgenden Worten:
„Mein Leben ist ohne sie nutzlos, ich liebe sie so sehr das es weh tut. Ich würde alles aufgeben um sie wieder bei mir zu haben. Sie ist meine Traumfrau und ich werde nie wieder eine andere Frau lieben können. Ja ich vermisse.“
„Du hast meine Enkelin wirklich geliebt.“
„Oh ja, dass habe ich und das tue ich auch noch immer und werde es auch für immer tun."
Emily nickte nur langsam und senkte den Blick auf ihre Hände. Jess wünschte sich er könnte ihr irgendwie helfen, doch er wusste nicht wie.
„Sie dich auch, weißt du woran ich das gemerkt habe?“
„Woran?“
„Alle waren am Anfang gegen eure Beziehung, selbst Lorelai, doch Rory hatte auf niemanden gehört und war bei dir geblieben. Sie hatte dir vertraut und geschafft, dass eure Beziehung Zukunft hat. Sie hat dich gegenüber jeden Menschen verteidigt und geschafft, dass selbst ich eure Beziehung akzeptiere. Lorelai hatte die am Ende richtig gerne und schwärmte immer davon wie sehr du Rory liebst.
Ich habe einmal ein Gespräch mitbekommen, zwischen Paris und Rory. Paris hatte meine Enkelin gefragt, ob sie mit dir ihr Leben verbringen wolle und Rory antwortete nur mit einem Satz:
Ja, denn den Richtigen trifft man nur einmal und egal wie weit weg wir von einander entfernt sind oder was passieren wird, wir werden uns für immer lieben. Und da wusste ich, das du der Richtige bist, der der meine Enkelin glücklich macht.“
Traurig blickte Jess aus dem Fenster. Emilys Worte trafen ihn tief, von einer anderen Person zu hören wie sehr Rory ihn geliebt hatte und zu wissen, dass sie nicht mehr an seiner Seite war und keine Zeit mehr miteinander verbringen würden war die Hölle für Jess.
„Ja wir sind füreinander bestimmt, und dennoch ist sie nicht bei mir und wird es vielleicht auch nie wieder sein.“
„Gib die Hoffnung nie auf, denn Rory liebt dich noch immer, da bin ich mir sicher und sie wird zurückkommen irgendwann. Vielleicht früher als wir denken.
In Gedanken versunken, saßen zwei gebrochene Menschen nebeneinander und erwarteten die Zukunft, egal was sie bringen würde.
Fb wie immer erwünscht und sehnlichst erwartet
Emerson Rose
12.07.2006, 21:18
Ich schreib mal ganz spontan ERSTE
Wow mit Emily habe ich echt als allerletztes gerechnet. Andererseits, es ist logisch. So groß ist die Familie ja nicht mehr. Und auch wenn Emily und Lore selten einer Meinung waren, an Rory hat sie mit Herz und Seele gehangen.
Das Gespräch ist super rübergekommen. Freut mich, dass dir deine Muse gerade holt ist. Hoffentlich hält das an. Die Story gefällt mit mit jedem Kapitel besser.
LG Emerson Rose
Ui Danke für die Widmung.
Sehr sehr schönes und dch wieder trauriges Kapitel.
Ich finde es schhön, dass Emily wirklich sagt, dass sie Lorelai liebt.
Und dass sie meint Jess wäre der Richtige für sie.
Wirklich sehr schön!
heyyy
das war ein schöner Teil!
Das gespräch zwischen Jess und Emily fand ich toll! Man erfährt dinge die man vorher noch nie gehört hat! Ihre gedanken und gefühle!
Freu mich auf den nächsten Teil!
Liebe Grüße
Chery
~Loorie~
16.07.2006, 13:19
Platzhalter für das Re-Fb, das reiche ich heute Abend nach...
~Loorie~
16.07.2006, 13:20
soo und hier ist der neue Teil....
Er ist etwas kürzer, aber ich musste die beiden Teile (den und den nächsten) trennen, sonst wäre es zu lang geworden....
9.Kapitel
Zur gleichen Zeit weit weg von Stars Hollow, saß eine Person unbeeindruckt von all den lärmenden Leuten um sie herum, konzentrierte sich diese ganz auf ihr Buch. So wirkte es auf jeden Fall für einen flüchtigen Beobachter, doch falls jemand diese Person länger betrachtet hätte, würde er bemerken, dass diese seit einer halben Stunde auf die gleiche Seite starrte ohne zu wissen worum es dort eigentlich ging.
Vielleicht war diese Person, weit weg von Stars Hollow und seinen Bewohner, doch in Gedanken war sie den Leuten dort nah. Nie hätte sie sich vorstellen können, Menschen so zu vermissen, sie hatte sich eigentlich immer für eine halbwegs unabhängige Person gehalten, doch die letzten Jahre hatten ihr das Gegenteil bewiesen. Sie war abhängig, abhängig von der Liebe die ihr diese Menschen schenken. Bis zu jenen Tag vor einer Woche, war Luke diese Person gewesen, die ihr, trotz all seiner Probleme, all seine verbliebene Liebe geschenkt hatte, doch jetzt war sie alleine. Alleine in Spanien, alleine in Europa, alleine auf dieser Seite der Welt. Doch es gab einen kleinen Ort in Connecticut, wo sie hoffte noch Liebe zu finden. Und dorthin war sie jetzt auf den Weg.
Rory hatte Angst, Angst was sie in Stars Hollow erwartete, ob sie dort überhaupt noch willkommen war oder ob man sie bereits vergessen hatte. Doch sie hatte nur eine Möglichkeit dies heraus zu finden und diese wollte sie nützen. Aber nicht nur die Einwohner Stars Hollow vermisste sie, auch ihre Großeltern und ihn. Ja ihn vermisste sie mehr wie jeden anderen noch lebenden Menschen, doch sie war selbst daran schuld, dass er nicht bei ihr war. Sie hatte ihn weggeschickt, hatte ihn verletzt, nur weil sie nicht wusste wie sie weiterleben sollte. Sie wollte damals nicht mehr leben und daher tat sie alles um ihn dazu zu bringen sie vorher zu verlassen. Doch sie hatte nicht mit seiner Sturheit gerechnet, also tat sie das schlimmste was sie in ihrem Leben je getan hatte, sie hatte ihn betrogen.
Daraufhin war selbst Jess gegangen, enttäuscht und verzweifelt war er irgendwann in sein Auto gestiegen und davon gefahren. In diesem Moment wo Rory sein Auto um die Ecke biegen gesehen hatte, wusste sie, dass sie einen großen Fehler begangen hatte und sie hatte auch jetzt noch damit zu kämpfen.
~Flashback~
Rory riss die Haustür auf und stürmte nach draußen, doch sie kam zu spät. Sie sah gerade noch wie sein Auto um die Ecke bog und in der Ferne verschwand. Sie blicktete den Scheinwerfern mit Tränen verschwommenen Blick nach und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Weinend sank sie auf die Stufen und stütze ihren Kopf in die Hände.
Was hatte sie nur getan?
Warum hatte sie den einzigen Mensch, den sie noch hatte, weg geschickt?
Warum nur?
Er wollte nicht gehen, wollte ihr helfen, bei ihr bleiben.
Und was tat sie?
Sie betrog ihn, nur um damit er ging.
Wie sollte sie ohne ihn weiter leben?
Leise wimmerte sie vor sich hin:
„Jess, bitte komm zurück. Ich brauche dich. Du bist doch der einzige für mich. Es tut mir so Leid…. JESS“
Doch ihr Hilferuf ereichte die Liebe ihres Lebens nicht mehr und so blieb Rory allein und noch einsamer wie zuvor zurück und quälte sich mit Schuldgefühlen, weil sie Jess weggetrieben hatte.
~Flashback Ende~
Wahrscheinlich war ihre Hoffnung sinnlos, doch vielleicht war er nach Stars Hollow zurückgekehrt und wartete dort auf sie. Niemals wieder würde sie ihre große Liebe wegschicken, doch sie wusste nicht ob Jess ihr jemals verzeihen konnte oder sie überhaupt noch liebte. Eigentlich konnte sie es sich auch nicht vorstellen, denn in den zwei Jahren hatte er viel Zeit gehabt um eine neue Liebe zu finden.
Aber selbst wenn Jess nicht nach Stars Hollow zurückgekehrt war, dort würde Rory besser mit ihrem Schmerz umgehen können, denn die Leute die dort um sie herum waren, kannten Luke und Lorelai genauso gut wie Rory und verstanden sie.
Will und Anne waren ihr hier in Europa wirklich gute Freunde geworden, doch sie konnten ihr jetzt nach Lukes Tod auch nicht mehr helfen, weil damit das einzige was Rory in Europa gehalten hatte gegangen war und sie nichts mehr in Spanien hielt.
Doch der allerwichtigste Grund war, dass sie Stars Hollow selbst von Lukes Tod erzählen wollte und nicht, dass sie es von einem Fremden erfahren mussten. Sie hatte zwar noch keine Ahnung wie sie ihnen das beibringen wollte, doch irgendwie würde sie auch das noch überstehen. Rory wurde auf eine Stimme, die aus den Lautsprechern hallte, aufmerksam:
„Die Passagiere das Fluges Madrid- New York, werden bitte zur Passkontrolle gebeten.“
Rory atmete noch einmal tief durch, nahm ihren Koffer in die Hand und machte sich auf den Weg zu ihrem Flugzeug.
Sie erledigte alle Formalitäten wie in Trance und erst als sie auf ihrem Platz im Flieger saß, begann ihr Gehirn langsam wieder zu arbeiten. Sie blickte noch ein ein einziges Mal aus dem Fenster, auf die Stadt, die ihr zwei Jahre lang eine gute Ersatzheimat gewesen war. Doch nun würde sie in ihre wirkliche zurückkehren.
Krampfhaft krallte sie ihre zitternden Hände in die Sitzlehnen und versuchte wieder einmal verzweifelt die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken, als sie eine freundliche Stimme neben sich hörte:
„Haben sie Flugangst? ich könnte ihnen eine Tablette geben? dann würde es ihnen gleich besser gehen.“
Die Stimme kam Rory bekannt vor, doch das konnte nicht sein. Er konnte nicht in diesem Flugzeug neben ihr stehen. Oder?
Langsam und erwartungsvoll blickte sie auf und sah geradewegs in…
Fb erwünscht
Emerson Rose
16.07.2006, 14:03
*Urg* *Loorie ganz doll festhält und schüttelt* Du und die Cliffhanger. Musste das sein??:eek:
Nein im Ernst. Das Ende ermutigt zum weiterlesen. Ich meine ich hätte auch ohne Cliffhanger wissen wollen, wie es weitergeht.
Langsam überleg ich allerdings ernsthaft, wer das jetzt sein könnte. Wie schon mal erwähnt, so groß ist die Familie ja nicht mehr. Hätte jetzt nicht einmal eine Idee.
Insgesamt bin ich wieder völlig hingerissen. Rorys Gedanken, Gefühle und Ängste. Einerseits, ob man sie in SH überhaupt noch haben will, andererseits wie bringt sie den Bewohnern bei, dass es auch Luke nicht mehr gibt. Dass er jetzt bei Lore ist.
Hast du schon mal an einen Teil gedacht, der in Richtung Engel und Himmel, mit Luke und Lore geht?? So wie in dem Film, wo der Mann seiner Frau folgen will in den Himmel und erfährt, dass sie durch ihren Selbstmord nicht dort sein darf. Weiß jetzt gerade den Titel nicht. Sorry.
Schreib bald weiter. Freu mich auf mehr.
LG Emerson Rose
oh man du kannst doch nicht einfach an so einer stelle aufhören!
Das war ein toller Teil.
Du hast Rorys gedanken, gefühle und ängste toll beschrieben.
Sie hat ihn betrogen! mit wem? mit D***?! das muss noch schlimmer für Jess gewesen sein!
„Haben sie Flugangst?“
Verwirrt blickte sie auf und blickte geradewegs in…
Wer kann das denn jetzt sein?! hmmm....
EDIT: also was du neu bzw umgeschrieben hast, finde ich gut!
hoffe es geht bald weiter!
Freu mich auf den nächsten Teil!
Viele Liebe Grüße
Chery
P.S. lass uns nicht zu lange warten!
~Loorie~
16.07.2006, 18:51
@Emerson Rose: Ich kenn den Film, aber bis jetzt hab ich noch nicht in die Richtung gedacht, aber ist wirklich mal eine Überlegung wert. Mal sehen
@Chery: Danke für liebe Fb
~Loorie~
17.07.2006, 14:27
Ich hab noch einige kleinen Änderungen in dem letzten Teil
durchgeführt, die ich fett makiert habe.
Wäre nett wenn ihr ihn euch noch einmal durchlesen würdet.
Seeeeeeeehr schöner Teil.
Du hast Rorys gefühle und gedanken sehr schön beschrieben.
Oooooh und ich bin gaaaaaaaaanz fürchterlich neugierig, wen sie da ansieht.
Och Mensch ich find das alles so traurig.
Hast du sehr gut gemacht.
~Loorie~
19.07.2006, 20:52
soo hier kommt der neue Teil,
aber vorher das Re-Fb:
@EmersonRose: Tja ich liebe Cliffhänger......
@Chery: Also ganz sicher nicht mit
Dena..... Bääääääääääääääääääääähhh
@HalliwellPaige: Danke für dein verspätetes Fb...
~Loorie~
19.07.2006, 20:54
Soo diesen Teil widme ich Chery, dafür dass sie immer Fb gibt....
10.Kapitel
…Finns Augen. Auch Finn erkannt nun seine ehemalige Studienkollegin und strahlte Rory an. Diese hätte nie gedacht auch nur einen der Leute mit denen sie in Yale gewesen war, wieder zu sehen und so wusste sie im ersten Moment nicht wie sie reagieren sollte. Finn war einer ihrer besten Freunde in Yale gewesen, sie hatten sich auf einer Life and Death Brigade Veranstaltung kennen gelernt über die Rory einen Artikel schreiben sollte. Aus einer flüchtigen Bekanntschaft war schnell eine gute Freundschaft geworden und durch Finn hatte Rory auch begongen, das Leben auf der Uni zu genießen und nicht nur zu lernen. Sie hatten zusammen mit Colin viele Verrücktheiten angestellt und Rory hatte in den letzten Jahren oft an diese glückliche Zeit zurück gedacht.
„Was machst du denn hier?“
„Ähm fliegen und du?“
„Dein Humor hat sich in den letzten Jahren nicht verändert, aber auch sonst bist du immer noch der gleiche.“
Sie rutschte auf den Platz am Fenster und ließ Finn neben sich auf den Platz. Dieser blickte sie nachdem er sich gesetzt hatte lange und prüfend an, bevor er ihr antwortete;
„Du dich aber schon.“
Rory senkte den Kopf bei Finns prüfenden Blick und blickte traurig aus ihrem Fenster. Doch so leicht ließ sich ihr früherer bester Freund nicht abschütteln, er griff ihr vorsichtig ans Kinn und drehte ihr Gesicht zurück in seine Richtung.
„Du hast es nie überwunden, nicht wahr? Darum bist du auch gegangen, du hast mich belogen, ich habe es die ganze Zeit gewusst.“
Ohne das Rory etwas dagegen machen konnte, liefen ihr bereits die ersten Tränen über das Gesicht und sie antwortete mit gebrochener Stimme:
„Du hast Recht. Ich hab euch alle belogen, ich bin nach Europa geflogen um vor all den Erinnerungen zu fliehen, doch selbst hier konnte ich kein neues Leben beginnen…“
Rorys Stimme versagte und sie musste erst ein paar Mal tief durch atmen bevor sie weiterreden konnte.
„Kannst du mir verzeihen?“
Finns drückte ihre Hand und strich ihr die Tränen vom Gesicht.
„Natürlich, du bist doch meine beste Freundin und ich könnte dir nie böse sein. Du glaubst nicht wie wir dich vermisst haben.“
„Wir?“
„Colin, der Spinner hat sich geschworen nie wieder mit Mädchen aus zugehen, die auch nur annähernd eine Ähnlichkeit mit dir haben, Paris, sie behauptet immer das sie ohne dich keine Ergeiz mehr besitze, denn jetzt wäre sie ja locker die Klassenbeste, ja sogar Logan hat einmal nach dir gefragt, obwohl er sonst keine Gefühle zeigt.“
„Logan ist wieder in Amerika? Ich dachte er lebt jetzt mit Sarah in London?“
„Ja, aber sie haben ihre Hochzeitsreise nach New York gemacht.“
„Sie haben geheiratet, das hab ich mir immer für sie gewünscht.“
„Ja und das haben sie alles dir zu verdanken.“
„Nein, das stimmt nicht. Ich habe sie nur einander vorgestellt.“
„Oh doch, denn ohne dich hätte Logan niemals Gefühle gezeigt und sie wären heute noch nicht zusammen.“
Rory nickte nur traurig, es tat ihr leid, dass sie die Hochzeit der Beiden verpasst hatte. Erst jetzt wurde ihr bewusst, was sie alles zurückgelassen hatte und wieder stiegen Tränen in ihre Augen.
„Ich hab euch alle im Stich gelassen. Ich bin eine schlechte Freundin.“
„Oh nein, sag so was niemals wieder Ror. Du bist die beste Freundin, die man sich wünschen kann und niemand wird dir einen Vorwurf machen, dass du mit Luke gegangen bist.“
Bei dem Namen Luke, zuckte Rory schmerzhaft zusammen. Einen Augenblick hatte sie tatsächlich nicht an all die schlechten Dinge in ihrer Vergangenheit, sondern nur an die Glücklichen zusammen mit ihrer Clique. Sie schluckte und blickte Finn geradewegs in die Augen:
„Finn, Luke… Er ist tot. Er hat sich letzte Woche das Leben genommen.“
Finn war fassungslos, niemals hatte er gedacht, dass dies geschehen würde. Er wusste, dass Luke nicht mehr derselbe war, doch das er sich umbringen würde, soweit hatte Finn nie gedacht. Geschockt betrachtete er seine beste Freundin, wie viel Rory doch in ihren jungen Jahren schon mitmachen musste, erst starb Lorelai, sie und Luke hatten alles hinter sich gelassen um ein neues Leben zu beginnen und jetzt war die einzige Person, die ihren Verlust verstehen konnte, einfach so verschwunden und hatte Rory allein zurückgelassen. Er wünschte, er hätte für sie all die Jahre da sein können.
„Oh mein Gott, wie kommst du… naja… wie geht es dir?“
Rory versucht ein kleines Lächeln und antwortete:
„Ich schaffe es irgendwie, aber ich habe es in Europa nicht mehr ausgehalten. Er ist nicht mehr da, ich hatte nichts mehr dort zu suchen. Also bin ich auf den Weg nach Hause.“
„Nach Hause? Du kommst zurück?“
„Ja, auf jeden Fall versuche ich es.“
„Wie meinst du das?“
„Ich weiß nicht ob ich dort überhaupt noch willkommen bin.“
„Und ob du das bist, wir alle vermissen dich, ganz Stars Hollow vermisst dich.“
„Stars Hollow vermisst mich? Woher weißt du das? Warst du einmal dort?“
„Wir wohnen dort seit knapp 1 ½ Jahren.“
„Wir? Wer alles?“
„Paris, Jamie, Dave, Lane, Colin und ich. Die ganze Clique halt. Sogar Tristan hat noch ein Zimmer falls er mal vorbei kommt.“
„Wow, ihr wohnt in Stars Hollow. Fahrt ihr dann jeden Tag nach Yale?“
„Ja, es sind ja nur 15 Minuten(das hab ich einfach mal so entschieden).“
„Wow.“
„Ähm, es klingt vielleicht albern, aber du hast auch ein Zimmer bei uns.“
„Ich? Ihr habt tatsächlich…“
und wieder liefen Tränen über Rorys Wangen, doch diesmal waren es Tränen der Rührung. Nie hätte sie gedacht, so in Erinnerung behalten zu werden.
„Das ist so süß.“
Finn legte den Arm um Rorys Schultern und drückte sie kurz an sich. Er war froh seine Rory wieder bei sich zu sein.
Den restlichen Flug brachten die Beiden schweigend hinter sich, Rory genoss es Finn wieder bei sich zu haben und Finn freute sich endlich wieder auf seine kleine Rory aufpassen zu können.
Ich muss dazu sagen, ich bin einfach ein riesen Fin Fan.... =)
Er ist aber ein bisschen anders wie in "echt"
heyyy,
danke für die widmung!:freu: :freu:
das war ein echt schöner Teil!
Das Finn anders ist als in der serie find ich gut! (obwohl ich mich nicht so gut an ihn errinnern kann :unsure: )
Und das Lane, Davie, Colin... eine Clique geworden sind finde ich auch toll! Das ist mal was anderes und das sie Rory immernoch willkommen heißen ist auch toll! und sie für sie da sind. Und sie wohnen in SH!? *g* auch ungewöhnlich aber gut!
Ich bin mal gespannt wie es weiter geht!
Freu mich schon!
Viele Liebe Grüße
Chery
OMG wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß.
Mir sind echt Tränen gekommen weil ich das beim Lesen so süß fand.
Och Mensch, wie niedlich is das denn.
Da wohnen die alle in SH?
Wie süüüüüüüüüüüüüß!
und sie haben ein Zimmer für sie, wie geil.
Das war ein schöner süß-trauriger Teil!
Emerson Rose
19.07.2006, 23:33
Ich schließ mich meiner Vorschreiberin mal an. Der Teil ist sooooo sweeeeeet.
Obwohl ich mich an Finn jetzt nicht so wirklich erinnern kann. *sich schon mal für alle fälle in die Ecke stellt und schämt*
Die Gefühle sind toll rüber gekommen. Und auch die Tatsache, dass Rory in Stars Hollow nicht nur die Bürger erwarten sondern auch die Leute aus ihrem engsten Freundeskreis.
Bin super gespannt wie es weitergeht.
LG Emerson Rose
~Loorie~
20.07.2006, 11:33
Wieso bin ich eigetnlich die einzige, die Finn liebt????
Der ist sooo toll,
witzig...
und komplett chaotisch...
Man ihr solltet euch schämen, dass ihr einen so tollen Ahrakter vergessen habt....
=(
Fritzi753
26.07.2006, 19:02
Hey,
ich finde den Teil und Finn cool!
Wir haben ihn nicht vergessen,nur etwas in den hinteren Teil des Gehirs geschoben um den Kopf für deine FF freizubekommen!
*schleimspur wegwischentu*
schreib bitte schnell weiter!
Fritzi
~Loorie~
30.07.2006, 22:39
sooo neuer Teil im Anmarsch
11. Kapitel
Dank Finn hatte Rory den Flug gut überstanden und sie begann sich langsam wirklich auf zu Hause zu freuen. Doch die Angst, die sich tief in ihrem Herzen eingenistet hatte, nicht mehr dazu zugehören, war immer noch aktuell und ließ Rory auch auf den Weg nach Stars Hollow nicht los.
Wenn Finn nicht neben ihr gesessen hätte, wäre sie sicher dreimal wieder umgekehrt und hätte vielleicht nie den Mut aufgebracht ganz nach Hause zurückzukehren.
In ihren ängstlichen Gedanken versunken, bemerkte sie nicht wie Finn sie aus den Augenwinkeln beobachtete. ER war erschrocken was für eine Veränderung in dem Gilmore Girl vorgegangen war, die sonst so starke und selbstbewusste junge Frau war nur noch ein Schatten ihrer selbst, dass konnte selbst ihr geschmackvolles Sommerkleid nicht verbergen. Nach außen hin tat Rory, als wäre sie immer noch die Gleiche, doch als ihr bester Freund hatte Finn sie schnell durchschaut. Rory war am Ende, sie wusste nicht mehr wie sie weiterleben sollte, was sie ohne Luke tun sollte. Während ihres Gespräches im Flieger hatte Rory ein paar Sekunden lang von Herzen gelacht und hatte sogar fast glücklich ausgesehen, doch schon kurz darauf war sie wieder in ihr Schneckenhaus verschwunden und zeigte keinerlei Gefühle mehr.
Finn wusste, dass es harte Arbeit werden würde, Rorys blindes Vertrauen wieder zu erlangen und ihr bei ihrem neuen Leben zu helfen. Doch diesmal hatte er eine Chance, denn sie wollte seine Hilfe, seine und die von all ihren anderen Freunden, denn sonst wäre sie nicht zurückgekommen. Er betete zu Gott, dass irgendwann auch Rory wieder ein glückliches Leben führen würde.
Wie oft war sie diesen Weg entlang gefahren, wenn sie von Yale nach Hause fuhr oder von ihren Großeltern, doch noch nie hatte sie ihn so aufmerksam betrachtet wie dieses Mal. Jeder Baum, jede Kurze sagte Rory das sie nach Hause kam und in ihrem Herzen spürte sie, dass es egal was kommen würde, die richtige Entscheidung gewesen war Europa wieder zu verlassen. Als das Stadtschild von Stars Hollow in ihren Blick kam, schluchzte sie unkontrolliert auf, Finn legte erschrocken den Arm um sie und redete beruhigend auf sie ein, doch all seine Worte bekam sie nicht mehr mit, denn nun kamen die ersten Häuser ihrer Stadt in ihr Blickfeld und spätestens als sie den Pavillon sah, hielt Rory es nicht mehr im Wagen aus. Sie riss die Autotür auf, noch bevor das Taxi richtig gehalten hatte und sprang aus dem Wagen.
Finn der das Taxi bezahlt hatte, beobachtete Rory glücklich, sie stand wie verzaubert vor dem Pavillon und wischte sich immer wieder ungläubig über die Augen. Er trat hinter sich und flüsterte ihr ins Ohr:
„Das ist die Wirklichkeit, du kannst es ruhig glauben. Rory, du bist zu Hause.“
Eine Sekunde später hatte er die wieder schluchzende Rory in den Armen, doch diesmal waren es keine Tränen der Trauer, sondern nur Freudentränen.
„Ich bin zu Hause. Ich bin wirklich zu Hause.“
Ungläubig wiederholte Rory diese Worte wieder und wieder auf den Weg ins Diner.
Doch als Finn durch die Tür trat, stoppte Rory ihre Schritte. Sie konnte es nicht betreten, nicht ohne Luke. Es war sein Diner und nun sollte er nie wieder hinter dem Tresen stehen und mit Kirk streiten? Das war nicht fair.
Wie erstarrt stand vor der Tür und erst als Finn sie am Arm durch die Tür schob löste sie die Starre und sie trat ehrfürchtig ein.
Nichts hatte sich verändert, es sah noch genauso aus, wie sie es verlassen hatten. Nur mit einem kleinen Unterschied, es war nicht mehr Lukes Diner sonder das Diner einer fremden Person. Rory musste schlucken wenn sie daran dachte, jemand fremdes würde nun Lukes Arbeit machen und nicht einmal wissen welch wunderbarer Mensch der Gründer dieses Diner war.
Doch mit diesen Gedanken sollte sie sich irren. Finn setzte sich an den Tresen und schrie fröhlich in die Küche:
„Hey Bedienung, zwei mal Kaffee bitte.“
Leise an Rory gewandt sagte er:
„Du trinkst doch immer noch Kaffee, oder?“
„Ja, dass ist wie früher.“
„Gut, ach ja ich habe eine Überraschung für dich. Warte kurz ab.“
Die Überraschung stellte sich in Form einer kleinen wütenden Koreanerin dar, die schimpfend aus der Küche kam.
„Finn, du sollst nicht immer so rumschreien, dass durfte man früher nicht und ich mach da auch keine Ausnahme.“
Lane hatte Rory noch nicht entdeckt, erst als diese sich leise zu Wort meldete fuhr sie herum.
„Aber es hat sich früher schon niemand daran gehalten.“
Lane starrte ihre beste Freundin an wie einen Geist, langsam trat sie ein paar Schritte auf diese zu und legte ihr die Hand auf die Wange. Als sie die Wange berührte zuckte sie zurück und ihr liefen Tränen übers Gesicht, sie zog Rory in eine Umarmung und es hatte den Anschein, dass sie die Zurückgekommene nie wieder los lassen wollte.
Lane drückte Rory fast die Luft ab, doch das Störte Rory nicht, sie war nur froh Lane wieder zusehen. Wie oft war sie tränen überströmt in ihrem Bett gelegen und hatte gedacht ihre beste Freundin nie wieder sehen zu können. Doch nun standen sie gemeinsam in Stars Hollow und für eine Sekunde dachte Rory tatsächlich, dass alles wieder gut werden könnte.
Doch die nächsten Worte ihrer Freundin holten Rory wieder auf den Boden der schmerzlichen Tatsachen zurück.
„Hast du Luke auch mitgebracht.“
Finn blickte Rory prüfend an, doch als sie ihm mit einem Blick zu verstehen gab, dass sie dies durchhalten würde, ließ er sie antworten:
„Lane, es ist wahrscheinlich besser wenn du dich hinsetzt.“
Erschrocken lies Lane sich auf einen der Barhocker gleiten und blickte ihre Freundin ängstlich an. Diese atmete tief durch und sagte den so schweren Satz nun zum zweiten Mal.
„Lane, Luke… Er ist tot. Er hat sich letzte Woche das Leben genommen.“
„Nein.“
Lane schlug die Hände vors Gesicht und begann zu weinen. Rory stand hilflos daneben, denn sie wusste nicht was sie ihrer Freundin sagen sollte.
Es wird alles wieder gut.
Das war eindeutig gelogen, denn Rory wusste das nie wieder alles gut oder wie früher wurde. Es war vorbei, Luke und Lorelai waren tot und hatten ihre Tochter alleine zurückgelassen. Rory wollte gerade den Arm um Lane legen, als diese, mit Tränen überströmten Gesicht, aufstand und sie anblickte:
„Oh mein Gott, was musstest du alleine durchmachen. Ich bin eine schlechte Freundin.“
Erschrocken von Lane Ausbruch, trat Rory einen Schritt auf diese zu und sagte mit eindringlicher Stimme:
„Du bist die beste Freundin die man sich wünschen kann und ich bin froh das ich jetzt bei euch bin.“
Lane nickte und nahm Rory noch einmal in die Arme. Rory genoss die Umarmung, sie war froh endlich wieder dort zu sein, wo sie sich 19 Jahre ihres Lebens zu Hause und sicher gefühlt hatte.
Fb bitte
heyyy,
das war ein schöner gefühlvoller teil!
Es war wirklich gut das sie Finn getroffen hat. Wer weiß wie es ihr sonst ergangen wäre!
Sie wird es noch oft genug sagen müssen, das Luke tot ist! Das war ja leider erst nur der Anfang!
Schön wie herzlich sie von Lane aufgenommen wurde!
Freu mich auf den nächsten Teil!
Viele Liebe Grüße
Chery
hey loorie
ich habe mir jetzt deine ff durchgelesen und ich finde sie einfach klasse
die ganzen gefühle hast du einfach super beschrieben
so habe ich mich auch schon dieses jahr gefühlt
ich finde es klasse, dass rory wieder zurück gekehrt ist
und ich hoffe, dass sie bald auf jess trifft
die szene zwischen ihm und emily fand ich einfach nur wunderschön geschrieben
genauso wie den abschiedsbrief von luke
freu mich schon auf einen neuen teil
du hast eine neuen leserin
mfg lava :cool:
Emerson Rose
02.08.2006, 18:53
Wie immer ein toller Teil. Kämpfe gerade mit den Tränen und werde sie wohl doch gleich mal loslassen.
Rorys Gefühle während der Fahrt sind wunderschön und anschaulich beschrieben. Finn wird mir immer sympathischer. Ein echt guter Freund. Genau wie Lane. Dass sie das Diner übernommen hat und alles so gelassen wurde, ist das I-Tüpfelchen.
Da ist es vielleicht nicht ganz so schwer und schmerzhaft von Lukes Tod zu berichten.
Bin gespannt.
LG Emerson Rose
literati_gg
17.08.2006, 19:16
Hi!!!
Ich finde deine Geschichte so berührend: Es ist so traurig, dass Luke nicht über Lores Tod hinweggekommen ist (irgendwie verständlich), aber dass er sich umbringt und Rory somit "allein" zurücklässt, ist WIRKLICH traurig
Trotzdem ist diese Geschichte so berührend.....
Schreib nur schnell weiter
lg
literati_gg
17.08.2006, 19:16
upps; doppelpost
sorry
~Loorie~
18.08.2006, 21:40
Soo ich bin wieder da.......
Sorry für meine etwas längere Abwesenheit...
Hoffe ihr verzieht mir, denn ich hab einen neuen Teil
dabei...=)
Soo erst mal danke ich meinen treuen Lesern und natürlich begrüße ich ganz herzlich meinen beiden neuen Leserinnen... Ich hoffe ihr bleibt mir noch lange treu...
Soo los geht...
12. Kapitel
~Flashback~
Lore und Rory saßen auf Kirks selbst gebasteltem Taxi und nervten den Ziehenden, bis er irgendwann stehen blieb und fragte
„Hat euch die Fahrt nicht gefallen?"
Lorelai konnte es sich nicht verkneifen ihn weiter zu necken:
„Doch Kirk, das ist sicher etwas für Touristen, die auf keinen Fall etwas verpassen wollen."
“So langsam fahr ich doch gar nicht!"
“Nein, aber bis die Touristen eintreffen, trainiere noch ein bisschen...oder kauf die neue Beine!"
Sie gingen lachend Richtung Diner und ließen Kirk stehen, der immer noch über das gesagte nachdachte. Doch plötzlich sprintete er los und schrie:
„Das werdet ihr noch bereuen.“
Rory drehte sich um und kicherte:
„Jetzt hasst er uns auf immer und ewig."
„Nein, nur bis...“
In diesem Moment rennt Kirk an ihnen vorbei und ruft triumphierend:
„Haha, na, bin wohl doch schneller, als ihr dachtet. Also lag das nicht an mir, sondern viel eher an der schweren Fracht, die hinten drauf saß!"
Empört stemmten die Gilmore Girls die Hände in die Seiten:
„Oh! Kirk!!"
„ Hey!"
„Tja, ihr futtert einfach zu viel! Ich bin eher da als ihr und krieg dann wohl auch den ersten Doughnut. Haha, Pech gehabt!"
„KIRK! Lass deine Finger von den Doughnuts! Ich meins ernst! Meine Doughnuts! Du Spinner!!"
Mit diesen Worten rannte Lorelai Kirk hinterher.
~Flashback~
Jetzt wünschte sie sich, dass Kirk sein Taxi nicht aufgegeben hätte, denn sie ging so langsam durch die Straßen, um nicht eine Veränderung zu verpassen. Jedes noch so kleine Detail sog sie in sich auf und es gab ihr ein Gefühl der Heimat.
Finn war bei Lane im Diner geblieben, denn sie wollte eine Zeitlang für sich sein.
Bis jetzt war sie noch keinem anderen Bewohner ihres kleinen Städtchen begegnet, doch das konnte sich jeden Moment ändern. Sie wusste, dass sie den für sie so schweren Satz noch viele Male sagen musste. Doch sie wollte diese Aufgabe niemanden anders überlasen, das war sie Luke schuldig…
Gerade bog sie um die Ecke zu ihrem alten Zu Hause, als sie einen Schrei hinter sich hörte, langsam drehte sie sich um und vor ihr stand eine kreidebleiche Miss Patty.
Rory musste fast auflachen, wie entgeistert diese sie anstarrte.
Miss Patty schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf und murmelte vor sich hin:
„Ich werde verrückt, ich sehe schon Geister.“
Rory nahm Miss Pattys Hand in die ihre und sagte:
„Nein, ich bin echt.“
Ein weiterer Schrei ließ die Fensterscheiben der Häuser wackeln. Rory dachte ihr armes Trommelfell hätte nun den Geist aufgegeben, doch bevor sie auch nur einen weiteren Gedanken an ihre schmerzenden Ohren verschwanden konnte, hatte Miss Patty Rory in ihre Arme gerissen und wirbelte sie in der Luft herum.
Diese dachte sie müsse ersticken, doch egal wie sehr ihre Lunge zerquetscht wurde, sie war in diesem Moment einfach nur glücklich. Die Bewohner hatte sie nicht vergessen und freuten sich über ihre Rückkehr.
Das war mehr als Rory sich erhofft hatte. Als Patty sie wieder losgelassen hatte, fing sie an wie ein Wasserfall zu reden.
„Oh mein Gott, ich freu mich so. Aber halt, bleibst du auch hier?“
„Ja, dass hab ich eigentlich vor.“
„Das ist so schön, endlich kommt wieder Leben in unsere Stadt.“
Rory lächelte nur leicht darauf, denn sie war nicht mehr die Frau, die sie war, als sie Stars Hollow verlassen hatte, und dass würden alles bald merken. Die Einwohner hatten sie als liebes und frohes Mädchen in Erinnerung, zwar war sie immer sehr ehrgeizig gewesen, doch sie war auch immer für einen Scherz zu haben. Diese Zeit war schon lange vorbei, es war eine Besonderheit, wenn Rory einmal richtig herzlich auflachte, denn diese Momente waren eher selten.
Rory wünschte sich nichts mehr, als hier etwas von ihrer alten Fröhlichkeit wieder zu finden oder einfach noch einmal neu zu beginnen.
Miss Patty ließ Rory nicht einmal zu Wort kommen, sondern zog sie zurück zum Pavillon. Das war nicht das was Rory beabsichtigt hatte und so machte sie sich höflich aber bestimmt von Patty los. Diese blieb verwundet stehen und fragte:
„Was ist denn los? Du musst doch die anderen begrüßen.“
„Ja, dass mache ich auch noch. Aber erst möchte ich nach Hause.“
„Aber natürlich. Ist Luke eigentlich auch da?“
Rory war vom plötzlichen Themawechsel wie erschlagen und brauchte erst ein paar Sekunden, bis sie darauf antworten konnte. Sie schluckte kurz und wiederholte den Satz nun bereits zum dritten Mal, doch er fiel ihr deshalb nicht leichter.
„Patty, Luke… Er ist tot. Er hat sich letzte Woche das Leben genommen.“
„Oh Gott, mein armes Kind.“
Miss Patty umarmte Rory und strich ihr zärtlich übers Haar.
„Wie konnte er das nur tun?“
Rory versuchte die wieder aufsteigenden Tränen zu unterdrücken und zuckte nur mit den Schultern. Dann sagte sie leise aber bestimmt:
„Ich glaube, ich wäre jetzt lieber allein. Ist das Ok?“
„Aber natürlich. Geh nur mein Kind.“
Rory wandte sich ab und setzte ihren Weg zu ihrem alten Haus fort.
Sie ließ eine leicht verwunderte Miss Patty zurück, denn trotz der überwiegenden Traurigkeit wegen Lukes Tod, hatte sie die Veränderung an ihrer Rory sehr wohl bemerkt und sie war nicht begeistert darüber. Patty hatte eine schmale und blasse Kopie von der einstigen Lorelai Leigh Gilmore vor sich gehabt. Rory Lächeln war müde und kraftlos gewesen und ihre blauen Augen hatten jeden Glanz verloren. Es war erschrecken welche Verwandlung in ihr vorgegangen war. Nichts aber auch wirklich gar nichts war mehr von dem jungen Mädchen das sie verlassen hatte zu spüren und das betrübte Miss Patty noch mehr als Lukes plötzlicher Tod, denn Luke hatte alles Leiden und Seelischen Schmerzen hinter sich, doch mit seinem Ableben, hatten sich die Qualen seiner Stieftochter verdoppelt. Patty hoffte, das ein gewissen Mensch der seit einiger Zeit wieder zurückgekehrt war, Rory ein Stück aus ihrem Abgrund zurück in die normale Welt bringen konnte. Sie erinnerte sich an den Spruch der in der Zeitung gestanden war:
Viele Menschen antworten auf die Frage wovor sie am meisten Angst hätten, mit einem Wort, Tod, davor würden sie sich am meisten fürchten. Doch sie sollten immer bedenken, nicht vor seinem eigenen Tod sollte man Angst haben, denn bei diesem spürt man nichts mehr und es ist einfach vorbei. Viel schlimmer ist es ein Zurückgebliebener zu sein. Die Angehörigen, Freunde, Kollegen haben es viel schwerer als der eigentliche Tote. Nicht selten, stirbt mit einem Menschen ein anderer dazu, der einfach aufgibt und keinen Sinn ohne den wichtigsten Menschen in seinem Leben sieht.
Daher sollte man nicht vorm eigenen sonder vor Tod des Menschen, den man am meisten liebt Angst haben…
Fb erwünscht
Oh das ende, der Spruch der war so traurig. *totheul* :heul:
Das ist soooooooooooooooooo traurig alles.
Ach Gott ich kann grad kein vernünftiges FB geben.
Aber das waren zwei wirklich schöne Teile.
Ich finds toll das Rory wieder zu Hause ist und ahc.
Ich hätt bei Lane schon anfangen können zu heulen, aber ds Ende hat mir den Rest gegeben.
heyy,
das war ein toller und auch trauriger Teil!
Schön zu sehen wie freudig sie wieder aufgenommen wurde, von patty und das waren ja noch nicht mal alle!
Ich würde zu gern wissen sie auf Jess reagiert oder er auf sie!
Freu mich auf den nächsten Teil!
Viele Liebe Grüße
Chery
Emerson Rose
19.08.2006, 15:25
Super wieder was von dir zu lesen loorie auch wenn es sooooo traurig war. Aber die Story ist nun mal nicht friede, freude eierkuchen. Solls sie auch gar nicht. Dafür kannst du solche situationen viel zu gut beschreiben und zu papier oder worddokument bringen.
Der letzte Absatz hat mich dann auch völlig umgehauen. Solche Gedanken hatte ich selbst schon mal und habe sie auch immer wieder wenn ich zum Friedhof gehe. Die Menschen, die gestorben sind, sie haben es hinter sich, auch wenn ihre Zeit vielleicht noch nicht gekommen war. Aber man selbst muss mit dem Schmerz leben. Jeden Tag aufs neue. Mal mehr mal weniger gut.
Sorry wenn ich gerade etwas teatralisch klinge, aber Samstage sind bei mir nie besonders gut.
LG Emerson Rose
literati_gg
19.08.2006, 17:37
Rory Lächeln war müde und kraftlos gewesen und ihre blauen Augen hatten jeden Glanz verloren. Es war erschrecken welche Verwandlung in ihr vorgegangen war. Nichts aber auch wirklich gar nichts war mehr von dem jungen Mädchen das sie verlassen hatte zu spüren und das betrübte Miss Patty noch mehr als Lukes plötzlicher Tod, denn Luke hatte alles Leiden und Seelischen Schmerzen hinter sich, doch mit seinem Ableben, hatten sich die Qualen seiner Stieftochter verdoppelt. Patty hoffte, das ein gewissen Mensch der seit einiger Zeit wieder zurückgekehrt war, Rory ein Stück aus ihrem Abgrund zurück in die normale Welt bringen konnte. Sie erinnerte sich an den Spruch der in der Zeitung gestanden war:
[I][I]Viele Menschen antworten auf die Frage wovor sie am meisten Angst hätten, mit einem Wort, Tod, davor würden sie sich am meisten fürchten. Doch sie sollten immer bedenken, nicht vor seinem eigenen Tod sollte man Angst haben, denn bei diesem spürt man nichts mehr und es ist einfach vorbei. Viel schlimmer ist es ein Zurückgebliebener zu sein. Die Angehörigen, Freunde, Kollegen haben es viel schwerer als der eigentliche Tote. Nicht selten, stirbt mit einem Menschen ein anderer dazu, der einfach aufgibt und keinen Sinn ohne den wichtigsten Menschen in seinem Leben sieht.
Daher sollte man nicht vorm eigenen sonder vor Tod des Menschen, den man am meisten liebt Angst haben…
Dieser bestimmte Mensch, der seit einiger Zeit zurückgekehrt ist, ist das zufälligerweise Jess??? Bitte bitte :D :D
Aber jetzt zurück zu deiner Geschichte: Ich bin noch ganz gerührt so schön ist sie :heul: Ich kann es mir so vorstellen, wie Rory durch Stars Hollow spaziert, sich an die ganzen lustigen Episoden mit ihrer Mutter erinnert und dass das nie wieder passieren wird.... :heul: :heul: :heul:
Das ist so traurig, schreib schnell weiter
lg
hey looorie
schön wieder etwas von dir zu hören
der teil war aber traurig..vor allem weil miss patty auch die veränderung bemerkt hatte
aber welche person meinst sie bloß? hmmm...lass mich mal überlegen....vll jess?
aber dieser spruch aus der zeitung stimmt haargenau....und es passt einfach
freu mich schon auf einen neuen teil von dir
mfg lava :cool:
~Loorie~
22.08.2006, 20:14
wow, so viel Fb.....
Ich bin echt glücklich
HalliwellPaige: danke für dein liebes Fb, und ich finde es gut das du weinen musstest schließlich ist das ja ein Kompliment für mich. =) Dann kann ich die Gefühle ganz realitsch rüberbringen...
Chery:Danke für dein regelmäßiges und liebes Fb
EmersonRose: auch dir danke, genau so wollte ich das der letzte Absatz rüberkommt.
literati gg: ja es ist Jess, ich hab seine Rückkehr schon in den vorherigen Kapiteln erwähnt... auch dir danke fürs Fb
Lava: auch dir vielen danke und übrigens ich finde deine Sig richtig geil, hab erst vor ein paar Tagen den zweier angeschaut und ich bin begeistert... ist echt toll...
:dance:
Falling~star
23.08.2006, 22:21
Hallo...
Erstmal... WOW... was für ne scheiß Story...Nein Spaß. Es ist einer der besten Storys die ich seit langem wieder lesen. Außer das das ganze wohl in den Literati Bereich läuft ist alles perfekt. Das ist eine Story die richtig Gänsehaut macht, weil du sehr lebendig schreibst. Normalerweise lese ich keine Storys die in den Lit. Bereich reingehen, aber durch den Leidfaden der Story kann ich nicht anders.
Der Brief von Luke war wirklich Gänsehaut pur und wie Rory an Lukes Tür hinuter rutscht und nur noch sagt "Gib Mom ein Kuss von mir" ist schon echt heftig. Ich kenn bis jetzt nur noch eine andere Schreiberin die es SO hinbekommt.
Das du Finn so mit einbringst ist schon richtig cool. Ich mag Finn auch sehr gern, egal ob verrückt wie in der Serie oder ein bissel ernster wie bei dir in der Story. Finn ist ein guter Anlauf für Rorys Neustart in Stars Hollow. Lustig finde ich auch das du Paris und Konsorte alle hast nach Stars Hollow ziehen lassen. Wirklich einmalig.
Ich freu mich schon tierisch auf den nächsten Teil.
LG
Falling
P.S.: Es geht nichts über Sophies. ^^ :p
plaudertasche
23.08.2006, 23:19
Oha, deine Story ist einfach supa geil! Du kannst total gut traurig schreiben. Wow! Hab sogar bisschen geweint! Kompliment. Deine Ff ist echt klasse. Wirklich! Wow!
Werde dir nächstes mal ein ausführlichereres fb geben. Kann ich grad nicht, sry (bin sprachlos!).
Warte, nein, eine Sache ist mir aufgefallen: Du schreibst sehr oft: Wie ich. Wie er. Also zum Beispiel: Sie ist schöner wie sie. Oder er ist größer wie er. Heißt eigentlich: Sie ist schöner, als sie. Er ist größer, als er.
Das machst du in deiner Ff sehr oft. Finde nur, dass es ohne das "wie", sondern mit dem "als" schöner klingt und den Lesefluss nicht stoppt. Außerdem ist das "wie" umgangssprachlich (sagt man bei mir in Hessen oft, also das "wie" statt dem "als" bei Vergleichen)
Vlg
claRa
ps. Deine Story und dein Schreibstil sind der Wahnsinn. Weiter so! :top:
~Loorie~
03.09.2006, 15:01
sooo hier bin ich wieder mit einem neuen Teil im schlepptau...
in dem Teil ist nicht viel Handlung, doch ich hoffe er gefällt euch trotzdem,
irgendwie leide ich im moment etwas an einer schreibblokade...
den Teil widme ich meinen neuen Lesern...
Schön das euch meine FF gefällt
13. Kapitel
Je näher sie ihrem alten Zuhause kam, desto langsamer wurden Rorys Schritte, sie hatte Angst. Ein Gefühl, dass ihr in den letzten Jahren mehr als bekannt geworden war, ein Gefühl, dass ihr all die Jahre gezeigt hatten, dass sie noch nicht tot war. Doch dieses Mal, war es nicht das bekannte Gefühl von Angst, sie hatte nicht Angst alleine zu sein, nicht das noch mehr Menschen sie verlassen würden, nein, diesmal hatte sie einzig und allein Angst, sich mit der schmerzhaften Vergangenheit auseinander zu setzen.
Sie wussten, das in ihrem Haus, viele Erinnerungen an eine glückliche alte Zeit mit Lorelai und Luke waren, doch diesen Erinnerungen musste sie sich stellen, wenn sie in Stars Hollow ein neues Leben anfangen wollte.
Langsam kam ihr Haus in Sicht, zuerst sah man nur das Dach und die Einfahrt, doch nach ein paar weiteren Schritten, stand sie direkt vor der Veranda. Ehrfürchtig blieb Rory stehen, Finn hatte ihr zwar bereits gesagt, dass sie alles so gelassen hatten wie damals, doch das Haus wirkte, als würde jeden Moment Lorelai aus der Tür spazieren um zu Luke Kaffee trinken zu gehen. Der Rasen war gemäht und gepflegt, auf der Veranda standen die gleichen Stühle wie vor zwei Jahren, nichts hatte sich verändert.
In Rory schoss die Erinnerung hoch, wie sie zum ersten Mal an derselben Stelle vor diesem Haus gestanden war.
~Flashback~
In den Augen des kleinen 6-jährigen Mädchens, war das der Himmel auf Erden. Ihre Mutter hatte ihr zwar erzählt, das es ein schönes großes Haus sein, doch nie hätte sie die Kleine träumen lassen, das es so traumhaft sei.
Seit mehreren Minuten standen Lorelai und Rory stumm vor dem Haus, vor ihrem Haus. Keiner der Beiden konnte glauben, dass dies wirklich wahr war. Rory zupfte ihre Mum am Ärmel und sagte:
„Mummy, wie viele Gäste werden denn außer uns dort noch wohnen?“
Verwundert blickte Lorelai ihre Tochter an, bis sie begriff was Rory damit meinte.
„Keine Gäste, mein Schatz. Dort werden nur du und ich wohnen niemand anderes.“
Rory staunte, noch nie hatte sie alleine mit ihrer Mum irgendwo gewohnt, denn in ihrem alten Zuhause, waren immer ganz viele Gäste gewesen, die in den Zimmer geschlafen hatten und um sich ihre Mummy gekümmert hatte. Das war für das kleine Mädchen ganz selbstverständlich, daher konnte sie es gar nicht fassen hier allein zu sein.
Nach einigen weiteren schweigenden Minuten, in denen jeder der Beiden nur das Haus anstarrte, hielt Rory es nicht mehr und packte ihre Mum am Arm.
„Los, lass uns reingehen. Sonst ist es am Ende nicht mehr da, wenn wir endlich an der Tür sind.“
Lorelai strich ihrer aufgeregten Tochter zärtlich übers Haar und betrat mit ihr Hand in Hand das Haus.
~Flashback Ende~
Rory wünschte sich diesmal auch, das jemand sie an der Hand nahm und ins Haus begleitete. Eine kurze Sekunde überlegte sie, ob sie Finn anrufen sollte, doch dann kam sie sich lächerlich vor.
Sie konnte es schaffen, es war nur ein Haus, in diesem Haus hatte sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht.
Warum also sollte sie nicht hineingehen können?
Doch irgendwie schaffte es ihr Gehirn nicht, den Befehl ins Haus zu gehen, an ihre Füße weiterzuleiten, denn keiner der Beiden rührte sich von der Stelle. Sie stand wie angewurzelt vor der Veranda und starrte die verschlossene Haustür an.
Sollte sie wirklich dort hinein?
Es war doch nicht mehr wichtig.
Würde sie besser damit umgehen können?
Es könnte ihr doch auch nicht helfen.
Rory spürte wir ihr Körper das zittern anfing und wieder einmal unzählige Tränen in ihr aufstiegen. Verzweifelt versuchte sie sie zurück zu halten, doch auch dieses Mal verlor sie den Kampf dagegen. Eine Träne nach der anderen rollte an ihren Wangen herunter und sie konnte das Zittern ihrer Hände nicht mehr zurück halten.
Sie schaffte es nicht, sie war zu schwach. Sie konnte das Haus nicht betreten, es ging einfach nicht. Von diesem Moment an wusste Rory, dass es nicht reichen würde einfach zurück zukommen. Es würde viel schwerer werden, wieder ein normales, vielleicht auch glückliches Leben zuführen, wie Rory es sich vorgestellt hatte. Doch sie hatte Zeit und Freunde, die sie unterstützen würden. Dieses Mal wollte Rory die Unterstützung annehmen, denn sie wusste, ohne Finn und die anderen würde sie zugrunde gehen.
Rory wünschte sich auch die Unterstützung von jemand anderem, doch sie verbannte jeden Gedanken, an den jungen Mann mit den kaffeebraunen Augen aus ihrem Kopf, den die Gedanken an ihn waren zu schmerzhaft für sie.
Ohne dass sie es bemerkt hatte, war sie immer weiter rückwärts gegangen und hatte sich somit immer weiter von ihrem Haus entfernt. Doch selbst von einiger Entfernung wirkte das Haus für Rory bedrohlich und deshalb entschied sie sich mit einem Besuch noch einige Zeit zu warte.
Doch es gab noch einen Ort, der auf Rory wartete. Zu diesem wollte sie auf alle Fälle, an diesem Ort war sie manchmal noch glücklicher gewesen wie zu Hause. Denn es war auch sein Ort. Sie waren jeden Tag dort gewesen und hatten einfach nur stundenlang geredet und gelesen. Mit ihm hatte sie über alles reden können, niemals musste ihr war peinlich sein, nie hatte sie sich unverstanden gefühlt.
Noch heute sah sie ihn vor sich, wie er neben ihr gesessen hatte und wie seine Augen aufmerksam und liebevoll auf ihr geruht hatten. Bei ihm hatte sie sich immer sicher gefühlt, denn solange er bei ihr war, konnte ihr niemand etwas tun.
Lane hatte sie immer spaßeshalber Dompteurin genannt, denn sie hatte den Bad Boy aus New York gezähmt. Doch er war nicht gezähmt gewesen, Jess war immer noch der gleiche wie als er erst kurz in Star Hollow, dem Vorort der Hölle, wie er die Stadt gerne genannt hatte. Er hatte sich ihr gegenüber nur geöffnet, sie kannte all seine Geheimnisse und wusste von seiner Vergangenheit, doch es störte sie nicht. Sie liebte ihn, mit all seinen Macken und Fehler und sie wusste, dass auch er sie über alles geliebt hatte.
Hatte…
Er hatte sie geliebt und sie hatte ihn weggeschickt, der größte Fehler ihres Lebens. Sicher hatte er irgendwo eine neue Liebe gefunden und eine Familie gegründet, vielleicht hatte er seine Rory nicht vergessen, doch sie konnte sich nicht vorstellen, das sie immer noch seine Rory war.
Während sie sich Gedanken gemacht hatte, trugen ihre Beine sie automatisch zu ihrem Ort. Zu ihrer Brücke…
Fb erwünscht...
Falling~star
03.09.2006, 19:10
Huhu Loorie
Ein neues Kapitel... :freu: So dann klau ich dir mal deine Schreibblockade. Bei mir richtet sie keinen schaden an und du kannst in ruhe weiter schreiben.
Wirklich ein klasse Kapitel. Ich hab mal so überlegt wie ich mich wohl fühlen würde wenn ich in dieser Situation wäre. Ich glaube ich könnte das Haus auch nicht betreten. Vielleicht wenn ich wüsste das alles Abgedeckt ist und nicht mehr so aussieht wie ich es verlassen hätte. Aber wenn es immer noch so lebendig aussehen würde... Nee ich könnte nicht rein gehen.
Du beschreibst die Gedanken ganz gut, sie wirken wirklich sehr real. Den Flashback fand ich richtig niedlich, wenigstens etwas zum schmunzeln. :p
So ich freu mich schon auf dein nächstes Kapitel.
Liebe Grüße
Falling
heyy,
das war ein toller Teil!
Hast die Gefühlte toll beschrieben!
Kann sie schon verstehen. Ein Ort voller erinnerungen ist nicht einfach.
Freue mich auf den nächsten Teil!
Viele Liebe Grüße
Chery
hey loorie
schön wieder etwas von dir zu hören
dein schreibstil ist echt klasse...der anfang hat mir einfach total gefallen
wie du die angst von ihr beschrieben hast...daumen hoch
und dann der flashback..das war einfach niedlich
wie rory lore fragt, wer da noch alles drinne schlafen soll..total süß
der schluss war klasse...wie sie sich gedanken über jess gemacht hatte, war toll
da sieht man, dass er ihr immer noch fehlt und das sie ihn braucht
hoffentlich begegnen sie sich bald...vll schon an der brücke
freu mich auf einen neuen teil
mfg lava :cool:
Emerson Rose
05.09.2006, 11:55
Hey Loorie
Bevor ich es wieder vor lauter Arbeit vergesse, das FB zum 13. Teil.
Hat mir sehr gut gefallen, die Gedanken und Überlegungen von Rory während sie langsam zum Haus gegangen ist, schließlich davorstand und dann doch wieder flüchtete. Da gehört schon ne Menge Mut zu und ich hätte es wohl genauso gemacht. Der kleine See ist bestimmt erst mal die bessere Variante, um, ja was eigentlich, ach ja als sogenannte Zwischenstation, bevor sie es vielleicht endlich schafft, ihr Elternhaus zu betreten.
Finde es immer noch furchtbar traurig, dass sie ganz allein ist. Klar, ihre Freunde werden ihr bestimmt helfen, aber die Eltern kann einem niemand ersetzen. Selbst wenn man schon erwachsen ist.
Bin gespannt wie es weitergeht (ich glaube das schreibe ich fast immer, aber es stimmt ja auch:D )
LG Emerson Rose
literati_gg
05.09.2006, 19:28
Hey,
man was war das wieder für ein schöner, aber leider auch sehr trauriger Teil :D Mit deinem Schreibstil kann man sich so richtig "schön" mit Rory identifizieren.......
Also schreib schnell weiter
Aber könnte es nicht sein, dass Rory Jess an IHRER Brücke begegnet?????
lg
~Loorie~
18.09.2006, 22:17
Hey auch hier hab ich einen neuen Teil im Gepäck..
Ich bin momentan wieder etwas in Schreiblaune, und solang in der Schule noch nicht so viel los ist...
Hab ich Zeit für diese FF
soo losss gehts..
14. Kapitel
Langsam lies er den Vorhang wieder vors Fenster gleiten, er hatte ihre Anwesenheit gespürt, gedacht sie würde vor der Haustür stehen und auf ihn warten. Doch als er aus dem Fenster gesehen hatte, war niemand zu sehen, nur Babettes neue Katze lief leise durch den Vorgarten.
Er wusste nicht, was er in diesem Haus machte, was er sich erhoffte. Sie war nicht mehr dort, würde vielleicht nie wieder dorthin kommen und trotzdem schaffte er es nicht das Haus zu verlassen.
Denn in ihrem alten Zuhause waren die meisten Erinnerungen an seine Rory und dort fühlte er sich ihr nah.
Nachdem Gespräch mit Emily hatte er es sich im Wohnzimmer gemütlich gemacht und verbrachte dort jeden einzelnen Tag, er schlief nachts auf der Couch und tagsüber saß er in Rory Zimmer auf dem Bett und starrte aus dem Fenster.
Es war nichts was man als Leben bezeichnen würde, es ähnelte eher einem Dahinvegetieren. Doch Jess sah keinen Sinn mehr darin irgendetwas mit seinem Leben anzufangen, seit er wieder in Stars Hollow war spürte er Rorys Anwesenheit, egal wo er war. Doch gleichzeitig hinterließ ihre Abwesenheit immer größere Fugen in seinem Herzen, als er noch in der Welt umherreiste, konnte er sich immer einreden sie sei längst zurückgekehrt, doch hier konnte er den Tatsachen nicht mehr aus dem Weg gehen.
Gerade eben hatte er die Wahnwitzige Idee, sie würde vor dem Haus stehen und auf ihn warten. Doch als er auf dem Fenster geblickt hatte, sah er das gleiche wie immer, nämlich nichts. Keine einzige Person näherte sich dem Haus seit er darin lebte. Niemand hatte ihn gehindert, denn jeder wusste wie sehr er mit dem Verlust zu kämpfen hatte.
Er hatte zu kämpfen
Er träumte nachts von ihr
Wachte schweißgebadet auf mit der Angst sie für immer verloren zu haben
Oder
Er dachte sie würde neben ihm liegen und
Es traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht allein aufzuwachen.
Verließ er das Haus, sah er in jeder jungen Frau
Die Liebe seines Lebens.
Und doch wurde er immer wieder enttäuscht.
Wieder einmal war Jess in den Träumen der Vergangenheit versunken, doch ein Klopfen an der Haustür riss ihn aus den erholsamen Träumen und zurück in die Realität. Verwirrt, dass sie jemand zu diesem Haus verirrte öffnete er die Tür und blickt in das freudige Gesicht der jungen Koreanerin. Fragend zog Jess eine Augenbraue hoch und trat beiseite um Lane hereinzulassen.
„Hey“
„Selber Hey.“
Nach diesen Worten lastete eine Stille auf den Beiden, Jess warte darauf, das Lane den Grund ihres Kommen erklärte und Lane suchte verzweifelt die richtigen Worte um Jess die Sache bei zu bringen. Sie hatte Rory versprochen niemand etwas von Lukes Tod zu verraten, doch Rory hatte nicht gesagt, das sie ihre Rückkehr verheimlichen sollte.
Doch anderseits wollte sie nicht das Jess dachte Rory würde vor ihm fliehen, sie wusste schließlich nicht das Jess zurückgekehrt war.
Doch Lanes Problem war, das sie nicht wusste wie Rorys Gefühle zu Jess standen und sie wollte Rory nicht wieder vertreiben. Daher hatte sie sich für eine Art mittel Weg entschlossen. Sie räusperte sich kurz und begann:
„Ähm Jess, du bist doch jetzt schon wieder einige Zeit in Stars Hollow“
„Ja und?“
„Ich weiß es ist schwer, doch vielleicht.“
„Was?“
unterbrach Jess sie genervt, er hatte keine Lust das ihn irgendjemand auf das Thema Rory ansprach. Doch als er sah, das Lane bei seiner stroffen Unterbrechung zusammengezuckt war, legte er ihr kurz mit einem entschuldigenden Blick die Hand auf den Arm. Lane bemerkte diese Geste und entschloss sich noch einen Versuch zu starten.
„Ähm, so meinte ich das jetzt gar nicht. Ich wollte dich nicht irgendwie verletzten, ich weiß wie sehr du sie vermisst.“
„mhh“
Diese typische Jess Antwort, zeigte Lane das er bereit war ihr zuzuhören. Daher fuhr sie mutig fort.
„ich meinte ja nur, dass es besser wäre, wenn du dich nicht so verschanzen würdest. Denn weißt du, nicht nur du trauerst. Wir vermissen sie alle. Das würdest du merken wenn du einfach auch mal rauskommst. Komm doch mal zu mir ins Diner, oder geh einkaufen. Einfach wieder leben.“
Jess Blick war während ihres Monologes zum Fenster geschweift. Er wusste Lane hatte Recht, doch er war noch nicht bereit dazu. Er wollte nicht einfach so weiter machen, denn es fühlte sich wie Verrat Rory gegenüber an. Aber als er in Lanes Gesicht blickte, merkte er dass sich die junge Koreanerin wirkliche Sorgen um ihn machte und er kannte diesen Blick.
Sie hatte damals genauso geblickt. Hatte denselben Ausdruck in den Augen gehabt. Damals als sie erfahren hatte, das er von der Schule geflogen war und das er sich mit Dean geprügelt hatte. Damals war er abgehauen und hätte sie fast verloren, er hatte noch eine Chance bekommen und hatte sie genützt, bis zu jenen Tag. Doch daran wollte er nicht denken.
Widerstrebend nickte er Lanes zu, als sich auf ihrem Gesicht ein glückliches Lächeln ausbreitete, fühlte er seit langem mal wieder eine Art Glücksgefühl in ihm aufsteigen.
Er wusste Rory hätte sich über seine Entscheidung gefreut und so wurde ihm noch etwas leichter ums Herz.
„Du kannst wenn du willst, in der WG schlafen, oder du nimmst das Büro übern Diner.“
Verwirrt blinzelte er Lane an, was wollte sie? Aus seinen verwirrten Blick hin erklärte sie ihm.
„Du musst ganz hier raus, auch nachts. Komm pack deine Sachen. Und komm mit.“
Ohne Widerspruch packte er seine Sachen in seinen Seesack und folgte ihr, ohne einen weiteren Blick auf das eben verlassene Haus zuwerfen.
Lane war glücklich ihr Ziel erreicht zu haben, erstens würde Jess wieder etwas unter Leute kommen und zweites würden Rory und er sich so schneller übern Weg laufen.
TBC?
hey loorie
das mit dem schreiben kenn ich auch...komme fast gar nicht mehr dazu wegen der schule
aber der teil war richtig klasse
is auch gut mal etwas von jess zu erfahren und seine gefühle hast du einfach wunderbar beschrieben
er wohnt jetzt im haus der gilmore´s?das finde ich ja echt mal ne andere idee
aber auch der besuch von lane und die idee war richtig klasse
hoffentlich treffen sich die beiden endlich mal
vll geht jess ja auch zum steg und dann kommt endlich das treffen
freu mich auf jeden fall auf einen neuen teil
mfg lava :cool:
Emerson Rose
19.09.2006, 21:22
Fein, dass du neben der Schule was geschafft hast. Der Teil gefällt mir sehr gut, vor allem weil er aus Jess Sicht geschrieben ist.
Er hat so viele Fassetten und versucht krampfhaft seine Leben ohne Rory zu bestreiten. Es wird wirklich langsam Zeit, dass sie sich über den Weg laufen.
Dass Lane ihn dabei aus dem Haus lotst ist eine sehr gute Idee. Vielleicht kommt er ja auf die Idee und schaut mal beim See vorbei. *g*
Nach den vielen Teilen wird es wirklich Zeit, dass sie sich endlich wieder treffen.
LG Emerson Rose
heyyy,
das war ein toller Teil!
hast Jess gedanken toll rüber gebracht! man konnte mitfühlen.
Er hat im GG haus gewohnt, was ich wie die anderen als eine tolle Idee finde!
Ich finds toll, wie sich Lane um die beiden bemüht.
Ich bin gespannt, wann sich die beiden begegnen werden!
Freue mich auf den nächsten Teil!
Viele Liebe Grüße
Chery
literati_gg
24.09.2006, 15:14
Hey, endlich wieder ein neuer Teil :dance: :dance: :dance:
Es ist schön, dass du dich in diesem Teil mit Jess (:sabber: ) beschäftigst, damit man sich ein Bild machen kann, wie er sich mit der ganzen Situation abfindet oder auch nicht... Es ist so süß, wie er in Stars Hollow ihre Anwesenheit spüren kann......
Also schreib schnell weiter
lg
~Loorie~
26.09.2006, 18:46
Hey ihr
hier kommt ein neuer Teil
Aber erst mach ich mal Werbung in eigener Sache.
Schaut doch mal zu meiner neuen FF "No day is like the other day"!!!!!
Und gebt mit Fb, egal ob positiv oder negativ.
Soo und jetzt
15.Kapitel
Wenn ein Fremder an diesem Tag die Brücke, die über den Stars Hollow See führte, überquerte, würde ihm die einsame Person unter einem Baum im ersten Moment wahrscheinlich nicht auffallen. Wenn diese Person nähern kommen würde, hätte er eine normale etwas blasse junge Frau vor sich, die an einem Baum gelehnt auf den See hinausblickte. Doch würde ihn Hörweite kommen, würde er ihre klare Stimme vernehmen, vielleicht würde er sich fragen, mit wem diese Person sprach, doch er würde nicht weiter darüber nachdenken, sondern weiter seines Weges gehen.
Doch die Person, die in diesem Moment vor Rory stehen blieb, war keine Fremde. Sie kannte Rory wahrscheinlich besser wie manche andere. Sie hatten zusammen vieles durch gestanden, waren erbitternde Konkurrenten gewesen, bis sie irgendwann gemerkt hatten, das sie sich viel ähnlicher waren als sie immer gedacht hatten. In Yale waren sie Zimmergenossinnen gewesen und auch mehr als das, sie waren beste Freundinnen geworden. Viele Dinge hatten sie zusammen erreicht und niemals hatten sie gedacht, dass diese Zeit so abrupt zu ende gehen würde.
Doch nach Lorelais Tod, hatte sich alle verändert, hatte sich Rory verändert und von jetzt auf gleich war sie nach Europa verschwunden und hatte alle ihre Freunde hinter sich gelassen. Aber dies alles zählte in Paris Augen nichts mehr, sie war zurückgekommen, das war alles was noch wichtig war.
Als sie das Diner vor einer halben Stunde betreten hatte, war sie von einer strahlenden Lane angesprungen worden, die wirre Sätze von sich stammelte. Das einzige was Paris verstand war:
„Rory…zurück… endlich…Luke… so traurig.“
Nachdem sie Lane auf einen der Barhocker gesetzt hatte und eindringlich auf sie eingeredet hatte, konnte diese ihr endlich in zusammenhängenden vollständigen Sätzen erklären was an diesem Tag vorgefallen war.
Jetzt zwei Minuten später sie tatsächlich vor Rory, sie hatte es mit eigenen Augen sehen müssen, denn sonst hätte sie es der jungen Koreanerin nicht geglaubt. Doch es war wahr, sie war zurück und es ging ihr zumindest körperlich gut. Paris fiel ein so großer Stein vom Herzen, das sie dachte Rory ihr gegenüber könnte das Geräusch gehört haben. Doch diese schien Paris Ankunft nicht einmal bemerkt zu haben. Sie starrte weiter auf ihre Arme und murmelte leise vor sich hin. Bei näherem Hinhören, bemerkte Paris, dass sie mit jemanden sprach, doch sie konnte nicht heraushören mit wem ihre beste Freundin sprach.
Sie wollte Rory nicht erschrecken, daher räusperte sie sich kurz und warte auf ihre Reaktion. Und diese folgte blitzartig, Rory riss ihren Kopf auf, ihre Augen weiteten sich und dann erschien eine Art Lächeln auf ihrem Gesicht. Es war nicht zu vergleichen mit dem Lachen der früheren Rory, doch Paris nahm dieses Lächeln als Einladung sich neben Rory nieder zu lassen.
„Hey.“
„Hey“
„Du bist also zurück.“
„Jep.“
Dann verstummte das Gespräch der Beiden wieder, Paris hatte Angst mit ihrer üblichen Stroffheit Rorys Gefühle zu verletzen und Rory wusste nicht ob Paris ihr wegen ihrer damaligen Flucht sauer auf sie war. So schwiegen Beide und starrt abwechselnd auf den See und auf den Boden.
Schließlich hielt Paris es nicht mehr aus und brach das Schweigen:
„Wie geht’s dir?“
Rory zuckte nur kurz mit den Schulter, doch da sie merkte, dass Paris sich um sie bemühte öffnete sie ihren Mund um wenigstens eine kurze Antwort zu geben.
„Geht so. Ich bin im Moment an einem Punkt angekommen, wo ich einfach nicht weiter weiß. Ich bin einfach so schrecklich einsam.“
Paris legte Rory den Arm um die Schulter und diese lehnte sich dankbar an. Sie genoss es wieder jemanden zu haben bei dem sie sich sicher fühlte.
„Ich kann dir nur sagen, dass du nicht allein bist. Wir alle, ganz Stars Hollow ist immer für dich da.“
Rory konnte ein kleines Kichern nicht unterdrücken, auf Paris verwirrten Blick hin antwortete sie:
„Das du dich als ein Bewohner Stars Hollow siehst. Früher fandest du es hier so öde, das du sogar an eine Verschwörung gedacht hast und diese Langeweile nur Tarnung sei.“
Auch Paris musste bei der Erinnerung daran lachen, ja sie hatte sich verändert. Sie war lange nicht mehr so verbissen und sarkastisch. Daran war Rory nicht ganz unschuldig, denn sie hatte ihr damals gezeigt das es mehr gab als lernen und die Beste zu sein.
„Ja, die Zeiten ändern sich.“
Ein Schatten legte sich über Rorys Gesicht als sie antwortete:
„Das stimmt, aber leider oft ohne das wir es wollen.“
„Ja, aber irgendeinen Grund wird das alles schon haben.“
Verbittert stieß Rory die nächsten Worte hervor.
„Und welchen bitteschön?“
Auf diese Frage wusste auch Paris keine Antwort und zuckte nur hilflos mit den Schultern. Nach kurzen Schweigen war es an Rory das Gespräch weiter zuführen.
„Wie ist es dir in den 2 Jahren so ergangen?“
„Gar nicht so schlecht. Ich hab einen liebevollen Freund, wohn mit fast allen meinen Freunden in der Nähe meiner Uni und naja… Ich bin schwanger.“
Rory setzte sich ruckartig auf und blickte Paris entgeistert an.
“Du bist was?“
„Schwanger.“
Paris hielt den forschenden Blick von Rory stand und nachdem diese sich von ihrem ersten Schock erholt hatte, begann sie plötzlich zu lächeln. Es war nicht vergleichbar mit dem Lächeln von gerade eben, es war ein ehrliches lächeln, ein lächeln das von Herzen kam.
„Ich freu mich für dich und Jamie. Er ist doch der Vater?“
„Natürlich was denkst du von mir?“
„Ich frag ja nur.“
„Aber er weiß es noch nicht.“
„Warum hast du ihm denn nichts erzählt?“
„Weil ich nicht weiß ob er jetzt schon ein Kind möchte, oder ob er überhaupt ein Kind mit mir möchte.“
„Also wenn er immer noch so verrückt nach dir ist wie vor zwei Jahren, dann bin ich mir sicher er wird sich freuen.“
„Meinst du? Ich finde es ja auch etwas früh, aber es ist einfach passiert.“
„Sag es ihm, so schnell es geht.“
„Ja, du hast Recht. Ich erzähl es ihm heute Abend, wenn wir essen gehen.“
„Gut so.“
Wieder fielen die Beiden in Schweigen, doch diesmal war es ein angenehmes Schweigen. Sie hatten alles geklärt und wussten das sie egal was passiert war oder was noch passieren würde, sie waren weiterhin die besten Freundinnen auf ihre ganz bestimmte Art und Weise.
TBC?
heyy,
das war ein schöner Teil!
Schön das Paris ein bisschen ruhiger geworden ist...obwohl es vielleicht etwas ungewohnt ist.
Sie ist schwanger...*gg*
Bin auf den nächsten teil gespannt!
Viele Liebe Grüße
Chery
hey loorie
der teil war einfach toll
auch wenn ich es schade fand, dass jess nicht am steg war sondern paris...is aber genauso gut
paris ist schwanger...wie geil...bald gibt es vll zwei paris...oh mein gott
aber der anfang war einfach der hammer
freu mich schon auf einen neuen teil
mfg lava :cool:
Charming_Holly
27.09.2006, 17:19
Ich hab irgendwann nach Luke's Tod aufgehört zu lesen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Ich fass es einfach nicht, ich sitz hier und heule wegen einer Fanfic. :heul: Oh mein Gott, die Fanfic ist klasse, aber einfach nur abartig traurig. Jetzt such ich mir ne glückliche zum Ausgleich ^^
~Loorie~
28.09.2006, 15:36
vielen Dank für die lieben Fbs...
Möchte noch irgendjemand eines geben?
Ich möchte auch noch eine Anmerkung machen.
Diese FF neigt sich langsam dem Ende zu und ich würde mich auch über Fb von stillen Lesern freuen...
Das neue Kapitel kommt in den nächsten Tagen...
Gruß Laura
Emerson Rose
28.09.2006, 22:03
vielen Dank für die lieben Fbs...
Möchte noch irgendjemand eines geben?
Jup ich, bevor ich wieder davon abkomme.
Eigentlich hatte ich ja gedacht, Jess taucht am See auf, aber Paris ok, für den Anfang reicht das auch;). Nein Scherz beiseite. Ich mag Paris, sie bringt immer eine gewisse Dynamik mit ein. Sie scheint zwar bei dir etwas handzahmer zu sein, als in der Serie, aber ich denke das liegt an den Hormonen und am traurigen Thema an sich.
Ich hoffe Rory merkt langsam, dass sie nicht allein ist und es auch nie sein wird. Und geht endlich den letzten Schritt in ihr Elternhaus. Warum Lane Jess allerdings aus dem Haus gelotst hat, das verstehe ich nicht so ganz, obwohl etwas schon, er soll wieder unter Leute kommen, aber dann Jess ab mit dir zum See. Da steht ein hübsches junges Mädchen, das dich und deine Schulter sicher gut gebrauchen kann. Husch, husch.
Bin gespannt, wie du deine Geschichte zu Ende bringst.
LG Emerson Rose
literati_gg
01.10.2006, 16:09
Hey,
tut mir leid, dass ich erst so spät Feedback gebe, aber ich war ein bisschen im Stress....
Also das hätte ich Paris gar nicht zugetraut, dass sie so verständnisvoll ist und so gut zuhören kann.... Paris sieht sich als Bewohnerin von Stars Hollow??:D :D
Und schwanger ist sie auch noch?? :o
Und dann fehlt nur noch
Jess:D
Schreib bitte schnell weiter
glg
~Loorie~
02.10.2006, 13:44
Hey ihr alle,
hier kommt der vorletzte Teil von dieser FF....
Also nach dem letzten Teil folgt noch ein Epilog also ist es eigentlich der vorvorletzte Teil.
Aber egal.
ICh hoffe ergefällt euch und ich bekomme viel tolles FB
16. Kapitel
Nachdem Paris sich von Rory verabschiedet hatte, lehnte sich diese wieder zurück und starrte auf den See. Nichts an diesem Anblick hatte sich verändert und doch war in Rory eine wichtige Verwandlung vorgegangen.
Dieses Mal waren ihre Gefühle anderer Art. Durch die Begegnung mit Paris war ihr klar geworden, dass vielleicht doch nicht alles für immer vorbei war, wie sie im ersten Moment gedacht hatte.
Ein Leben ohne Lorelai und Luke, war immer noch das Schlimmste was Rory je passiert war, doch zurück in Stars Hollow begann sie endlich all die anderen Gefühle zuzulassen.
Sie konnte an dem Tod der Beiden nichts mehr ändern, sie konnte nur noch nach vorne schauen, denn keiner der Beiden würde wollen, dass sie in der Vergangenheit weiterlebt.
Neben all der Verzweiflung, der Einsamkeit und der Trauer machten sich auch wieder andere Empfindungen, wie Hoffnung, Zuversicht und Lebenswille, breit.
In Stars Hollow sah sie zum ersten Mal diese Zukunft in der sie leben wollte. Niemals würde ihr irgendjemand die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, mit Lorelai und Luke, nehmen können, doch sie wollte ihr Erwachsenenleben ebenfalls genießen und das würde ihr nirgendwo so gut gelingen wie hier in ihrer Heimat.
Paris hatte ihr klar gemacht, das sie nicht vergessen wurde, sondern weiterhin bei allen willkommen sei. Das gab Rory ein Gefühl der Zuversicht.
Sie würde in diese Zukunft treten und ihre Freunde würde sie dabei unterstützen.
Sie würde Paris und Jamies Kind aufwachsen sehen und vielleicht irgendwann eigene Kinder haben.
Dies alles wollte Rory erleben und genießen können, daher entschloss sie sich mit der Vergangenheit abschließen, den Tod ihrer Eltern, ja Luke war wie ein Vater für sie gewesen, als Wendepunkt ansehen und endlich wieder ein richtiges Leben führen.
Mit diesem Entschluss schlief Rory ein, sie schlief zum ersten Mal seit langen wieder ohne Albträume und man konnte ihr am Gesicht ablesen, dass Leben in die leere Hülle zurückgekehrt war.
Jess führten seine Schritte unbewusst zum See. Als sein Blick auf das friedliche Wasser, den umher schwimmenden Schwan und ihre Brücke fiel, strömten von allen Seiten Erinnerungen auf ihn ein. Erinnerungen die er all die Jahre lang erfolgreich verdrängt hatte.
~
Ihr Picknick auf der Brücke;
Als sie stundenlang als Freunde nebeneinander gesessen hatten und nur lasen;
Der Moment als Dean mit ihr Schluss gemacht hatte;
Ihr erster richtiger Kuss;
Ihr Streit kurz bevor er abgehauen war;
Das Wiedersehen, als er seinen großen Fehler bemerkt hatte;
Das erste Ich Liebe Dich das über seine Lippen kam;
Ihr erstes Mal hatten sie auf der Wiese neben der Brücke erlebt;
Ihren ersten Jahrestag den sie zusammen auf dieser Brücke gefeiert hatten;
All die Stunden die sie zusammen im Gras gelegen haben und einfach die Anwesenheit des anderen genossen hatten;
Ihren letzten Nachmittag den sie zusammen verbracht hatten;
~
Als er damals der Brücke den Rücken gekehrt hatten, hatte er sich geschworen nie wieder an diesen Ort zurück zukommen. Doch nun stand er hier und genoss es in alten Erinnerungen zu schwelgen.
Plötzlich stutze er, auf der andern Seite der Brücke sah er eine Gestalt im Gras liegen. Das war an sich nichts besonderes, doch irgendetwas ein dieser jungen Frau zog ihn magisch an.
„Sie sieht von weiten tatsächlich so aus wie…“
Er schüttelte energisch den Kopf, das konnte nicht Rory sein. Rory war in Europa, nicht in Stars Hollow. Oder? Vielleicht war sie zurückgekehrt?
„Nein, Mariano das ist nur ein Hirngespinst…“
Doch er konnte nichts dagegen tun, seine Beine steuerten wie von selbst auf die schlafende Frau zu. Als er genau vor ihr stand, glaubte Jess sein Blut würde in den Adern gefrieren.
Sie war es tatsächlich. Seine Rory lag hier vor ihm im Gras und schlief friedlich. Ein Gefühl des Glückes durchströmte ihn, doch gleichzeitig war es auch Erschrecken.
Sie hatte sich schrecklich verändert. Er konnte zwar ihre Augen nicht sehen, doch irgendetwas in seinem Herzen sagte ihm, das sie aufgehört hatten zustrahlen. Am liebsten würde er sie weckte um sich vom Gegenteil zu überzeugen.
Doch er hatte Angst.
Angst vor ihrer Reaktion.
Angst davor, dass sie ihn zurückweisen würde.
Angst sie würde ihn einfach aus ihrem Herzen verbannt haben.
Deshalb stand er einfach vor ihr und starrte auf sie herab. Sein Blick wanderte über ihren ihn so bekannten Körper. Sie war abgemagert und blass, doch sie war immer noch seine Rory. In diesem Moment liebte er sie noch mehr als jemals zuvor, doch auch fürchtete er sich mehr wie jemals zuvor. Er hatte weniger Angst gehabt ihr nach seinem Abhauen unter die Augen zu treten und um Vergebung zu bitten. Dieses Mal war es anders, sie hatte ihn weggeschickt, ihn betrogen und war anschließend nach Europa abgehauen.
Er hatte all die Jahre geglaubt sie würde ihn immer noch lieben und hatte dies alles aus Verzweiflung wegen Lorelai getan, doch jetzt hier genau vor ihr war er sich nicht mehr ganz sicher. Vielleicht hatte sie ihn damals einfach nicht mehr geliebt und wollte deshalb nicht dass er für sie da war.
In Jess tobte ein verzweifelter Kampf.
Ein Teil seines Gehirns sagte ihm:
Weck sie auf und rede mit ihr. Sie liebt dich noch immer und du sie. Gebt euch noch eine Chance.
Ein anderer Teil sagte zu ihm:
Geh einfach. Lass die Sache einfach auf sich beruhen. Sie hat dich verlassen, dich betrogen, sie liebt dich einfach nicht mehr.
Doch eine Reaktion von Rory machte diesem Kampf ein Ende. Sie zog im Schlaf fröstelnd ihre Schultern zusammen und Jess konnte erkennen, das sich auf ihren Armen Gänsehaut gebildet hatte. Ohne weiter zu überlegen hob er sie kurzer Hand hoch und trug sie vorsichtige Richtung Stadt.
Rory wurde von dieser Bewegung nicht wach, doch sie kuschelte sich unbewusst an den warmen Körper und murmelte leise etwas vor sich hin. Jess der sich ganz auf das Gefühl, die Liebe seines Lebens wieder im Arm halten zu können konzentrierte verstand nicht was sie gemurmelt hatte. Auf einigen Schleichwegen kam er zu einem großen hellen Haus. Vorsichtig betätigte er die Klingel und warte darauf dass ihm die Haustür geöffnet wurde.
Die Person war nicht minder verwundert über die Beiden Personen vor ihrer Haustür. Doch Colin ließ Jess ohne sich etwas anmerken zulassen herein und wies ihm stumm den Weg zu dem Zimmer, das die Clique für diese eingerichtet hatte. Jess nickte dankbar mit dem Kopf und trug Rory vorsichtig in das Zimmer. Nachdem er sie auf das große Bett gelegt hatte und sie zugedeckt hatte, schloss er leise die Tür hinter sich und machte sich auf den Weg in das geräumige Wohnzimmer.
Dort wurde er bereits von der gesammelten Mannschaft erwartet, Colin hatte in der Zeit, die in Rorys Zimmer verbracht hatte all Bewohner der WG zusammen gerufen und Lane hatte inzwischen von Rorys Rückkehr berichtet.
TBC?
heyy laura!
Das war ein schöner Teil!
Zum Glück wurde sein Kampf von Rory unterbrochen.
Fand es toll das er sie ins Haus der Clique gebracht hat.
Ich würd zugern wissen was sie gesagt hat, als Jess sie hochgehoben hatte.
Finde es schade das die FF zu ende geht!
Freue mich deswegen umsomehr auf den nächsten teil!
Viele Liebe Grüße
Derya
einfach toll der teil
dass sie sich endlich getroffen haben fand ich einfach toll
auch wenn sie sich nicht unterhalten haben
aber das jess sie wieder in seinen armen hatte, fand ich einfach toll
aber das soll schon der vorletzte teil gewesen sein?
schade...die ff war einfach spitze
mfg lava :cool:
~Loorie~
03.10.2006, 19:13
Danke für euer liebes Fb,
der nächste Teil kommt in wenigen Tage.
Will vll noch irgendwer Fb geben???
Will vll noch irgendwer Fb geben???
Also ich gehöre eher zu den "stillen Lesern", weil ich nicht besonders qualifiziertes fb geben kann!;)
Auf jeden Fall finde ich deinen Schreibstil toll! Man hat das Gefühl man ist genau in der selben Situation, wie z.B. Rory! Außerdem gefällt mir die Story, sie ist so traurig-schön! Bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil und das (gegenseitige) Wiedersehen von Rory und Jess!!!
LG Susi
Ricola123
05.10.2006, 22:47
Hallo
Also für mich ist es eine wunderschöne Geschichte. Du hast sie gut aufgebaut und mit viel Gefühl verwirklicht. Natürlich freut es mich auch das du Jess hineingebracht hast und wie er sich fühlt und denkt.
damit will ich sagen mach weiter so und poste fleissig
liebe grüsse
ricola:)
Emerson Rose
06.10.2006, 10:52
Ich kann mir nicht helfen, und das habe ich bestimmt schon oft geschrieben, aber wenn ich deine Geschichte lese muss ich weinen. Allein schon weil es Luke und Lore nicht mehr gibt. Das finde ich am schlimmsten.
Jetzt habe ich mich aber wieder eingekriegt und kann FB geben.
Jess hat wirklich Angst, was Rory jetzt sagt, wenn sie ihn sieht. Unser kleiner Macho zeigt Gefühle. Das finde ich so süß. Vor allem als er erst an eine Halluzination dachte und sie es dann doch war. Seine Rory. Die Gedankengänge waren sehr schön ausformuliert. Er hat alles abgewogen und dann doch den Versuch gewagt und sie nach "Hause" gebracht". Ich denke mir mal, die Freunde werden ihr helfen und das finde ich irgendwie auch total schön, wenn man sich so auf seine Mitmenschen verlassen kann.
Eins würde mich allerdings noch interessieren, wer wohnt jetzt eigentlich alles in dieser WG. Hast du da ne komplette "Mieterliste" Ich weiß es klingt verrückt, aber ich bin detailversessen.
LG Emerson Rose
~Loorie~
09.10.2006, 18:11
He soo hier kommt der letzte Teil,
nur noch der Epilog steht euch bevor.
IRgendwie bin ich mit meinem Ende nict zufrieden
aber egal...
Lest selbst
17. Kapitel
Jess blickte langsam über die gespannten und neugierigen Gesichter, doch es waren auch noch andere Gefühle darin zu lesen.
Paris blickte ihn mitleidig, Jamie einfach nur verwirrt, Dave freudig, Colin verständnisvoll und aus dem Blick von Finn konnte er neben Freude auch Misstrauen erkennen.
Finn hatte damals nie verstehen können, warum Jess Rory nicht aufgehalten hatte.
Jess setzte sich wortlos auf einen der freien Sessel und blickte schweigend in die Runde.
Lane war die erste die das Schweigen brach:
„Du hast sie also gefunden.“
„Jep.“
„Am See?“
warf Paris ein.
„Jep“
„Hast du mit ihr geredet?“
„Nop“
„Warum das?“
Auf diese Frage zuckte Jess nur mit den Schultern, doch als er den wütenden Blick der Beiden Frauen auf ihn spürte, begann er doch lieber etwas ausschweifender zu antworten. Sie hatten es damals bereits gehasst wenn er so schweigsame Antworten gab und er wollte keinen Streit riskieren.
„Sie hat geschlafen.“
Er blickte weiter auf Lane und Paris, doch die nächste Frage stellte jemand anderes.
„Warum hast du sie her gebracht?“
verwundert blickten alle Finn an.
„Wie meinst du das? Wo hätte ich sie denn sonst hinbringen sollen?“
„Nein so meine ich das nicht. Wieso hast du dich überhaupt um sie gekümmert, das hast du doch vor zwei Jahren auch nicht.“
Bevor Rory antworten konnte hatte sich Paris vor ihrem Mitbewohner aufgebaut und funkelte ihn wütend an.
„Wie kannst du nur auf ihn rumhacken? Du weißt genau was damals passiert ist, keiner hatte sie aufhalten können. Auch du nicht. Aber sie ist von sich aus zu uns zurückgekommen und darüber sollten wir dankbar sein. Hör endlich auf Jess die Schuld dafür zu geben, er hat am wenigsten Schuld von uns allen.
Ihr wisst nicht alles an der Geschichte. Rory wollte nicht das Jess sich um sie kümmerte, sie war der Meinung sie wäre es nicht wert, dass er bei ihr blieb. Sie wollte nicht dass er seine Zeit für sie opferte. Doch Jess hatte sich nicht davon abhalten lassen, er blieb bei ihr. Egal wie sie ihn anschrie oder anflehte, sie endlich zu verlassen. Er blieb und war für sie da.
Doch dann ergriff Rory den letzten Strohhalm und tat etwas was ich ihr niemals zugetraut hätte…“
Ihr Blick schweifte vom erstarrten Finn hinüber zu Jess, der das Gesicht in den Händen vergraben hatte und keinen Ton von sich gab. Mit einem tiefen Atemzug wollte Paris fortfahren, doch sie wurde von einer Stimme an der Tür unterbrochen.
„Ich habe ihn betrogen, damit er mich endlich verlässt.“
All Gesichter fuhren zu der in der Tür stehenden Rory um. Doch diese sprach unbeirrt weiter ihren Blick einzig allein auf die versunkene Gestalt Jess gerichtet.
„Doch auch dann wollte er nicht gehen, wollte mir verzeihen. Da kam mir Lukes Flucht gerade Recht, ich bin einfach abgehauen ohne ihm zu sagen wohin. Er konnte nichts dafür das ich weggegangen bin, das war allein meine Entscheidung.“
Auch als Rory geendet hatte hob Jess nicht den Kopf sonder starrte weiter stumm auf seine Füße. Lane, die die Situation richtig erkannte, erhob sich und scheuchte die anderen vor sich her aus dem Wohnzimmer mit den Worten:
„Genug geplaudert. Ich brauche Hilfe im Diner. Los, los.“
Rory warf ihrer Freundin einen dankbaren Blick zu und als die Haustür hinter ihnen ins Schloss gefallen war, setzte sie sich Jess gegenüber.
Ihr Blick wanderte über seinen Körper wie der seine über ihren am See. Er hatte sich in ihren Augen nicht sehr verändert. Seine Haare trug er etwas länger wie sonst und er hatte seine berühmte Lederjacke gegen ein einfaches blaues T-Shirt getauscht.
Nach einigen schweigenden Minuten, ertönte plötzlich Jess Stimme:
„Wirst du wieder zurück gehen?“
Rory, war dankbar dafür dass er wieder mit ihr redete und antwortet mit fester Stimme.
„Nein, nie wieder.“
Doch Jess gab keine Antwort mehr. Wieder verging eine für Rory schrecklich lange Zeit in der sich Beide anschwiegen. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und sagte:
„ Danke, das du mich ins Bett getragen hast.“
„Kein Problem.“
Zum ersten Mal seit Rory im Raum war, hob Jess den Blick und schaute ihr direkt in die Augen. Sein Blick blieb an ihren Blauen Augen hängen, an den Augen die er mehr als alles im Leben liebte. Kaffeebraun traf Blau und keiner der Beiden wollte diesen Blickkontakt unterbrechen. Doch Jess musste Rory noch eine Frage stellen, diese Frage belastete ihn seit zwei Jahren und ihre Antwort würde über sein ganzes weiteres Leben entscheiden.
„Hat dir diese Nacht mit dem Anderen was bedeutet?“
Erschrocken zuckte Rory zusammen, sie hatte nicht gedacht, dass er jemals geglaubt hatte die Nacht hätte ihr etwas bedeutet. Sie hatte sich immer eingeredet, Jess würde diese Frage nicht quälen. Doch er bewies ihr das Gegenteil und ein gigantisch großes schlechtes Gewissen breitete sich in der jungen Frau aus. Sie erkannte in diesem Moment wie sehr sie den Mann, den sie über alles liebte verletzt hatte in ihrer Verzweiflung über den Tod ihrer Mutter.
Sie kniete sich vor Jess Sessel, nahm seine Hände in die Ihre und antwortete mit fester Stimme:
„Nein, das musst du mir glauben. Ich könnte niemals wen anderes lieben wie dich. Diese Nacht war eine Verzweiflungstat. Ich war damals fest überzeugt, ich hätte es nicht verdient dass du für mich da bist und mich tröstest. Ich wollte nicht dass du dich verpflichtet fühlst bei mir zu bleiben und irgendwann wusste ich keine andere Lösung mehr um dich los zu werden.
Doch du musst mir glauben ich habe das in den letzten zwei Jahren jeden einzelnen Tag bereut. Und mein einziger Wunsch ist es, das du mir irgendwann verzeihen kannst.“
Rory senkte ihren Kopf um ihre Tränen zu verbergen, doch Jess legte vorsichtig seine Finger unter ihr Kinn und zwang sie damit ihm in die Augen zu sehen.
„Ich habe dir bereits damals verziehen. Ich konnte einfach nichts anderes tun als dich zu lieben. Egal wo ich in den letzten zwei Jahren war, ich hab gewünscht du würdest neben mir stehen, ich könnte dich lachen hören, dich fühlen und riechen.“
Mit diesen Worten zog er die Frau zu seinen Füßen hoch und auf seinen Schoß. Vorsichtige und noch etwas schüchtern lehnte sich Rory gegen seine Brust, doch als sie seine zärtlichen ihr immer noch gut bekannten Hände an ihrem Bauch und Rücken spürte, fiel alle Schüchternheit von ihr ab und sie kuschelte sich enger an Jess.
Keiner von Beiden wusste wie lange sie einfach nur so auf dem Sessel gesessen sind und die Anwesenheit des anderen genossen.
Irgendwann beugte sich Jess über Rory und senkte zärtlich seine Lippen auf die ihren. Es war kein langer oder leidenschaftlicher Kuss, doch in dem Kuss lag all die Liebe die Jess ihr zu geben hatte und Rory erwiderte diesen aus ganzem Herzen.
TBC? auch wenn diese Frage sich erübrigt!
hey Laura,
ich fand das es ein schönes Ende war, nur hat Jess gar nicht erfahren, dass Luke tot ist, oder kommt das im epilog?!
Sie haben sich vertragen! *freu*
Viele Liebe Grüße
Derya
Emerson Rose
09.10.2006, 21:15
Kann mich auch nicht beschweren. Es wurde fast alles geklärt und bis auf ein par Rechtschreibfehler lies es sich sehr schön flüssig lesen.
Ich weiß normalerweise schreibe ich mehr, aber das letzte Kapitel spricht für sich, es ist ja auch nicht so viel passiert, bis auf die Tatsache, dass ich weiß, wer alles in der WG wohnt und sie sich ausgesprochen haben.
Außerdem können wir uns ja noch auf den Epilog freuen.
LG Emerson Rose
literati_gg
14.10.2006, 17:53
Hey,
also ich verstehe nicht, wieso du mit dem Ende nicht zufrieden bist :confused: Ich meine, mir gefällt es doch sehr gut, nur eine Sache fand ich ein bisschen verwirrend: Rory hat Jess betrogen, damit er sie verlässt?? :eek: :eek: Das ist der einzige Kritikpunkt: Es ist vielleicht alles ein bisschen schnell gegangen;-)))):D
lg
Emerson Rose
05.01.2007, 19:12
Ähm, kurze Anfrage. Das ist mir gerade aufgefallen, weil ich meine Word-Dokumente aufräume. Gibt es zu deiner FF hier noch nen Epilog oder kann ich es als beendet abspeichern?
LG Emerson Rose
~Loorie~
11.01.2007, 19:59
oohh Gott, das hab ich leider total übersehen das da der Epilog noch fehlt dachte den hätte ich schon gepostet.
Also hier kommt er:
Epilog
Freudig vor sich hin summend überquerte Rory den Marktplatz von Stars Hollow und betrat Lanes Diner. Diese stand wie jeden Tag hinter dem Tresen und begrüßte ihre Freundin lächelnd.
„Hey, wie geht es euch?“
Bei dieser Frage begann Rory tief aus ihrem Inneren zu strahlen und sie legte lächelnd die Hand auf ihren gerundeten Bauch.
„Danke uns geht es wunderbar. Vor allem weil diese schreckliche Morgenübelkeit endlich weg ist. Das ist das schlimmste an der ganzen Schwangerschaft.“
„Nein, das ist erst der Anfang, es kommen noch die geschwollenen Füße, die schlimmen Hormone und vor allem das Gefühl zu platzen ist äußerst unangenehm.“
„Danke, du machst mit echt Hoffnung für die nächsten 4 Monate.“
„Aber du musst immer bedenken, das das kleine Wesen, das all diese Qualen in dir verursacht, das schönste auf der ganzen Welt sein wir.“
„Du hast Recht, das haben du und Paris ja zur Genüge bewiesen. Wo ist sie eigentlich? Wir waren hier verabredet.“
„Sie war schon hier, aber Sandy hat sich mit Kakao bekleckert und deshalb ist sie schnell heim und zieht dir Kleine um.“
„Ja das ist auch etwas worauf ich mich freue.“
„Ja, darauf warte ich auch noch. Lee ist im Moment noch relativpflegeleicht.“
„Stimmt, wo ist denn unser jüngstes Mitglied der Clique?“
„Er liegt oben im Apartment und schläft.“
In diesem Moment stürmte Paris abgehetzt in das Diner und ließ sich keuchend auf einen der Barhocker fallen. Sie begann sogleich los zu sprudeln und Rorys Gedanken schweiften für einen Augenblick ab. Sie blickt durch die Fenster auf den Marktplatz und ihr Herz machte einen Sprung, als ihr Blick auf eine Gedenktafel fiel.
Nachdem sie Jess von Lukes Tod erzählt hatte, hatte dieser völlig unerwartet ruhig und gefasst darauf reagiert. Doch sie kannte ihn gut genug um seine wahren Gefühle zu erkennen und als damals die Lorelai und Luke Gedenktafel enthüllt worden war, brach selbst Jess Mauer zusammen und er ließ seine Gefühle heraus. Er hatte tagelang das Haus nicht verlassen und hatte mit niemanden außer Rory geredet.
Doch auch das hatten die Beiden zusammen überstanden und liebten sich noch mehr wie damals.
Sie war glücklich. Seit sie vor vier Jahren nach Stars Hollow zurückgekommen war, lief alles großartig in ihrem Leben. Sie hatte wunderbare Freunde, zwar wohnten sie nicht mehr alle zusammen und auch nicht mehr alle in Stars Hollow, doch das hatte ihrer Freundschaft nicht geschadet, sie hatte einen wunderbaren Ehemann, den sie mehr als alles auf der Welt liebte und würde in 4 Monaten ihr erstes Kind zusammen mit diesem wunderbaren Mann bekommen. Sie hatte auch bereits Namen ausgesucht, sollte es ein Mädchen werden, würden sie sie Lorelai nennen und einen Jungen würden sie Luke nennen.
Außerdem wohnten sie seit einiger Zeit in ihrem Elternhaus, nachdem Rory es lange nicht über sich gebracht hatte dieses Haus zu betreten. Erst am Tag ihrer Hochzeit wagte sie den letzten Schritt zu tun und trat durch die jahrelang verschlossene Tür. Dieser Schritt hatte den wichtigsten Tag ihres Lebens noch eine Spur wichtiger gemacht.
Rory war aus ganzen Herzen glücklich und sie wollte mit niemand auf dieser großen weiten Welt tauschen.
~The END~
Soo das war das Ende, zu meiner Verteidigung, das hab ich schon vor einiger Zeit geschrieben.
Leniccah
11.01.2007, 20:13
Wow! Echt ne tolle FF! :top:
Und das Ende war schön. Ein richtig schönes Happy End!
Liebe Grüße,
Leni
Emerson Rose
12.01.2007, 14:30
Ein schönes Ende für eine schöne, wenn auch traurige FF. Jess und Rory bekommen ein Kind, Lane hat schon eins und ich fass es fast nicht, Paris auch. Da musste ich wirklich etwas schmunzeln, weil ich sie mir als Mutter überhaupt nicht vorstellen kann.
Jetzt kann ich deine Story als beendet abspeichern.
LG Emerson Rose
Hey...
Der Epilog war toll.
Es ist ein tolles Ende.
Ich kann mir Paris auch nicht so wirklich als Mutter vorstellen...aber es geht anscheinend doch! *gg*
War eine schöne FF!
Liebe Grüße
Chery
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