Rory in S1 bis S8 [S8-Spoiler]
#1
Über Lorelais Tochter wird gerade im Netz viel geschimpft. Es gibt fast einen gewissen Hass, was für ein schlechter Mensch sie doch sei. Ich weiß nicht, ob das Hassbedürfnis in den USA gerade besonders groß ist. President-elect lässt grüßen. Ich finde schon, dass sich Rory seit ihrer Schulzeit verändert hat. Damals war sie das brave, fast perfekte Mädchen. Nun darf man sich ja verändern, und eine Serienfigur sollte sich sogar verändern. Eigentlich hat Rory im Revival die Veränderung, die ungefähr mit Logan begonnen haben muss, nur fortgesetzt. Oder täusche ich mich da?
 
Sie umgibt sich mit wohlsituierten jungen Männern, gibt sich in dieser Situation auch sehr kompromissbereit (Odette!). Ganz anders als zu Dean-Zeiten, als sie sehr anspruchsvoll war und nicht nur Beachtung und Würdigung von ihm erwartete, sondern auch noch die richtige Dosierung (zu oft anrufen sollte er nicht). Jess hat sie es nicht lange durchgehen lassen, dass er sich nicht gemeldet hat. Spätestens beim einseitigen Telefonat nach dem Chilton-Abschluss hat sie ihm doch irgendwie den Laufpass gegeben, oder?
 
Aber vielleicht ist ja auch die These richtiger als meine schnellen Gedanken, dass Rory im Revival eine rückläufige Entwicklung durchläuft, gegenüber der Frau, zu der sie in S4 bis S7 geworden ist. Irgendwie muss ich mir da wohl noch ein Urteil bilden über die zweite Hauptfigur der Serie. Was für ein Mensch ist Rory Gilmore?
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#2
Oh, diesen Post hatte ich gar nicht gesehen (bei Fluten geht auch manchmal was unter!)...

Ich habe mir auch sehr viele Gedanken über Rory gemacht und irgendwie habe ich mir meine Meinung immer noch nicht hundertprozentig gebildet.... Es wird wirklich ziemlich viel Negatives über sie geschrieben, bzw. wie Amy es denn zulassen kann, so eine Rory zu schreiben.

Also ich finde bei Kritik an ihrer storyline muss man unterscheiden: ist man einfach nur nicht zufrieden mit ihrer Entwicklung, weil man
1. es sich anders gewünscht hätte oder
2. weil es unrealistisch ist oder
3. weil es "out of character" ist, also sie sich anders verhält als es eigentlich ihr Charakter ist.

Zu 2: Ich finde es schon realistisch, dass eben nicht alles glatt läuft im Leben. Ein guter Uniabschluss heißt nicht, dass man auch einen tollen Job findet. Also ich finde alles realistisch.
Zu 1: ich hätte mir zwar gewünscht, dass Rory Erfolg im Beruf hat und in einer glücklichen Beziehung ist, aber es ist eben kein Wunschkonzert, und so funktionieren Serien auch nicht, weil es dann langweilig wäre. Ich finde außerdem, dass sie gar nicht wirklich unglücklich wirkt, also z.B. sieht man sie nicht einmal weinen, obwohl viel mehr schief geht als in den alten Folgen.
Zu 3: darüber habe ich am meisten nachgedacht und ich bin da geteilter Meinung. Ich finde sie ist in gewisser Weise nicht mehr so ernsthaft wie früher: sie hatte früher immer klare Ziele vor Augen und hat dann super hart gearbeitet, um diese Ziele zu erreichen. Und das scheint jetzt nicht mehr so zu sein (sie sagt ja im Winter, dass sie es mag, sich so treiben zu lassen usw). Das finde ich, passt überhaupt nicht zu ihr, so war sie auch nicht in Staffel 7. Da hatte sie ja auch einen meltdown, als sie nicht wusste, wie es nach der Uni weitergeht (mit Olivia und Lucy). Und sie hat hart für einen guten Abschluss gearbeitet. Und jetzt scheint sie sich teilweise überhaupt keine Mühe zu geben, z.B. geht sie unvorbereitet zu dem Gespräch von Sandy Says, schläft bei Interviews in New York ein usw. Früher hätte sie nicht einfach den Sommer entspannt in Stars Hollow verbracht, sondern eine Liste gemacht mit Dingen, die sie voranbringen und wie es weitergehen soll (wie am Anfang der 2. Staffel, als sie bei dem Haus-Bau-Projekt merkt, dass sie schlecht auf Harvard vorbereitet ist). Also das finde ich passt nicht zu Rory, diese entspannte Haltung und sich so wenig anzustrengen.
Andererseits kann man es auch so sehen, dass die Entwicklung, wie sie jetzt passiert ist, eigentlich schon vorher geplant war bzw. sich angedeutet hat und man Rory immer überschätzt hat als Zuschauer oder falsch gesehen hat. Z.B. hat Paris mal gesagt, dass Valedictorians (ich weiß nicht, wie das auf deutsch heißt) später im Leben Probleme haben werden, und genau das ist passiert! Mitchum Huntzberger hat gesagt, dass Rory nicht das Zeug zur Journalistin hat, und genau das ist passiert. Damals dachte man natürlich, hey was für ein Arsch, natürlich hat er nicht recht. Aber jetzt im Nachhinein muss man zugeben, dass er recht hatte!
Was auch nicht zu ihr passt, ist ihre moralische Haltung, also z.B. was Paul angeht und ihre Beziehung zu Logan. Früher war sie immer absolut "politisch korrekt" und hat eigentlich nie etwas unmoralisches gemacht, hatte immer sehr viel Empathie mit anderen und hätte niemals jemanden so behandelt wie Paul. Ok, Paul ist halt "nur" ein Running Gag, aber trotzdem. Und sie wollte mit Logan keine "offene Beziehung", weil sie ja ziemlich darunter gelitten hat (Staffel 5). Und jetzt ist das kein Problem mehr? Das finde ich nicht so logisch.
Was gleich geblieben ist, ist dass Rory mit Kritik und Rückschlägen nicht gut umgehen kann. Damals war sie von schlechten Noten verunsichert, von Mitchums Kritik völlig aus der Bahn geworfen usw. Und jetzt kann sie mit der Kritik bei dem Sandy Says Interview eigentlich auch nicht umgehen und dass Lorelai von ihrer Buchidee nicht begeistert ist, bringt sie auch ziemlich durcheinander. Aber gut, immerhin gibt sie dort nicht auf und fängt einfach an das Buch zu schreiben. Also zum Ende hin verändert sie sich etwas in dieser Hinsicht.
Was Rory am meisten ausmacht, finde ich, ist, dass sie ständig so sein will wie Lorelai. Darauf werden auch öfter mal Anspielungen gemacht, schon im Piloten sagt Luke zu ihrer Kaffee-Gewohnheit: you don't want to grow up to be like your mom und sie antwortet "too late" oder sowas. Dann gibt es die Chilton-Abschlussrede, wo Rory sagt, dass ihre Mutter ihr großes Vorbild ist. Und jetzt scheint sie, genauso wie Lorelai, ihr Kind alleine aufziehen zu wollen. Dabei ist sie eigentlich ganz anders als Lorelai, finde ich. Lorelai ist eine starke und unabhängige Persönlichkeit, die gut alleine klar kommt und immer weiß, was zu tun ist und sich selbst aus Problemen rauszieht. Rory scheint mir sehr von anderen abhängig und löst große Probleme meist mit Hilfe anderer (meistens Lorelai, manchmal auch Jess). Lorelai zieht alleine in die Wildnis und findet Lösungen, Rory braucht den Anstoß von Jess, das Buch zu schreiben.  Lorelai hasst die Welt der Reichen, Rory findet diese Welt anscheinend ganz anziehend (Logan, LDB). Also auf mich wirkt es so, als ob Rory immer so sein will wie Lorelai, aber gar nicht merkt, dass das nicht zu ihr passt, weil sie einfach ganz anders ist.
Aber zumindest auch das "Alleine-Probleme-Lösen" kriegt sie am Ende hin, weil sie den Entschluss, wie sie mit dem Kind umgeht, alleine fällt, ohne irgendjemanden zu Rate zu ziehen. Also es wirkt jedenfalls so, als ob sie einen Plan hat und als ob sie den Vater auf Abstand halten will, aber genau weiß man es natürlich nicht, weil es dann endet.

Insgesamt finde ich, dass ihr Charakter extrem reift innerhalb der vier Folgen. Vielleicht wird ihr vieles klar, weil sie das Buch schreibt? Da denkt sie dann vielleicht genauer über sich und ihre Beziehung zu Lorelai nach und ihr wird klar, dass es keinen Sinn hat so sein zu wollen wie ihre Mutter, sondern dass sie ihren eigenen Weg finden muss? Oder das Gegenteil, dass sie doch so sein will wie Lorelai und deshalb das Kind alleine großzieht und diese Entscheidung alleine trifft.

Tut mir leid, dass ich jetzt so viel geschrieben habe, aber Rory's Charakter und ihre Geschichte sind so komplex, dass ich es echt schwer finde, zu einer Meinung zu kommen....
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#3
(30.12.2016, 22:08)medea schrieb: Oh, diesen Post hatte ich gar nicht gesehen (bei Fluten geht auch manchmal was unter!)...

Ich habe mir auch sehr viele Gedanken über Rory gemacht und irgendwie habe ich mir meine Meinung immer noch nicht hundertprozentig gebildet.... Es wird wirklich ziemlich viel Negatives über sie geschrieben, bzw. wie Amy es denn zulassen kann, so eine Rory zu schreiben.

Also ich finde bei Kritik an ihrer storyline muss man unterscheiden: ist man einfach nur nicht zufrieden mit ihrer Entwicklung, weil man
1. es sich anders gewünscht hätte oder
2. weil es unrealistisch ist oder
3. weil es "out of character" ist, also sie sich anders verhält als es eigentlich ihr Charakter ist.

[...]

Tut mir leid, dass ich jetzt so viel geschrieben habe, aber Rory's Charakter und ihre Geschichte sind so komplex, dass ich es echt schwer finde, zu einer Meinung zu kommen....

Ich muss zugeben, dass ich extrem aufgeregt war, als ich damals erfuhr, dass neue Folgen bei Netflix ausgestrahlt werden, allerdings war ich bereits nach der ersten Folge ziemlich enttäuscht von der Fortsetzung und vor allem von Rory.

Ersteinmal zu deinen ersten beiden Punkten. Ich hätte mir selbstverständlich auch gewünscht, dass Rory Erfolg in ihrem Beruf hat, allerdings hast du es ja bereits sehr schön aufgeführt, das Leben ist kein Wunschkonzert und das muss sie lernen. Allerdings hat sich Rory anscheinend auch immer nur mit kurzzeitigen Jobs über Wasser gehalten und hat nie etwas Dauerhaftes angestrebt.
Was Rory Verhalten selbst betrifft bin ich sehr enttäuscht von ihr, sie hat sich geändert was natürlich ist aber es war eher eine negative Entwicklung. Ich finde es absolut nicht in Ordnung wie sie mit ihrem "Freund" Paul umgeht, die Rory aus den alten Staffeln hätte nie jemanden so behandelt, ständiges vergessen und mit ihm Schluss machen wollen, wieso hat sie es nicht über eine WhatsApp Nachricht gemacht, wie Paul letztendlich? Aber das hat sie bei all ihrem "Stress" vermutlich auch einfach vergessen. Natürlich sollte es ein kleiner Dauerlacher für uns Zuschauer sein aber es wiederspricht ihrem Charakter. Auch das sie ihn mit Logan hintergeht passt nicht zu ihr. Als Paris, Jamie damals betrogen hat, war sie davon ja auch alles andere als begeistert und sie tut hier ja eigentlich nichts anderes.

Zum nächsten beschreibt sie selbst, dass sie immer wieder Logans Hilfe sucht und ist dann enttäuscht wenn seine Verlobte vor Ort ist und sie nicht richtig zusammen sein können, ich muss hier allerdings sagen, dass sie sich das selbst eingebrockt hat, schließlich wollte Logan sie heiraten und sie hat abgelehnt, da ist es ja wohl mehr als verständlich das Logan sich weiter umsieht und keine wirkliche Rücksicht nimmt.

Ich möchte jetzt auch nicht weiter ausarten, sonst wird mein Kommentar immer länger, ich wollte diese Gedanken nur schon lange einmal loswerden.
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#4
Herzlich Willkommen, Edana! Smile

Ja, das scheint mir für viele die Enttäuschung beim Revival zu sein, wie Rory dargestellt wurde. Wobei ich mich Euch anschließen möchte: Der berufliche Nicht-so-große-Erfolg hat weder der Serienfigur, dem Realismus noch meiner persönlichen Sympathie für Rory geschadet. Im Gegenteil, sie jetzt als supererfolgreiche Reporterin aus Schützengräben berichten zu sehen, hätte ich eher zu glatt gefunden. Nein, die kleine Stelle bei der Stars Hollow-Gazette und das geniale Buch über die Serie selber sind schöne und passende Ideen.

In romantischer Hinsicht fand ich es zunächst auch problematisch, dass Rory sich so wenig entwickelt hatte. Sie war immer noch irgendwie auf Logan fixiert, nach viel zu langer Zeit, und weil er diese Halb-Beziehung akzeptierte, statt sich klar und eindeutig zu Odette zu bekennen, hat er Rory keine Unterstützung dabei zukommen lassen, ihn ziehen zu lassen und einen "festeren" Freund zu finden. Der Running gag mit Paul sollte uns wohl zeigen, dass sie schon auch eine andere Beziehung eingehen konnte, dass diese andere Beziehung aber oberflächlich blieb und der junge Mann keine bleibenden Spuren in Rorys Leben hinterlassen haben wird.

Nun ist es aber ja manchmal so, dass wir aus Fehlern erstaunlich lange nicht lernen. Dass wir Verhaltensmuster erschreckend lange beibehalten, obwohl uns deren Mangelhaftigkeit die ganze Zeit allzu bewusst ist. Und dass wir genau wissen, dass wir etwas falsch machen und uns dadurch schaden, auf die eine Art oder auf die andere, und es trotzdem nicht lassen können.

Mir kam die Rory des Revivals wie eine Suchende vor. Eben nicht nur in beruflicher Hinsicht, auch wenn sie da zwischen Winter und Sommer sehr am strampeln war. Manchmal stehen wir eine ganze, sehr lange Weile still, bevor wir weitergehen. Rorys ganz bestimmt gelingendes Buchprojekt, und dann ist da ja auch noch eine Schwangerschaft als ein gewissermaßen von außen auf Rorys Verhalten einwirkendes Ereignis, das alles vielleicht geerdet durch ihre neuen Wohnort Stars Hollow, lassen mich glauben, dass es nun, mit 32 Jahren, für sie deutlich vorwärts gehen wird, ebenso beruflich wie romantisch. Von ganzem Herzen: Alles Gute, Rory!
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#5
(19.03.2017, 23:21)ollibraun schrieb: Herzlich Willkommen, Edana! Smile

[...]

Rorys ganz bestimmt gelingendes Buchprojekt, und dann ist da ja auch noch eine Schwangerschaft als ein gewissermaßen von außen auf Rorys Verhalten einwirkendes Ereignis, das alles vielleicht geerdet durch ihre neuen Wohnort Stars Hollow, lassen mich glauben, dass es nun, mit 32 Jahren, für sie deutlich vorwärts gehen wird, ebenso beruflich wie romantisch. Von ganzem Herzen: Alles Gute, Rory!

Erstmal danke für die Willkommenswünsche!

Und ich schließe mich dir an, es scheint aufwärts zugehen und ich finde es gut, dass sie sich von Logan gelöst hat und nun ihren eigenen Weg zu gehen scheint! Smile
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#6
Ich halte es für möglich, dass zwischen der Beziehung zu Logan und ihrem beruflichen Nicht-Erfolg ein Zusammenhang besteht (oder suggerirert werden sollte): Dass sie beruflich nicht den Erfolg hat, den sie sich vorgestellt hat, nagt logischerweise an ihrem Selbstbewusstsein. Vielleicht akzeptiert sie deshalb auch diese Halb-Beziehung mit Logan, kann sich nicht recht entschließen mit diesem Paul Schluss zu machen, dazu noch dieser eigenartige ONS.... weil sie nicht genug Selbstbewusstsein hat, für sich eine wirklich ernsthafte Beziehung einzufordern. Sie scheint ihren eigenen Wert halt nicht mehr so hoch einzuschätzen wie früher.
Am Ende kommt dann über den Job bei der Gazette die Buch-Idee, sie findet also berufstechnisch wieder zu sich selbst, gewinnt an Selbstbewusstsein und löst sich dann eben auch von Logan.
What's meant to be will come your way, what's not will fall away.
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#7
(20.03.2017, 14:55)Irina-J schrieb: Ich halte es für möglich, dass zwischen der Beziehung zu Logan und ihrem beruflichen Nicht-Erfolg ein Zusammenhang besteht (oder suggerirert werden sollte): Dass sie beruflich nicht den Erfolg hat, den sie sich vorgestellt hat, nagt logischerweise an ihrem Selbstbewusstsein. Vielleicht akzeptiert sie deshalb auch diese Halb-Beziehung mit Logan, kann sich nicht recht entschließen mit diesem Paul Schluss zu machen, dazu noch dieser eigenartige ONS.... weil sie nicht genug Selbstbewusstsein hat, für sich eine wirklich ernsthafte Beziehung einzufordern. Sie scheint ihren eigenen Wert halt nicht mehr so hoch einzuschätzen wie früher.

Dem kann ich mich nur anschließen und ich hoffe, falls es noch weitere Folgen geben wird (was ich mir aber nicht richtig vorstellen kann), dass Rory dann wieder unsere alte Rory ist, mit klaren Zielen! Am Besten auch mit einer Liste Big Grin
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#8
Ja, das Ende ist irgendwie versöhnlich. Obwohl ich Rory z.B. In dem Gespröch mit Christopher total blöd finde. Sie ist so total distanziert und abweisend, oder ist das nur mein Eindruck? Das ist irgendwie ein Rückschritt, denn in Staffel 7 hatte sie eigentlich wieder ein gutes und einigermaßen herzliches Verhältnis zu ihm, oder? Das passt dazu, was viele kritisieren, dass Amy einfach so getan hat, als ob Staffel 7 nicht existiert und die Handlungen und Charakterentwicklungen (u.a. von Logan, der sich dort nämlich zu einem verlässlichem und einigermaßen verantwortungsvollen Menschen entwickelt hat) ignoriert hat. Das finde ich eigentlich auch, und gerade was Logan angeht, nehme ich ihr das ein bisschen übel. Denn in der 7. Staffel fand ich ihn ganz sympathisch, aber hier ist es wieder ein Rückschritt. Und was Lane angeht, nehme ich ihr das auch übel. Lane kommt so gut wie gar nicht vor im Revival, und ihr einziger Job besteht darin bei Kim's Antiques zu arbeiten? Das ist echt armselig. Amy war sauer, dass sie Lane haben schwanger werden lassen und das ist ihre Rache, dass sie sie einfach ignoriert. Not fair! Schon alleine deshalb muss es mehr Folgen geben, damit Lane rehabilitiert wird Smile
Antworten
#9
(20.03.2017, 21:33)medea schrieb: Ja, das Ende ist irgendwie versöhnlich. Obwohl ich Rory z.B. In dem Gespröch mit Christopher total blöd finde. Sie ist so total distanziert und abweisend, oder ist das nur mein Eindruck? Das ist irgendwie ein Rückschritt, denn in Staffel 7 hatte sie eigentlich wieder ein gutes und einigermaßen herzliches Verhältnis zu ihm, oder?

Das finde ich eigentlich auch, und gerade was Logan angeht, nehme ich ihr das ein bisschen übel. Denn in der 7. Staffel fand ich ihn ganz sympathisch, aber hier ist es wieder ein Rückschritt.

Und was Lane angeht, nehme ich ihr das auch übel. Lane kommt so gut wie gar nicht vor im Revival, und ihr einziger Job besteht darin bei Kim's Antiques zu arbeiten? Das ist echt armselig. Amy war sauer, dass sie Lane haben schwanger werden lassen und das ist ihre Rache, dass sie sie einfach ignoriert. Not fair! Schon alleine deshalb muss es mehr Folgen geben, damit Lane rehabilitiert wird Smile

Ohja, das Gespräch mit Christopher fand ich auch mehr als kühl, ich hatte auch irgendwie das Gefühl als würde es nicht wirklich zur Handlung passen, es war irgendwie so als hätte man während dieser Folgen gemerkt "Oh, wie haben Rorys Vater noch nicht erwähnt...wie bringen wir ihn unter?"
Allgemein fand ich das Gespräch der beiden mehr als merkwürdig, es wirkte sehr aufgezwungen, ich meine mir ist schon bewusst das Rory da mit ihm indirekt über sich und das Kind gesprochen hat um die Entscheidung zu treffen es allein großzuziehen, aber trotzdem, irgendwie sehr seltsam. Aber vielleicht sehe ich das ja auch nur so!

Logan Entwicklung ist wie du schon sagtest ein Rückschritt, es hatte sich so gut gemacht und hart an sich gearbeitet und plötzlich fällt er wieder in dieses alte Muster aus vielen Frauen...sehr bedauerlich!

Was Lane betrifft war ich allgemein extrem schockiert das sie schwanger wurde, das hat sie einfach kaputt gemacht :'(
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#10
(20.03.2017, 14:55)Irina-J schrieb: Ich halte es für möglich, dass zwischen der Beziehung zu Logan und ihrem beruflichen Nicht-Erfolg ein Zusammenhang besteht (oder suggerirert werden sollte): Dass sie beruflich nicht den Erfolg hat, den sie sich vorgestellt hat, nagt logischerweise an ihrem Selbstbewusstsein. Vielleicht akzeptiert sie deshalb auch diese Halb-Beziehung mit Logan, kann sich nicht recht entschließen mit diesem Paul Schluss zu machen, dazu noch dieser eigenartige ONS.... weil sie nicht genug Selbstbewusstsein hat, für sich eine wirklich ernsthafte Beziehung einzufordern. Sie scheint ihren eigenen Wert halt nicht mehr so hoch einzuschätzen wie früher.
Am Ende kommt dann über den Job bei der Gazette die Buch-Idee, sie findet also berufstechnisch wieder zu sich selbst, gewinnt an Selbstbewusstsein und löst sich dann eben auch von Logan.


Sehe ich auch so. Ich glaube auch, das Rory nach einigen Misserfolgen und Sinnsuchen einfach einen festen Anker, bzw eine Rückbesinnung auf eine damals (v.a. eben in der 7. Staffel) Beziehung gesucht und in Logan gefunden hat.


(20.03.2017, 21:33)medea schrieb: Ja, das Ende ist irgendwie versöhnlich. Obwohl ich Rory z.B. In dem Gespröch mit Christopher total blöd finde. Sie ist so total distanziert und abweisend, oder ist das nur mein Eindruck? Das ist irgendwie ein Rückschritt, denn in Staffel 7 hatte sie eigentlich wieder ein gutes und einigermaßen herzliches Verhältnis zu ihm, oder? Das passt dazu, was viele kritisieren, dass Amy einfach so getan hat, als ob Staffel 7 nicht existiert und die Handlungen und Charakterentwicklungen (u.a. von Logan, der sich dort nämlich zu einem verlässlichem und einigermaßen verantwortungsvollen Menschen entwickelt hat) ignoriert hat. Das finde ich eigentlich auch, und gerade was Logan angeht, nehme ich ihr das ein bisschen übel. Denn in der 7. Staffel fand ich ihn ganz sympathisch, aber hier ist es wieder ein Rückschritt. Und was Lane angeht, nehme ich ihr das auch übel. Lane kommt so gut wie gar nicht vor im Revival, und ihr einziger Job besteht darin bei Kim's Antiques zu arbeiten? Das ist echt armselig. Amy war sauer, dass sie Lane haben schwanger werden lassen und das ist ihre Rache, dass sie sie einfach ignoriert. Not fair! Schon alleine deshalb muss es mehr Folgen geben, damit Lane rehabilitiert wird Smile


Allgemein total kacke, wie sie die 7. Staffel ignoriert hat. Ich meine immer noch, das ihre sympathien von Anfang an nicht umbeding Logan als Endgame galten. Klar, er war nicht zu 100% nur blöd, auch bei Amy nicht, sonst hätte Rory sich gar nicht in ihn verliebt, aber ich hatte eben immer das Gefühl, Logan sollte einfach eine neue Phase (Yale; der Versuch, Rory mal ein Stück in den Schuhen ihrer Mutter und der Welt von Emily und Richard gehen zu lasssen und schlussendlich, wie im revival ja bewiesen, die Full-Circle Theorie Chris = Logan) symbolisieren.

Und im Endeffekt hat sie diesen Gedanken im Revival ja weitergeführt - Logan ist NICHT der total zu ihr passende Sympathieträger.

_____What if sex was holy and war was obscene_____
-Alicia Keys
Antworten


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